Enthemmte Gewalt gegen Wohnungslose

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wolliohne

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  1. “Allein im vergangenen Jahr sind mindestens fünf wohnungslose Männer und eine Frau von Tätern außerhalb der Wohnungslosenszene getötet worden.” Werena Rosenke nennt erschreckende Zahlen. Jahr für Jahr werden Menschen ohne Wohnung Opfer willkürlicher, brutaler Attacken. Mehr als 40 Wohnungslose seien 2012 zum Teil schwer verletzt worden, sagt die stellvertretende Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) aus Bielefeld in ihrem Vortrag zu Diskriminierung und Gewalt gegen die Randgruppe ohne Lobby. In der Öffentlichkeit werden die Gewalttaten jedoch nur wahrgenommen, wenn die Täter besonders brutal vorgehen, indem sie zum Beispiel ihre Opfer anzünden. Und auch Rosenkes Zahlen – 195 Tote seit 1989 und 478 Verletzte – sind lediglich die untere Grenze. Denn eine offizielle Statistik gibt es nicht, und auch die BAGW kann sich bei ihrer Dokumentation lediglich auf Presseberichte stützen. Das wahre Ausmaß der Gewalt liegt aber im Dunkeln. Wohl nur die Spitze des Eisbergs kommt durch Pressemitteilungen der Polizei an die Öffentlichkeit. “Sie fallen ihren Peinigern auf Parkbänken, Bushaltestellen und Picknickplätzen in die Hände”, führt Rosenke die Schutzlosigkeit der – häufig im Schlaf angegriffenen – Opfer vor Augen. Aber sie werden auch in Fallen gelockt, “in eine Wohnung mitgenommen oder eingeladen und dort getötet”. Doch was sind das für Menschen, die so etwas tun, Mitmenschen demütigen, quälen, brutal schlagen und manchmal sogar verbrennen? “Die Täter außerhalb der Wohnungslosenszene sind männlich und jung”, sagt Rosenke. Seit 2006 habe sich dieser Trend sogar noch verstärkt. Die größte Gruppe der ermittelten Täter seit 2000 sind 19- bis 29-Jährige (196), gefolgt von unter 19-Jährigen (159). 34 Täter waren 30 bis 39 Jahre alt, 15 40 bis 49 und drei älter als 50. Auch Polizisten und Wachleute von Sicherheitsdiensten, “Schwarze Sheriffs”, lassen sich Übergriffe zuschulden kommen – bis hin zum Aussetzen eines betrunkenen Wohnungslosen im Winter, der im Dezember 2002 in Stralsund erfriert. – Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) fordert in den Städten und Gemeinden ein Klima der Toleranz und der Zivilcourage – gegen das Klima der Gewalt und der Ausgrenzung. Das bedeutet: Erhalt der Freizügigkeit auf Straßen; diskriminierende und rechtswidrige Straßensatzungen müssen außer Kraft gesetzt werden; Schluss mit der Vertreibung Wohnungsloser aus den Innenstädten.
    Quelle: Mindener Tageblatt Anmerkung Orlando Pascheit: Manchmal wird eingewandt, dass viele Obdachlose diesen Lebensstil freiwillig wählten. Das ist angesichts von ca. 250000 Obdachlosen absoluter Unsinn und zynisch. Die Wohnungslosenhilfe rechnet mit einem Anstieg der Obdachlosigkeit um circa zehn Prozent. Grund für die erwartete Entwicklung seien Langzeitarbeitslosigkeit, zunehmende Armut, stark steigende Mietpreise und zuwenig Sozialwohnungen. In diesen Zahle ist die sogenannte verdeckte Obdachlosigkeit nicht enthalten. Sie betrifft Menschen, die bei Freunden unterkommen, aber nirgendwo gemeldet sind und praktisch mit einem Bein auf der Straße stehen. Besonders besorgniserregend ist die Zunahme der Obdachlosigkeit bei jungen Menschen und bei Frauen.
  2. „Geplanter Verschleiß ist ein Massenphänomen“
    Weiche Gummisohlen, nicht austauschbare Akkus, billiges Plastik: Zahlreiche Geräte sind so gebaut, dass sie just dann kaputt gehen, wenn die Garantie abläuft. Zufall? Eine Studie sagt: Nein. Und spricht von „geplanter Obsoleszenz“ zur Renditemaximierung.
    Quelle: Süddeutsche Zeitung
 

in die Puschen

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  1. Doch was sind das für Menschen, die so etwas tun, Mitmenschen demütigen, quälen,

    Manchmal wird eingewandt, dass viele Obdachlose diesen Lebensstil freiwillig wählten. Das ist angesichts von ca. 250000 Obdachlosen absoluter Unsinn und zynisch. Die Wohnungslosenhilfe rechnet mit einem Anstieg der Obdachlosigkeit um circa zehn Prozent. Grund für die erwartete Entwicklung seien Langzeitarbeitslosigkeit, zunehmende Armut, stark steigende Mietpreise und zuwenig Sozialwohnungen. In diesen Zahlen ist die sogenannte verdeckte Obdachlosigkeit nicht enthalten.


