Erbnachlass und Jobcenter,Einkommen oder Vermögen? Wie wird was berechnet? Was bedeutet es für mich umd meine Bg?

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Wermon

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Hallo zusammen,

Ich entschuldige mich vorab für den evtl langen Text und dafür falls meine Fragen nicht in den Bereich gehören.

Also folgendes, ich bekomme seid ein paar Monaten (September 2019) monatlich 87,50€ aus einem Erbe ausbezahlt. Habe dies noch nicht angegeben, werde dies jetzt aber nachholen. Muss ich hier mit Konsequenzen rechnen, weil ich dies erst jetzt melde?

Das Erbe ist scheinbar 2008 mit dem Ableben meines Vaters zustande gekommen. Ich selber hatte zu dem Zeitpunkt des Ableben meines Vaters, gut 20 Jahre keinen Kontakt (ca.2000).
Zu diesem Zeitpunkt bezog ich keine Leistungen, aus gesundheitlichen Gründen erst seid Dezember 2012.
Ich habe erst 2015-16 von dem Tod meines Vaters erfahren.

Über die Erbmasse habe ich keinerlei Kenntnis und Unterlagen, ich weiß nicht wie das Erbe geregelt ist, wie es ausbezahlt wird oder ob es jemals vollständig ausbezahlt wird usw . Das Erbe teile ich mir evtl scheinbar mit meiner Halbschwester und Stiefmutter aber auch dieses kann ich leider nicht mit Gewissheit sagen, zu diesen habe ich auch keinerlei Kontakt.

Kann man in diesem Fall von einer sogenannten "Erbgemeinschaft" ausgehen obwohl es sich nur um Geld handelt und nicht um ein Haus?!
Wie regelt es das Jc wenn es sich tatsächlich um eine Erbgemeinsschaft handelt?

Unterlagen habe ich bisher nur über die monatlichen Zahlungen vorgestern beantragt. Erst gestern bin ich darüber in Kenntnis geraten das ich noch evtl dies benötige :
-Kopie des Testaments und Eröffnungsprotokolls
- Aufstellung über die Erbmasse zum Todeszeitpunkt
- Auflistung über geleistete Zahlungen seit Todeszeitpunkt, aktueller Restbestand

Diese Unterlagen werde ich auch so schnell wie möglich an entsprechender Stelle nachfordern, wobei ich mir bei einigen benötigten Unterlagen schon so meine Gedanken mache bzgl des Datenschutzes und ich weiß auch nicht wirklich ob alle diese Unterlagen das Jobcenter was angehen wie zb das Testament, den dort könnte man ja evtl sensible Daten einsehen, die nur ausschließlich die Erbberechtigten was angehen.

Könnte es auch sein das es garkein Testament gibt (ich war zu keiner Testamentseröffnung jemals eingeladen)? Hatte 2015-16 ein Anruf vom Nachlassgerricht, die wollten eine Unterschrift, damit das sogenannte Erbe an mich, meine halbschwester sowie deren Mutter ausbezahlt werden kann.

Habe aber nix unterschrieben, da ich damit eigentlich nix zu tun haben wollte und belies es dabei bis ich September ein Schreiben von einem Nachlassverwalter , evtl auch Notar bekam, der meine Kontoverbindung haben wollte. Die schickte ich im und seidher erhalte ich diese Zahlung.

Wenn es kein Testament gibt, wie weise ich dem Jc was nach? Wie handhaben Sie es dann?
Entziehen Sie mir dann evtl die monatlichen Zahlungen zum Lebensunterhalt und der Miete bis sich das Thema komplett geklärt hat?

Vielleicht kann mir einer von euch ja hier weiterhelfen?!

Ich weiß auch nicht, wie das Jobcenter mit den monatlichen 87,50€ verfahren wird?!

Rechnet es diese auf die Regelleistungen an (was mir durchaus sinnig erscheint)?!
Oder nur auf den Grundbetrag (mit 10% bis 30%?)?
Ich befinde mich in einer Bedarfsgemeinschaft (2 Personen).


