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Endgültig durchgeknallt: FDP verhindert Hilfen für Schlecker-Angestellte

vgwe

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Genau das ist der Grund, warum es funktionieren würde. Wer an Erwerbsarbeit als klassischer Einkommensquelle und als Bedingung fürs Mensch-Sein festhält, ist leider ein Ewiggestriger.
Nee, wer meint, Einkommen von Erwerbsfähigen von Erwerbsarbeit entkoppeln zu können, ohne dass alles zusammenbricht, was auf Erwerbstätigkeit basiert (also z.B. auch die Einkommensquelle nicht Erwerbstätiger), ist ein Phantast.

Was soll noch funktionieren, wenn jeder mal arbeitet, wenn er gerade Lust dazu hat?
 

The_Vulcan

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Scheint doch recht Gut zu Funktionieren vgwe.

Selbständige Arbeiten wenn sie Lust haben.
Millionäre Arbeiten wenn sie Lust haben...
Ehrenamtliche Arbeiten wenn sie Lust haben...

Klappt doch, weis gar nicht was Du hast.

Es gab mal ein Projekt in Kanda glaub ich mit dem BGE in den 60ern oder so... lief auch.

Dann Zeitnah gab es wohl in Namibia oder so etwas (ok was da an Geld floss ist für unsereins ein Witz) und die Leute haben sich vom Grundeinkommen ihre existenz aufgebaut.

Also der Mensch hat von Natur aus Lust zu Arbeiten.


Der Mensch ist einfach als Forscher geboren, er ist neugierig, er hat den Drang besser zu sein als er ist und mehr zu haben als er hat.

Im übrigen nennt sich Arbeiten wenn man Lust hat Flexible Arbeitszeit oder auch Gleitzeit ;) Gibt es in vielen Unternehmen auch bereits.

Ich kann z.B. einige Arbeiten von zuhause aus erledigen.... mache ich dann wenn ich Lust habe. Ich kann auch sagen mache ich später oder in der Firma oder ich sage mach ich nie.. bei letzterem bekomm ich halt kein Geld ausser dem ALGII...


Das ALGII ist doch bereits eine art Grundeinkommen, allerdings ist es an viele (oft Rechtswidrige) Bedingungen geknüpft und man bekommt Geld weggerechnet wenn man was verdient... von wegen Arbeit muss sich wieder Lohnen...

Ich könnte mir z.B. eine Werbeprämie auszahlen lassen von sagen wir 200.-... mache ich aber nicht.. warum... was habe ich davon?.. 80% wird das Amt sofort abziehen... also verzichte ich auf das Geld und hoffe das ich mal davon Gebrauch machen kann wenn ich vom Amt weg bin...


Aber zurück zu deiner Frage... wie das Funktionieren soll kannst Du heute schon sehen.. wie gesagt... es gab Versuche dazu, es ist Fakt das der Mensch Arbeiten will...

Lediglich die Art der Arbeit ist bei jedem Verschieden, viele wollen Arbeiten machen die einfach nicht bezahlt werden.... da ist das Problem.


Ausserdem ist den Managern die extrem Wichtige Arbeit in dem unteren Gehaltssegmenten unwichtig... das sieht man an den Tarifverhandlungen bei Verdi.. statt 200.- mehr im Monat, was vor allem den Niedriglöhnern geholfen hätte... gibts erstmal 3,5% und 3,5% von 900.- sind echt ein Witz. Ein BGE würde gerade hier die Situation der Arbeitnehmer verbessern.

Aber viele, insbesondere Arbeitgeber... haben Angst das niemand mehr Ihre Drecksarbeit macht, weil sie wollen selbige einfach nicht Gerecht entlohnen...

