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Erbschaft

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schoenesDeutschland

Elo-User/in

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#1
Bei meinem Thema geht es um Erbschaft, aber es ist auch ein spezieller Fall und bei einem Land das so am ende ist wie Deutschland, wird das Thema Hartz 4 nicht mehr warten lassen.

Folgende Situation:

Vater gestorben, EFH Haus in Wert von ca. 250000 Euro vererbt. 50% Mutter, 25% auf beide Kinder ( ich und Bruder ). Mutter verbeamtet, außer Haus kein Problem mehr. Ich und Bruder Leiharbeiter, noch im Job. Bei meinem Bruder noch unsicherer wie bei mir.

Ich und Bruder besitzen je eine 1 Zimmer Eigentumswohnung ( Baugleich ), 20 stöckiges Hochhaus, 179 Wohnungen.
101 Rentner ( zahl sinkt ), 3 Wohnungen frei, 51 Hartz 4 Empfänger ( Eigentümer ), 8 Frauen die ihr Geld von dem Mann kriegen und z.T. Anschaffen, 16 Arbeitnehmer ( sogar ein Beamter ) und ich + Bruder sind schon etwas besonders.

Hier gibt es mit der Eigentumswohnung kein Problem, diese sind angemessen und sollten die es nicht mehr sein, so würden bei 51 Wohnungen kein Verkauf möglich sein wenn die alle auf dem Markt fliegen.

Schönes neue Heimat Hochhaus aus den 70er Jahren !

Also hier besteht kein Problem.

Aber wie schon Angesprochen, wie ist es mit der Erbschaft.

Wir hatten als Kinder vor auf das Erbe zu verzichten und alles der Mutter zu vermachen, wenn wir jedoch verzichten haben wir das Problem das andere Verwandte unseren Anteil erben, und das geht gar nicht.

Nun folgendes Problem, wenn man ein Viertel des Hauses besitzt, eine Angemessene Wohnung und dann Arbeitslos wird, wie sieht es dann mit hartz 4 aus.

Verkauf ist derzeit nicht möglich, auch wenn in der Nähe von HH, sind EFH kaum zu verkaufen, und meine Mutter wohnt da noch. Die möchte ich auch wenn möglich drin lassen.

Wie sieht es da Rechtlich aus, reicht ja wenn einer von uns Arbeitslos wird.

Hat hier jemand Ideen ?
 
E

ExitUser

Gast
#2
Den Anteil eines EFH loszuwerden ist immer schwierig bis unmöglich. Erst recht, wenn die anderen Eigentümer sich damit nicht einverstanden erklären.
Das Vermögen (in diesem Fall das Hausviertel) muss verwertbar sein. Ist es aber nicht.
 

franzi

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#3
Wenn du auf das Erbe verzichtest, gibts auch Probleme, weil du hättest ja mit dem Erlös des Erbes deine Bedürftigkeit verringern können.
Bei dem rechtlich verzwickten Fall hilft wohl nur der Gang zum Fachanwalt.
Da ihr ja noch nicht arbeitslos seid, solltet ihr das möglichst bald regeln.
Nachdem sowohl die Wohnungen als auch das Haus in absehbarer Zeit nur schwer verkäuflich sind, wäre eine Lösung:
Eventuell mit Nießbrauch ...
Z. B. gewährt ihr eurer Mutti einen Nießbrauch für eure Wohnungen. Somit können die Wohnungen nicht verkauft werden, solange sie nicht zustimmt. Und für das EFH (gesamtes Haus) könnte man ihr ein lebenslanges Wohnrecht einrichten.
Wobei rechtlich zu prüfen ist, wie stark das Wohnrecht wiegt.
So könnten alle in ihren Behausungen bleiben. Ein Verkauf stünde erst beim Tod eines Beteiligten im Raum.
Eventuell könnte man auch ein Schenkungsversprechen machen ... Aber das sind juristische Feinheiten ...
Oder man könnte sich jeweils im Grundbuch des anderen Eigentümers als Miteigentümer eintragen lassen.
So hat man immer die Hand auf dem Objekt ... Das hat dann natürlich wiederum erbrechtlich Konsequenzen ...
 

Koelschejong

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#4
Ich denke auch, hier ist dringend der Gang zum Anwalt angesagt, der das Haus "Hartz IV sicher" machen soll, wenn das wirklich gewünscht wird. Es sollte dann aber auch auf jeden Fall vereinbart werden, dass z.B. im Falles des Nießbrauchs, dieser nicht unentgeltlich erfolgt. Mutter müsste also Miete zahlen (z.B. in Höhe der zu erwartenden Nebenkosten, die dann von den Brüdern natürlich aufgewendet werden müssen, um das Haus zu halten. So etwas zu gestalten ist aber definitv Sache eines Anwalts (und der sollte auch Ahnung vom SGB haben).
 

ethos07

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#5
Wie alt ist denn eure Mutter? So ewig lebt man ja nun auch nicht als Alleinstehende in einem Hausteil... und der Umzug in eine Altenheim kann relativ fix nötig werden, wie ich noch von meiner Mutter in Erinnerung habe...

Daher ist mit einer Nießbrauchlösung das Problem zwar aufgeschoben, aber nicht gelöst. Und geringer wird die Gefahr des Erwerbsloswerdens auch nicht mit dem eigenen Älterwerden.
Vermutlich werdet ihr das Haus also doch irgendwann verhöckern müssen. Dann würde ich das eher noch jetzt machen und die Mutter halt umpflanzen.

Oder ihr müsstest selbst dort einziehen, kurz bevor ihr HartzLer werdet und der Arge darlegen, dass das nicht anders ging... Pflege der Mutter? Irgendwie so könnte ich mir noch eine Lösung vorstellen.
 

franzi

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#6
Wie wär´s damit?

:icon_smile:

Ihr zieht aus euren Mini-Eigentumswohnungen aus, und quetscht euch alle zur Mutti ins Haus rein.
Die Wohnungen werden vermietet.
Ihr zwei Jungs lasst euch je zur Hälfte bei Mutti ins Grundbuch eintragen. Und Mutti bekommt im Gegenzug dafür lebenslanges Wohnrecht im Haus.

oder:

Habt ihr noch weitere Verwandte, die man in dieses Projekt einbeziehen könnte? Ich denke da an kleine "Umschichtungen" ... Da hat ein Anwalt bestimmt gute Ideen.
 
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