"Entharzung" gefordert (1 Betrachter)

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uwe2010

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Hallo Forum,
Björn Engholm fordert "Enthartzung" der Sozialsysteme :icon_daumen:

Der frühere SPD-Vorsitzende und schleswig-holsteinische Ministerpräsident Björn Engholm hat eine kritische Bilanz der vor zehn Jahren auf den Weg gebrachten Hartz-Reformen gezogen.
In einem Gespräch mit der Zeitung "Schleswig-Holstein am Sonntag" ermunterte er die heutige SPD-Führung, das System "sukzessive zu enthartzen."


Hartz IV "ungerecht"

Die Reformen waren von der damaligen rot-grünen Bundesregierung unter Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) angestoßen worden.
Engholm stufte die Zusammenlegung von Sozial- und Arbeitslosenhilfe als "ungerecht" ein. "Da hat ein Werftarbeiter 30 Jahre lang gebuckelt, wird arbeitslos und landet ein Jahr später bei Hartz IV," sagte er.


Nur schwer erträglich

Das sei nur äußerst schwer erträglich. Zudem kritisierte er Schröders Unternehmenssteuerreform, insbesondere die steuerliche Befreiung von Aktienpaketen und Tochterunternehmen.




Andere wussten das, schon vor 10 Jahren :icon_neutral:
Oder hat die, Politik Angst vor Aufstände denn die Bundeswehr hat ja jetzt ein neues Aufgabengebiet bekommen - das, in deutschland selber.........................


LG

Uwe
 

Nefarian

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Oder hat die, Politik Angst vor Aufstände denn die Bundeswehr hat ja jetzt ein neues Aufgabengebiet bekommen - das, in deutschland selber
...
Oha, male bloß nicht den Teufel an die Wand :biggrin:
Zustände wie in Griechenland, so mit Steine schmeißenden Bürgern...verdammt, da könnte was dran sein.
Ist Herr Engholm noch in der Politik? Zumindest war er damals bei der SPD und gibt heute den Fehler seiner Parteigenossen zu. Das ist schonmal ein guter Schritt oder doch nur ein PR-Gag auf Kosten der Elos? "Es ist etwas faul im Staate Dänemark" - Mehr sag ich hier nicht :biggrin:
 
E

ExitUser

Gast
Ist Herr Engholm noch in der Politik? Zumindest war er damals bei der SPD und gibt heute den Fehler seiner Parteigenossen zu.
Björn Engholm

1997 wurde Engholm Vorstandsmitglied des Vereins Pro Baltica Forum. In dieser Eigenschaft vertrat er den Gedanken einer Neuen Hanse als Kooperation der Ostsee-Länder. Für seine Verdienste zur Förderung der deutsch-skandinavischen Beziehungen wurde ihm am 13. Juni 2005 der Willy-Brandt-Preis verliehen. Er ist außerdem Vorsitzender des Kulturforums (der Sozialdemokratie) Schleswig-Holstein e. V. und Vorsitzender des Universitätsbeirates der Universität zu Lübeck. Weiterhin ist er Mitglied der Treuhand-Kommission der SPD, des Kontrollgremiums über die Finanzen und Immobilien der SPD.
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Tarps

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Ob Engholm, Bosbach, Geißler, oder Kubicki - ab einem bestimmten Alter halten die sich nicht mehr an die jeweilige Parteiräson -
haben ja ihr Schäfchen im Trockenen.
Hätten die mal vorher das Maul aufgemacht.
 
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