Auf der anderen Seite ist es aber so... wenn für mein Einkommen gesorgt ist... in der Höhe das ich Essen, Trinken, Wohnraum habe und ein wenig Teilhabe an der Gesellschaft... dann bin ich nicht mehr auf 10.- oder 20.- die Stunde angewiesen... dann kann ich auch mal für 3.- die Stunde Arbeiten gehen WENN ICH DENN WILL... vielleicht auch nur 50h im Monat statt 160h. Das schafft mehr bezahlte Arbeitsplätze.


Gegner des BGE:
-Die Arbeit würde schlechter bezahlt werden
-Ich habe Angst das niemand mehr die Arbeit macht

Befürworter:
-Keine Existenzangt mehr
-Entspannter Arbeiten
-Arbeiten was ich wirklich kann und was ich will
-Mehr Zeit für Familie
-Weniger Arbeitsstunden
-Keine Abzüge weil ich Arbeite


Und ich kenne nur folgende Personengruppen die gar nicht Arbeiten wollen:
-Psychisch Kranke
-Drogenabhängige

Und die stellt eh keiner ein.


Insbesondere Menschen die z.B. wie bei Schlecker seit JAHREN in fester Arbeit waren drehen durch wenn sie auf einmal keine Arbeit haben.. sie wissen nichts mit sich anzufangen. So ging es mir auch als ich meine Arbeit verlor... was soll ich machen?
Ich brauche eine Aufgabe, ich muss gebraucht werden, ich fühle mich Nutzlos.
Mit der Zeit habe ich nach vielen Tiefs den Absprung geschafft und mich selbst weitergebildet, selber gearbeitet, wenn auch ohne Bezahlung. Ich habe mich in das Soziale Umfeld so integriert das ich mit meinen Fähigkeiten anderen helfen konnte etc.

Allerdings, nachdem ich wieder einen Job hatte sackte das ab. Ich wurde teilweise auch Agressiv wenn Leute meine Hilfe brauchten. Sage dann immer das sie sich jemanden suchen sollen der dafür bezahlt wird ;) Denn ich habe nicht mehr die Zeit für irgendjemand Kostenlos zu Arbeiten, ausserdem muss ich ja auch von was Leben.

In diesem Zusammenhang fällt mir ein.... macht es eigentlich einen Unterschied ob die Gemeinschaft sich selber Trägt und man ein BGE hat für seine Grundbedürfnisse und die Tätigkeiten die man im Sozialen Umfeld macht... oder ob ich für meine Tätigkeit bei anderen von Ihnen direkt das Geld nehme ?!

Im Endeffekt ist es alles eine Umverteilung von Geld Geld geht von A nach B über C und landet wieder bei A. Wird halt nur Verteilt.

Geld vom Staat als BGE:
Ein Großteil geht als Steuern zurück an den Staat, der Rest verteilt sich auf verschiedene Personen bzw. Unternehmen.. welche es wieder an andere Personen oder Unternehmen verteilen (von reinen Finanzgeschäften mal abgesehen).

Geld von anderen (gibt es auch beim BGE noch immer :p, ist ja kein Kommunismus ala StarTrek):
Ich erledige eine Auftragsarbeit, ein Kunde gibt mir dafür Geld, ich gebe das Geld an den Chef weiter, der verteilt es zwischen Zulieferern, Sich und Mitarbeitern usw...
Ein Teil des Geldes geht an die Staat mittels Steuer. Der Rest wird entsprechend auf Mitarbeiter, Zulieferer, Verwaltung usw. usw. verteilt.

Das System ist aber dasselbe.. man bekommt Geld von anderen und damit macht man etwas. Ob es etwas Sinnvolles ist (Miete zahlen, Essen kaufen, Mit Freunden etwas unternehmen oder der Familie, neue Waren bestellen, Mitarbeiter bezahlen, Kindergarten bezahlen, Kleines Auto Finanzieren etc.) oder nicht (Drogen kaufen, sich Sinnlos vollfressen, ein TeleSales Center eröffnen, ungesunde Lebensmittel vermarkten, neueste Luxusgüter finanzieren) ist dabei nicht relevant.