Habe irgendwo auch etwas von einem Grundfreibetrag gelesen (150€ pro Lebensjahr) und wie verhält es sich in einer Bedarfsgemeinschaft, habe gelesen, das sich der Grundfreibetrag dadurch verdoppelt? Um wieviel Gesamt Erbe es sich handelt, weiß ich nicht, es werden mir lediglich 87,50€ pro Monat ausbezahlt. Wie verhält es sich dann wenn es als Vermögen gesehen wird, da es ja kleine monatliche Zahlungen sind und keine einmalige Sache?

Kann das Jc mich dazu zwingen, das Erbe komplett auszahlen zulassen, wenn dieses nicht per Testament geregelt ist bzw wenn es nicht fest angelegt ist.

Wenn ja würde es laut Internet der Grundfreibetrag von 150€ pro Lebensjahr, pro in der Bdg lebenden Person, zum Tragen kommen plus 750€ einmalige Zahlung für Hausrat pro Person und einmalig 30,00€ für Versicherung, Auto (einmalig? Pro Person?)

Wie ist es denn mit dem Grundfreibetrag, bekommt man den ohne zu verwerten oder muss man diesen für seinen Lebensunterhalt verwenden?

Das Erbe ist ja 2008 mit Ableben meines Vaters entstanden, also würde dies ja (trotz meiner unwissendheit über dieses) als Vermögen berechnet werden und nicht als Einkommen, da ich gelesen habe, das es ab Todeszeitpunkt zählt, Richtig?! Seid Ende 2012 beziehe ich selber leistungen vom Amt.


Ich frage mich nur wie das Jobcenter dies berechnen möchte.
Wenn es eine Einmalzahlung wäre, die sofort verfügbar wäre, dann könnte ich dies nachvollziehen aber bisher sieht es eher so aus, dass das Geld fest angelegt ist und monatlich mit Zahlungen von je 87,50€ ausbezahlt wird......ich habe vermutlich keinerlei Zugriff auf das komplette Erbe (dies müsste noch geklärt werden).

Ich habe auch im Internet gelesen dass das JB, die Grundsicherung in ein Darlehen umwandelt kann?! Was ja für mich und womöglich auch für meine Parntnerin bedeuten könnte, das wir selbst wenn wir es schaffen sollten die Hilfebedürftigkeit zubeenden, das wir auf einen Haufen an Schulden sitzen würden die wir auch irgendwie wieder ans JB zurückbezahlen müssen?! Kann das JB dies überhaupt machen oder käme in meinem Fall nicht eher Leistungen als Beihilfe in Betracht?! Wobei ich mir da auch nicht sicher bin, weil ich ja das Erbe in monatlichen "Raten" ausbezahlt bekomme ,eben weil ich scheinbar keinerlei Zugriff aufs komplette Erbe habe /haben werde (Zugriff aufs komplette Erbe, ist meiner Meinung nach auch nicht möglich, das es ja scheinbar evlt insg. drei Erben gibt, höchstens auf den Teil der mir tatsächlich zusteht).

Weiß jemand wie das Jobcenter dies nun handhabt?

Rechnet mir das Jobcenter das monatliche Erbe von 87,50€ dann als monatliches Einkommen an? oder wird mir das monatliche Erbe als anrechnungsfreier Betrag (100,00€) angerechnet ? Gibt es dies überhaupt in der Konstellation Erben und anrechnungsfreier Freibetrag?! Oder kommt dies nur zum tragen bei einem Erwerbseinkommen ?!


Noch eine frage, das ganze verwaltet vermutlich ein Notar, Nachlassverwalter oder ein Testamentsvollstrecker (ich kann leider nichts genaues sagen, da ich keinerlei Unterlagen besitze) und ist scheinbar gesetzlich geregelt mit den Zahlungen, kann das Jobcenter verlangen das mir das komplette Erbe ausbezahlt wird, und ich dies einsetzen muss, um daraus meinen Lebensunterhalt zubestreiten.

Kann das JB eine Aufhebung der Regelungen der monatlichen Zahlungen verlangen, so das ich gezwungen werde, das mir zustehende Erbe komplett auszahlen zulassen?

Mir ist klar, daß ich eigentlich erst die Unterlagen abwarten sollte bevor ich fragen stelle aber mir ist es jetzt schon lieber das ich Hilfe und hilfreiche Informationen bekomme, bevor dies auf den letzten Drücker ist, ich vollstens das Jc im Nacken sitzen habe und mir die Zeit weiter davon rennt (30.Sep endet der Bewilligungszeitraum und ich muss einen neuen WBA stellen), ich befürchte das es alles sonst ziemlich knapp werden könnte und das JB streicht mir /uns womöglich noch die Bezüge komplett.

