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Energieversorgung

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redwitch

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#1
Energiepflanzen in Monokultur: Sprunghaft steigende Nachfrage nach Biosprit gefährdet Landwirtschaft in Entwicklungsländern und verteuert Lebensmittel


BRD als Vorreiter
Der Markt existiert und wächst: Weltweit 30 Länder verpflichten Tankstellenbetreiber, dem Kfz-Kraftstoff auch Anteile von Biosprit beizumischen. Mit 1,7 Milliarden Liter produziert Deutschland mittlerweile knapp die Hälfte des europäischen Äthanols und Biodiesels. Aber der neue Öko-Boom führt zu eklatanten Kollateralschäden. Neben US-amerikanischen und europäischen Landwirtschaftsbetrieben bauen vor allem Brasilien, Argenti*nien, Kolumbien und Malaysia die Monokulturen für den Biosprit an. Indonesien gehört mit zu den Ländern, die heute schon die negativen Auswirkungen zu spüren bekommen. Der Inselstaat soll mit großflächigen Palmölkulturen nicht nur einen Teil des Biospritbedarfs der EU sichern, sondern auch den des boomenden China.

Der größte chinesische Treibstoffkonzern hat im Januar 5,5 Milliarden US-Dollar in die Palmölerzeugung in Indonesien investiert und will damit den Energiehunger der wachstumsstärksten Volkswirtschaft absichern. Umweltschützer und kritische Agrarwissenschaftler gehen davon aus, daß die Palmölerzeugung in Südostasien nur ausgeweitet werden kann, wenn dafür Regenwald abgeholzt wird und auf Äckern, die bisher dem Anbau von Nahrungsmitteln dienten, künftig das Rohmaterial für den Biosprit angepflanzt wird. Für viele Bauern bedeute der Anbau schon heute den »Verlust ihrer Existenzgrundlage«, erklärt die Menschenrechtsorganisation Watch Indonesia.

...


Sogar in den USA führen die Preisschwankungen für fossile Energieträger wie Erdöl dazu, daß immer mehr Autofahrer auf Biosprit setzen. In den vergangenen sechs Jahren hat sich dort die Produktion von Biosprit auf mehr als 18 Milliarden Liter pro Jahr verdoppelt. Wegen dieser starken Nachfrage haben beispielsweise die Maispreise an den internationalen Rohstoffmärkten den höchsten Stand seit zehn Jahren erreicht: Zwanzig Prozent der US-Maisernte fließen mittlerweile in die Äthanolgewinnung. Präsident George W. Bush hat Ende Januar angekündigt, bis zum Jahre 2030 die Produktion auf 230 Milliarden Liter zu steigern.

Im US-Nachbarland Mexiko demonstrierten vergangenen Mittwoch zehntausende Menschen gegen dramatisch gestiegene Lebensmittelpreise. Dort dient der Mais noch seiner herkömmlichen Bestimmung: Er wird zu Tortillas, dem traditionellen Grundnahrungsmittel.
http://www.jungewelt.de/2007/02-08/021.php
 
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