Es ist ja heute auch so das die Arbeit, welche den größten Schaden an Mensch und Umwelt einbringt am besten bezahlt wird (Beispiel, Giftmüllentsorgung, Atomarer Abfall, Wirtschaftsspekulationen etc.; Sinnlose Callcenter welcher nicht helfen können sondern nur vertrösten), während die Arbeit welche wirklich Sinnvoll ist (Rettungskräfte, Sicherheit, Soziales Engagement (z.B. Altenpflege, Nachbarschaftshilfe, Kindererziehung, Bildung etc.), Beratung direkt bei dem Kunden Vor-Ort, Lebensmittelproduktion) eher schlecht bis gar nicht bezahlt wird.... Finanzwesen ist wichtiger als Essen könnte man meinen ;)

So verdient.. pardong.. bekommt der Bänker meistens ja viel mehr Geld als z.B. die Fleischproduzentin in der Fleischfabrik (Eine Verwandte Arbeitet glaube 40-60h die Woche und hat etwa 900.- Brutto inkl. Rückenprobleme).

Ich sage immer wieder... wer das BGE nicht mag, kann gerne bessere alternativen Vorschlagen. Wer Alternativlos ist sollte sich lieber zurückhalten.


Im übrigen.. um beim Thema zu bleiben... sogar die FDP hat das BGE im Parteiprogramm... aber das Althaus Modell...

Die Linke hat es Mittlerweile auch schon gerafft und hat zumindest irgendwie was im Programm das man darüber reden muss um es evtl. später zu verwirklichen. Die Piraten haben es ganz direkt im Programm, aber ähnlich wie bei den Linken geht es erst mal darum einen Weg zu finden.

Der Witz ist.. fast jede Partei hat eine Arbeitsgemeinschaft Grundeinkommen... ich finde die sollten alle mal zusammenarbeiten, das wäre viel Effizienter!
 

ColinArcher

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Scheint doch recht Gut zu Funktionieren vgwe.

Selbständige Arbeiten wenn sie Lust haben.
Millionäre Arbeiten wenn sie Lust haben...
Ehrenamtliche Arbeiten wenn sie Lust haben...

Klappt doch, weis gar nicht was Du hast.

Es gab mal ein Projekt in Kanda glaub ich mit dem BGE in den 60ern oder so... lief auch.

Dann Zeitnah gab es wohl in Namibia oder so etwas (ok was da an Geld floss ist für unsereins ein Witz) und die Leute haben sich vom Grundeinkommen ihre existenz aufgebaut.

Also der Mensch hat von Natur aus Lust zu Arbeiten.


Der Mensch ist einfach als Forscher geboren, er ist neugierig, er hat den Drang besser zu sein als er ist und mehr zu haben als er hat.

Im übrigen nennt sich Arbeiten wenn man Lust hat Flexible Arbeitszeit oder auch Gleitzeit ;) Gibt es in vielen Unternehmen auch bereits.

Ich kann z.B. einige Arbeiten von zuhause aus erledigen.... mache ich dann wenn ich Lust habe. Ich kann auch sagen mache ich später oder in der Firma oder ich sage mach ich nie.. bei letzterem bekomm ich halt kein Geld ausser dem ALGII...


Das ALGII ist doch bereits eine art Grundeinkommen, allerdings ist es an viele (oft Rechtswidrige) Bedingungen geknüpft und man bekommt Geld weggerechnet wenn man was verdient... von wegen Arbeit muss sich wieder Lohnen...

Ich könnte mir z.B. eine Werbeprämie auszahlen lassen von sagen wir 200.-... mache ich aber nicht.. warum... was habe ich davon?.. 80% wird das Amt sofort abziehen... also verzichte ich auf das Geld und hoffe das ich mal davon Gebrauch machen kann wenn ich vom Amt weg bin...


