Energiewende, Euro-Krise, Steuern:Verbraucher am Rande des Kosten-Wahnsinns (1 Betrachter)

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Hartzeola

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Ob Euro-Krise, Energiewende oder Rekord-Spritpreise: die Bürger in Deutschland sehen sich gewaltigen Lasten ausgesetzt. Eine Entlastung wäre möglich, doch die Opposition mauert - und löst damit große Empörung aus.

DüsseldorfAuf die Bürger in Deutschland rollt eine Kostenlawine zu, deren Ausmaß noch nicht absehbar ist. Das hat insbesondere damit zu tun, dass sich die Lasten, die durch die geplante Energiewende oder das Euro-Krisenmanagement entstehen, nur schwer beziffern lassen. Selbst der für den Umbau der Energieversorgung zuständige Minister, Peter Altmaier (CDU), ist nicht in der Lage Licht ins Dunkel zu bringen. Er kann nur hoffen, dass die Strompreise nicht explodieren werden, wirklich beeinflussen kann es nicht. Den Preis lege die Energiewirtschaft fest, sagt Altmaier. Es gebe aber Experten, die eine Preiserhöhung von fünf Prozent erwarteten. „Ich hoffe, dass wir etwas darunter liegen können.“

Mit Hoffnungswerten geben sich Verbraucherschützer aber nicht zufrieden. „Die Politik ist gefordert“, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Gerd Billen, im Interview mit Handelsblatt Online. „Sie muss darauf achten, dass Strom nicht zum Luxusgut für Reiche wird.“ Es könne nicht sein, dass viele große Unternehmen von den Kosten der Energiewende ausgenommen würden und die Verbraucher die Zeche zahlten.

Doch genau darauf läuft es allem Anschein nach hinaus. Die Verbraucher zahlen einer Studie zufolge in diesem Jahr bis zu drei Milliarden Euro zu viel für ihren Strom. Das geht aus einer Analyse des Energieexperten Gunnar Harms für die Grünen-Fraktion hervor. Laut dem Energieexperten Harms sind die Preise im Stromeinkauf seit 2011 trotz der Stilllegung von acht Atomkraftwerken um 10 bis 20 Prozent gefallen. „Der Atomausstieg hat nicht zu den befürchteten Preissteigerungen geführt“, betont er. Wenn diese Effekte an die Endkunden komplett weitergegeben würden, müsste der Strompreis demnach rund zwei Cent je Kilowattstunde niedriger sein. Die Energiebranche wirft Harms methodische Fehler vor. In der Summe mache dies in diesem Jahr insgesamt drei Milliarden Euro aus.
Energiewende, Euro-Krise, Steuern: Verbraucher am Rande des Kosten-Wahnsinns - Deutschland - Politik - Handelsblatt
 
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FrankyBoy

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AW: Energiewende, Euro-Krise, SteuernVerbraucher am Rande des Kosten-Wahnsinns

Tja, dass ist Neoliberalismus pur - früher hat die Politik die Preise bestimmt und wenn die Regierungen nicht nur aus Volksverrätern bestehen würde, dann wäre dies heute noch so!

Komisch - für Rentner, ALG II Empfänger, Leiharbeiter, Polizisten, Müllwerker, Krankenschwestern usw. usw. oder auch für Schulen, Sozialtickets etc. ist nie Geld da aber wenn es darum geht Großkonzerne, Heuschrecken und Bänkster zu bedienen, dann spielen Billionen € frisches EZB-Geld zu 1% Zinsen für 3 Jahre, offenbar überhaupt keine Rolle - dass scheinen dann Peanutz zu sein.

Wenn man bedenkt, dass der Bankensektor sowieso mindestens 40% Zinsen aus allen Preisen (auch den Strompreisen) kassiert und uns alle anderen Großkonzerne auch nur abzocken, dann frage ich mich, für was wir uns eigentlich Volksverräter leisten? Gehören die nicht, angesichts der Fakten die die seit zig Jahren schaffen nicht durch das Volk gem. Art. 20 Abs. 4 GG gesteinigt?
 

Hartzeola

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Die Banken wollen mit Kleinkrediten nicht zu tun haben und setzen auf Konzerne.

Laut Statistik liegt Erzeugungspreis für 1 kW Strom in Deutschland bei 13-14 Cent, in manchen Ländern ist aber Verkaufspreis günstiger.
 

