Erfahrungsbericht Erfahrungsbericht: Termin ärztlicher Dienst, beurteilung Arbeitsfähigkeit/Leistungsfähigkeit (1 Betrachter)

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samuraji

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Da ich nun einen Termin bei der Agentur für Arbeit haben, wollte ich Euch an meiner Erfahrung, teilnehmen werden und habe noch die einen oder anderen Fragen.

Ich mehrere Probleme habe, sollten diese nun Überprüft werden, (Folgebegutachtung) und entsprechend dann zu einem Ergebnis werden.
Der Termin die Untersuchung dauerte allerdings nur wenige Minuten und von allen Arztberichten und abverlangten Fragebögen und Zettel, beharrte die unfreundliche und recht(e) grobe Dame der Agentur, sich einzig und allein auf eine mittelgradige Depression zu fixieren. Laut ihrer Aussage sei eine solche Depression keine Ausrede, um nicht arbeitsfähig zu sein und ich sollte mich a) in Therapie begeben und dann wieder arbeiten oder b) gleich wieder arbeiten gehen. Auf andere Krankheiten ist sie erst gar nicht eingegangen und wurde nur immer lauter, kurz vor Ende des Gespräches zum wiederholten mal die Aussage: "Wir haben hier in Deutschland eine Arbeitsplicht, jeder muss arbeiten, auch sie." Ich habe vor einigen Jahren bereits ein Jahr eine Therapie mitgemacht, geholfen hatte diese mir nicht, weder bei der Depression, noch bei den anderen Erkrankungen. EDS hypermobiler Typ mit starken Gelenkschmerzen, die immer mehr stärker werden. Untergewicht mit Zahl BMI 16,5, immer wiederkehrende Eisenmangel, damit ich mir muss Spritzen geben für Infusionen. (Keine Abklärung bisher, wieso immer Eisenmangel, trotz monatelangen Arztbesuchen und Testen)

Im Gespräch bin ich emotional zusammengebrochen, Tränen gegossen runter und ich wäre am liebsten weggerannt. Zum Glück beendete die Damen dann schneller das Gespräch und schickte mich raus.

Meinem Mann erzählte ich davon und er wäre am liebsten....die Decke hochgerannt. (sagt man das so?) Ich sollen die Dame nicht ernst nehmen und in Ruhe auf das Gutachten und die Eröffnung warten. "Idioten" gibt es immer wieder.

Ich kann dieses Verhalten mir gegenüber nicht gut heißen und habe durchaus angst, was diese doch recht grobe Person am Ende ins Gutachten schreibt. Die Arbeitsfähigkeit von 6Std und sofort Arbeit finden, wie soll das gehen? Ich habe zwei Kinder, eines davon mit PG3 80%GdB, mein Mann selbst mit PG1 20%GdB und meine Einschränkungen erlauben mir gerade so mich um unsere Familie zu kümmern. Ich habe Angst, was nun passiert und kann mich seit Stunden nicht beruhigen. Deswegen wohl auch die Zeilen hier einfach um mich abzureagieren. (sonst schreibt hier nur mein Mann)
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Ich wette mit dir, dass die Dame EDS schlicht gar nicht kennt. Und den Eisenmangel kann man ja ignorieren, gibts ja Infusionen gegen... Oder so.

Abwarten, Tee trinken, passieren kann dir nichts. Eine AU kann der äD der AfA nicht, wenn du (weiter) krank geschrieben wirst, ändert sich gar nichts.
 
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