Erfahrungswerte mit KURSNET und ältere Arbeitnehmer

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Seehase

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Hallo allen hier auf der Site Ü 50,

es steht ja nun definitiv fest, das ich ab dem 12. Januar 09 wieder bundesweit dem Stellenmarkt arbeitssuchend zur Verfügung stehen werde.:icon_twisted:

Meine Bewerbungen hierzu laufen umfangreich in allen Richtungen. Jedoch glaube ich nicht unbedingt kurzfristig ein adäquates Jobangebot zu bekommen, möchte aber nach Möglichkeit die Zeit nutzen um evtl. weiterbildende Maßnahmen zu belegen. Irgendwelchen beruflichen Weiterbildungsbedarf hat man doch immer irgendwo oder sei es nur sich wieder auf einen aktuellen Stand zu bringen und evtl. vergessenes wieder aus der Tiefe hervorzuholen.

Auf den Seiten der AA bin ich auf die Bildungsangebote von KURSNET gestoßen. Die hier angebotenen Bildungsmaßnahmen scheinen mir doch sehr umfangreich bzw. vielfältig.:icon_daumen:

Meine Frage hier an das Forum:

Hat jemand persönliche Erfahrung mit dem Bildungsangebot über KURSNET und AA machen können und möchte hierüber sich mitteilen? (Ich meine hier über echte Weiterbilungsangebote, nicht "wie bewerbe ich mich richtig... usw." obwohl diese Kurse ja auch sinnvoll und hilfreich für manchen sein können!)

Ich würde mich über eine rege Diskusion zu diesem Thema freuen.

Gruß vom Seehasen
 

Scholla

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Ich würde mich über eine rege Diskusion zu diesem Thema freuen.
Hallo Seehase,

nicht dass du denkst, die anderen lesen nicht, was du geschrieben hast, nee, die suchen alle noch nach dem Kursnet ;-)

Oder sie staunen darüber, dass du dir wirklich lebenslanges Lernen zu eigen machen und noch eine Weiterbildung anhängen willst.

Vielleicht sind sie ja auch nur mit Weihnachtsvorbereitungen beschäftigt.

Mit Kursen aus dem Kursnet selbst habe ich noch keine direkte Erfahrung.

Ich hatte aber im Frühjahr dieses Jahres eine für mich sinnvolle Weiterbildung gefunden, die vom ESF und dem Land Berlin gefördert war. Der Träger hätte mich akzeptiert, aber da der Kurs schon begonnen hatte, hätte es einer schnellen positiven Entscheidung des Jobcenters bedurft. Meine Anfrage wurde abgelehnt: "Sie werden nicht mehr gefördert".

Ich bin gerade bei einer Recherche über die "Perspektive50+" und bei der bmas steht:

"Vor dem Hintergrund des fortschreitenden demografischen Wandels wird es immer wichtiger, die Beschäftigung von älteren Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen zu fördern. Dazu zählen Weiterbildungsmöglichkeiten ebenso wie altersgerechte Arbeitsbedingungen."

Kann man irgendwo erfahren (nachlesen) was diese Weiterbildungsmöglichkeiten wirklich bieten oder bieten könnten?
Ist da überhaupt irgendeine freie Vereinbarung (z.B. Wahl einer Weiterbildung aus dem kursnet) möglich oder gibt es nur diese von elemka schon beschriebenen unsinnigen Steuergelderabsitz-Maßnahmen und dann ab in den Ein-Euro-Job oder Billigjob?

Viele Grüße

Scholla
 
R

Rounddancer

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In Kursnet finden sich eigentlich nur die Weiterbildungsangebote wieder, die vom AA zertifiziert sind, und für die somit auch von AA und JC Bildungsgutscheine ausgestellt werden können.

Das sagt nichts aus über die Qualität des jeweiligen Kurses,- höchstens für den Moment, indem sich eben im schlimmsten Fall noch keine oder noch nicht genügend enttäuschte Teilnehmer über den Kurs beschwert haben.
Im besten Fall ist da wirklich ein motivierter Träger, mit gut geführten und fachlich hervorragenden Referenten, etc.

Such Dir einfach mal ein paar Kurse aus, zwei, drei, und biete die dann Deinem SB beim AA an.
Viel Erfolg!

Heinz
 

ethos07

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Weitere Empfehlung: immer selbst das in die engere Ausgwahl genommene Angebot nach allen Seiten vortesten - hingehen, reinschauen, ev. einfach mit Pseudofragen im Büro oder bei einzelnen Dozenten vorsprechen und mit aktuellen Teilnehmern sprechen - dann bekommt man ziemlich schnell die Gesamtlage in so einem Betrieb mit.

Die Eigendarstellung auf KursNet und das was tatsächlich angeboten wird kann sich ganz schön unterscheiden.