Hartzeola

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Bürger sollen für Ausbau von Offshore-Windanlagen mithaften

Das Bundeskabinett beschließt, die Bürger an Zusatzkosten des Netzausbaus zu beteiligen. Die Rentenbeiträge sollen sinken – das Gesetz könnte aber im Bundesrat scheitern.


Die Bundesregierung hat mehrere Gesetzesentwürfe verabschiedet, darunter auch Bundesumweltminister Peter Altmaiers (CDU) umstrittenen Plan zum Ausbau der Offshore-Windparks. Verbraucher sollen künftig an den Zusatzkosten bei Anschlussproblemen von Windparks in Nord- und Ostsee beteiligt werden. Hintergrund war die Frage, wer für Schadenersatz aufkommen soll, wenn die Netzanbindung von Windparks nicht rechtzeitig gelingt.

Die Verbraucher sollen dem Kabinettsbeschluss zufolge ab 2013 einen Aufschlag von 0,25 Cent pro Kilowattstunde zahlen. Diese Deckelung wurde als Kompromiss ausgehandelt, nachdem Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) den Gesetzentwurf zunächst blockiert hatte. Damit soll die Belastung für einen Durchschnittshaushalt nicht mehr als neun Euro pro Jahr betragen.
Bundeskabinett: Bürger sollen für Ausbau von Offshore-Windanlagen mithaften | Politik | ZEIT ONLINE
 
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ExitUser

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:confused: Was soll das werden? Leistungsempfänger schaffen es eh kaum noch ihren Strom zu bezahlen. Diese Regierung ist echt nicht ganz gescheit, Sozialtarif beim Strom ablehnen und jetzt sowas.:icon_eek:
Was wird dann aus Sozialschwachen, Rentner, Familien mit Kindern, Aufstocker? Das muss man nicht mehr verstehen!:icon_kotz:
 
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ExitUser0090

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Energiepolitik zu Lasten der Privathaushalte

Die Energie- und Klimawochenschau: Die Bundesregierung klagt über hohe Strompreise und verteilt Geschenke an die Industrie, ein Sozialverband fordert Abwrackprämie für Kühlschränke und einen Strom-Sozialtarif und in der Arktis weckt das schwindende Eis Begehrlichkeiten

Im Kanzleramt hat mal wieder ein "Energiegipfel" getagt (Energiegipfel: Solar- und Windenergieverbände wurden nicht eingeladen), dem Publikum wird ein gar verwunderliches Ergebnis präsentiert. Umweltminister Peter Altmaier (CDU) hat den Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) in seinem Reformeifer gebremst. Man sagt heutigen Tags nämlich nicht mehr, etwas solle abgeschafft oder gar zerschlagen werden, man sagt, es wird reformiert. Das hört sich vornehmer an.
Wir fassen zusammen: Die Bundesregierung will den Ausbau von Windkraft an Land sowie von Solaranlagen drosseln, streitet nur ein wenig über Zeitpläne und Taktik. Der Ausbau auf See, die inzwischen teuerste Form der erneuerbaren Energien, soll aber trotz diverser technischer und logistischer Probleme voran getrieben werden. Das unternehmerische Risiko soll gesetzlich stark begrenzt werden, ganz so viel freien Wettbewerb möchte man dann doch nicht haben, und vor allem soll es mal wieder von den privaten Stromkunden übernommen werden. Irgendwie muss doch das gute Image der Erneuerbaren kaputt zu bekommen sei.
Energiepolitik zu Lasten der Privathaushalte | Telepolis
 

hartaber4

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Auch schön wenn man sich denn aufregen möchte:

Ungerecht, teuer, absurd

Dort auch:

Stephan Kohler, Deutsche Energieagentur: „Wenn zu viel Angebot im Markt ist, dann sinkt der Strom ins Negative, also dann muss ich für die Kilowattstunden, wenn ich beziehe, nichts bezahlen, sondern ich bekomme noch zusätzlich Geld, wenn ich Strom abnehme.“
 

hemmi

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Deutschland entwickelt sich.:biggrin:
Nächstes Jahr darf das Stimmvieh, dann wieder ran.:icon_party:
 

Mecklenburger

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:confused: Was soll das werden? Leistungsempfänger schaffen es eh kaum noch ihren Strom zu bezahlen. Diese Regierung ist echt nicht ganz gescheit, Sozialtarif beim Strom ablehnen und jetzt sowas.:icon_eek:
Was wird dann aus Sozialschwachen, Rentner, Familien mit Kindern, Aufstocker? Das muss man nicht mehr verstehen!:icon_kotz:
Denen wird der Strom abgestellt.

