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    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
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Entschädigung nach dem AGG

PiratXD

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Ein Bewerber wird im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens wegen seiner Herkunft und seines Geschlechts diskriminiert. Und das lässt sich auch Belegen.

Ist es in diesem Fall auch möglich mehr als 3 Monatsgehälter Entschädigung nach dem AGG zu erhalten?

Gibt es dafür entsprechende Urteile?
Die 3 Monatsgehälter sind ja klar. Aber ich hab gehört, dass es auch mehr möglich sein könnte, wenn wegen der Herkunft oder der Religionszugehörigkeit diskriminiert wird. Gibt es dafür entsprechende Urteile?
 

Lecarior

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Aus welchem Grund der Betroffene vorgeblich diskriminiert wurde, ist für die Bestimmung der Entschädigung egal. Wenn er die Stelle auch bei diskriminierungsfreiem Verfahrensablauf nicht bekommen hätte, dann sind drei Monatsgehälter das absolute Maximum (§ 15 Abs. 2 Satz 2 AGG). Mehr kann es danach im Umkehrschluss nur geben, wenn er die Stelle ansonsten bekommen hätte.

Oh [hier belibiges transzendentes Wesen einfügen], durch die obige Verwendung des generischen Maskulinums habe ich Frauen und alle Mischwesen diskriminiert. Oh je, "Mischwesen", ich mache es immer schlimmer... Meine herzliche Entschuldigung an alle menschlichen Lebewesen, die sich nicht als Männer fühlen.
 
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