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entscheidung aufgehoben wegen umzug

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makmillion

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#1
hallo zusammen,

hab vor einiger zeit meinen ersten antrag auf algII gestellt und nun einen bescheid bekommen, dass dieser bzw. die "entscheidung ueber die bewilligung der leistungen" mit wirkung vom 30.01 (tag der erstantragsstellung) aufgehoben wird.

grund: "umzug und dadurch wechsel der zustaendigkeit".

abgesehen davon, dass ich es hoechst merkwuerdig finde, dass die arge von diesem umzug ueberhaupt weiß, denn dummerweise habe ich diesen (mitte februar) nicht angezeigt und lediglich bei der post einen nachsendeauftrag (ende februar) aufgegeben, keine ummeldung vorgenommen.

nebenbei: grund fuer den umzug ist, dass ich - derzeit als uni-absolvent auf der suche - relativ spontan einen job aufnehmen muss (und moechte) und ich dies nicht mit der kuendigungsfrist vereinbaren konnte und deswegen voruebergehend zu meiner familie gezogen bin.


nun bin ich einwenig ueberfordert und frage mich, ob ich 1) einfach einspruch gegen die aufhebung einlegen soll, da ich ja bis dato (also auch fuer den zeitraum, in dem ich in der im antrag angegebenen wohnung lebte) keinerlei leistung erhalten habe und 2) denselben antrag mit also demselben erstantragsdatum (30.01) an die nun eben zustaendige stelle weiterleiten kann/soll?

waere super, wenn mir jmd weiterhelfen koennte. lege jetzt erstmal vorlaeufigen einspruch ein und hoffe auf hilfe :)

viele froehliche grueße
 

verona

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#2
Hallo,
wenn du wieder bei deinen Eltern wohnst, ist es mit Ansprüchen recht schwierig, je nach Bedarf.
Ich verstehe allerdings nicht alles. Welche Kündigungsfrist bzw. in welchem Zusammenhang mit der Jobaufnahme?
Und als Uni-Absolvent, Leistungen aus AlgII zu beziehen, finde ich unüblich oder meintes du als angehender Student?
Und wenn du einen Job aufnehmen musst oder möchtest liegt es auch noch daran, wieviel du verdienst um Leistungen zusätzlich zu erhalten. Zumal du ja jetzt wahrscheinlich, wie ich es verstehe, bei deinen Eltern wohnst.
verona
 

wolliohne

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#3
ab Datum des erst Antrag besteht Leistungsanspruch.

Also Widerspruch und evtl.Klage.
 

Arania

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#4
Man sollte lieber aufpassen das nicht noch Nachforderungen kommen wegen fehlender Mitwirkung, - einfach umziehen ohne das zu melden könnte da ein triftiger Grund sein
 

Mario Nette

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#5
Na es sind wohl zwei Sachen: Es besteht Anspruch solange, wie du in der Wohnung bzw. im Einzugsbereich der ARGE lebtest. Danach besteht keiner mehr bei dieser ARGE. Rückwirkend den Anspruch bei einer anderen ARGE geltend machen wird wohl sehr schwer - es gibt nur wenige Ausnahmen.

Mario Nette
 
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ExitUser

Gast
#6
Hallo makmillion,

denn dummerweise habe ich diesen (mitte februar) nicht angezeigt und lediglich bei der post einen nachsendeauftrag (ende februar) aufgegeben, keine ummeldung vorgenommen.
Das war nicht nur dumm, sondern auch grob fahrlässig. Selbst vor Einführung der Agenda 2010 bzw. ALG II gab es die Verpflichtung, dass alle Veränderungen mitgeteilt werden müssen. Egal, ob es sich um Arbeitsaufnahme, Krankheit oder Wohnortwechsel handelt.
Also in diesen Fällen nichts wirklich Neues.

Diesen Standardsatz von Wolliohne kannst Du sicherlich vergessen:

Also Widerspruch und evtl.Klage.
Halte Dich da lieber an den Beitrag von Mario Nette.
 

verona

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#7
Hi,
sorry, ich muss revidieren. Nehme mal an, du hast dein Studium beendet.
Hab` ich einen "Dreher" drin gehabt.
verona
 

makmillion

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#8
erstmal danke fuer die antworten und die hilfe!

wenn ich das richtig verstehe, dann trifft das folgende wohl zu, nicht?

Es besteht Anspruch solange, wie du in der Wohnung bzw. im Einzugsbereich der ARGE lebtest. Danach besteht keiner mehr bei dieser ARGE
kann ich als bzw. macht es sinn, im widerspruch die leistung fuer den zeitraum vom erstantrag bis zum umzug zu fordern. also eben jener zeit, in der ich im einzugsbereich der fuer meine erstantrag zustaendigen arge lebte?

dank dafuer. und ja, ich bin absolvent und habe diese ganze hartz-geschichte eigentlich in erster linie angestoßen, um mir meine fahrtkosten zu vorstellungsgespraechen in diversen staedten erstatten zu lassen. damals wurde mir gesagt, dass dies nur ueber hartz4 ginge. wie auch immer, nun habe ich mich eben mit diesem rumzuschlagen. prost :)
 
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