800.000 Deutsche sollen bereits keinen Strom mehr beziehen, weil abgestellt:

Teure Energie: 800.000 Deutsche können Strom nicht bezahlen - Nachrichten Wirtschaft - Energie - WELT ONLINE

Und dümmliche Kommentare dürfen nicht fehlen:

Ich bleibe dabei, wer seine Stromrechnung nicht zahlen kann, verbraucht zu viel und hat garantiert noch viel größere Probleme wie z.B. mit der Miete, also allem, was man nicht sofort cash bezahlen muss. Eine unbezahlte Stromrechnung ist nur ein einzelnes Symptom der persönlichen finanziellen Probleme.
.
Vielleicht sollten alternativ Prepaid-Stromzähler eingeführt werden, dann überlegt man es sich sicher zwei Mal, ob man das Geld für Handy, Alk, Kippen, Piercing, Tattoos oder zocken ausgibt oder lieber Licht haben möchte. Man muss Prioritäten setzen.
82.000.000 Einwohner gibt es. Nehmen wir 2 Mio als Gutverdiener und Reiche, kann man somit immer noch über 70 Mio Bewohnern den Strom abstellen.
 

Mecklenburger

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...jeder der nicht zu blöde is kann das doch an seiner abrechnung sehen was/wieviel er verbraucht, wenn sich der verbrauch immer in dem selben rahmen bewegt kann man wunderschön (wenn man seine rechnungen jedes jahr abheftet) -sehen wie es nur eine richtung gibt, nämlich nach oben !-mit gas das gleiche-nur hier gehts wesentlich rasanter aufwärts, das wünscht sich jeder aktionär, dass seine aktien so sicher steigen !

...irgendwann müssen die menschen sich entscheiden, fressen über möglichst lange zeit des monats, oder strom etc. haben, gibts nich schon zähler für strom und gas wo man geld-münzen einwerfen kann in manchen städten???
 

alvis123

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Hi...

[FONT=&quot]„Uns wäre es am liebsten, wir könnten das Geld direkt an den Stromanbieter überweisen“, sagt der Geschäftsführer des Jobcenters....

[/FONT]
[FONT=&quot]Burbache Brandunglück: Ämter wussten nichts von Stromsperre

[/FONT] „Bezieht ein zahlungsunfähiger Kunde Hartz IV, kann er beim Jobcenter ein Darlehen beantragen, das er nicht zurückzahlen muss.“ :icon_klatsch::icon_daumen:
[FONT=&quot]Wer findet denn nun raus, wer das gesagt hat?[/FONT]:confused:

MfG
 

Hartzeola

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...da hab ich heute abend lachen müssen, wie es neuerdings zur normalität wird dass man vor die kameras tritt und verkündet, der stromkunde zahlt dafür einen aufschlag "basta" und somit nimmt die energiewende langsam struktur an---lobt sich selbst noch damit, das is doch zum lachen:icon_twisted:
Das ist leider üblich geworden, dass sie dabei noch eine Show veranstalten.

Es ist denen allerdigs egal, ob die Verbraucher bei Stromausgaben lachen oder nicht.
 
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Hi...

[FONT=&quot]„Uns wäre es am liebsten, wir könnten das Geld direkt an den Stromanbieter überweisen“, sagt der Geschäftsführer des Jobcenters....

[/FONT]
[FONT=&quot]Burbache Brandunglück: Ämter wussten nichts von Stromsperre

Und selbst wenn sie die 28 Euro überweisen. Es reicht trotzdem nicht, um die Stromrechnung zu bezahlen. Goddess dammit.


[/FONT] „Bezieht ein zahlungsunfähiger Kunde Hartz IV, kann er beim Jobcenter ein Darlehen beantragen, das er nicht zurückzahlen muss.“ :icon_klatsch::icon_daumen:
[FONT=&quot]Wer findet denn nun raus, wer das gesagt hat?[/FONT]:confused:

MfG
Seit wann muss man ein JC Darlehen nicht zurückzahlen?
 

