Erbschaft in Höhe von 50 000 €

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Mad Max

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Hallo,

ich werde bald eine Erbschaft bekommen und bin noch im Leistungsbezug von ALG 2 bis März 2013 (laufender Folgeantrag)

Mir ist klar dass es sich hier um Einkommen handelt und ich werde es auch umgehend anzeigen.

Wird dann ausgerechnet wie lange ich davon leben muss ?
Ich lese immer wieder dabei von einer Grenze von maximal 12 Monaten.

Geht der restliche Betrag nach 12 Monaten dann in Vermögen über und könnte ich mir dann eine kleines Appartement davon kaufen?

Falle ich dann komplett aus dem Leistungsbezug und muss ich dann ab April wieder einen Folgentrag stellen.

Werde ich in der Zeit in der ich keine Leistungen beziehe zu Terminen ins Arbeitsamt bestellt oder muss ich an Maßnahmen teilnehmen, wenn ich von meinem eigenen Geld lebe ?

Habt ihr sonst noch Ratschläge, die mir weiterhelfen könnten?
Ich werde mich dann auch wohl freiwillig krankenversichern müssen, denke ich mal.

Danke schon mal für eure Antworten.
 

Mad Max

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Oh, ein Scherzkeks. :icon_party:

Ich glaub, es wäre besser, wenn du deinen Steuerberater fragst. :biggrin:

Danke für die sehr hilfreiche Antwort^^

Fragt sich nur wer der Komiker hier ist.

Ich habe nun mal absolut keine Ahnung und deswegen frage ich nun mal.

Wie heißt es so schön "Es gibt keine dummen Fragen, sondern nur............"
 

Roter Bock

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Pass mal auf Mad Max. Du rechnest erstmal Dein Schonvermögen aus. Alter in Jahren x 150 Euro, bei einer BG kommt Deine Partnerin dazu und für jede Person in der BG zusätzlich noch 750 Euro obendrauf. Die Differenz vom Schonvermögen zu den 50.000 ist das was Deinen ALG Bezug verhindert. Denk aber dran Dein FA anzurufen und zu fragen ob Erbschaftsteuer fällig ist.

Wenn kein ALG II mehr gezahlt wird musst Du das mit Krankenkasse klären den Du wirst zwangsweise freiwillig versichert und musst das zahlen.

So jetzt hast Du aber eine "Premium" Möglichkeit. Schaffe erstmal alles an was dringend gebraucht wird. Brille, Geschirrspüler, Klamotten usw. denn das darfst Du, ohne Rechenschaft abzulegen.

Du darfst nur eines nicht, Vermögen verschleudern - z. B. Geld verschenken oder in die Spielbank tragen.

Äh - ich war noch dreister und habe z.B. mich abgemeldet, ein Haus gekauft und dann wieder neu beantragt. Staune mal guck es ging.

Roter Bock
 
X

xyz345

Gast
Mir ist klar dass es sich hier um Einkommen handelt und ich werde es auch umgehend anzeigen.

Na also. Danach erfährst du per Bescheid, was Sache ist.

Falle ich dann komplett aus dem Leistungsbezug und muss ich dann ab April wieder einen Folgentrag stellen.
Werte ich als Scherzfrage: Mit 50.000 Euro im Geldsäckel, bist du bestimmt noch Hilfebedürftiger nach SGB II. Siiiiiicher...


Habt ihr sonst noch Ratschläge, die mir weiterhelfen könnten?
Ich werde mich dann auch wohl freiwillig krankenversichern müssen, denke ich mal.
Das werden die dir dann per Bescheid (s.o.) schon verklickern.


Stell dir vor, einer deiner 10.000 Bewerbungsbemühungen hätte Erfolg.
Würdest du dann auch derartige Fragen stellen? :icon_party:
 
G

gast_

Gast
Schaffe erstmal alles an was dringend gebraucht wird. Brille, Geschirrspüler, Klamotten usw. denn das darfst Du, ohne Rechenschaft abzulegen.
anschaffen darf man, aber Rechenschaft kann gefordert werden, eben weil man nicht verschleudern darf. Also alle Belege gut aufheben!