Oder bei konkreten Bildungsanbietern auch unter der Rubrik Bildungsmaßnahmen hier im Forum nochmals fragen, ob da jemand bereits Erfahrungen hat.

Wobei: ich vermute so wie Scholla sagte, aus den Berichten zumindest hier im Forum zu schließen: Für ALGIIer gibt's allermeistens nur noch den billigst eingekauften Schrott. Es sei denn, du hast bereits vorher eine konkrete Stellenzusage in der Tasche ;-).
 

Seehase

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@ alle, danke für die bisherigen Postings, ich dachte schon dieses Thema sei nicht so interessant.:icon_sad:

.

Die Eigendarstellung auf KursNet und das was tatsächlich angeboten wird kann sich ganz schön unterscheiden.
Das weis jeder der schon an Weiterbildungskursen teilgenommen hat.

Oder bei konkreten Bildungsanbietern auch unter der Rubrik Bildungsmaßnahmen hier im Forum nochmals fragen, ob da jemand bereits Erfahrungen hat.
Danke für diesen konkreten Tip. Direkt interessieren mich jedoch die Erfahrungen von 50 + Teilnehmern an solchen Maßnamen. Denn die Betrachtungsweisen aus diesen Jahrgängen kann auf Grund von persönlicher Abgeklärtheit schon differenzierter ausfallen als bei jüngeren Maßnahmeteilnehmern. Dieses habe ich mit Einstellung des Tread hier erreichen wollen. Siehe meine Themenüberschrift.

Wobei: ich vermute so wie Scholla sagte, aus den Berichten zumindest hier im Forum zu schließen: Für ALGIIer gibt's allermeistens nur noch den billigst eingekauften Schrott. Es sei denn, du hast bereits vorher eine konkrete Stellenzusage in der Tasche ;-).
An Stellenanzeigen für mein Jobgesuch fehlt es ja nicht. An meinen vorhandenen beruflichen Qualifikationen auch nicht. Trotzdem kann man immer noch etwas dazu lernen. Und wenn es eben nur ist den eigenen fachlichen Stellenwert zu vergleichen, überprüfen und somit realistisch einzuschätzen.
Auch wenn es den einen oder anderen verwundern sollte, ja ich bin bereit, auch ggf. bis einem Tag vor Erhalt meiner Rente, mich beruflich weiter zubilden. Was sollte mich daran hindern täglich schlauer zu werden?
Ich bin auch bereit gute Weiterbildungsmaßnahmen bis zu einem für mich machbaren Teil mit zu finanzieren, denn es kommt u. a. mir persönlich wieder zu gute.

Ich fühle mich nicht durch meine Arbeitsleistung auf hohem fachlichem Niveau, nicht durch den Arbeitgeber ausgebeutet, denn ich erwarte im Gegenzug eine faire Bezahlung meiner Leistungen.

"Weniger gute Weiterbildungsmaßnahmen" bin ich nicht bereit zu besuchen, auch wenn sich diese für mich kostenfrei gestalten werden, weil es für mich keine Weiterbildungsmaßnahmen sind sondern eher Pseudoveranstaltungen.

Billige oder preisgünstige Weiterbildungsmaßnahmen müssen nicht unbedingt "Schrott" sein. :icon_evil: Dieses zeigen viele Weiterbildungsangebote der jeweiligen Volkshochschulen. Weiterbildungsmaßnahmen müssen einfach passen und bedarfsgerecht zugeschnitten sein.:icon_daumen:

Dieses kann ja für jeden Interessenten unterschiedlich gewertet werden. Daher ist die allg. Erfahrung, die Frau oder Mann mit Weiterbildungsmaßnahmen gemacht haben für mich von hohem Stellenwert, auch wenn der direkte fachliche Nutzen den der einzelne aus einer Bildungsmaßnahme gezogen hat nicht unbedingt übertragar ist.

Sollte bei dem möglicherweise vorhandenen Vorweihnachtsstreß doch noch Zeit bleiben hier zu posten haben doch mehrere was davon. Also haut rein in die Tasten und schreibt was über Fortbildungserfahrungen auch wenn diese nicht direkt mit KURSNET im Zusammenhang stehen.

Gruß vom Seehasen
 

Seehase

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In Kursnet finden sich eigentlich nur die Weiterbildungsangebote wieder, die vom AA zertifiziert sind, und für die somit auch von AA und JC Bildungsgutscheine ausgestellt werden können.

Das muß ja nicht unbedingt was schlechtes sein, und wen wundert das? Es ist ja schließlich auch die eigene Website der AA. Da ist doch eine selbstdarstellung der Eigenleistungen (Förderleistungen) legitim. Jeder bewirbt doch seine eigenen Leistungen und nicht die des Mitbewerbers.