Aber zurück zu deiner Frage... wie das Funktionieren soll kannst Du heute schon sehen.. wie gesagt... es gab Versuche dazu, es ist Fakt das der Mensch Arbeiten will...

Lediglich die Art der Arbeit ist bei jedem Verschieden, viele wollen Arbeiten machen die einfach nicht bezahlt werden.... da ist das Problem.


Ausserdem ist den Managern die extrem Wichtige Arbeit in dem unteren Gehaltssegmenten unwichtig... das sieht man an den Tarifverhandlungen bei Verdi.. statt 200.- mehr im Monat, was vor allem den Niedriglöhnern geholfen hätte... gibts erstmal 3,5% und 3,5% von 900.- sind echt ein Witz. Ein BGE würde gerade hier die Situation der Arbeitnehmer verbessern.

Aber viele, insbesondere Arbeitgeber... haben Angst das niemand mehr Ihre Drecksarbeit macht, weil sie wollen selbige einfach nicht Gerecht entlohnen...

Auf der anderen Seite ist es aber so... wenn für mein Einkommen gesorgt ist... in der Höhe das ich Essen, Trinken, Wohnraum habe und ein wenig Teilhabe an der Gesellschaft... dann bin ich nicht mehr auf 10.- oder 20.- die Stunde angewiesen... dann kann ich auch mal für 3.- die Stunde Arbeiten gehen WENN ICH DENN WILL... vielleicht auch nur 50h im Monat statt 160h. Das schafft mehr bezahlte Arbeitsplätze.


Gegner des BGE:
-Die Arbeit würde schlechter bezahlt werden
-Ich habe Angst das niemand mehr die Arbeit macht

Befürworter:
-Keine Existenzangt mehr
-Entspannter Arbeiten
-Arbeiten was ich wirklich kann und was ich will
-Mehr Zeit für Familie
-Weniger Arbeitsstunden
-Keine Abzüge weil ich Arbeite


Und ich kenne nur folgende Personengruppen die gar nicht Arbeiten wollen:
-Psychisch Kranke
-Drogenabhängige

Und die stellt eh keiner ein.


Insbesondere Menschen die z.B. wie bei Schlecker seit JAHREN in fester Arbeit waren drehen durch wenn sie auf einmal keine Arbeit haben.. sie wissen nichts mit sich anzufangen. So ging es mir auch als ich meine Arbeit verlor... was soll ich machen?
Ich brauche eine Aufgabe, ich muss gebraucht werden, ich fühle mich Nutzlos.
Mit der Zeit habe ich nach vielen Tiefs den Absprung geschafft und mich selbst weitergebildet, selber gearbeitet, wenn auch ohne Bezahlung. Ich habe mich in das Soziale Umfeld so integriert das ich mit meinen Fähigkeiten anderen helfen konnte etc.

Allerdings, nachdem ich wieder einen Job hatte sackte das ab. Ich wurde teilweise auch Agressiv wenn Leute meine Hilfe brauchten. Sage dann immer das sie sich jemanden suchen sollen der dafür bezahlt wird ;) Denn ich habe nicht mehr die Zeit für irgendjemand Kostenlos zu Arbeiten, ausserdem muss ich ja auch von was Leben.

In diesem Zusammenhang fällt mir ein.... macht es eigentlich einen Unterschied ob die Gemeinschaft sich selber Trägt und man ein BGE hat für seine Grundbedürfnisse und die Tätigkeiten die man im Sozialen Umfeld macht... oder ob ich für meine Tätigkeit bei anderen von Ihnen direkt das Geld nehme ?!

Im Endeffekt ist es alles eine Umverteilung von Geld Geld geht von A nach B über C und landet wieder bei A. Wird halt nur Verteilt.

Geld vom Staat als BGE:
Ein Großteil geht als Steuern zurück an den Staat, der Rest verteilt sich auf verschiedene Personen bzw. Unternehmen.. welche es wieder an andere Personen oder Unternehmen verteilen (von reinen Finanzgeschäften mal abgesehen).

