Erfahrungen zur Fachinformatiker - Umschulung o. allg. ?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Seneca78

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
25 Dezember 2018
Beiträge
6
Bewertungen
1
Guten Tag und frohe Weihnachten,

auf meiner Suche nach Informationen, für eine anstehende Umschulung zum FIAE, bin ich nun u.a auf diese Seite gestoßen. Vielleicht gibt es ja einige nette Menschen in diesem Forum, die mir helfen könnten einige Fragen für mich zu klären.

1. VK vs Präsenzunterricht, wie ist hier die aktuelle vorherrschende Meinung, sofern es eine gibt, derzeit beschleichen mich noch bedenken ... gegenüber dem virtuellen Klassenzimmer ... aber vielleicht gibt es auch positive Erfahrungen ?

2. Weiterbildungsträger, derzeit habe ich die IAL Aachen und die BBQ in Köln ins Auge gefasst, über den letzteren Träger habe ich leider kaum Erfahrungsberichte finden können, vielleicht eine Einschätzung ? Jene fällt mir persönlich, der noch nie einen Weiterbildungsträger nuzte, doch sehr schwer ...

Die Homepage - Links, der Anbieter:
https://www.ial.de/unsere-standorte/nrw/ial-aachen/
https://www.bbq.de/standorte/koeln/

Wenn sich jemand nettes finden würde ... wäre eine große Hilfe.

Vielen Dank!
 

Surfing

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Juli 2013
Beiträge
2.376
Bewertungen
1.681
3 Fragen dazu, hast du bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung und befindest du dich im ALG II Leistungsbezug? Welchen Schulabschluss hast du? Was ich nicht empfehlen würde, ist die Online-Methode mit virtuellen Klassenzimmer. Das bietet z.B. WBS-Training an, bundesweit.
 

erwerbsuchend

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
18 Juni 2017
Beiträge
3.791
Bewertungen
3.043
@Seneca78, welcher Lerntyp bist du? Kannst du dir selbst problemlos neue Wissensinhalte erschließen, ohne das Zusammenspiel mit anderen Mitschülern, oder brauchst du das Feedback eines Klassenverbandes? Wenn du selbst allein lernen kannst, dann kannst du auch das virtuelle Klassenzimmer nutzen, wenn du aber auf das Feedback anderer angewiesen bist, dann solltest du eher den Präsenzunterricht wählen.
 

Seneca78

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
25 Dezember 2018
Beiträge
6
Bewertungen
1
3 Fragen dazu, hast du bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung und befindest du dich im ALG II Leistungsbezug? Welchen Schulabschluss hast du? Was ich nicht empfehlen würde, ist die Online-Methode mit virtuellen Klassenzimmer. Das bietet z.B. WBS-Training an, bundesweit.


Hallo ... ja, von der Seite ist schon alles geregelt ... Bildungsgutschein liegt bei mir, seit ein paar Tagen, auf dem Tisch ...


Worin fußt die nicht Empfehlung bzg. virtuelles Klassenzimmer ?


Hallo Kerstin, was stellst du dir genau als schwierig vor ? betrifft es die Motivation oder Lernfaktoren ? ... oder etwas ganz anderes ? hast du Erfahrungen mit dieser Lernform sammeln können ?


Ich bin zur Zeit schwer am Schwanken ... zum einen die Option, virtuelles Klassenzimmer in Aachen, würde nur einen Katzensprung an täglicher Reise darstellen, aber es käme wohl einem Selbststudium recht nahe ... mit dem Risiko, eines fehlenden prägenden Präsenzeindruckes und vielleicht auch die Nachteile, durch die nicht vorhandene permanente Ansprechmöglichkeit ... bei vielleicht auch mal banalen Detailfragen ... dann die Lautstärke im Schulungsraum, fraglich, kann leise oder auch laut sein ... eine völlig offene Spekulation ... dann die Wissensvermittlung selbst, wie effektiv ist sie .... effektiver als es ein Dozent vor Ort, sie einzuleiten vermag ? "Kreide" bildlich gesprochen vs. Lernprogramme, Spiele, virtuelle Lerngruppen, die vermutlich schneller und direkter an eine Sache arbeiten könnten ... Die Wartezeit auf den Dozent fällt weg, Wortgeplänkel und Floskeln erübrigen sich, alles ist auf den Punkt ... nur ist dieser Punkt einprägsam ? ... egal wie oft man dannach auf Wiederholung drückt ... fraglich .... und fehlt nicht etwas, dass ich noch gar nicht beachtet habe ... braucht der Beruf vielleicht den unmittelbaren Blick über die Schulter des Schülers ... ich kann es noch nicht genau einschätzen ...