Das sagt nichts aus über die Qualität des jeweiligen Kurses,- höchstens für den Moment, indem sich eben im schlimmsten Fall noch keine oder noch nicht genügend enttäuschte Teilnehmer über den Kurs beschwert haben.
Im besten Fall ist da wirklich ein motivierter Träger, mit gut geführten und fachlich hervorragenden Referenten, etc.

Rounddancer, diese Aussage hier hat allg. einen negativen Unterton und ist rein spekulativ und hilft nicht wirklich weiter.

Such Dir einfach mal ein paar Kurse aus, zwei, drei, und biete die dann Deinem SB beim AA an.
Viel Erfolg!

Dieses werde ich auch bestimmt machen, würde mich aber mit möglichen Erfahrungswerten aus diesem Forum bei einer Hinterfragung zu möglichen Schwachpunkten stärker fühlen. Denn wer nichts von möglichen Handycaps oder Stolpersteinen weiß, kann diese auch nicht zur Sprache bringen.

Heinz
Eine grundsätzlich negative Einstellung zu Kursnet hilft ja keinem wirklich weiter.
Schau´n wir mal, vielleicht hat ja doch noch jemand persönliche Erfahrungen mit KURSNET auf der Seite von AA.

Danke auf für Dein Posting und Gruß vom Seehasen
 
R

Rounddancer

Gast
Da hoppelst Du aber auf dem Holzweg, lieber Seehase,- meine Aussagen dazu fußen auf mehrjähriger Erfahrung, mit kurzen und einem langen Kurs, die alle in Kursnet waren. Und mittlerweile sehe ich das auch als einer der Stifter und Fachbeirat einer Stiftung, die Referenten für im Kursnet geführte und zertifizierte Kurse stellt. Und als Genosse der Zeitarbeits-Genossenschaft "Arbeit zuerst".

Übrigens Auch Volkshochschulkurse sind nicht alle gut und sinnvoll, und auch längst nimmer generell preisgünstig. Auch da kommt es darauf an, wer den Kurs gibt und wie.
 

ethos07

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Auch meine Aussagen bezogen sich lediglich auf von der zentralen Einkaufsstelle der Regionaldirektionen für die ALG-II-Kunden eingekauften Fortbildungsmaßnahmen seit Einführung von HartzIV -
und natürlich nicht auf die Angebote z.B. der VHSen!

Persönlich habe ich nur als ich noch unter 50J war, zwei - relativ gute/mir nützliche - Fortbidlungen durch das damalige Arbeitsamt finanziert erhalten. Aber das sind lange vergangene Zeiten.

Da du aber ja erstmal Alg normal beziehen wirst, sieht es für dich ev. in der Tat noch besser aus.

Wünsche dir jedenfalls, dass sich hier noch Ü50 mit konkreten Fortbildungserfahrungen melden :icon_smile:.
 

gila

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Ü50 ? Kursnet? Weiterbildung? LACHNUMMER!

Konkret: bin seit 1.1.08 arbeitslos - davor qual. im Kundenmanagement gearbeitet. Dann durch Burnout/Wirbelsäulenprobleme krank - danach durch Firmenverkauf betriebsbedingt gekündigt.

Perspektiven: Ü50-Anbiederungsgutschein und Suche nahegelegt bekommen nach auch "geringer qualifiziertem" Bürojob mit "leidensgerechtem Arbeitsplatz" - :icon_klatsch: jou.... hammer ja massig Arbeitgeber hier, die genau auf sowas wie mich warten... und ein rückengerechtes Plätzchen warm halten...

Wunsch nach Weiterbildung oder auch Umschulung geäußert...
NO CHANCE! Ich KANN ja THEORETISCH in meinem alten Job auch geringerwertige Tätigkeiten durchziehen!
Wenn ich jedoch eine Bescheinigung eines mega-interessierten Arbeitgebers bringe, dass er, wenn ich diesundjenes an Kurs noch mache, mir ein Plätzchen freihält, dann kann man mal schauen...

:icon_twisted: Fazit: 1 Jahr ist rum.. sinnlos... keine Jobs durch die Arge - kaum Jobs für mich in der Gegend.. nun hab ich Businessplan erstellt für "Onlineshop" - Mooonate hingezogen weils niemand kompetenten gibt in Bajuwarien der einem die nötigen Infos stellt... und nun auf den letzten Drücker ab 1.1.09 in die "Verlängerung ALGI" (mit Rest-Hoffnung auf weitere Einnahmen).

Mich kotzt das alles so an (mit noch recht "jungen" 54 nun), dass ich beschlossen habe, Stückchen für Stückchen vorzugehen und das Leben nebenbei einfach zu genießen!
Nach 35 Jahren für diesen Staat und Kinder großgezogen und früher mal selbst Arbeitsplätze geschaffen ist das erlaubt!
 

