Endlich Arbeit ... und noch mehr Probs mit ARGE wie OHNE

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E

ExUser 1309

Gast
Hallo liebe Community,

die liebe ARGE hat es tatsächlich geschafft, mich vorerst in einen überaus grosszügig bezahlen Job (7.-€/Stunde, Schichtarbeit, 40 Std. Woche - bezahlt werden 37.5 Std. bis Zeitkonto auf 150 Std. aufgelaufen ist...), für nen gelernten Industriekfm und IT-Systemelektoniker echt klasse :psst: zu drücken.

Die Aufforderung zur Vorstellung kam Ende Sept., die Vorstellung meinerseits erfolgte am 02. Oktober, die Einstellung als allgemeiner Helfer zum 04. Oktober. Die ARGE versprach mir Einstiegsgeld, ohne den dieser "Gut Bezahlte" Job eh nicht machbar wäre.

Mein erstes Problem: Einstiegsgeld wurde mir gewährt in Höhe von 175.-€ für lediglich 5 Monate, aber erst nachträglich zum Ende des Monats, so dass ich kein Geld ausser Hartz4 zur Verfügung habe, um meinen Arbeitsplatz zu erreichen und die Mehrkosten zu finanzieren die man als Arbeitnehmer nun mal hat. Kosten sind mit KFZ 13km einfache Wegstrecke. Das läppert sich und das Geld zur finanzierung hab ich mit und aus Hartz4 nicht.

Daraus ergibt sich Problen Nr. 2: Ich beantragte Übergangsgeld. Mein erster Lohn wird nicht am 01. des Monats ausbezahlt sondern erst am 18. des Folgemonats, so dass ich kein Geld zum überbrücken dieses Zeitraumes habe. Ab dem 01. wäre ich mitteloser Arbeitender... Das hat was für sich.

Nach längerem Hin- und Her bewilligte die ARGE zwar Überbrückungsgeld in Höhe des Hartz Satzes für den Zeitraum 01.-18. Nov., dieses jedoch als Darlehen, das in einer Rate zurückzuzahlen wäre, was nicht möglich ist. Soll das rechtens sein? Kann ich Klage einreichen? Grundlage auf die sich die ARGE bezieht ist §23 SGB II, Absatz 4, ich denke Absatz 1 müsste da greifen rückzahlung in Höhe von monatlich 10%?

Fahrgeld wurde mir auch gewährt, merkwüdigerweise nicht ab Arbeitsbeginn 04.Okt, sondern für den Zeitraum 01.11-18.11. den Zeitraum Oktober in dem wir sind gibts wahrscheinlich nicht...

Deshalb bin ich für diesen Monat auch fast Pleite, mein Restgeld wird kaum bis nicht reichen um meinen Arbeitsplatz sicher zu erreichen und noch leben zu dürfen. Was kann ich auf die schnelle noch beantragen und durchdrücken um für diesen Monat noch das nötige Fahrgeld und die Mehrkosten durch Arbeitsaufnahme zu decken?

Für Tipps bin ich sehr dankbar.
 
E

ExitUser

Gast
Moin,

ganz ernst gemeinter Tipp, den ich auch selbst praktiziere:

Fahrrad fahren. 13km = gute halbe Stunde (gemütlich)

Ist viel billiger als Auto fahren.

Zu den anderen Fragen kann ich leider nichts beitragen.

MfG
MaPe
 

Rote Socke

Priv. Nutzer*in
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Von wegen ernst gemeinter Tip :kotz:
Es kann doch nicht sein, das sich Leute es sich mit dem Amt gemütlich einrichten müssen oder was?
Am besten zui Fuß laufen. Dann spart man sich ein teures Fahrrad :|
Schon der Hohn... äh Lohn von 7€ verstößt gegen die Forderung vo 8€+.
Und dann noch die Verarsche der Arge .
 
E

ExUser 1309

Gast
Ich fahr schon billig Roller, Strecke ist bergig.

Das schafft man mit einem nicht vorhandenen Fahrad nicht in einer halben Stunde. Meine Fahrzeit beträgt mit einem 50'er Rolla schon 20-30 Minuten.

Der Arbeitsplatz ist auch etwas abgelegen und mit dem Bus so gut wie unmöglich zu erreichen was auch noch teurer wäre.

Die Mehrkosten die man hat sind durch nichts abgedeckt. Ich versuch das mal darzustellen.

