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Entscheidet nun schon das BKA über Journalistenakkreditierung?

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ExitUser

Gast
was meinst du?@arania
soll ich hier jetzt besser deine überschrift wählen
"terror in deutschland"

Bundespresseamt schließt Journalisten vom G8-Gipfel aus
Donnerstag, 31. Mai 2007
«Auf Empfehlung des BKA» die Akkreditierung verweigert

g8_journalisten
Journalisten berichten über G8-
Kritiker: Das Bundespresseamt
lehnt die Akkreditierung nicht
genehmer Berichterstatter
beim G8-Gipfel ab und verweist
dabei auf Daten des BKA.
Foto: ROBIN WOOD
Berlin (LiZ). Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union dju in der Gewerkschaft ver.di protestiert nachdrücklich gegen die Rücknahme der Akkreditierung der Hamburger Fotografin Marily Stroux beim Gipfeltreffen in Heiligendamm, die vom Bundespresseamt mit dem lapidaren Satz mitgeteilt wurde: "Wir müssen Ihnen mitteilen, dass Ihre Akkreditierung für den G8-Gipfel auf Empfehlung des BKA nicht erteilt werden kann. Sollten Sie näheres zu den Gründen der Ablehnung erfahren wollen, wenden Sie sich bitte direkt an den Datenschutzbeauftragten des BKA".

*


Dieser Datenschutzbeauftragte habe sich im ersten Kontakt als nicht zuständig erklärt und auf das LKA Hamburg verwiesen, habe aber nicht ausschließen können, dass diese Empfehlung nicht doch vom BKA direkt gekommen sei. Auf welchen "Erkenntnissen" oder welchen Grundlagen diese "Empfehlung" beruht, sei bisher nicht zu erfahren gewesen.

"Inzwischen kommen Meldungen, dass weitere Kolleginnen und Kollegen von der Rücknahme der bereits erteilten Akkreditierung betroffen sind - nach unserer Wahrnehmung vornehmlich solche, die im Vorfeld des Gipfels auch über die Durchsuchungs- und Repressionsmaßnahmen gegen Kritiker des G8 -Gipfels berichteten", teilte die dju mit. "Wir betrachten diese Vorgehensweise als absolut unzulässigen Versuch der Beeinträchtigung der freien Berichterstattung vom G8 - Gipfel und als Maßnahme der Einschüchterung, die wachsame kritische Berichterstattung verhindern soll."

Die Journalisten- Gewerkschaft fordert die "sofortige Zulassung und Wieder-Akkreditierung der betroffenen Journalistinnen und Journalisten sowie die Offenlegung der Grundlagen dieser Empfehlungen des BKA und ihrer Quellen". Die dju verlangt auch eine gründliche Aufklärung darüber, wann und in welchem Zusammenhang welche Informationen über Journalisten gesammelt werden und bei welcher Gelegenheit sie dann bei Akkreditierungen eine Rolle spielen dürfen - und vor allem, wer darüber entscheidet.
http://linkszeitung.de/content/view/116534/1/
 

Arania

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Falls Deine Frage ernst gemeint war, nein? Bei solchen Veranstaltungen hat das BKA schon immer mitentschieden, also nichts Neues, ob es richtig ist das so entschieden wird, will ich damit nicht bewerten.

Warum aber Deine Frage an mich einen eigenen Thread wert ist, weiss ich nicht, es gibt die PN-Funktion
 
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ExitUser

Gast
Falls Deine Frage ernst gemeint war, nein? Bei solchen Veranstaltungen hat das BKA schon immer mitentschieden, also nichts Neues, ob es richtig ist das so entschieden wird, will ich damit nicht bewerten.

Warum aber Deine Frage an mich einen eigenen Thread wert ist, weiss ich nicht, es gibt die PN-Funktion
soviel zur selbsteinschätzung :biggrin:
 

Arania

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Du siehst wie interessant Deine Frage an mich ist:wink:
 
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Gast
01.06.2007
Zensur findet doch statt
Von Jörn Boewe
Wachsame, kritische Berichterstattung soll verhindert werden. Po
Wachsame, kritische Berichterstattung soll verhindert werden. Polizeieinsatz am Montag in Hamburg
Foto: dpa/ino
Eine Zensur findet nicht statt«, heißt es im Grundgesetz, aber das hindert das Bundeskriminalamt (BKA) nicht, unerwünschte Journalisten vom G-8-Gipfel in Heiligendamm auszuladen. Von rund 4700 Anträgen auf Akkreditierung wurden bis Donnerstag »etwa 20 nicht genehmigt«, erklärte ein Sprecher des Bundespresseamtes auf jW-Nachfrage, allesamt aufgrund von »Sicherheitsbedenken« des BKA.