Seehase

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Hallo Gila, und herzlich Willkommen in diesem Forum

Ü50 ? Kursnet? Weiterbildung? LACHNUMMER!


Wunsch nach Weiterbildung oder auch Umschulung geäußert...
NO CHANCE! Ich KANN ja THEORETISCH in meinem alten Job auch geringerwertige Tätigkeiten durchziehen!
Wenn ich jedoch eine Bescheinigung eines mega-interessierten Arbeitgebers bringe, dass er, wenn ich diesundjenes an Kurs noch mache, mir ein Plätzchen freihält, dann kann man mal schauen...
Dein Beitrag ist mal eine direktere Beschreibung von eigenen Erfahrungen mit einem Weiterbildungsversuch durch die AA. Wenn auch mit einem Tenor von Verbitterung. Dieses tut mir persönlich für Dich leid.

Die Erwartungshaltung durch die AA einen Job vermittelt zu bekommen habe ich persönlich nicht. :icon_eek: Somit bleiben mir diese Art der Enttäuschungen erstmal erspart.

Die mir vorgeschlagenen Jobangebote durch meinen Sachbearbeiter der AA zeigen mir, dass er meine bisherigen Tätigkeiten, beruflichen Qualifikationen und/oder diesen Jobzweig nicht erkannt hat, denn Jobs die ich ausführen kann und möchte werden ja am Markt und in der Jobbörse der AA angeboten. Hier bewerbe ich mich dann direkt und ohne Vermittlungsangebot durch die AA, leider rutsch ich bei der Vorauswahl durch das Altersraster.

Bei allem worum ich mich nicht selber kümmere und beeinflussen kann tragen mich Zweifel des Gelingens. Ich weis selbst, dass diese Einstellung nicht immer richtig ist, aber da kann ich nun mal nicht über meinen Schatten springen.

Wenn Du Dein Leben nach Deiner angestreben Neuordnung so Genießen kannst ist das völlig in Ordnung. Ich würde genau so reagieren wenn ich es mir denn finanziell leisten könnte.
Im Augenblick werde ich aber alles unternehmen um das Schwert Hartz 4 welches nach Ablauf von ALG I über mich schwebt abzuwenden. Ich hoffe es gelingt mir!

Gruß vom Seehasen
 

gila

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Hallo Seehase - wie "jung" bist du denn?
Ich kann es mir finanziell NICHT leisten - bin nur Realist mit meinen Möglichkeiten. Von der Arge hab ich NIE ein Jobangebot erhalten - mein Mann zur gleichen Zeit nur 2: Hamburg Mannheimer :icon_party: und VORWERK :icon_klatsch: TÄRÄÄÄÄÄ .. er fand nach ACHTZIG sinnfreien Bewerbungen auf jeden Sch.... endlich per "Zufall" was!

Ü50 und knapp 90 Tage vor Hartz IV keine Aussicht auf einen Job? Da heisst der "Gründungszuschuss" a) eine Chance nutzen und b) noch 9 Monate das Spiel hinauszögern... die gleiche Kohle behalten und seine Möglichkeiten weiter checken!
Dann werden wir erstmal gemütliche 55 und sehen weiter.

Die Zeiten des "verrückt-machens" und Gelder zählen und Ängste pflegen haben mich 2 Jahre Leben und Gesundheit gekostet, bis ich erleben durfte, dass sich die meisten Probleme auf einen "Sehfehler" begründen, indem wir immer nur auf das Dilemma glotzen!
Wendest du den Blick ab - schwupp gibts neue Perspektiven!

In diesem Sinne: immer schön fröhlich bleiben! :icon_daumen:

Wer braucht (günstig) eine gute Businesskonzept-Vorlage für Internet-Shop? :icon_smile:
 

ethos07

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OT

nur kurz OT: Gilas Hinweis auf den Gründungszuschuss -> :icon_klatsch:
- es müssen dafür aber nicht "knapp", sondern noch mindestens 90 Tage Anspruch auf ALG I bestehen
Ü50 und knapp 90 Tage vor Hartz IV keine Aussicht auf einen Job? Da heisst der "Gründungszuschuss"...
 

gila

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weiss zwar nicht was "OT" heisst ;-).... aber klar!