Kann das JB die Leistungen einstellen bis dies geklärt ist, weil wenn ja wird ja auch dann die Mietzahlung eingestellt und müsste dann mit 2 Personen von 87,50 im monat leben.

Wie man lesen kann, ich habe soviele Fragen, ich kenne mich so überhaupt nicht mit dieser Thematik aus....... Entschuldigt bitte meine vielen fragen. Ich hoffe ihr könnt mir dennoch helfen und mich ein wenig aufklären und erklären.

Für evtl dopplungen meiner Fragen, entschuldige ich mich auch schonmal im vorraus.
Wenn noch fragen sind oder wtwas unklar erscheint , fragt mich einfach.

Danke für die Antworten und Hilfe im voraus.

Liebe Grüße
 
E

ExUser 3363

Gast
Jo, kurz und knackig wirst Du da mal auf Erbforschung gehen müssen und Belege
wie Testamennt etc. an die Sonne zu bekommen.

Das JC wird dir den derzeiteigen "Zufluss" als Einkommen anrechnen wollen, sowie
Hintergrund, ob das Erbe auf ein Schlag zu holen wäre..

Entweder bekommst Du Unterlagen von der Vewanntschaft freiwillig oder versuche
es besser beim Notar, der sich um die Zahlungen kümmert.. Der müsste eigendlich
alles zum Thema Erbe parat haben..

Im Punkto Datenschutz muss mann dann sehen, wie man Schwärzungen etc. begründet..
Geheimnisse lassen sich also wahren ;)
 

Wermon

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Sorry, komme hier noch nicht ganz so zurecht😉

Als erstes danke für deine Antwort!

Also wenn ich das richtig verstanden habe müsste das JC dies als Vermögen sehen da das Ableben 2008 war und nicht als Einkommen, richtig?

Das würde dann bedeuten, daß ich einen gundfreibetrag 150€ pro Lebensjahr habe und dieser mal 2 da ich in einer bedarfsgeneinschaft lebe, also dort auch mal 150€ pro Lebensjahr zuzüglich 2x 750€ freibetrag für notwendige Anschaffungen, richtig?

Wie ist das denn mit der pauschale für angemessene Versicherung, wird diese nur angerechnet wenn das JC dies als Einkommen rechnet? Wie ist das denn, kann ich diese pauschale beantragen obwoh ich keine Versicherung habe, muss ich Nachweise über je Versicherung nachweisen?

Kann das JC erwirken den Gesamtbetrag auszuzahlen?

Vorab schon mal danke für die Antwort
 

TazD

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Muss ich hier mit Konsequenzen rechnen, weil ich dies erst jetzt melde?
Ja, Nein, Vielleicht. Wie das JC das handhaben wird, kann dir hier niemand sagen, aber grundsätzlich liegt eine Verletzung deiner Mitwirkungspflichten vor.

Über die Erbmasse habe ich keinerlei Kenntnis und Unterlagen, ich weiß nicht wie das Erbe geregelt ist, wie es ausbezahlt wird oder ob es jemals vollständig ausbezahlt wird usw .
Dann solltest du das schnellstens über den Nachlassverwalter/Testamentsvollstrecker in Erfahrung bringen.

Kann man in diesem Fall von einer sogenannten "Erbgemeinschaft" ausgehen obwohl es sich nur um Geld handelt und nicht um ein Haus?!
Ja, ihr seid eine Erbengemeinschaft.

Wie regelt es das Jc wenn es sich tatsächlich um eine Erbgemeinsschaft handelt?
Für das JC ist dein Anteil am Erbe interessant und diesen wirst du nachweisen müssen.

-Kopie des Testaments und Eröffnungsprotokolls
Bitte schnellstmöglich beim Nachlassgericht besorgen.

- Aufstellung über die Erbmasse zum Todeszeitpunkt
Geht über Nachlassverwalter/Testamentsvollstrecker.

- Auflistung über geleistete Zahlungen seit Todeszeitpunkt, aktueller Restbestand
Geht über Nachlassverwalter/Testamentsvollstrecker.