Mecklenburger

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...danke für den interessanten beitrag, alvis,
...hm ich weiß gar nicht wieveile anträge ich zur zeit gestellt habe die letzten 12 wochen, bezüglich offener rechnunge´n bei versorgern, UND keiner davon ist bis heute beantwortet worden,
dann kann das mobbcenter hinterher läbern was es will, das ging denen anscheinend am ars... vorbei was die familien für sorgen hat, wenn die sagen, sie wußten es nicht, bedeutet das nach der erfahrung von mir und anderen hier garnix !!!
...die wären ja auch schon blöde zu zugeben, dfass sie hilfeleistungen weder geprüft haben, was laut gesetzestext pflicht is, auskunft und beratung, etc.
 

Regelsatzkämpfer

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Hi...

[FONT=&quot]„Uns wäre es am liebsten, wir könnten das Geld direkt an den Stromanbieter überweisen“, sagt der Geschäftsführer des Jobcenters....

[/FONT]
[FONT=&quot]Burbache Brandunglück: Ämter wussten nichts von Stromsperre

[/FONT] „Bezieht ein zahlungsunfähiger Kunde Hartz IV, kann er beim Jobcenter ein Darlehen beantragen, das er nicht zurückzahlen muss.“ :icon_klatsch::icon_daumen:
[FONT=&quot]Wer findet denn nun raus, wer das gesagt hat?[/FONT]:confused:



MfG

Er hat es gesagt: Energis Marketingleiter Uwe Bongers
Wie immer keine Ahnung.

Schlimm fand ich auch das hier:

"Uns wäre es am liebsten, wir könnten das Geld direkt an den Stromanbieter überweisen“, sagt der Geschäftsführer des Jobcenters des Regionalverbandes, Thomas Gramm. Dies sei bis zur Hartz- IV-Gesetzgebung auch möglich gewesen. Nun seien im Regelsatz und in der Wohnpauschale die Stromkosten enthalten, der Leistungsempfänger muss eigenverantwortlich die Rechnung begleichen. Steigende Strompreise sind laut Gramm kein Grund für Stromsperren: „Die Leute geben das Geld für andere Dinge aus.“
...beispielsweise für Lebensmittel und andere notwendige Güter die sofort gebraucht werden.
 

Mecklenburger

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Er hat es gesagt: Energis Marketingleiter Uwe Bongers
Wie immer keine Ahnung.

Schlimm fand ich auch das hier:



...beispielsweise für Lebensmittel und andere notwendige Güter die sofort gebraucht werden.
...ich erlebe das gerade quasi am eigenen leib mit was das heisst, meine BG hat strom-wasser-und gas abschaltankündigungen wegen rechnungsschulden-anträge auf übernahme liegen dem jobcenter seit wochen vor-wenn das sozialamt helfen kann gem. § 36 SGB XII, notlagen etc. hätte das JC das weiter leiten können/müssen wegen beratungs-und aufklärungspflicht-NUR wird das bewußt nicht gemacht, so sieht es trauriger weise in deutschland aus:eek:
 

hemmi

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Was erwartet ihr von einem Volk das Steuern auf Steuern zahlt?:icon_neutral:
Da muß ich nicht die Kavallerie schicken sondern kann nur noch mit dem Kopf schütteln und das in Deutschland wo man eh alles besser weiß als im Rest der Welt.:icon_razz:
 

Hartzeola

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Inflation steigt überraschend über zwei Prozent

Die Deutschen haben im August deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen. Erstmals seit April stieg die Inflationsrate über die Marke von zwei Prozent, bei der die EZB von stabilen Preisen spricht.

Teure Energie hat die deutsche Inflationsrate unerwartet deutlich in die Höhe getrieben. Die Verbraucherpreise stiegen im August um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt mit. Eine frühere Schätzung hatte noch einen Wert von 2,0 Prozent ergeben.

Damit lieg die Teuerungsrate erstmals seit April wieder über der Marke von zwei Prozent, bis zu der die Europäische Zentralbank von stabilen Preisen spricht. Im Juli und Juni lag sie bei jeweils 1,7 Prozent, im Mai bei 1,9 Prozent. Zuvor hatte sie durchgehend seit Anfang 2011 mehr als zwei Prozent erreicht. Im Vergleich zum Vormonat zogen die Preise im August um 0,4 Prozent an.