Knapp hieß nun aus meinem Stand heraus aktuell "knapp" davor :biggrin:
das Erstellen eines Konzeptes... so du endlich ne Idee hast... ist oft eine Sache von Wochen und Wochen... und auch DAS gefällt den SB so gar nicht und sie versuchen einen unqualifiziert zu drängeln.
Hab ich erfolgreich alles an mir abprallen lassen :icon_pfeiff:
 

Scholla

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Ü50 und knapp 90 Tage vor Hartz IV keine Aussicht auf einen Job? Da heisst der "Gründungszuschuss" a) eine Chance nutzen und

b) noch 9 Monate das Spiel hinauszögern... die gleiche Kohle behalten und seine Möglichkeiten weiter checken!
Warum 9 Monate? Sollte mindestens ein Jahr sein und während der Zeit sollte man sich freiwillig arbeitslos versichern, ich kenne den Betrag nicht mehr so genau, ca. 25 Euro waren es letztes Jahr. Damit hat man dann wieder Anspruch auf Arbeitslosengeld. Der Höhe des Anspruchsbetrages für das spätere Arbeitslosengeld I liegt ein fiktives Bruttogehalt zugrunde und Studierte bekommen mehr als Facharbeiter, Gelernte oder Ungelernte.

Als ALGI ist man bisher noch ein König unter den Arbeitslosen.

Viele Grüße

Scholla
 

ethos07

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OT ;-)

@ Gila : OT = "off topic" - nicht direkt zum Thema des Threaderöffners gehörig.
(habe ich davor gesetzt, weil ich den Eindruck hatte, dass Seehase etwas entnervt war, dass hier wieder alte Hasen allgemein herumdiskutieren, statt ihm konkrete akutelle Fortbildungserfahrungen für Ü50 zu schildern...):icon_smile:
 

Scholla

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Aw: Ot ;-)

@ Gila : OT = "off topic" - nicht direkt zum Thema des Threaderöffners gehörig.
(habe ich davor gesetzt, weil ich den Eindruck hatte, dass Seehase etwas entnervt war, dass hier wieder alte Hasen allgemein herumdiskutieren, statt ihm konkrete akutelle Fortbildungserfahrungen für Ü50 zu schildern...):icon_smile:
Tschuldigung Seehase,
da bin ich gleich auch noch ins OT eingestiegen, vielleicht kannst du es als Fortbildung sehen?
 

gila

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Aw: Ot ;-)

@ Gila : OT = "off topic" - nicht direkt zum Thema des Threaderöffners gehörig.
(habe ich davor gesetzt, weil ich den Eindruck hatte, dass Seehase etwas entnervt war, dass hier wieder alte Hasen allgemein herumdiskutieren, statt ihm konkrete akutelle Fortbildungserfahrungen für Ü50 zu schildern...):icon_smile:

Na.... ICH hab ja zum Thema gepostet :icon_razz:
 

ethos07

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Aw:eek:t ;-)

... so we have all a happy nice day - mit oder ohne OT :icon_party:!
 
R

Rounddancer

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Dann kombinieren wir mal:

1. Gründungszuschuß (aus Alg I), nicht zu verwechseln mit Einstiegsgeld (aus Alg II), muß spätestens 9 Monate und einen Tag vor Auslaufen des Alg I-Anspruches beantragt werden. Und die freiwillige Teilnahme an den Pflichtversicherungen gegen Arbeitslosigkeit und Krankheit muß spätestens 4 Wochen nach Gründung des Unternehmens beantragt sein.

2. Weiterbildungen, die per Bildungsgutschein an Alg I-Empfänger bewilligt werden, hemmen den Verlust des Alg I-Anspruches, da
a) für je zwei Monate dieser Weiterbildung nur ein Monat Alg I-Anspruch abgezogen wird.
b) während der Weiterbildung nur so lange was von der Dauer des Alg I-Anspruchs abgezogen wird, bis ein Restanspruch von einem Monat an Alg I erreicht ist. Das bedeutet: am Tag nach Ende der Weiterbildung hat der Alg I-Empfänger noch immer mindestens diese 30 Tage Restanspruch auf Alg I, kann also ohne Hektik dann, wenn nötig, Alg II beantragen.
 

Scholla

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Dann kombinieren wir mal:

1. Gründungszuschuß (aus Alg I), nicht zu verwechseln mit Einstiegsgeld (aus Alg II), muß spätestens 9 Monate und einen Tag vor Auslaufen des Alg I-Anspruches beantragt werden.
Quelle: Wikipedia
"Die Person muss einen Anspruch auf Entgeltersatzleistungen nach dem SGB III (Arbeitslosengeld I) haben und bei Aufnahme der Selbständigkeit muss dieser Anspruch noch mindestens 90 Tage währen."

Der Antrag muss also 91 Tage vor Auslaufen beantragt werden, imho.
 

gila

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Klaro - und noch ne ganze Ecke VORHER sollte man sich konkrete Gedanken über das Ganze machen!! Chancen ausloten - und dann eben ggf. eine Teilnahme an einem Starter-Seminar beantragen etc.
Businessplan erstellen ist VIEL ARBEIT!!