Dann ein anderer Punkt, die Aussage des Schulungsleiter vor Ort, bei der Ial, sie war eigentlich überraschend ehrlich ... Er intressiert sich quasi nicht im geringsten für solcherlei, wie Praktikum ... oder Job-Findung ... Nein ! all jenes sollte man am besten jetzt schon ! selbst vor Augen haben "jetzt schon wissen, was man in 2,5 Jahren machen will" usw. war eine seiner damaligen Aussagen .... klares Konzept, unterstüztes Selbststudium, durch online Dozenten und Bereitstellung der Lernmaterialien inkl. virtueller Lerngemeinschaft u.co und inkl. den FIAE Mitschülern vor Ort ... er fasst die Themen einmal pro Woche zusammen, hin und wieder ein Test dazu, von IT hat er wenig Ahnung ... halt ein reiner Bwl'er ... nun, es kommt auch recht viel Bwl in der Ausbildung vor ... also auch hier, wieder ein leicht gemischtes Bild ... obwohl man jenen kaufmännischen Teil ... wohl auch sehr gut solo lernen kann ... laut einiger Aussagen ... aber das behaupten auch einige über die meisten IT Themen ... es ist eine Krux ...


Auf der anderen Seite, der Anbieter in Köln, (+100 min Reisedauer, pro Tag) der zwar Präsenzunterricht anbietet, doch bei mir auch sehr gemischte Gefühle weckt ... zum einen, die Dozenten, jene scheinen hauptsächlich aus ehemaligen Schülern zu bestehen, was wiederum sehr befremdlich auf mich wirkt ... kann im online Fall zwar auch möglich sein ... aber es verflüchtigt sich damit dennoch, in meinen Augen, ein kleiner Punkt an Erfahrungsvermittlung ... überspitzt, jemand der die die Grundschule erfolgreich beendete, stellt man dannach auch nicht als Grundschulleher ein ... davon ab, positiv hingegen erscheint mir, sehr positiv sogar ... dass man aus den News herauslesen kann, dass jene, durch Jobcoaches, sich aktiv an der Praktikumssuche u.co beteiligen ... dann wieder, allg. negativ wirkt beim Präsenzunterricht natürlich immer das innewohnende Risiko ... einer entstehenden Antipathie, ob in der Schüler - Lehrer oder Schüler - Schüler Beziehung ... dann meine Persönlichkeit, ich bin eher ein Freund des geschriebenen Wortes, statt des Gesprochenen ... doch was mir in dem Punkt lieber wäre, ist jenes von Belang, in einem Beruf, in dem ich an jener Schwäche vielleicht ohnehin arbeiten müsste ...

Allg. betrachtet scheint es möglich zu sein auf beiden Wegen an das Ziel zu kommen ... zumindest gibt jenes die IHK Statistik indirekt wieder ... auch eine Studie zum E-Learning deutet auf keinen direkten Unterschiedhin, doch sehe ich diese Studie kritisch, da sie nur eine Kurzzeitstudie darstellte .... viel gibt es zu dem Thema leider noch immer nicht ... auf der anderen Seite, laut subjektiven Bericht, von einem IHK Prüfer, zur Frage: "wer schneidet besser ab .... ?" meinte er jene Umschüler mit Präsenzunterricht ... allg. glaube ich auch, dass jener Präsenzeindruck, mit allem was sich in ihm vereint, eine tiefere Furche ins Gedächtnis zu treiben vermag, als es virtuell möglich wäre ... doch ist jenes überhaupt von solcher Bedeutung ? bei diesem Beruf ? wäre dann wieder die andere Frage ... ein Beruf, der in weiten Teilen ohnehin auf dem Selbststudium aufbaut ... und der täglichen Praxis ...

