EQJ - Frage zum monatlichen Betrag (3 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 3)

zapp

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Hallo,

ich fange ab dem 1.9. ein EQJ an und habe heute entsprechende Post vom Jobcenter bekommen. Die monatliche "Vergütung" beträgt 216€. So wie ich die Berechnung allerdings verstehe, komme ich quasi auf 0 aus. Ich habe seit einem Jahr meine eigene Wohnung. Auf dem neuen Bescheid ist als Auszahlungsbetrag bei mir eben der bisherige Betrag -216 angegeben. Ist das eurer Meinung nach richtig so?? Ich hatte das so verstanden, dass ich die 216 oben drauf bekomme... auch ist im neuen Bescheid keine Bescheinigung für den Beitragsservice bei. Ich werde morgen früh nochmal direkt da nachfragen, aber ich wollte schonmal die Chance nutzen und hier nachfragen.

Dankeschön
 

biddy

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Die 216 € müssen wie Erwerbseinkommen "freibetragsberechnet" werden: Du hast einen Gesamtfreibetrag von 100 € Grundfreibetrag + 23,20 € (20 % der restlichen 116 €) = 123,20 €.
Also dürfen nicht die kompletten 216 €, sondern nur 216-123,20= 92,80 € auf Deinen Alg-II-Bedarf angerechnet/abgezogen werden.

Siehe auch hier (2. Link von oben):
*klick* § 11b ? Absetzbeträge - www.arbeitsagentur.de
 

zapp

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Hallo nochmal,

ich habe vorhin mal direkt nachgefragt, und die Frau meinte, auch nach Absprache mit dem Teamleiter, dass das EQJ-Einkommen von 216€ zu 100% angerechnet wird :confused:

edit: jetzt hab ich nochmal angerufen und mir wurde gesagt ich soll Widerspruch einlegen, was ich wohl tun werde.
 

biddy

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Hattest Du denn bei Deiner Nachfrage auf den Eintrag in der "Wissensdatenbank der Bundesagentur für Arbeit zum SGB II" (mein Link) hingewiesen?

Diese Wissensdatenbank ist (auch) für die Sachbearbeiter der Jobcenter da, da es Fragen sind, die sich bei den Sachbearbeitern (oder anderen) so ansammeln und, da auch für andere von Interesse, durch die BA beantwortet werden ... wie also das SGB II in diesen und jenen Fällen auszulegen ist.
und die Frau meinte, auch nach Absprache mit dem Teamleiter, dass
Das, was die Bundesagentur in ihrer Wissensdatenbank vorschreibt, steht klar über der "Meinung" dieser SB und des Teamleiters ...

Das kann doch nicht wahr sein, dass Du jetzt unter Umständen Monate auf eine Widerspruchsentscheidung warten musst, nur weil die zu doof sind :/
 

zapp

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Ja, ich habe in der Tat auf den Eintrag auf der Internetseite hingewiesen und die SB gefragt, was denn nun stimmt. Sie hat daraufhin nur kurz gelacht und mir gesagt, dass sie mich weiterleiten könne, wo ich das nochmal genauer erklärt bekomme. In der anschließenden Warteschleife brach jedoch nach ca. 2 Minuten die Verbindung ab... danach fand das oben editierte Gespräch statt.
 

zapp

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Hi, wollte nochmal vom aktuellen Stand berichten; also der Fall ist abgeschlossen: Eine Woche nachdem ich den Widerspruch eingereicht habe, wurde mir der korrekte Änderungsbescheid zugeschickt. Ich finds nur echt krass, dass man mich davor kollektiv von allen Seiten seitens des Jobcenters beschissen hat, von wegen das wäre schon richtig so... naja damit muss man wohl leben :/

LG
 
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