Benzin und Diesel fast 10 Prozent teurer

Angeheizt wurde die Inflation von den Energiepreisen. Benzin und Diesel kosteten 9,4 Prozent mehr als im August 2011. Heizöl verteuerte sich sogar um 13,5 Prozent. Ohne Energie hätte die Inflationsrate lediglich 1,4 Prozent betragen. Tiefer in die Tasche greifen mussten die Verbraucher auch bei Nahrungsmitteln, die im Schnitt 3,3 Prozent mehr kosteten.
Verbraucherpreise: Inflation steigt überraschend über zwei Prozent - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT
 

Hartzeola

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Merkel gegen Maßnahmen für Strompreis-Bremse

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel will keine direkten Maßnahmen gegen die sich abzeichnenden Strompreiserhöhungen ergreifen. Die geplante Senkung der Rentenbeiträge ab 2013 sei ein Beitrag zur Entlastung der Bürger und könne auch helfen, Mehrkosten beim Strompreis aufzufangen, sagte Merkel. Am 15. Oktober wird die neue Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien bekanntgegeben. Wegen des Ausbaus bei Wind- und Solarenergie wird ein starker Anstieg erwartet. Statt 125 Euro könnte ein Haushalt dann 175 Euro Ökoförderung pro Jahr über den Strompreis zahlen müssen.
: Merkel gegen Maßnahmen für Strompreis-Bremse - Nachrichten Newsticker - DPA - Infoline - Schlaglichter (DPA) - DIE WELT
 

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Hartzeola

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Windparkausbau auf See kostet Stromkunden angeblich Milliarden

Hamburg/Berlin – Für die Verzögerungen beim Anschluss von Offshore-Windparks werden die Stromkunden dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" zufolge voraussichtlich mit einem Milliardenbetrag geradestehen müssen. Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums habe der Netzbetreiber Tennet bereits bei fünf im Bau befindlichen Windparks in der Nordsee zeitlichen Verzug gemeldet, meldete das Magazin am Sonntag.

Für die meisten dieser Projekte dürfte dem Bericht zufolge die Haftungsregelung greifen, welche die Bundesregierung jüngst zulasten der Stromkunden beschlossen hat. Das Wirtschaftsministerium halte bereits jetzt Entschädigungen von etwa einer Milliarde Euro für möglich.
Windparkausbau auf See kostet Stromkunden angeblich Milliarden – Epoch Times Deutschland
 

hartaber4

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AW: Energiewende, Euro-Krise, SteuernVerbraucher am Rande des Kosten-Wahnsinns

Tja, dass ist Neoliberalismus pur - früher hat die Politik die Preise bestimmt und wenn die Regierungen nicht nur aus Volksverrätern bestehen würde, dann wäre dies heute noch so!
Früher (war alles besser)? Hust....

Hier sei an das Beispiel der Atomindustrie erinnert.... der Preis auf der Strom-Abrechnung ist nur ein Teilaspekt.... subventioniert wurde auch der Bau und die Endlagerung..... somit muss man diese Summen dazurechnen.
 

Hartzeola

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Die Hoffnungen auf eine Entspannung der Eurokrise könnten sich als Trugschluss erweisen. Die Unternehmen rechnen mit einer Rezession – und Experten mit steigenden Arbeitslosenzahlen in Deutschland.


Scheinbar hat sich die Eurokrise seit den Ankündigungen der Europäischen Zentralbank in den vergangenen zwei Wochen entspannt: Der Eurokurs steigt, die Renditen für Anleihen aus Spanien und Italien sinken – und der Dax notiert nahe an seinem Jahreshoch von 7400 Punkten. Maßgeblich dafür waren die Pläne der EZB, Staatsanleihen der Schuldenstaaten im Süden aufzukaufen, sowie die Freigabe des Euro-Rettungsschirms ESM durch das Bundesverfassungsgericht – wenn auch unter Auflagen.
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Beunruhigende Zahlen: Die Euro-Krise frisst sich weiter durch Europa - Beunruhigende Zahlen - FOCUS Online - Nachrichten
 
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