Geld von anderen (gibt es auch beim BGE noch immer :p, ist ja kein Kommunismus ala StarTrek):
Ich erledige eine Auftragsarbeit, ein Kunde gibt mir dafür Geld, ich gebe das Geld an den Chef weiter, der verteilt es zwischen Zulieferern, Sich und Mitarbeitern usw...
Ein Teil des Geldes geht an die Staat mittels Steuer. Der Rest wird entsprechend auf Mitarbeiter, Zulieferer, Verwaltung usw. usw. verteilt.

Das System ist aber dasselbe.. man bekommt Geld von anderen und damit macht man etwas. Ob es etwas Sinnvolles ist (Miete zahlen, Essen kaufen, Mit Freunden etwas unternehmen oder der Familie, neue Waren bestellen, Mitarbeiter bezahlen, Kindergarten bezahlen, Kleines Auto Finanzieren etc.) oder nicht (Drogen kaufen, sich Sinnlos vollfressen, ein TeleSales Center eröffnen, ungesunde Lebensmittel vermarkten, neueste Luxusgüter finanzieren) ist dabei nicht relevant.

Es ist ja heute auch so das die Arbeit, welche den größten Schaden an Mensch und Umwelt einbringt am besten bezahlt wird (Beispiel, Giftmüllentsorgung, Atomarer Abfall, Wirtschaftsspekulationen etc.; Sinnlose Callcenter welcher nicht helfen können sondern nur vertrösten), während die Arbeit welche wirklich Sinnvoll ist (Rettungskräfte, Sicherheit, Soziales Engagement (z.B. Altenpflege, Nachbarschaftshilfe, Kindererziehung, Bildung etc.), Beratung direkt bei dem Kunden Vor-Ort, Lebensmittelproduktion) eher schlecht bis gar nicht bezahlt wird.... Finanzwesen ist wichtiger als Essen könnte man meinen ;)

So verdient.. pardong.. bekommt der Bänker meistens ja viel mehr Geld als z.B. die Fleischproduzentin in der Fleischfabrik (Eine Verwandte Arbeitet glaube 40-60h die Woche und hat etwa 900.- Brutto inkl. Rückenprobleme).

Ich sage immer wieder... wer das BGE nicht mag, kann gerne bessere alternativen Vorschlagen. Wer Alternativlos ist sollte sich lieber zurückhalten.


Im übrigen.. um beim Thema zu bleiben... sogar die FDP hat das BGE im Parteiprogramm... aber das Althaus Modell...

Die Linke hat es Mittlerweile auch schon gerafft und hat zumindest irgendwie was im Programm das man darüber reden muss um es evtl. später zu verwirklichen. Die Piraten haben es ganz direkt im Programm, aber ähnlich wie bei den Linken geht es erst mal darum einen Weg zu finden.

Der Witz ist.. fast jede Partei hat eine Arbeitsgemeinschaft Grundeinkommen... ich finde die sollten alle mal zusammenarbeiten, das wäre viel Effizienter![/QUOTE


Moin, Moin The_Vulcan,

lustig ist das Forenleben fariah, fariah ho. Du hast eine scheinbar angeborene Gabe für den Quatsch Comedy Club von Thomas Hermanns.

< Selbständige Arbeiten wenn sie Lust haben.
Millionäre Arbeiten wenn sie Lust haben...
Ehrenamtliche Arbeiten wenn sie Lust haben...>

denke dazu muss man nicht sagen. Die Vermögenden, die ich in meinem Leben getroffen habe, waren Menschen die überproportional viel arbeiteten, sonst wären sie nicht reich geworden.