Jetzt haben wir aber genug bei Seehase geschrieben - könnte man ja in einer neuen Diskussion fortführen, oder?

-----------------
Aber nochmal zum Thema von Seehase: Erfahrungen... meine habich geschildert.. Weiterbildung gibt es noch lange nicht für jeden - solange der SB dir vorgaukelt, dass du da wo du stehst noch genug "Chancen" auf einenJob hast - notfalls eben UNTER deiner Quali!!!!!

Beispiel mein Mann: er war "Shopmanager" - betriebsbedingt gekündigt - in dieser Position hineingewachsen.

Allerdings hat er keine Ausbildung als Einzelhandelskaufmann etc. - "gute" Stellen mit dieser Anforderung: brauchte er sich nicht beweben - abgelehnt.. zu wenig Quali...
Weniger qualifizierte Stellen: aufgrund Lebenslauf "überqualifiziert" - auch nicht bekommen.
Arbeitsagentur: viel Geld für ein "Fallmanagement" ausgegeben, wo er 1 x wöchentlich füür 1.5 Std. einer "Frau Doppelnamen-Soz-Päd" gegenüber saß die mit ihm nix anfangen konnte und der ER ihren Laptop erklären musste.
Beschwerde eingereicht ob der Sinnlosigkeit - Aufgefordert worden etwas "sinnvolles" vorzuschlagen - aus KURSNET was "Sinnvolles" vorgeschlagen - abgelehnt worden, da kein Arbeitgeber da wäre, der garantiert, dass er ihn nach einem Kurs nimmt - Fazit: als einfacher "Verkäufer" gehen - langt ja... oder "Lagerarbeiter" ... oder "Produktionshelfer"...

(Unterton nach 8 Monaten: nun haben Sie ja eine Probearbeit im Verkauf - da schaun mer doch erst mal...)

Du wirst mit fadenscheinigen Konstrukten der SB auf den Markt geschmissen und in einen Kreislauf, wo sich der Hund immer wieder selbst in den Schwanz beisst. Die Arbeitgeber bekommen Zuschüsse, dubiose Vermittler die die Arbeit der Agenturen (früher) erledigen "sollen" kassieren fettes Geld. Milliarden werden einfach "verbrannt".

ALLES nur Augenwischerei! Bildung? Noch lange nicht für jeden!!!
 

Muzel

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Meine Erfahrungen sind auch eher traurig. Ich musste miterleben, wie man einem 62 jährigen Ingenieur, der lange arbeitslos war, eine EGV angedeihen lassen wollte. Ich habe ihm gesagt, er solle doch der Vermittlerin sagen, dass seine Vermittlungschancen steigen, wenn er spanisch lernt. Diese Kenntnisse würden ihm nützen, wenn er die Absicht hätte nach Mallorca zu fahren (natürlich nicht der SB). Eine EGV mit 62 ist genau so nützlich wie ein Kropf. Aber wenn der Betroffene wenigstens Spass daran hat, ist sie nicht ganz vergeblich.
 

Seehase

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Zitat von Gila:
Hallo Seehase - wie "jung" bist du denn?
Ich kann es mir finanziell NICHT leisten - bin nur Realist mit meinen Möglichkeiten. Von der Arge hab ich NIE ein Jobangebot erhalten - mein Mann zur gleichen Zeit nur 2: Hamburg Mannheimer und VORWERK TÄRÄÄÄÄÄ .. er fand nach ACHTZIG sinnfreien Bewerbungen auf jeden Sch.... endlich per "Zufall" was!


Hallo Gila, zu Deiner direkten Frage eine direkte Antwort. Ich 57J beruflich voll qualifiziert, mit zwei erlernten Berufen, Meisterbriefen, überbetrieblichen Qualifizierungsnachweisen werde am 11. Januar 2009 nach einer befristeten Tätigkeit von 1 Jahr und 21 Tagen wieder arbeitslos.
In 2007 vollzog ich einen Umzug an den Wohnort meiner Arbeitsstelle von über 360 KM. Habe dafür mein EFH mit über 20.000 € Mindererlös zur noch ausstehenden Hypothek verkauft. Meine kleine Lebensversicherung mit in die Wagschale geworfen.

Ich glaube alle Begleiterscheinungen der Arbeitslosigkeit von Aufgabe des Selbstwertgefühls für die Gesellschaft, finanziellen Notsituationen, familiären Schwierigkeiten bis hin zu Depressionen und dem damit teilweise verbundenes problematisches Gedankengut zu kennen. Ich habe lediglich einen einzigen Vorteil einigen anderen Teilnehmern hier gegenüber, ich bin z. Zt. körperlich gesund und habe keinerlei gesundheitliche Einschränkungen. Also glaube mir ich weiß wovon ich rede.