Seit ich mit Hartz4 Arbeitslos bin esse ich eigentlich nur ein-zweimal am Tag, meist Mittags und Abend, reicht mir wenn ich körperlich nichts tue.

Jetzt heb ich in einer Schicht von 8 Stunden zwischen 80-160 Bretter mit einem Schätzgewicht zwischen 15-20 kg pro Stück, die sind schon was grösser, auf ein Band auf dem Produziert wid. Die produzierende Ware muss da auch noch drauf.

In der Folge verbrenn ich mehr Kalorien, ich Esse mehr und trinke mehr. Komischerweise :kinn:

Vor der Arbeitsaufnahme kam ich mit meinem HartzIV noch klar, jetzt im Überbrückungszeitraum reicht das nicht, man hat als Arbeitnehmer definitiv Mehrkosten, trinken muss ich auch mitnehmen, Tanken, mehr Essen. Alternativ kann ich ja Kranenwasser von der Toilette nehmen. Sorry.

Ich heul hier nicht rum ich denke das fast jedem klar ist, dass man dazu auch finanzielle Mittel benötigt. Neben dem Problem mit dem "Darlehen" für einen Monat muss ich noch irgends die Tage bis zur Zahlung der Gelder der ARGE an diesem Monatsende brücken.

Ich denke erstmal dran am Montag Morgen, hab Mittagsschicht von 14.30 - 22.50, irgends zu versuchen die ARGE zu überreden, mir bis zur Zahlung Ihrerseits einen Barscheck auszustellen.

Bisher wurde mir noch nicht mal das Fahrgeld zur Vorstellung erstattet (60 km Strecke), auf meinen Antrag zur Erstattung bekam ich bisher nur ein Formular um die Erstattung der Fahrtkosten zu beantragen. Dieses muss vom Arbeitgeber bestätigt werden... In der Formulierung im Antrag steht, dass das Formulöar nötig ist, wenn keine Beweismittel vorliegen. Der mit Datum des Vorstellungstermins unbefristete Arbeitsvertrag, unterschrieben vom Arbeitgeber und mir reicht da wohl in diesem Bürokratismus nicht aus.

Falls jemand etwas hilfreiches beitragen könnte wäre sehr nett.

Viele Grüße

Hans
 
E

ExitUser

Gast
Moin,

da mein Antrag auf ALG II noch nicht beschieden ist und mir ebenfalls das Geld aus geht, habe ich mich hier im Forum umgehört und den Tipp bekommen einen Antrag auf Vorschuß zu stellen: https://www.erwerbslosenforum.de/antrag/antrag42.doc.
Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es ja nicht nur um das Fahrgeld sondern um Deinen ganzen Lebensunterhalt. Daher könntest Du vielleicht mit diesem Antrag erfolg haben.

Gruß,
MaPe
 
E

ExUser 1309

Gast
Danke, habs mitgenommen.

Fahrtkostenvorschus von 50.- Euro bekommen. Lustiger wirds nächsten Monat.

Zum 01. bekomme ich von der ARGE bewilligte 393.84€. Das setzt sich zusammen aus bewilligter Regelleistung für 17 Tage (1.-18.11) 195.50€ und bewilligter Leistung Kosten für Unterkunft und Heizung 198.34€ für 17 Tage (1.-18.11.), dieses soll ich als Darlehen vom ersten Lohn Gesamt zurückzahlen.

Damit stellt sich die finanzielle Situation für mich als Arbeitswilligen- und bereits tätigen fast ehemaligen ALG Empfänger so dar:

Zum 30.10. erhalte ich 393.84€ als Überbrückungsgeld. Davon muss ich meine Mietkosten in Höhe von 350.-€ bezahlen, die Envor (Strom) in Höhe von 30.-€ und noch vereinbarte Staatsschulden (GEZ ) in Höhe von 20.-€, macht Gesamt 400.-€.

Also verbleiben mir -6.16 € zum Leben und Arbeiten aus diesem Geld. Zieh ich den Fahrtkostenzuschuss in Höhe 50.-€ hinzu den ich aber nur noch für den 1.11. erhalte, bleiben mir 46.83€ zum Fahren und Leben übrig, hinzu kommt der Zuschuss von 172.50.-€, macht gesamt 219.33€ Fürs Fahren zur Arbeit und zum Leben bis zum 18. Echt Fett.