Könnte es auch sein das es garkein Testament gibt (ich war zu keiner Testamentseröffnung jemals eingeladen)? Hatte 2015-16 ein Anruf vom Nachlassgerricht, die wollten eine Unterschrift, damit das sogenannte Erbe an mich, meine halbschwester sowie deren Mutter ausbezahlt werden kann.
Auch das wirst du über das Nachlassgericht, aber eher noch über den Nachlassverwalter/Testamentsvollstrecker herausbekommen.

Entziehen Sie mir dann evtl die monatlichen Zahlungen zum Lebensunterhalt und der Miete bis sich das Thema komplett geklärt hat?
Das kann man erst dann besser beurteilen, wenn mehr Infos vorliegen. Insbesondere, ob es ein Testament gibt.

Für dich ist es jetzt wichtig erstmal alle notwendigen Infos zu besorgen. Grundsätzlich bin ich aber schon mal der Ansicht, dass das Erbe als Vermögen und nicht als Einkommen zu werten ist, da der Erbfall außerhalb und vor deinem Leistungsbezug lag.
 

Wermon

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Als erstes einmal danke ich Antwort,

Nun, das es Konsequenzen haben wird, damit rechne ich. Ist und war ja auch mein Fehler. Wichtig ist halt, daß die Leistungen nicht eingestellt werden und somit mietzahlungen ausbleiben und die Kündigung erhalte und von 87,50€ leben muss mit 2 Personen im monat

Die Unterlagen wurden am Freitag angefordert, sollten also diese Woche eintreffen, hoffe ich.

Mich würde noch interessieren, wenn es als Vermögen gerechnet wird wie die Handhabung dann ist. Denn es besteht ja der Grundfreibetrag 150€ pro Lebensjahr, wie werden die das denn mit den monatlichen 87,50€ machen?
Können die erwirken das gesamter e auszuzahlen?

Korrektur : Die Unterlagen über die monatlichen Zahlungen wurden vorgestern angefordert, also Samstag .........die anderen benötigten Unterlagen werden gleich angefordert
 

TazD

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Du musst erstmal wissen, ob es ein Testament gibt, wenn ja, was darin geregelt ist und dann ist es ganz wichtig zu wissen, wie hoch dein Erbanteil ist und ob du damit über deinen Vermögensfreibetrag kommst.
 
E

ExUser 3363

Gast
Also wenn ich das richtig verstanden habe müsste das JC dies als Vermögen sehen da das Ableben 2008 war und nicht als Einkommen, richtig?

Sehe ich auch so, habe jedoch Grummeln im Magen wegen der 87 Euronen, die dir monatlich
zufließen..

Dieses Füllhörnchien kann ja mit allem möglichen befüllt sein a la Dividende / Zinsertrag und
haste nicht gesehen.. Ich denke @TazD Vorschlag nach zu kommen, ist erst mal das beste,
um darüber schlauer zu werden, in wie weit das JC seine Kralle reinhalten kann / könnte..

Viel Glück bei den Behördengängen etc. (y)
 

Wermon

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Nochmals danke an alle für eure Antworten.
Ich habe heute alle Unterlagen mit Dringlichkeit (nochmals) vollständig angefordert. Sie sollten bis Ende der Woche hoffentlich da sein.
Ich hoffe ihr netten Helferlein bekommt das auch mit, wenn ich mich nochmals hier im Thread so gegen Ende der Woche zuwort melde.

Danke @Onkel Tom für deinen netten wünsche
 
E

ExUser 3363

Gast
Wenn Du dich in diesem Thread zurück meldest, bekommen die User_innen das mit,
die hier schon was geschrieben haben.. Dafür ist ja das rote Glöckchien da..
 

Wermon

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Hallo alle zusammen,

Ich hätte mal eine Allgemeine Frage an euch...... Evtl auch ergänzend zu einem Thread den ich die Tage hier bereist erstellt habe.

Wie verhält es sich mit dem Schonvermögen / Grundfreibetrag und der Vermögensumwandlung?

Klar, vor Bezug des ALG II wird das Geld bis zu einem gewissen Betrag bei Antragstellung als Vermögen angerechnet und an dieses Geld darf sich das JC nicht holen bzw es
anrühren /verrechnen etc.