Das Wanken nimmt kein Ende ... und die Zeit läuft mir davon ... ca. 2 Wochen noch, dann muss ich mich entschieden haben ... dann sind die Fristen bei den Anbietern erst einmal verstrichen ... ich werde mir den Anbieter in Köln, zum Anfang des Jahres .... vor Ort noch anschauen und als Gast dem Unterricht beiwohnen, sofern es möglich sein sollte ...

Dennoch intressiert mich jede Erfahrung und jedes Erlebnis, welches meine Grundlage ... für eine Entscheidung vergrößern könnte, von Ehemaligen ... die entweder einen der Anbieter kennen oder persönlich eine, wie auch immer geartete, längere virtuelle Ausbildung / Weiterbildung durchlaufen haben ... ebenso allg. Einschätzungen ...

Vielen Dank, und euch allen noch ... schöne Weihnachtstage ...
 

Surfing

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Juli 2013
Beiträge
2.376
Bewertungen
1.681
Ich habe als Beistand jemand über lange Zeit begleitet und beraten, der dann eine solche Ausbildung gemacht hat. Jemand mit Abitur, aber ohne berufliche Erstausbildung (hatte keinen Berufsabschluss). Wir hatten uns mal gemeinsam ein virtuelles Klassenzimmer angeschaut. Und auch, wie sind die örtlichen Gegebenheiten. Sozialräume, Toiletten, Pausenraum ect. Das war eine Enttäuschung. Es lief dann so dass die Person einen Ausbildungsbetrieb gefunden hat. Aufgrund Abitur verkürzt auf 2 Jahre, im dualen System mit Berufsschule. EGV wurde auch gemacht und alle 6 Monate verlängert. Was vom JC auch bewilligt wurde sind Kosten für Bücher und Stützunterricht neben der Ausbildung. Eine Umschulung war das so gesehen nicht, wurde aber so genannt. Während dieser Ausbildung war die Person weiter im Leistungsbezug. Der Azubi-Lohn wurde als Erwerbseinkommen angerechnet.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
26.158
Bewertungen
28.594
Ist mehr ein Bauchgefuehl bei mir. Eine Weiterbildung kann ich mir virtuell vorstellen, aber keine ganze Umschulung.

Beide Lehrgänge enden mit der IHK-Pruefung?
 

Seneca78

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
25 Dezember 2018
Beiträge
6
Bewertungen
1
@Seneca78, welcher Lerntyp bist du? Kannst du dir selbst problemlos neue Wissensinhalte erschließen, ohne das Zusammenspiel mit anderen Mitschülern, oder brauchst du das Feedback eines Klassenverbandes? Wenn du selbst allein lernen kannst, dann kannst du auch das virtuelle Klassenzimmer nutzen, wenn du aber auf das Feedback anderer angewiesen bist, dann solltest du eher den Präsenzunterricht wählen.

Hallo Erwerbsuchend

Das ist eine sehr schwere Frage ... wie kann ich jenes wissen, wo ich noch solch ein Laie in der Thematik bin ... wäre es vergleichbar mit der Mathematik, so würde ich sagen .... ich könnte bis zu einem weiten Punkt wohl alleine kommen. Ist es aber mehr vergleichbar ... z.b mit dem Erlernen einer Sprache, so käme ich nicht sehr weit ... es würde die Korrektur von außen fehlen, eine Korrektur die man in dem Fall ... nicht selbst herleiten kann ...

Ich präge mir besser Dinge ein durch den Präsenzeindruck ... natürlich ... noch heute erinnere ich mich an sovieles ... kein Vergleich zu einer z.b online Vorlesung u.co ... doch eine persönliche Interaktion .... brauchte ich nicht, sie war mir eher zuwider ... ich sitze lieber still da, höre zu, nehme die Sachen auf ... und vertiefe sie dann für mich alleine. Feedback brauchte ich nur selten, aber durch das allg. Feedback, welches durch einen lebendigen Raum strömt ... lernte ich einiges passiv mit ... was ich alles zum Präsenzeindruck zählen würde.

Hast du selbst längere Erfahrungen, mit dem virtuellen Klassenzimmer, machen können ?