Am 18. bekomm ich dann meinen LOHN, Höhe Netto ca. 750.-€, davon muss ich das Gewährte ÜBERGANGSGELD IN Höhe 393.84 zurückzahlen... Bleiben 356,16.-€ Über...

Davon muss ich bis zum nächsten 18. leben und am nächsten 1. meine Miete zahlen, die Envor (Strom), die Rate von 20.-€, Gesamt 400.-€ ohne Sprit und Essen und Trinken :cry: :cry: :cry:

Mir Qualmt der Kopf irgendwie..., irgendwas stimmt an der Rechnung doch net... Aber iss scho klar, das wird an mir liegen, an wem sonst??? :kotz:

Ahja und dank dem tollen Tarifvertrag werden in Monaten mit 20 Arbeitstagen nur 140 Stunden ausbezahlt. Danke IGZ, Danke DGB für diese grosszügige Regelungen und die perspektive Zeitarbeit mit grosszügigem M indestlohn. Macht 140 Std. * 7.-€ Tariflon= darf jeder selbst nachrechnen Brutto. Arbeiten muss ich allerdings volle 8 Std. am Tag, der Rest landet aufm Zeitkonto bis 150 Sts. erreicht sind :kinn:
 

gelibeh

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Mir stellt sich gerade die Frage, ob Du von dem geringen Netto, den ganzen Betrag auf einmal zurückzahlen musst, denn das Geld sollte ja zum Leben reichen. Geht da auch Ratenzahlung? Vielleicht weiß das ja jemand.
 

ladydi12

Super-Moderation
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Hallo Hansklein,

rede mal mit deiner Arge und sieh zu, daß du eine Ratenzahlung von beispielsweise 2 oder drei Raten durchkriegst. Schildere denen einfach deine derzeitige finanzielle Situation. Gehen müßte es jedenfalls. Ein Darlehen läßt sich jedenfalls mit Ratenzahlung auch bezahlen.
 
E

ExUser 1309

Gast
Minierfolg im Briefkasten...

jetzt brauch ich erst am 31.12. zurückzuzaheln, aber alles auf einmal. Das geht immer noch nicht. Bis dahin 2*Lohn bekommen, davon kann ich soviel nicht zurückbezahlen.

Hab ja definitiv als Arbeitnehmer Mehrkosten, die auch gedeckt werden sollten. Es heisst ja immer, es sollten Anreize zur Arbeitsaufnaheme geschaffen werden, wo sind die? Ich hätt mich an nen Vermittler wenden sollen, der hätte wenigstens 2000€ Belohnung für ne Vermittlung per Gutschein geschenkt bekommen. Unerseins, bin ja nicht aleine betroffen in der Firma, hat schon Probs Geld zur Überbrückung zu bekommen und das zu finanzieren bzw. da Eigenfinanzierung def. nicht möglich ist, finanziert zu bekommen.

Da sind einige ganz schön gefrustet. Widerspruch werd ich auf jeden Fall einlegen, aber da es eine Leistung nach dem SGB 2 ist hats wohl keine aufschiebende Wirkung. Darf mich halt der Zoll besuchen, wenn se meinen sie finden was.

Ganz schön frustierend das ganze... Wenn denen nix besseres einfällt beantrage ich zusätzlich Hartz4... Kann ja nicht sein, dass mir mit Arbeit weniger Geld nachher erstmal zur Verfügung steht wie Ohne. So langsam versteh ich, warum sich einige erst gar net mehr bemühen, in Arbeit zu kommen.

Belohnt fühl ich mich bisher dafür irgends komischerweise net...
 

PUT

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Hier haben wir wieder mal ein klassisches Beispiel dafür, wohin die Reise geht in diesem Staat.

Mit Vollzeitbeschäftigung (40 Stunden Woche) hast du am Ende weniger als die Grundsicherung zur Verfügung. Ich rechne mal so nach deinen Angaben. 750 Euro Netto/Monat aus Arbeitslohn stehen zur Verfügung (unberücksichtigt bleiben jetzt mal die Zuschläge, die sind ja eh auf 5 Monate begrenzt). Davon gehen 350 Euro Mietkosten ab. Bleiben also noch 400 Euro vom Lohn übrig. Davon müssen aber alle Mehraufwendungen für den Arbeitsplatz bestritten werden, wie Fahrkosten, Arbeitskleidung, Verpflegung auf der Arbeitsstelle. Die Differenz zum Regelsatz beträgt hier lediglich 55 Euro. Und diese werden garantiert von den Aufwendungen für den Arbeitsplatz überboten, so daß dir am Ende weniger zur Verfügung steht, als ohne Vollzeitbeschäftigung. Da nützt es auch nichts, wenn du dir einmal im Jahr etwas vom Finanzamt als Steuererstattung zurückholen kannst.