< Also der Mensch hat von Natur aus Lust zu Arbeiten.>
Das sei einmal dahin gestellt. Es kommt darauf an, wie man den Begriff Arbeit definiert. Schlafen ist physikalisch Arbeit, Zeugung ist Arbeit, am Strand liegen ist Arbeit, weil Arbeit alles ist, um den Körper am Leben zu erhalten. Natürlich gibt es Arbeit, die Freude macht und es gibt Arbeit um die man besser einen weiten Bogen macht.

< Ich kann z.B. einige Arbeiten von zuhause aus erledigen.... mache ich dann wenn ich Lust habe. Ich kann auch sagen mache ich später oder in der Firma oder ich sage mach ich nie.. bei letzterem bekomm ich halt kein Geld ausser dem ALGII...>

Theoretisch ist das so. Die Praxis sieht leider anders aus. 500.000 offene Stellen und 4.500.000 Arbeitsuchende. Wenn 4 Millionen an den Füßen spielen hätten wir Vollbeschäftigung, da wir ja gelernt haben den Körper am Leben zu erhalten ist Arbeit.

< Lediglich die Art der Arbeit ist bei jedem Verschieden, viele wollen Arbeiten machen die einfach nicht bezahlt werden.... da ist das Problem.>

Och - wieder eine umwerfende Erkenntnis.Vielleicht gibt es Menschen, die nicht in der Lage sind, aus welchen Gründen auch immer, qualifizierte Jobs anzunehmen.

< Und ich kenne nur folgende Personengruppen die gar nicht Arbeiten wollen: -Psychisch Kranke -Drogenabhängige >

Auch wieder etwas. womit Du einen Anrecht auf den ersten Preis bei Thomas Hermanns haben könnte. Du hast noch vergessen Alkoholiker und Ausländer

Ich dagegen kenne viele gerade psychisch Kranke die arbeiten wollen. Der Bruder meines Freundes beispielsweise ist zu 100% körperlich und geistig behindert und arbeitet in einer Behindertentagesstätte in Vollzeit.

< dann kann ich auch mal für 3.- die Stunde Arbeiten gehen WENN ICH DENN WILL...>

denke diesen Satz kann man nur mit Ehrfurcht bestaunen.....

Gruß
 

The_Vulcan

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Erstmal, schön wenn es jemand gut findet ;)
Aber bitte keine Vollzitate deswegen.

Aber mal zu Colin, das mit dem Zitieren musst Du noch üben, das reinste Chaos....


Aber mal zu den Reichen die Du kennst, wie viele Stunden am Tag muss man denn arbeiten um 2 Millionen im Jahr an Gewinn zu erzielen? Ich kenne einige die auch 60h die Woche arbeiten oder sogar etwas mehr, auch selbständige.. aber irgendwie kommen die nicht mal auf 100.000 ...


Im übrigen sind es mehr als 4.5 Mio Erwerbssuchende... es werden immer die vergessen welche nicht als Erwerbslos gelistet werden und diejenigen welche trotz Erwerbsarbeit sich auf andere Stellen bewerben um sich zu verbessern oder weil sie unzufrieden sind.

Ich finde es in dem Zuge auch absurd für Schlecker ein extra Süppchen zu kochen, Entlassungen haben wir Täglich und manche Bundesländer verschwenden viel mehr Steuergelder als etwaige 70Mio für Projekte die sie in den Sand setzen etc.

Und ich habe Alkoholiker nicht vergessen, Alkohol ist eine Droge. Es zählt daher zu Drogensüchtige. Das mit Ausländern hast Du gesagt....

Ich schrieb ja auch von die will keiner und nicht die wollen nicht ;)
Welcher Arbeitgeber möchte denn mit vorlieb jemanden der eine sichtbare Psychische Störung hat oder Körperliche Behinderung z.B. als Verkäufer haben.... oder jemand der stark Stottert an einer Hotline? ...

Behindertentagesstätten, Werkstätten und co. schliesse ich hier mal aus, das sind extra angeschaffene Institutionen welche nur wieder beweisen das die(se) Menschen Arbeiten wollen oder Pflegeinstutitionen.