Danke, für dein Feedback
 

Seneca78

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
25 Dezember 2018
Beiträge
6
Bewertungen
1
Ist mehr ein Bauchgefuehl bei mir. Eine Weiterbildung kann ich mir virtuell vorstellen, aber keine ganze Umschulung.

Beide Lehrgänge enden mit der IHK-Pruefung?


Hallo Kerstin,

Ja, beide sind gleich aufgebaut ... Gesamtdauer 24 Monate, davon 18 Monate, quasi Schule von 8-16 uhr ... gefolgt von 6 Monate Praktikum ... mündend in die IHK Prüfung, eine IHK Zwischenprüfung gibt es auch noch ...
 

Surfing

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Juli 2013
Beiträge
2.376
Bewertungen
1.681
Der Fachinformatiker ist ein anerkannter Ausbildungsberuf. Umschulung ist dann möglich wenn man gewisse Voraussetzungen erfüllt. Eine Weiterbildung setzt Vorkenntnisse und Berufserfahrung voraus. Ein Weiterbildungsabschluss wäre das aber nicht. Es ist ein IHK-Berufsabschluss.
 

noillusions

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Oktober 2012
Beiträge
4.014
Bewertungen
3.847
Ich bin zur Zeit schwer am Schwanken ... zum einen die Option, virtuelles Klassenzimmer in Aachen, würde nur einen Katzensprung an täglicher Reise
Unbedingt das machen, habe selbst knapp 2 Stunden pro Strecke in meiner Umschulung zum Umschulungsbetrieb zurückgelegt mit Öffentlichen, das reißt die Konzentration echt runter, und die brauchst du für diese Umschulung - zur Berufsschule war es auch lange, aber als ich mir ein Auto gekauft hatte, waren es "nur" noch 50 Minuten, das war schon erträglicher.
Mache jetzt gerade Weiterbildung und fahre wieder Bahn, aber mittlerweile ist die Bahn ein "Glücksspiel" - wenn du von "100+" schreibst, und das soll ÖPV sein, vergiß es. Ich bin ein Drittel der Tage zu spät etwa.

So oder so wirst du in diesem Ausbildungsberuf viel selbst lernen müssen. Die Berufsschullehrer sind mit uns auch typische IHK-Abschlußprüfungen durchgegangen und haben zugeben müssen, dass sie manche Aufgaben auch nicht konnten. Das muß einen aber auch nicht in Panik versetzen, Hauptsache man findet die Aufgaben in der Prüfung die man kann und davon genug.

Dass dort BWL vorkommen soll stimmt nicht, BWL ist ein Studienfach. Es kommen die Dinge wie Rechnungswesen und Kostenrechnung vor, kannst du aber im BBIG auch selbst nachlesen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 49359

Gast
Grundsätzlich steht oder fällt eine Umschulung oder Weiterbildung mit der Qualität der Dozenten!!! Da ist es egal ob Virtuell oder Frontal.
Beide Formen beinhalten aber gleichzeitig auch das Selbststudium nebst Bock aufs lernen.
Meine Umschulung zur Industriekauffrau und die AEVO habe ich Frontal gemacht - da hat mich vornehmlich die Gruppendynmik genervt, die da heißt häufiges stören und gemecker von Teilnehmern.
Industriekauffrau: Dozent war eine Schlaftablette - AEVO: Crashkurs über 3 Wochen, friss und stirb war Dozentenmotto

Virtuell: Trainer Ausbildung über 7 Monate - überwiegend hervorragende Dozenten - Projektarbeit - kaum Gruppengenerve - und häufig hatte ich jemanden neben mir sitzen, der selbiges Modul belegt hatte und dadurch war ein Austausch gegeben.
 

humble

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
10 Februar 2014
Beiträge
1.400
Bewertungen
4.887
Wie kamst Du eigentlich zu der Entscheidung für FIAE? Hast Du bereits Programmiererfahrungen? Wenn ja welcher Umfang? Hast Du z.B. eine schnelle Auffassungsgabe, analytische Fähigkeiten? Geduld?

