Erfahrungen mit dem Bildungsträger Wuppermann Bildungswerk Leverkusen GmbH (1 Betrachter)

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Jena

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Hallo zusammen,

Ich wollte Euch mal um eure Erfahrungen und Meinungen zu diesem Bildungsträger bitten. Vielleicht hat ja auch einer Tipps zum Umgang mit der derzeitigen Unterrichtssituation.

da ich im Netz sonderbarer Weise nirgendwo auch nur einen kleinen Beitrag zu diesem Träger finden konnte (komisch weil ist sehr groß), starte ich mal einen eigenen.

Es ist leider so, dass der Unterricht zu einem erheblichen Teil aus "Selbststudium" von Kopien oder Fachbüchern besteht. Die Lehrer verschwinden immer wieder für ein paar Minuten bis zu mehreren Stunden!! ohne sich blicken zu lassen.
Muss so etwas hingenommen werden?
Die Motivation der Teilnehmer wird dadurch erheblich gedrückt und allgemeine Enttäuschung macht sich bei den Umschülern breit. Übrigens ist diese Enttäuschung bei vielen Fachbereichen im Elektrotechnischen Bereich zu spüren.
Damit das nicht falsch verstanden wird. Wenn Unterrichte stattfinden ist die Mehrheit zufrieden mit den Inhalten und dem Fortschritt. Einige Lehrer haben es echt drauf. Daumen hoch!
Doch im schnitt wird der Stoff unerträglich in die Länge gezogen und eben mit laaangen Zeiten des Selbststudiums aufgeblasen. Gleichzeitig wird immer wieder auf die unglaublich kurze Dauer der Ausbildung hingewiesen. In einem Elektronischen Beruf braucht man jedoch Übung mit dem Material. Einen Motor auf dem Papier zu verbauen ist halt was anderes.
Also gibt es leider diese Ausfälle/Unterrichtslücken in denen man sich hängengelassen fühlt. Trotz Ansprache bei Mitarbeitern hat sich bisher nix geändert.

Geht euch das bei anderen Bildungsträgern auch so?

Was könnte ich da unternehmen?

Die Meisten haben unglaubliche Angst vor der Ansprache dieses Themas. Da die meisten der Lehrer in irgendwelchen Prüfungsausschüssen sitzen befürchtet man schlechte Abschlussnoten oder so.

Grüße aus Köln
 

bla47

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Hallo, hatte seit 2009 in Leverkusen nur mit der Dekra Akademie und der Tertia zu tun. Außer bei Bewerbungstraining und Staplerschein ist bei Weiterbildung immer etwas e-learning dabei. Liegt daran, das man jederzeit einsteigen kann und jeder hat individuelle Lernbausteine. Am meisten bekannt durch Computerkurse. Anders ist es bei Umschulung mit festem Starttermin und selben Lernstoff für alle Beteiligten.
Grüße aus Leverkusen !
 

gelibeh

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Wer bezahlt denn die ganze Sache? Meiner Meinung nach, wird das künstlich in die Länge gezogen, um mehr Gelder wegen einer längeren Dauer abzugreifen. Wenn aber fraglich ist, ob man die Prüfung schafft, dann ist das auch im Interesse des Kostenträgers, dass sich da etwas ändert.
 

Jena

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Bezahlt wird das von der Arbeitsagentur. Bezweifle das die da was machen können.
 

Ferrit

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Ich habe eine Umschulung im kaufmännischen Bereich hinter mir, ist nicht zu vergleichen, aber es gestaltet sich dort recht Nah 1:1. im Ablauf. Bei mir gab es Dozenten, die dort ihr Haupt(Neben)gewerbe ausübten und auch nicht auf dem aktuellen Stand waren, meist auf der Flucht und Lehrmaterial veraltet oder nicht strukturiert. Ich weiß nicht, wie es bei euch abläuft. Ich hatte Module, die aber nicht auf die Abschlussprüfung zielgerichtet waren. Man verlief sich da, brauchte das später nicht und das wesentliche lag so weit zurück, dass man es brauchte und vergaß. Ich hab mir dann mal ein paar IHK Prüfungen der letzten Jahre beschafft und war dann ziemlich erschüttert. Hab mir dann für die Fachgebiete selbst Literatur angeschafft, da trotz mehrmaliger Anfrage Literatur nicht angeschafft wurde.
Was kannst du machen? Versammle Leute hinter dir und sprich das an woran es mangelt.
Geht keiner mit, nimm auf keinen Rücksicht. Bestehe auf Unterricht und gestalte ihn dann so, wie es für dich relevant ist. Ohnehin scheinst du da auch etwa im Unterricht unterfordert zu sein, wenn die Themen in die Länge gezogen werden. Frag im Unterricht das nach, was du nicht verstehst. Besorge dir aktuelle Literatur, frag einen der Dozenten nach einem Ausbildungsplan, also das was in der Regel an Wissen relevant ist und eventuell die Abschlussprüfungen der Vorjahre durchgehen. Letzteres ist aber kein Allheilmittel, weiß schon mal dazu nichts in Elektrotechnik und wenn man es begreifen will, sollte man dies nur als Test nehmen, zumal sich zuweilen in den Fachgebieten etwas ändert. Gut, da nicht unbedingt^^.
Lerngruppe bilden mit denen die dich weiterbringen und denen, denen du gerne weiterhelfen magst und gleichzeitig damit deinen Stoff wiederholen kannst.
Die Lehrer, die du da hast, werden nicht in den Prüfungsausschüssen sitzen. Das wäre mir neu. Wenn es dumm läuft, hat man den verhassten ReWe Lehrer aus dem Wirtschaftsgymnasium da sitzen und wird dann da zerlegt, geht aber auch noch;)
Viel Erfolg.
 

Jena

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Tja wenn das mal so einfach wäre.
Das mit den veralteten Unterrichtsmaterialien kann ich nur bestätigen. Das sieht man schon alleine daran, dass immer noch mit Overheadprojektor und Folien gearbeitet wird, die noch in der alten Rechtschreibung getippt wurden. Dabei lege ich keinen gesteigerten Wert auf die Schreibweise.
Einen Unterrichtsplan will man nicht so recht herausgeben. Nachfragen führt ins leere. Für Urlaube oder Ausfälle gibt es auch keinen Vertretungsplan. Mitunter gibts einfach keine Vertretungsregelung. Sehr eigenartiges System muss ich euch sagen.
Werde mich wohl so durchbeißen müssen. Als einzelner kannst du da nix bewegen. Viele andere sehen das genauso und geben lieber klein bei.
Schade sowas.
 
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