Fragt sich nur wer der Komiker hier ist.
@ Fragesteller: Solche Antworten wie die von xyz345 am besten ignorieren...es ist vernünftig sich im Vorfeld schlau zu machen und zu retten, was zu retten ist.
Wann wird dir das Erbe ausgezahlt?

ich würde mich vorher abmelden, ohne Angabe von Gründen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 38337

Gast
Hallo,

da es ggf. für die 50Ts nur ne Garage gibt, je nach dem wo Du wohnst...es gibt auch noch die Möglichkeit, sein Vermögen in eine Rentenversicherung umzuwandeln. Da kann man 750,-€ pro Lebensjahr reinstopfen.
Angenommen Du wärst 30 Jahre alt, dann kannst Du 22500,-€ in die Versicherung tun.

VG nochten
 

Chosyma

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Moin,
es gibt auch noch die Möglichkeit, sein Vermögen in eine Rentenversicherung umzuwandeln. Da kann man 750,-€ pro Lebensjahr reinstopfen.
und wenn man dann aufgrund der miesen kleinen Rente von Altersarmut bedroht in die Grundsicherung fällt, darf man das angesparte Geld erstmal zum Lebensunterhalt verbrauchen. Wo ist da der Vorteil zu jetzt gleich von dem Erbe zu leben? Zumal in der Grusi das Schonvermögen deutlich niedriger angesetzt wird. Ich meine ca 2000 Euro oder so, Centgenau weiß ichs gerade nicht.

Dieser Vorschlag taugt meiner Ansicht nach nur, wenn 150% sicher ist, dass man nicht in die Grusi fällt, und wer kann da schon sicher sein?

LG Antje
 

Mad Max

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Erbschaftssteuer fällt meines Wissens keine an, da die Erbschaft von meinem Vater kommt.

Der Freibetrag liegt deutlich höher.

Abmelden ohne Angabe von Gründen halte ich für keine gute Idee, denn irgendwann ist das Geld aufgebraucht, selbst wenn ich auf ALG2 Niveau weiterlebe.
Ich denke sie werden dann nachforschen wieso ich in der Vergangenheit ohne Arbeit war und den Monat des Zuflusses muss ich ja erstatten.

Die Idee mit der Altersversorgung ist zwar nicht schlecht, aber ich würde leider trotzdem in Grusi rutschen.

Das Erbe wird wahrscheinlich noch vor Weihnachten unter den Christbaum gelegt^^

Die Wahrscheinlichkeit eine Arbeitsstelle zu bekommen ist bei mir leider unterirdisch, aber das liegt an bestimmten Umständen, die ich hier nicht erwähnen kann, weil ich mir sicher bin, dass die Arge hier mitliest und man hierdurch eindeutig Rückschlüsse auf meine Person finden würde.
 

Hamilkar

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ich würde erstmal alles privat Sinnvolle neu anschaffen und schön in den Urlaub.

dann Schonbetrag ausrechnen und auf die Seite legen...aber bloß keine Rentenversicherung abschließen...

mit dem Rest überlegen, ob man nicht eine Existenz gründet. irgendwas, was einem Spaß macht. dafür auch allerlei sinnvolle Anschaffungen tätigen (neuer PC, Drucker, schicke Büroausstattung, Umwandlung zuhause in ein Arbeitszimemr etc. pp., PKW anschaffen und alles als EK ins Betriebsvermögen nehmen.

Am Anfang machste natürlich Miese, da beantragste Aufstockung :-D nach 1-2 Jahren siehste dann mal, was passiert ist.

wenns nicht läuft, machste den Laden wieder dicht, zahlst ein paar Steuern auf die Gewinnentnahme und veräußerst die Dinge privat wieder.

schlechter als nur die Erbschaft -ohne weiteren Bezug- aufbrauchen ist das sicher auch nicht.
 

Heidschnucke

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Also das mit dem "kleines Appartement" halte ich für eine Sinnvolle Idee wäre ja auch eine Vermögensumwandlung, und selbstgenutztes Wohneigentum ist geschützt.

Ist aber mein Bauchgefühl, ob das machbar ist weiß ich nicht!
 
R

Rounddancer

Gast
Also ich würde mir da erst Gedanken drüber machen, wenn de Erbschaft wirklich zugeflossen ist, dann gucken, ob nicht Begräbniskosten, Leichenschmaus, Notargebühren, das Grabpflege-Abo, Legate, Steuern und Schulden des Verstorbenen, etc. daraus beglichen werden müssen. Dann kommt der schon von anderen erwähnte Punkt mit den notwendigen Aschaffungen. Erst dann würde ich den verbleibenden Zufluß melden.
 