Und warum sollte man den Satz 3eur/h wenn man will mit Ehrfurcht bestaunen?

Wenn mir etwas Spaß macht dann mach ich das sogar für 0eur/h oder noch schlimmer.. vielleicht geb ich sogar 20eur/h dafür aus um es machen zu dürfen ;)

Beim BGE habe ich zum Beispiel meine 1000.- und wenn ich im Monat 80h a 3.-(vom Netto ausgehend) arbeite sind es halt 1240.-

Wenn jemand von Schlecker (um beim Thema zu bleiben) seine Stelle verliert bekommt er ja auch sein BGE und muss schon eher keine Angst haben wovon er jetzt seine Rechnungen zahlen soll oder seine Rücklagen aufzubrauchen als bei Hartz IV.

Bei letzteren hat man ja z.B. seine sagen wir 360.- EUR + 360.- Miete (ja sind jetzt keine ganz korrekten Beträge ich weis) also 720.-

Wenn derjenige jetzt Arbeiten würde für die 3eur Netto hätte er nicht etwa 960.- sondern lediglich 848.- und halt den üblichen Behördenstress. Selbst wenn die Tätigkeit okey wäre... der Stress lohnt nicht.. ergo lassen viele ALGII Bezieher es lieber sein oder arbeiten Schwarz. Ist natürlich alles nur ein fiktiver Vergleich.

Auch hier wieder... wer gegen das BGE ist.. soll eine bessere Lösung vorschlagen :p
Weitere "Ich bin einfach mal dagegen habe aber selber keine alternative" Beiträge ignoriere ich jetzt einfach. Ebenso Getrolle.



Fakt ist.. dieses ganze "Rettet die Schlecker-Mitarbeiter" gerede ist absurd... es werden doch dauernd Menschen entlassen.. die rettet auch keiner! Pure Profilierungspolitik der Parteien. Da muss wirklich eine andere Lösung her welche allen etwas bringt! Im übrigen bin ich froh das die Schlecker Mitarbeiterinnen aus meinen Filialien hier schon seit Tagen einen neuen Job haben :p
 

Der Ratlose

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EIN BGE kann nicht funktionieren ohne das wir eine DDR 2.0 errichten.
So einfach ist das eigentlich.

Die meisten hier sind doch eigentlich eher Sozialromantiker, politisch sehr einseitige Leute mit einem Tunnelblick, haben doch eher so laberberufe gelernt und wenn wir ehrlich sind auch noch nie längerfristig mal hart gearbeitet.

Ich kann das schon gut an den Diskussionsbeiträgen hier erkennen.
Jeder ist der Meinung das seine sicht der Dinge die Universalansicht sein soll.
Auch das Menschenbild ist meistens sehr einseitig geprägt.
Es gibt keinen Neid, keine Mißgunst, alle wollen arbeiten und sind sehr intelligent.

Nun eine ganz ehrliche Frage, wenn ich für meine Familie und mich ein BGE in Höhe ungefähr 4500,00 € bekomme warum sollte ich dann damit in Deutschland arbeiten und hier bleiben.

Warum sollte jemand der schwer körperlich gearbeitet hat freiwillig weiterarbeiten wenn seine Lebensgrundlage gedeckt ist, das ist doch unlogisch?

Was sollte denn die meisten dann davon abhalten komplett auf dem Sofa aufzuwachsen um sich von RTL und CO verblöden zulassen.