Ich frage nur, weil ich meine Umschulung bereits vor 20 Jahren machte, allerdings zum FISI. Was da an Leuten aus verschiedensten Berufsrichtungen und Erfahrungsniveaus (und mit extrem blauäugigen Vorstellungen zur Ausbildung und Berufsausübung) reingepackt wurde, war unglaublich. Nach nur wenigen Wochen/Monaten war etwa 1/4 schon mal weg. Gerade aber in der Parallelklasse FIAE gab es einen noch deutlich höheren Ausschuss, da viele mit den Programmierabläufen und den dahinter stehenden Mechaniken überhaupt nicht klar kamen. Am Ende lief es ohnehin fast in allen Fällen auf viel Autodidaktik hinaus, gerade bei den FIAE. Wer echtes Interesse und etwas Talent mitbrachte, ist dort auch mit gutem Ergebnis rausgegangen. Andere blieben auf einem Mindestlevel, der vll. für einfachste Supportanfragen ausreichte, aber sicher nicht für umfangreichere Projekte.

Dazu kam schon damals und ist heute nicht anders, trotz der ständigen Propagandarufe der Industrie und Wirtschaft über den angeblichen Fachkräftemangel, das Alter als entscheidender Faktor zur weiteren Beschäftigung in Unternehmen. Falls Du tatsächlich jetzt schon um die 40 bist, wie man Deinem Nick entnehmen könnte, bist Du bei Beendigung der Maßnahme etwa Mitte 40 und das ist extrem spät für einen Einstieg und möglichen späteren Aufstieg aus der Mindestentlohnung. Das muss man wirklich realistisch sehen, ohne sich irgendwelche Luftschlösser auszumalen.

Hast Du bereits zumindest irgendwelche Onlinekurse mitgemacht, um zu schauen, ob das insgesamt etwas für Dich ist?
Als Beispiel wären da die vielen Kurse bei openHPI, die ich durchgängig für gut gemacht halte. Und vor allem interaktiv, dh. Du kannst dort auch direkt überprüfbar Programmieraufgaben erledigen.
Probier man z.B. die Kurse zum Einstieg in Java, die sehr gut in relativ kurzer Zeit abzuarbeiten sind. Danach siehst Du, ob so etwas für Dich überhaupt in Frage kommt.

https://open.hpi.de/courses/javaeinstieg2017
https://open.hpi.de/courses/javawork2017
https://open.hpi.de/courses/javaeinstieg2015

Falls Du jetzt nicht unbedingt wirklich Programmierer werden möchtest, oder könntest, wäre eine Möglichkeit sich auf Kurse in verschiedenen SAP-Modulen einzulassen und sich in bestimmte, für sich interessante Richtungen zu orientieren. Ich habe z.B. in einer Auftragslücke Mitte der 2000er Jahre 4 monatliche Kurse zu verschiedenen SAP-Modulen absolviert und bereits im ersten Kurs nach 2 Wochen und der Beherrschung des Systems bin ich gleich ins customizing eingestiegen, nach Absprache mit jeweiligen Dozenten. Die Qualität der Kurse und fachliche Kompetenz der Dozenten war herausragend. Auch die vielen, für mich im Monatsrythmus wechselnden Teilnehmer waren durch und durch begeistert und haben für sich viel mitnehmen können. Mit einigen hatte ich auch nach Abschluss der Kurse Kontakt gehalten und alle haben sehr gute Anstellungen im Anschluss gefunden, sogar im recht fortgeschrittenen Alter.

Am Beispiel des Institutes, bei dem ich die Kurse gemacht habe, kannst Du Dir eine grobe Übersicht verschaffen, was und für welche Dauer dort angeboten wird. Dann Ähnliches in Deiner Reichweite suchen und Kontakt aufnehmen, bevor Du Dich jetzt für 2+ Jahre an eine Umschulung bindest, die Dir am Ende wenig bringt.
 

Seneca78

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
25 Dezember 2018
Beiträge
6
Bewertungen
1
Hallo zusammen, danke für das Feedback !