E

ExitUser

Gast
Abmelden ohne Angabe von Gründen halte ich für keine gute Idee, denn irgendwann ist das Geld aufgebraucht, selbst wenn ich auf ALG2 Niveau weiterlebe.
Ich denke sie werden dann nachforschen wieso ich in der Vergangenheit ohne Arbeit war und den Monat des Zuflusses muss ich ja erstatten.

Das Erbe wird wahrscheinlich noch vor Weihnachten unter den Christbaum gelegt^^

Sie zu, dass das Geld erst im Januar zufließt!
Dann kannst du den Dezember behalten.

Abmelden und später wieder anmelden wäre kein Problem.
Klar kommt dann die Frage, von was du gelebt hast. Wenn du aber die Ratschläge weiter oben befolgst (kein Geld verschenken usw. / Rechnungen aufheben) kann dir keiner was.
 

Mad Max

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Sie zu, dass das Geld erst im Januar zufließt!
Dann kannst du den Dezember behalten.

Abmelden und später wieder anmelden wäre kein Problem.
Klar kommt dann die Frage, von was du gelebt hast. Wenn du aber die Ratschläge weiter oben befolgst (kein Geld verschenken usw. / Rechnungen aufheben) kann dir keiner was.


Ich denke auch, dass ich es so machen werde und den Zufluss kann ich auf Januar umlenken.
Klar werde ich das Geld nicht veprassen und vernünftig davon leben.

Wollen die bei einer Abmeldung nicht einen Grund wissen bzw. Angaben über den Arbeitgeber ?

Mir schwirrt da gerade auch im Kopf herum ob ich mit dem geld nicht auch eine Weiterbildung bzw. Umschulung finanzieren könnte, da ich in meinem alten Beruf nicht mehr arbeiten kann.

Ich möchte mich da nicht auf die faule Haut legen, sondern eine möglichkeit finden wieder in den Arbeitsmarkt zu kommen, aber das ist eben bei mir sehr schwierig :(

Mit 50 beginnt eben langsam der Showdown^^
 

HajoDF

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In der Tat ist der Betrag erbschaftssteuerfrei. Bei leiblichen Kindern liegt der Steuerfreibetrag bei über 200.000,- €.

Bei der Abmeldung aus dem Bezug genügt die Mitteilung, dass man "seinen Lebensunterhalt auf andere Weise sichern" kann.

Wenn das Erbe im Januar zufließt, solltest Du Dich noch im Dezember abmelden... aber bitte schnellstmöglich.
 

alexander29

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Bei der Summe würde ich umgehend zum Anwalt gehen, mich dort beraten lassen und der Anwalt kann Aussagen machen, die sicherlich Gesetzeskonfrom sind.
Ich würde auf Nummer sicher gehen.
 
S

silka

Gast
Alexander,
Zu welchem Anwalt denn?
Und wann denn?
Nächste Woche ist Weihnachten.
@Madmax hat sicher schon den Erbschein.
Wieso er das Erbe noch nicht dem JC gemeldet hat, hat noch gar keiner gefragt, oder?

Das gibt noch Ärger mit dem JC.

Welchen Streß viel Geld machen kann, was?
 

alexander29

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Na, wenn ich 50.000 Euro als Erbschaft erwarte, dann kann ich morgen, am Freitag, zu einem Anwalt gehen
Schließlich sind ja auch Papiere da.
Egal welcher Anwalt.
Zahlen kann ich natürlcih dann, wenn ich das Geld habe, also rechnet der Anwalt das normal ab und stellt mir einr Rechnung.

Dann, aber erst dann, habe ich eine Rechtssicherheit und weiss was ich machen muss und was nicht.
Und ich habe die Gewissheit, dass ich keinen Betrug begehe.

Sicherlich ist es in dem Fall so, dass ich nicht Vorkasse leisten muss.


Bitte Anwalt kontaktieren (aber nur, wenn der Threas stimmt).
 
E

ExitUser

Gast
Das Geld sollte an den Erben gehen und nicht an den Anwalt.

Ersterer muss Letzteren nämlich bezahlen.

Beim JC abmelden, für die Gute Zusammenarbeit danken, gut ist.
 
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