In fünf der jungen Welt bis gestern abend bekanntgewordenen Fällen hat das Bundespresseamt in den vergangenen Tagen lakonische Absagen via E-Mail verschickt, an die Hamburger Fotografin Marily Stroux, den taz-Mitarbeiter Felix Lee, den Berliner Fotografen Hermann Bach vom Umbruch-Bildarchiv, den leitenden Redakteur der polnischen Ausgabe von Le Monde Diplomatique und jW-Autor Kamil Majchrzak sowie jW-Mitarbeiter Andreas Siegmund-Schultze.

In allen Mitteilungen steht mehr oder weniger das gleiche. »Wir müssen Ihnen mitteilen, daß Ihre Akkreditierung für den G-8-Gipfel auf Empfehlung des BKA nicht erteilt werden kann«, heißt es etwa in einer Mail an die Hamburger Fotografin Marily Stroux. »Sollten Sie näheres zu den Gründen der Ablehnung erfahren wollen, wenden Sie sich bitte direkt an den Datenschutzbeauftragten des BKA.« Was die Kollegin prompt machte. Am Datenschutztelefon in Wiesbaden sitzt ein Herr Wisser, der aber nichts weiß und an das zuständige Landeskriminalamt verweist. Aber auch dort konnte man der Kollegin nicht erklären, warum sie ein Sicherheitsrisiko ist.

Das Bundespresseamt als akkreditierende Behörde habe damit nichts zu tun, beteuerte dessen Sprecher gegenüber jW: »Da würden wir uns ja dem Vorwurf der Gesinnungsschnüffelei aussetzen.« Und dafür sind andere zuständig, aber wer genau – das ist in der wohlorganisierten Bundesrepublik Deutschland offenbar nicht immer so einfach herauszukriegen.
...
Außerdem forderte die Journalistengewerkschaft »die Offenlegung der Grundlagen dieser Empfehlungen des BKA und ihrer Quellen«. »Wir fordern eine gründliche Aufklärung auch darüber, wann und in welchem Zusammenhang welche Informationen über Journalisten gesammelt werden und bei welcher Gelegenheit sie dann bei Akkreditierungen eine Rolle spielen dürfen – und vor allem, wer darüber entscheidet. Die Regeln für eine freie Berichterstattung in diesem Land darf nach dem Grundgesetz ganz sicher nicht das BKA bestimmen.«
http://www.jungewelt.de/2007/06-01/058.php
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das lässt tief blicken :biggrin: @arania

Du siehst wie interessant Deine Frage an mich ist:wink:
 

bin jetzt auch da

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Irrsinn statt Sicherheit

Ein paar Dutzend von knapp 5.000 Journalisten dürfen nicht auf den offiziellen Teil des G-8-Gipfels in Heiligendamm.

Es sind, soweit bekannt, solche, die kritisch über die Sicherheitsbehörden berichtet haben. Oder aber Kontakt zur Bewegung aufgenommen haben, um die einzelnen Strömungen zu Wort kommen zu lassen, von Aktionen zu berichten und so weiter. Klassischer Journalismus also.
http://www.taz.de/dx/2007/06/01/a0074.1/text
 

redwitch

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Man könnte es allerdings auch als ein bedenkliches Zeichen für den Niedergang des kritischen Journalismus werten, wenn „nur“ 20 von 4700 Journalisten ausgeladen werden. Vielleicht frisst die große Masse den Führern der Industrienationen ja wirklich aus der Hand.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=2380#more-2380

ein eklatanter Fall von Hypokrisie ist es aber auch, einerseits die angebliche Einschränkung der Pressefreiheit durch Chavez durch die unkritische Übernahme einer bild-Überschrift zu werten, andererseits über die, nach eigener Aussage fortwährende, Einschränkung der Pressefreiheit hierzulande kein Wort der Wertung verlieren zu wollen
 
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Gast
@redwitch
wie kommst du auf die idee der "unkritischen übernahme einer bild-überschrift" ???

die lautete nämlich: "Unruhen nach Senderabschaltung in Venezuela"

:wink:
 

redwitch

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ok sorry, die Überschrift hätte ich aber der Bild zugetraut, umso schlimmer :biggrin:
 
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