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Entscheidung eines Widerspruchsbescheid von vor einem Jahr

HollowTobi

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Schönen guten Tag

Ich wollte in meinem Fall mal hier um Hilfe bitten. Ich habe zwar schon einen Antrag für Beratungshilfe bei dem Amtsgericht eingereicht , doch dauert die Antwort mitlerweile schon so lang , das mir die Zeit ausgeht. Darum frage ich einfach euch um meine Einschätzung aus mehreren Blickwinkeln sehen zu können.

Es geht darum das ich wegen starken Depressionen seit März 2015 in Behandlung bin und beziehe Hartz 4.

Nun war es seitdem schon normal für das Jobcenter wirrkürlich mit Sanktionsdrohungen um sich zu werfen die ich stets angefechtet habe. 3 davon gingen schon vor das Sozialgericht von denen ich keinen Widerspruch verloren habe. Jedes mal ging es um die Aufforderung zum erscheinen zu einem Termin obwohl ich immer meinen Arbeitsunfähigkeitsschein eingereicht habe. Daraus folgte das mir jedes mal eine Sanktion angedroht wurde da ich keine "Wegeunfähigkeitsbescheinigung" vorgelegt habe. Doch habe ich schon in vielen Fällen hier um Rat gefragt woraus ersichtlich wurde das eine Wegeunfähigkeitsbescheinigung eine Fantasiebescheinigung und eine Erfindung des Jobcenters ist. Mein Arzt selbst hat sogar schonmal unter einen solchen Bescheid seinen Stempel gesetzt und darunter geschrieben das dieser Bitte nicht nachgekommen wird. Dennoch versuchte man mich zu Sanktionieren , dies war der erste Fall vor dem Sozialgericht. So ging es dann immer weiter. Einmal wurde ich sogar Sanktioniert wärend ich in einer Klinik wegen meinen Depressionen war, welche ich dann eben desswegen abbrechen musste. Erst nachdem das Jobcenter 3 mal in Folge vor dem Sozialgericht verlor , kamen diese auf die Idee den ärztlichen Dienst einzuschalten , welcher ebenfals bestätigte das ich von Januar 2016 bis vorraussichtlich Juli 2016 aus dem Verkehr gezogen werde.

Allmälich scheint meine Sachbearbeiterin zu verstehen das sie keine Chance hat mich wirrkürlich zu Sanktionieren. Hat mir nun sogar eine EGV vorgehalten in der ich lediglich verpflichtet bin ihr Zeitnah meine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen einzureichen. Da ich dies seit letztes Jahr sowieso schon immer tat , sehe ich bisher darin keinen Haken.

Nun jedoch kommt mein Problem. Ich bekam wie oben erwähnt einen Widerspruchsbescheid des Jobcenters in welchem diese Entschieden haben das mein Widerspruch vom 23.Juni 2015 als unbegründet zurückgewiesen wurde. Nun frage ich wie ich denen am besten noch mitteilen soll das diese schon wieder wirrkürlich eine Sanktion durchbringen wollen die schon ein Jahr zurück liegt und die unter den selben Gründen stattfinden soll wie die , die ich schon in 3 Fällen vor dem Sozialgericht widerlegt habe.

Langsam aber sicher glaube ich schon einen weg zu haben, wie oft ich schon mitgeteilt und Recht bekommen habe das meine Gründe Rechtskräftig sind und keinesfals "Unbegründet" wie es das Jobcenter so gerne hin stellt.

Ich lade den Widerspruchsbescheid hier auf jeden Fall noch zur Sichtung hoch und bin auf eure Meinung gespannt. Danke schonmal im vorraus für eure Zeit.
 

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swavolt

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Und wurde diese Sanktion durchgezogen? Haste dagegen ne aW eingelegt?
Ansonsten Klage erheben und auf deine alten Urteile verweisen und auch deren Gründe nochmals angeben in der Klage.
 
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