Leider kannst du auch kein aufstockendes ALGII beantragen, weil du ja rein rechnerisch über deinem Bedarf liegst. Die Mehrkosten durch den Arbeitsplatz werden nicht berücksichtigt. Da meint der Staat, dass das dein Bier ist bzw. das ein paar Euro Steuerrückerstattung ausreichen.

Aber dein Arbeitsverhältnis lässt sich prima propagandistisch vermarkten bzw. als "Beweismittel" im Kampf gegen HartzIV -Empfänger verwenden. Man kann hier wieder mal ein Beispiel präsentieren, dass ein Vollzeitbeschäftigter nicht mehr im Monat bekommt, als ein HartzIV - Empfänger. Also als Schlussfolgerung daraus, weil ja einer der arbeitet mehr haben soll, als einer der nicht arbeitet, muss das ALGII gekürzt werden (mindestens um 200 Euro würde ich mal sagen). Auf die Idee, dass man ja auch den Arbeitslohn auf ein menschenwürdiges Maß anheben könnte bzw. den Lebenshaltungskosten in diesem Land anpassen müßte, kommen die Herrschaften nicht. Wieso denn auch, das wäre ja zuviel verlangt.

Gruß PUT
 
A

Arco

Gast
gelibeh meinte:
Leider kannst du auch kein aufstockendes ALGII beantragen, weil du ja rein rechnerisch über deinem Bedarf liegst.

Bist Du da so sicher. Ich würde zumindestens mal einen ALGII Rechner bemühen.

Gegen Die zweimalige Ratenzahlung würde ich persönlich Widerspruch einlegen.

.. also wenn ich nach den Zahlen mal rechne und zu dem 750 netto noch das Einstiegsgeld von 175 einberechne, dann müßte ER noch so etwa 25 Euro Alg2-Aufstockung bekommen ....

https://www.geldsparen.de/content/r...in&b0=nein&eb=900&en=750&kg=0&sek=175&Seite=6

Aber damit kommt ER auch nicht viel weiter ......

Leider ist es so, dass es irgendwo eine Grenze gibt und wenn jetzt auch wieder welche SCHREIEN - wenn die Grenze bei 1.500 Euro liegen würde, dann gibt es auch diejenigen, die dann 1.501 Euro haben und raus fallen .....

Es ist schiet, aber es ist soooooo :(
 
E

ExUser 1309

Gast
Da liegt jetzt ein falscher Schluss vor.

Aber dein Arbeitsverhältnis lässt sich prima propagandistisch vermarkten bzw. als "Beweismittel" im Kampf gegen HartzIV -Empfänger verwenden. Man kann hier wieder mal ein Beispiel präsentieren, dass ein Vollzeitbeschäftigter nicht mehr im Monat bekommt, als ein HartzIV - Empfänger. Also als Schlussfolgerung daraus, weil ja einer der arbeitet mehr haben soll, als einer der nicht arbeitet, muss das ALGII gekürzt werden (mindestens um 200 Euro würde ich mal sagen).

Die Realität ist, dass ich von, ich korrigier dass später falls ich mich jetzt ausm Kopf Irre, von 695.-€ HartzIV leben musste. Davon 350.- Miete, 30.- Strom, 20 GEZ Schulden . Netto 285.-€.

Schon mit diesem Geld lässt es sich weder gut leben, noch lassen sich notwendige Erneuerungen wie Renovierung, Müsste teil Möbel neu haben wie z.b. Lattenrost, Matraze, Wohnzimmerschrank nicht finanzieren. Es ist zu wenig zum Leben. Selbst der Arzt freut sich mich überhaupt zu sehen, weil die Besuche bei ihm aufs unter alles nötige Beschränkt worden sind. Kein Geld für solche Sachen schon als Harz Empfänger, der müsste schon mehr haben, wenn mal richtig gerechnet würde. Von Zukunftsplanung und Familie möchte ich gar nicht erst reden.