Ich glaube persönlich auch nicht, dass der mit meinem Fall beauftragte Sachbearbeiter der Bundesagentur für Arbeit, mir zu einem neuen Job verhelfen wird oder helfen kann. Die Auswahl seiner bisherigen Stellenangebote zeigt mir, dass er mit der Beurteilung der Stellenanforderungen oder mit der Beurteilung meines Bewerberprofils völlig überfordert ist.
Nicht das es keine adäquaten Stellenangebote für die von mir gesuchte Tätigkeit geben würde. Denn meine Bewerbungen sind ja zielgerichtet darauf hin ausgelegt. Nein, wir Älteren fallen durch das Raster der Vorentscheidungen für einen Bewerber auf Grund unseres Jahrganges raus.

Sollte es mal zu einem für mich zutreffendes Stellenangebot durch die AA kommen würde ich mich fragen, warum ich denn nicht selbst darauf gestoßen bin, denn die dem Sachbearbeiter für seine Tätigkeit zur Verfügung stehenden Jobportale stehen mir als Arbeitssuchenden ebenfalls offen. Hinzu kommen die veröffentliche Stellenangebote in den jeweiligen Fachzeitschriften, die der Sachbearbeiter der AA mit Sicherheit nicht zur Hand hat.

Bei meiner Jobsuche vertrete ich die Einstellung „Nur was ich nicht selbst in Angriff genommen oder versucht beeinflusst zu haben, wird für mich auch nicht zufrieden stellend ausgehen. Daher auch mein bestreben nach beruflicher Weiterbildung bis zuletzt. Was soll mich daran hindern täglich dazu zu lernen oder beruflich mehr Wissen zu erreichen? Ich stimme allerdings zu dass Weiterbildungsmaßnahmen auf den Teilnehmer zugeschnitten sein müssen. Hierdurch dürfen die Interessenten weder Unterfordert noch Überfordert werden. Wie dieser Zuschnitt im KURSNET-Angebot aussieht, habe ich durch die Einstellung mit meinem Thema hier zu ergründen versucht.

Leider sind nicht alle Beiträge mit der von mir erhofften Sachlichkeit geprägt. Dieses zeigt aber doch wie es in der Praxis teilweise aussieht und welche Themen die Schreiber auf der Seele brennen. Auch aus Beiträgen, die das Thema nicht direkt so getroffen haben kann man Informationen ziehen. Ich freue mich jedenfalls über die Rege Teilnahme zu diesem Thema.

Ich wünsche allen hier im Forum eine geruhsame Weihnacht und für das Jahr 2009 die nötige Zuversicht Mögen die beruflichen wie auch privaten Wünsche, wenn auch nicht alle voll in Erfüllung gehen, doch so nah wie möglich erreicht werden. Ich freu mich auch im kommenden Jahr über dieses Forum zu einem Gedanken- und Erfahrungsaustausch für die Problematik der 50 + zu erhalten.:icon_daumen:

In diesem Sinne

Frohe Weihnachten vom Seehasen
und seiner Frau
 

gila

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Lieber Seehase (und Frau)... ganz lieben Dank für die guten Wünsche - und JA: du hast natürlich in allem vollkommen Recht... Nein, wir Älteren fallen durch das Raster der Vorentscheidungen für einen Bewerber auf Grund unseres Jahrganges raus.
DAS ist ein weiteres Kriterium - und da hilft auch kein "Vermittlungsgutschein" - denn der verhilft nicht unbedingt zu einer längeren Anstellung - nur dem Arbeitgeber zu einer weiteren finanziellen Entlastung!
Ich habe erst neulich einen sehr bösen Brief an einen "renommierten" Verlag (VNR-Verlag) geschrieben, der in einem seiner täglichen Newsletter sich erdreistete, folgendes "anzupreisen":

[FONT=&quot]Ältere Arbeitnehmer zum halben Lohn…[/FONT]
[FONT=&quot]ZITAT hieraus: Erfahrene ältere Mitarbeiter waren bisher noch nie so günstig auf dem Arbeitsmarkt verfügbar wie jetzt…[/FONT]


[FONT=&quot]Das Ganze gipfelt noch zusätzlich in Ihrem Extra-Tipp: [/FONT]

[FONT=&quot]Tipp: [/FONT][FONT=&quot]Nach Darlegung des Magazins können Unternehmen neben den Zuschüssen der Agentur für Arbeit bei der Einstellung von Mitarbeitern ab dem 52. Lebensjahr, die mindestens 4 Monate lang zuvor arbeitslos waren, noch weitere Erleichterungen nutzen. Mitarbeiter in diesem Alter können bis zu 5 Jahre ohne Begründung befristet eingestellt werden. Das heißt, eine sofortige Trennung solcher älteren Arbeitnehmer nach Fristablauf ist damit möglich.[/FONT]



ICH habe mich durch diese Art und Weise vollkommen brüskiert gefühlt und denen in der Folge einen fetten Beschwerdebrief geschickt (der erst nach 2 maliger Erinnerung wie üblich "lapidar" beantwortet wurde) - und sämtliche Abos gekündigt.


