Entscheidung des Medizinischen Dienstes kann den Umzug beeinflussen? (1 Betrachter)

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Isaah

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Folgende Situation:

Meine Wohnung ist nach einer Mieterhöhung vor einem Jahr unangemessen teuer und das Jobcenter drängt mich seitdem dazu, umzuziehen. Dies ist allerdings leichter gesagt als getan, da mir dies aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist. Das bestätigen mir auch meine Ärzte; krank geschrieben bin ich aber nicht.

Momentan sieht mein Gesundheitszustand so aus, dass ich mir einen Umzug zutraue, allerdings nur mit entsprechender Unterstützung durch das Jobcenter (insbesondere würde ich trotzdem ein Umzugsunternehmen benötigen).

Nachdem ich dies dem Jobcenter vor einigen Wochen mitgeteilt hatte, bekam ich jetzt von meiner Sachbearbeiterin einen Bescheid, das ich demnächst einen Termin beim Medizinischen Dienst bekommen werde.

Jetzt zu meiner Frage: In wieweit wird die Entscheidung des Medizinischen Dienstes den Umzug beeinflussen?
Fall 1: Der Dienst schätzt mich als Arbeitsfähig ein. Werden mir in diesem Fall trotzdem die Umzugskosten (ins Besondere das Umzugsunternehmen) bezahlt?
Fall 2: Der Dienst schätzt mich als Arbeitsunfähig ein. Wird der Umzug in diesem Fall weiterhin vom Jobcenter oder bereits vom Sozialamt gehandhabt?

Vielen Dank für die Hilfe
 

ZynHH

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Arbeitsfähig / Arbeitsunfähig hat nichts mit Erwerbsunfähig oder Erwerbsfähig zu tun.

Der medizinische Dienst des JC kann lediglich Einschränkungen in der Vermittlungsfähigkeit feststellen, nicht ob du erwerbsfähig bist.

Ich weiß ja nicht, warum du aus gesundheitlichen Gründen nicht umziehen konntest, kannst. Ich würde das JC jedenfalls, in deiner Situation, über eine entsprechende Umzugsfähigkeit erst dann informieren, wenn ich bereits eine neue Wohnung in Aussicht habe.
 
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