Als Arbeitnehmer müsste man aber in der Folge, als logische Konsequenz noch mehr Geld bekommen, damit man sich die Sachen, die ich pers. mir als Harz Empfänger nicht leisten kann, wie das ersetzen alter nicht mehr gebrauchsfähiger Gebrauchsgegenstände z.b. Lattenrost, Matraze, Renovierung, Arztbesuche mit Arbeit wieder leisten und ein einigermassen lohnenswertes Leben wieder aufbauen kann, das auch zukunftsplanung wie Familie und Kinder mitbeinhaltet.

1500.- € halte ich für überzogen. Aber z.b. das Nachbarland Holland macht uns da gut vor, dass es Mindestlöhne geben kann, die die Grundbedürfnisse abdecken (Wenn richtig im Kopf 1200-1300 Netto) und unter denen man als Arbeitnehmer nicht arbeiten können sollte. Sorry für die umständliche Formulierung. Als Denkanstoss: https://mindestlohn.know-library.net/

Selbst Grundnahrungsmittel sind im Nachbarland mittlerweile günstiger zu bekommen wie in Deutschland. Hier in Deutschland werden nur die Kosten in die Höhe getrieben, um kurzfristige Erfolge vorweisen zu können, ohne die langfristigen Negativeffekte sehen zu wollen oder sehen zu können. Alleine ein kräftiger Abbau von Bürokratie könnte gewaltig Kosten in Deutschland einsparen helfen. Steuererhöhung ist nat. einfacher durchzusetzen als Einsparungen vorzunehmen. Dank der Politik der Grossen Koalition mit Angela Merkel als Bundeskanzlerin wird es damit kaum besser werden, eher schlechter. Da wird nur irgendwas durchgedrückt um einen kurzfristigen Erfolg vorweisen zu können.

Der Blick über den Tellerrand fehlt mittlerweile so ziemlich, nach meinem Empfinden, und Korrekturen von nicht mehr funktionieren Systemen wie die Rentenversicherung und das festhalten an dem demographischen Faktor, der als sog. "Schneeballsystem" nicht in der alten Form funktionieren kann, wird in der Zukunft noch weiter alles verschlimmern. Aber da kann man als Bürger wohl wenig dran arbeiten.

Alleine die Mehrwertsteuererhöhung und die Krankenkassenreform nimmt dem Markt Kaufkraft, die später der Binnenmarktnachfrage schaden wird. Aber kurtzfristig kann man es als Erfolg darstellen, weil der Staat durch Steuermehreinnahmen erstmal mehr Geld in der Tasche hat, das dem Bürger aber nicht mehr zur Verfügung steht um ein Brötchen zu kaufen. Isst er halt eins weniger...

Für den Unternehmer verteuert sich der Standort Deutschland auch, weil alle Kosten steigen. Aber ich denke, daran kann man wenig tun. Wie auch?

Der Tipp mit dem ergänzen ALG ist gut. Werd ich auf jeden mal nachvollziehen und gegebenenfalls beantragen.

Dann wünsch ich noch eine schöne Nacht. Bin schon um 23.45 zuhause von der Arbeit. Frohes Schaffen
 
E

ExUser 1309

Gast
Klasse! Fahrgeld wolen die net rausrücken-

Ich sollte erst ne Fahrkarte in Kopie einschicken, um die Kosten erstattet zu bekommen. Beantragt hab ich für ein Kraftfahrzeug. :kotz:

Nach Telenaten verlangte der zuständige Sachbearbeiter dann Tankquittungen. Hab nat. keine drucken lassen oder sonstwas. Das können die Pauschal Berechnen. Nur mein Sachbearbeiter net... :hmm:

Also Sauer jetzt, Fahrgeld wurde bewilligt :? aber net ausgezahlt :| auf die Möglichkeit der Pauschalen Berechnung hingewiesen und an den öffentlichen Verteiler geschickerrt, meine FM in Kenntnis gesetzt und per Mail den SB .

Arbeiten wollen wird scheints gar net gewollt. Kriegst einen Knüppel nach dem Anderen in die Beine geworfen...

Nicht pers. nehmen, im Fernsehen ist auch erlaubt :kinn:

Ich liebe Deutsche Land... Ich liebe Deutsche Land... Ich liebe Deutsche... xxx. Wo das wohl herkommt?

Irgendwie ist mir :uebel:
 
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