Aber GENAU DAS spiegelt die allgemeine, wirkliche Einstellung zu der Thematik wider.


Nun: ich hatte eine ähnlich "selbstbewusste" Haltung nach über 30 Berufsjahren gegenüber der Arge - letztlich machte mich ein Wesen - knapp so alt wie meine Tochter - darauf aufmerksam, dass ich eben jetzt auch mit "weniger" zufrieden sein müsse.. also mit jedem DRECKS-Job!


Ich erklärte der jungen Dame dass ich a) einen SB auf meiner "Augenhöhe" haben möchte da ich ihr sonst an den Hals gehen würde eines Tagen und ich erklärte b) "ICH" bin Deutschland - DU noch lange nicht...


Somit war das besprochen... :icon_twisted:


Meine "Haltung" habe ich mir nach Auf und Ab endlich wieder erkämpft und gehe nun meine eigenen Wege...
Euch alles Liebe zum Fest und ein besseres 2009!





 

Seehase

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Ältere Arbeitnehmer zum halben Lohn…
ZITAT hieraus: Erfahrene ältere Mitarbeiter waren bisher noch nie so günstig auf dem Arbeitsmarkt verfügbar wie jetzt…


Das Ganze gipfelt noch zusätzlich in Ihrem Extra-Tipp:

Tipp: Nach Darlegung des Magazins können Unternehmen neben den Zuschüssen der Agentur für Arbeit bei der Einstellung von Mitarbeitern ab dem 52. Lebensjahr, die mindestens 4 Monate lang zuvor arbeitslos waren, noch weitere Erleichterungen nutzen. Mitarbeiter in diesem Alter können bis zu 5 Jahre ohne Begründung befristet eingestellt werden. Das heißt, eine sofortige Trennung solcher älteren Arbeitnehmer nach Fristablauf ist damit möglich
.

Hallo Gila, worüber regst Du Dich denn hier auf? Fakt ist doch das es so stimmt wie in deinem Zitat beschrieben.
Das ist die Wirklichkeit. Ich persönlich habe da auch kein Problem mit, das der Arbeitgeber von dritter Seite Zuschüsse für bestimmte Kosten bekommt. Auch nicht für Personalkosten. Dieses ist doch bei vielen anderen betrieblichen Kosten in unterschiedlichster Weise ebenso und nennt sich (Subventionen). Wenn ein Überhang irgendwo ist, werden Produkte mit horrenden Rabatten wie Sauerbier angeboten. Glaubst Du denn die zuletzt veröffentlichten rückläufigen Arbeitslosenzahlen kommen von ungefähr irgendwo her? Hier mussten politische Erfolge her. Und siehe da alle Politiker schreiben sich die z. Zt. „geringe Arbeitslosenquote“ auf die eigene Fahne. Ob sie denn auch wirklich so tief oder nur geschönt ist sei dahingestellt.

Nein, da sind überschüssige Arbeitnehmer die nicht als Leiharbeiter irgendwo untergebracht wurden mit diesen Subventionen am Markt „schmackhaft“ gemacht worden.
Sollte das dann wirklich noch ein Entscheidungsgrund für meine mögliche Einstellung irgendwo sein, bin ich der letzte der einem potentiellen Arbeitgeber dieses nicht gönnt. Hauptsache ich erhalte für meine berufliche Leistung ein faires Gehalt.
Im Übrigen werden Arbeitnehmern auch Subventionen angeboten und gezahlt, hier heißt es dann Zuschuss für Bewerbungskosten, Reisekostenbeihilfe, Mobilitätshilfen, Übergangsbeihilfe, Trennungskostenbeihilfe, Umzugskostenbeihilfe, Gründungszuschuss usw. Und ich habe kein schlechtes Gewissen diese in Anspruch zu nehmen wenn meine Voraussetzungen hierfür erfüllt sind, im Gegenteil notfalls würde ich diese bei Rechtsanspruch gerichtlich durchsetzen!


Bedauerlicher Weise regen aber auch die ausgelobten Subventionen (Lohnzuschüsse) Betriebe nicht unbedingt dazu an, verstärkt ältere Mitarbeiter in Jobs einzustellen, wobei wir wieder bei der Alters- (Vorauswahl) sind.

Grüße vom Seehasen
 
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