Wie aber sieht es aus, wenn ein ALG II Empfänger ohne Vermögen in den Leistungsbezug geht und über die Zeit in dem er Leistungen bezieht, immer mal wieder Dinge aus seinem privat Haushalt verkauft (Vermögensumwandlung) und sich somit erspartes aufbaut der unter dem Schonvermögen und Grundfreibetrag liegt? (falls es dies bei einer Vermögensumwandlung überhaupt gibt?)? Ich finde im Internet unterschiedliche Aussagen dazu 🤷‍♀️.
Darf ein ALG2 bezieher überhaupt Geld ansparen, solange es nicht das Schonvermögen und den Grundfreibetrag übersteigt?!

Hintergrund der Frage ist unteranderem, ich ich habe scheinbar mit den Tod meines Vaters 2008 geerbt (Vermögen).
Ende 2012 habe ich ALG2 erstmalig beantragt. 2015 bekam ich einen Annruf vom Nachlassgericht und habe somit erfahren das mein Vater 2008 verstorben sei. Ich habe mich nicht weiter drum gekümmert, da ich mir der ganzen Sache nichts zutun haben wollte und erst recht wollte ich nichts mit dem Erbe zutun haben, dachte somit hat sich das Ding erledigt.
Seid letzten Jahr Sept. bekomme ich pro Monat 87,50€ auf mein Konto ausbezahlt. Diese Zahlung ist aber keine einmal Zahlung, sondern durch eine unbekannten Regelung wird (habe die Unterlagen diesbezüglich angefordert, diese sind aber noch nicht bei mir eingetroffen) mir mit scheinbar festen kleinbetrgägen unter 100€ monatlich aus gezahlt,(diese Zahlungen sind noch nicht beim Jc angegeben, dies wird mit in den nächsten Tagen mit dem WBA nachgeholt).

Da ich schon scheinbar Vermögen vor Erstantrag hatte und ich im Leistungsbezug Dinge aus meinen persönlichen Besitz verkauft habe (keine teuren luxus Artikel wie Lois Voitton Taschen, Rolex oder etwaiges und ich auch keinen Gewinn erwirtschaftet habe), wie verhält es sich mit der Vermögensumwandlung (hier handelt es sich um ca. 1244,00€ gesamt sind etwas mehr als 1600,00€ auf meinem Konto vorhanden. Der diverens Wert zur Vermögensumwandlung ergibt sich aus dem monatlichen Mehrbedarf sowie aus dem monatlichen nicht verwerteteten Regelsatz.
Wird der Mehrbedarf sowie der nicht verwertete Regelbedarf auch dem Vermögen (Schonvermögen/ Grundfreibetrag angerechnet)?

Kann das JC hingehen mein Vermögen ( Schonvermögen + Grundfreibetrag x 2 Personen in der Bg aus dem Nachlass von 2008) vor Antrag plus die Vermögensumwandlung in der Bezugszeit als komplettes Vermögen bewerten, oder wird dieses oder muss dieses gesondert berechnet werden eben weil das ersparte in Bezugszeit eine Vermögensumwandlung ist und kein Vermögen vor Bezug?

Gibt es überhaupt das Schonvermögen / Grundfreibetrag wenn man sich bereits in Bezug befindet ohne vor Bezug Vermögen besessen zuhaben?

Ich bedanke mich im vorraus für eure Antworten und Mühen

Lieben gruß
 

ZynHH (R.i.P.)

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Wermon

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Hallo alle zusammen,

Kurzer Zwischenstand......
Ich habe ja wie ihr wisst, die Unterlagen am Montag vollständig beantragt.
Sie sind leider bis heute noch nicht eingetroffen.

Da ich spätestens Samstag den WBA wegschicken wollte / muss, stehe ich nun vor dem Problem: ich muss und wollte das Erbe angeben, ich habe jetzt nur unheimlich Angst, da die Sache mit dem Erbe vom Jc vorerst nicht geklärt werden kann, da die Unterlagen erst später nachgereicht werden können, das sie mir und meiner Bg die monatlichen Zahlungen streichen bzw das der WBA überhaupt nicht weiterbewilligt wird und wir somit keine Miete und Strom mehr bezahlen können.

Dürfte das JC überhaupt so verfahren?
Dürfen sie alles vorerst stoppen bis zur Klärung?
 

Wermon

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