Nein, ich habe keinerlei Programmiererfahrung ... dafür wird dann die Ausbildung da sein müssen, bzw. wohl zum Großteil eher das Selbststudium. Wenn ich fertig wäre, wäre ich 42 ... ja, von der Zahl her sieht es nicht sehr schön aus, auch wenn ich jünger aussehe und mich fitter fühle als mit 20 ;) ... meine Ziele sind eher bescheiden ... keine monetären Ansprüche die über das Notwendigste hinausgehen ... ich würde selbst für einen Hartz 4 Lohn arbeiten gehen ... mir geht es sich primär darum, wieder einen Weg ins Berufsleben, nach längerer Abwesenheit finden zu können. Mein einziger hoher Anspruch ... stellt hier eher die IHK Prüfung dar, die ich bestmöglichst bestehen will ... ist jenes eine Traumtänzerei, ich hoffe nicht ... der Rest wird sich zeigen ... als Fachinformatiker ist man doch recht breitaufgestellt und ein solider IHK Abschluss wäre schon was ... zumindest für mich

SAP hatte ein Bekannter von mir auch mal gemacht gehabt ... fand aber nichts, aufgrund seines Lebenslaufs und fehlender Berufserfahrung, er machte dann vor einigen Jahren eine Umschulung zum FISI ... fand danach recht schnell etwas ...

Danke für die Links ...

Ja, die längere Fahrtzeit beschäftigt mich .... nach Köln müsste ich morgens eine Stunde früher los und käme erst eine Stunde und dreißig Minuten später zurück, im Vergleich zu Aachen ... auch wenn man im Zug, noch etwas lernen oder schlafen kann ... kann jenes zermürbend wirken. Mit den Dozenten ist es wirklich so eine Sache für sich ... den Vorteil von Köln sehe ich derzeit eher in der Praktikumsvermittlung u.co ... neben dem Präsenzeindruck natürlich ... Aachen wäre von der Fahrt ein Vorteil und dass es mir mehr, vom Konzept her, liegen könnte ...

Wie ich auf den FIAE kam ... eigentlich kam ich zuerst auf den MATSE ... da ich eine Vorliebe für Mathematik habe ... MATSE ist aber leider nicht möglich, in meiner Situation ... also lag der FIAE dem nahe ... auch wenn hier von der Mathematik, fast nur die Logik übrig bleibt ... zudem reizt mich der Bereich Programmieren, den ich bisher nur oberflächlich streifte ... es stellt eine spannende Herausforderung dar.
 

femme_banale

Neu hier...
Mitglied seit
27 Dezember 2018
Beiträge
1
Bewertungen
1
Guten Tag und frohe Weihnachten,

auf meiner Suche nach Informationen, für eine anstehende Umschulung zum FIAE, bin ich nun u.a auf diese Seite gestoßen. Vielleicht gibt es ja einige nette Menschen in diesem Forum, die mir helfen könnten einige Fragen für mich zu klären.

1. VK vs Präsenzunterricht, wie ist hier die aktuelle vorherrschende Meinung, sofern es eine gibt, derzeit beschleichen mich noch bedenken ... gegenüber dem virtuellen Klassenzimmer ... aber vielleicht gibt es auch positive Erfahrungen ?

2. Weiterbildungsträger, derzeit habe ich die IAL Aachen und die BBQ in Köln ins Auge gefasst, über den letzteren Träger habe ich leider kaum Erfahrungsberichte finden können, vielleicht eine Einschätzung ? Jene fällt mir persönlich, der noch nie einen Weiterbildungsträger nuzte, doch sehr schwer ...

Die Homepage - Links, der Anbieter:
https://www.ial.de/unsere-standorte/nrw/ial-aachen/
https://www.bbq.de/standorte/koeln/

Wenn sich jemand nettes finden würde ... wäre eine große Hilfe.

Vielen Dank!

Hi Seneca 78,

ich habe die vielen Antworten nur überflogen und vielleicht hast du dich schon entschieden, aber ich wollte dir trotzdem noch eben schnell meine Erfahrung mit einer Weiterbildung im virtuellen Klassenzimmer mitteilen: Ich stand vor 4-5 Jahren vor einer ähnlichen Frage wie du und habe mich damals für WBS TRAINING entschieden.