  1. was sind das für Menschen die solche Zustände wider besseres Wissen
    herbeiführen?`?
    Die sitzen u.a. in der EU, in Berlin ,in Nürnberg
    und nicht zuletzt in den Argen und Jobcentern.Kein Mensch verlässt freiwillig seine vier Wände.Das ist widernatürlich.


    “Allein im vergangenen Jahr sind mindestens fünf wohnungslose Männer und eine Frau von Tätern außerhalb der Wohnungslosenszene getötet worden.” Werena Rosenke nennt erschreckende Zahlen. Jahr für Jahr werden Menschen ohne Wohnung Opfer willkürlicher, brutaler Attacken. Mehr als 40 Wohnungslose seien 2012 zum Teil schwer verletzt worden"

    Kein halbwegs normaler Mensch schlägt eine anderen krankenhaus reif oder ermordet einen Mitmenschen.Es sind degenerierte Gestalten die irgendein Ventil brauchen um gewalttätig Dampf abzulassen.Davon ist unsere Gesellschaft voll.Die einen prügeln Heimatlose,die anderen Frau und Kinder und selbst Frauen die ihre Männer niederknüppeln gibt es.
    Gewallt ist nichts anderes als ein Ventil gegen Druck
 
S

Snickers

Gast
Obdachloser gequält - und gefilmt

Haben sie einen Obdachlosen getreten, weil sie die Quälerei mit dem Handy filmen wollten? Im Prozess gegen zwei junge Männer, die im S-Bahnhof Reeperbahn einen BGS-Beamten mit Messerstichen verletzt haben, sagte gestern ein Freund der beiden Angeklagten aus. Demnach soll Ayhan G. (21) diesem Freund gesagt haben, dass er und Özker T. (22) den Obdachlosen "nur zum Schein" getreten haben, um daraus ein Video zu fertigen, wie sie es bereits früher gemacht haben.

Sorry, ich kann nichts dafür das diese Namen nicht deutsch klingen.

VOR GERICHT II: Obdachloser gequält - und gefilmt | News*- Hamburger Morgenpost

Die Angeklagten sollen den 45-Jährigen mit einer Schere und einem Taschenmesser in den Oberschenkel gestochen, weiter geschlagen und mit Stahlkappen-Springerstiefeln zugetreten haben. Am Ende hätten sie ihrem Opfer noch Haare und Bart rasiert.

Prozess : 45-Jähriger in Obdachlosenheim gequält - Aktuelle Nachrichten - Brandenburg Aktuell - Berliner Morgenpost - Berlin

Schon einmal Angriff mit Lochstecher verübt

Schon einmal war der Angeklagte mit einem Lochstecher auf sein 58 Jahre altes Opfer losgegangen. Beide sind als Stadtstreicher bekannt. Im Mai 2009 packte der Jüngere sein dösendes Opfer am Schopf und stach vier Minuten lang auf dessen Kopf ein. Der Lochstecher blieb im Auge stecken, als er die Bank verließ. Der Verletzte zog sich den Lochstecher aus dem Auge, wickelte eine Decke um den blutüberströmten Kopf und ging zu einem anderen Kreditinstitut, wo ihn schließlich Polizisten fanden.

Sorry...........bin gerade richtig traurig und sauer!!:icon_dampf:

Wer so etwas macht, Menschen und oder Tiere aus spaß quält und oder tötet. Gehört lebenslang in Sicherheitsverwahrung. Denn so Jemand kann nicht normal sein!

Dem Obdachlosen würde ich die Wohnung vom Täter geben, wenn er diese haben möchte.
 

Speedport

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Sorry, ich kann nichts dafür das diese Namen nicht deutsch klingen.

VOR GERICHT II: Obdachloser gequält - und gefilmt | News*- Hamburger Morgenpost



Prozess : 45-Jähriger in Obdachlosenheim gequält - Aktuelle Nachrichten - Brandenburg Aktuell - Berliner Morgenpost - Berlin



Sorry...........bin gerade richtig traurig und sauer!!:icon_dampf:

Wer so etwas macht, Menschen und oder Tiere aus spaß quält und oder tötet. Gehört lebenslang in Sicherheitsverwahrung. Denn so Jemand kann nicht normal sein!

Dem Obdachlosen würde ich die Wohnung vom Täter geben, wenn er diese haben möchte.

Je kleiner das Ego, desto größer die Gefahr, daß sich solche XXXXXXX auf diese Art ein Machtgefühl zu verschaffen.

Emotionale Rachegelüste zu verwirklichen würde auch nicht helfen, eher im Gegenteil.
 
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