Der Unterricht im virtuellen Klassenzimmer war viel lebendiger als ich erwartet hatte. Eigentlich kein großer Unterschied zur klassischen Präsenz, denn auch hier gibt es einen abwechslungsreichen Mix aus "Frontalunterricht" und Gruppenarbeit. Ich hatte damals das Glück, dass ich richtig gute Dozenten hatte, die auch von den Lerninhalten her war positiv überraschten. Fast alle konnten den Lernstoff auf lebendige Art vermitteln und der Stoff selber war auch noch sehr aktuell, so auch die ausgehändigte Literatur. Mit einem der Dozenten kam der ganze Kurs nicht klar, aber auch das war kein Problem. Wir konnten uns an unseren Kursbetreuer wenden und der setzte sich dafür ein, dass wir für das betreffende Modul eine andere Dozentin bekamen.

Ein echtes Plus war dann noch das Bewerbungscoaching, das du als WBS-Teilnehmer optional nutzen kannst. Ich fühlte mich bei WBS rundum richtig und kann die echt empfehlen, zumal ich kurz nach dem Kurs auch noch direkt eine Zusage für einen Job erhielt (in dem ich auch heute noch arbeite). Ach ja, noch etwas: Obwohl in so einem Online-Kurs Leute aus allen Gegenden der Republik sitzen, kann da eine echt gute Gemeinschaft entstehen. Bei uns war es jedenfalls so, dass einige Leute sich nach dem Kurs auch privat kennenlernten und bis heute habe ich auch noch zu 1-2 Leuten guten Kontakt.

Eine Freundin von mir macht übrigens gerade eine Umschulung zur IT-Systemkauffrau und ist auch begeistert von WBS. Sie macht den Kurs von zu Hause aus (dafür brauchte sie das OK der AA), was für sie ideal ist, da sie alleinerziehend ist. Ach ja, seit diesem Jahr gibt es bei WBS auch eine neue Lernoberfläche namens Learnspace. Sie hat mir das mal gezeigt: da läuft man mit seinem eigenen Avatar durch die Schulungsräume :) Die Funktionen sind noch etwas umfangreicher als in der alten Lernoberfläche, wie in einem PC-Game :) Also, ihr macht das richtig Spaß.

So, nun ist meine Antwort doch etwas länger geworden, sorry... Ich empfehle dir jedenfalls, dass du dir das mit dem virtuellen Lernen doch mal näher anschaust. Ich drück dir die Daumen, dass du den Weg einschlägst, der dir Spaß macht und dich wieder in den Job führt!
Alles Gute, auch für 2019!

Femme
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
14.110
Bewertungen
21.780
Meine älteste Tochter macht derzeit seit gut 5 Monaten auch die Umschulung bei WBS TRAINING - und ist auch sehr zufrieden. Auch sie kann nun, nach gewisser Anfangszeit, in der sie einige gesundheitliche Schwierigkeiten hatte, nach Rücksprache mit Kursleitung und JC und Attest von zu Hause aus arbeiten - stressige Anfahrt und Parkplatzsucherei erübrigen sich (ein wenig "Nerverei" durch 1- 2 Kameraden, die selbst in der "virtuellen Klassengemeinschaft" meinen, den Ernst des Lebens daheim lassen zu können und andere zu schikanieren ... wird es immer geben ...) - es ist immer eine Umstellung und nach längerer Auszeit aus dem Job muss man sich schon auch sehr disziplinieren - gerade, wenn man zu Hause lernt. Und dann auch gleich Vollzeit am PC ... aber sie hat einfach auch ihre Ruhe und die bisherigen Tests und Prüfungsergebnisse waren bisher hervorragend - was eine weitere Motivation ist.
 

noillusions

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Oktober 2012
Beiträge
4.014
Bewertungen
3.847
Wie kamst Du eigentlich zu der Entscheidung für FIAE? Hast Du bereits Programmiererfahrungen? Wenn ja welcher Umfang? Hast Du z.B. eine schnelle Auffassungsgabe, analytische Fähigkeiten? Geduld?
Das hat TE entweder nicht gefragt, ist relativ (schnelle Auffassungsgabe,...) oder nicht Voraussetzung. Ich habe das ohne Programmiererfahrung gemacht. Für die Theorie war das nicht nachteilig, ich war dort häufig besser als einige dieser "Coding-Ninjas". Für die Praxis ist das sicher vorteilhaft, aber die haben sich dann sogar oft gelangweilt.
Der größte Nachteil ohne Programmiererfahrung ist, dass man nicht so effektiv ist wie diese Leute und das kann einem hinterher bei der Job-Suche auf die Füße fallen.
 

Seneca78

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
25 Dezember 2018
Beiträge
6
Bewertungen
1
Hallo,

Danke, aber WBS kommt nicht in Frage, dort ginge es nur in Köln ... doch für den virtuellen Unterricht, bei einem anderen Anbieter, würde ich keine solche Fahrt auf mich nehmen, für den Präsenzunterricht vielleicht ... von zu Hause lernen, ist bei keinem virtuellen Anbieter, in meinem Fall, bei dieser Umschulung, erlaubt ... würde ich auch nicht wollen ...

Zu den Programmier Cracks ... sowas sagte mein Kollege auch mal, von denen sind viele auf der Strecke geblieben, weil sie die übrigen Inhalte haben verschlampen lassen ...

Hoffe mal nicht auf irgendwelche Chaoten zu treffen, kann es mir nur schwer vorstellen, die FI Umschulung ist ziemlich teuer (beim Anbieter in Aachen, z.b wären es mit Fahrtkosten um die 32.000,-) und jüngere steckt man dann doch eher in die Duale Ausbildung ...
 

Buerosklave

Elo-User*in
Mitglied seit
23 November 2012
Beiträge
436
Bewertungen
590
Ich stecke seit 3 Monaten in einer Maßnahme im virtuellen Klassenzimmer (Java-Kurs), habe in der Vergangenheit aber auch schon eine Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration als Präsenzunterricht gemacht.
a) Viele IT-Dozenten haben zwar ein unheimlich großes Fachwissen, sind aber vollkommen untauglich darin,es anderen Leuten beibringen zu können. Das ist im IT-Bereich eine Art Berufskrankheit...es gibt nur wenig IT´ler, die Wissen anfängertauglich vermitteln können. Im Präsenzunterricht hat man aber als Teilnehmer wenigstens die Möglichkeit, mal auf den Tisch zu klopfen, wenn einen was stört, im im virtuellen Klassenzimmer verpufft das eher und man zieht sich irgendwann in sein Schneckenhaus zurück.
b) Die Mischung aus blutigen Anfängern und Leuten, die man gemeinhin als "Cracks" oder "Nerds" bezeichnet, ist einfach nur grausam. In den allermeisten Fällen reißen die nämlich die Kontrolle an sich und der Unterrichtsstil orientiert sich schnell nur noch an ihrem Wissensstand. Selbst wenn der Dozent versucht, den Unterricht noch anfängertauglich zu gestalten, dauert es nie allzu lange, bis die "Cracks" Einwürfe bringen, ob nicht diese oder jede alternative Vorgehensweise sinnvoller wäre und eine nette Diskussion entbrennt, so dass die Anfänger nur noch Bahnhof versteht.
c) Der Praxisbezug fehlt. Egal ob FISI oder FIAE..in beiden Berufen muss man eigentlich in der Lage sein, Kunden zu beraten und herauszufinden,was diese eigentlich brauchen. Das ist aber ein Thema, das gerade in Umschulungen gerne "vergessen" wird. Stattdessen wird man eher drauf trainiert, mit fertigen Vorgaben zu arbeiten. Wenn ich mal von meiner Umschulung ausgehe, so könnte ich anhand von Vorgaben (Anzahl einzurichtender Arbeitsplätze, Anzahl gewünschter Drucker usw) zwar bestimmen, welche Hardware gebraucht wird, wie es installiert wird usw, aber wir haben nie gelernt, wie man sowas auch in hinsichtlich späterer Ausbaubarkeit kalkuliert usw.

Auf die Ergebnisse irgendwelcher "interner Prüfungen" (gerade bei der WBS) sollte man nicht allzuviel geben, da man hierfür alle zur Verfügung stehenden Mittel (Internet, Bücher etc) nutzen kann, diese stellen also kein reales Bild des tatsächlichen Wissens dar.
 
Oben Unten