Ihr geht immer davon aus das alle Menschen immer das selbe Ziel haben und was noch viel schlimmer ist ihr geht davon aus das alle Menschen gleich sind und nur durch Umwelteinflüsse zu dem werden was sie sind.
Und das ist extrem gefährlich und führt uns in eine DDR 2.0
 

The_Vulcan

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Nun eine ganz ehrliche Frage, wenn ich für meine Familie und mich ein BGE in Höhe ungefähr 4500,00 € bekomme warum sollte ich dann damit in Deutschland arbeiten und hier bleiben.
Wo willst Du denn hin? Und warum bist Du noch hier???
Ist im übrigen nicht dein BGE sondern das deiner Familie, Du kannst nicht einfach über das BGE deiner Frau bestimmen... über das der Kinder evtl. wenn sie noch zu klein sind. Man könnte auch sagen.. wieso soll ich mit den Kindern bei meinem Mann bleiben wenn ich ein BGE hätte :p

Mal schauen.. die Schweiz stimmt demnächst wohl über ein BGE ab.. falls Die es als erstes einführen sollten.. schauen wir mal ob die ganzen Schweizer deswegen nach Deutschland auswandern *lach*


Dieses "Wenn es ein BGE gibt Wander ich aus, wenn es keines gibt bleibe ich weiter hier mit meinem Hungerlohn" ist auch eine Witzige Einstellung ^^


Also auf die Frage wollte ich nochmal eingehen... ausnahmsweise.. nun ist aber genug davon, denn alle BGE nörgler haben ausser nörgeln nix zu Melden.
 

ColinArcher

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Hallo Ratloser,
warum sollten wir erst eine DDR 2 einrichten? Diese Erkenntnis hast Du vermutlich nur durch Dein Insider Wissen. Diese Erkenntnis schein uns Normalbürgern verwehrt zu sein.

Mehrere Modelle des BGE kursieren bereits im Netz. Vielleicht setzt Du dich einmal ganz in Ruhe mit dem Thema auseinander.

Würde das BGE bezahlt, dann könnten sehr viele Arbeitnehmer aus dem öffentlichen Dienst ausscheiden, weil sie überflüssig würden und könnten aktiv in der Produktion arbeiten.

Viele Laberberufe, wie Du sie nennst brauchen wir. Ohne Verkäufer hätten die Mitarbeiter im Betrieb keine Arbeit, würden die Kinder nicht in den Schulen ausgebildet.

Vielleicht begründest Du deine Überlegungen einfach mal. Dann stellt man sie den anderen Vorschlägen gegenüber und kann weitersehen.

Bitte denke an die Geschichte mit dem lieben Gerhard Schröder, der einen Mann wie Professor Kirchhoff, unerfahren in der Politik, mit einem einzigen Satz lächerlich machte.

Nur das System von Professor Kirchhoff mit der Steuererklärung auf dem Bierdeckel passt.
 

Regelsatzkämpfer

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So interessant die Ausführungen auch sind, aber sie wären in einem eigenen Thema besser aufgehoben. Vielleicht kann ja jemand von der Redaktion das einmal abspalten.
 

physicus

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Und das ist extrem gefährlich und führt uns in eine DDR 2.0
dahin sind wir lange unterwegs und bei der methode der stasi 2.0 haben wir das ziel eigentlich schon übererfüllt.
selbst verbohrte brd-ler kommen langsam auf den zünder das nicht alles schlecht war was die ddr hatte, einfach mal drüber nachdenken.

mfg physicus
 

physicus

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das habe ich nie behauptet, allerdings sehen wir heute methoden in der brd, welche die der stasi zu ddr-zeiten weit in den schatten stellen, deshalb auch stasi 2.0...

gruß physicus
 

Der Ratlose

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als erstes solltet ihr folgendes akzeptieren.

Deutschland ist nicht der Nabel der Welt und es gibt je nach neigungen viele Ecken in der Welt die schöner sind.

Es zieht viele leute in die Ferne und sie bleiben in Deutschland weil sie sich nicht leisten können wegzugehen.
Das sieht mit dem BGE natürlich schon ganz anders aus.

Ich bin immer wieder erstaunt über das unverständniss von Sozialrichtern oder Mitarbeitern von Jobcentern wenn sie mitbekommen das meine Kinder schon von Anfang an im Ausland zur Schule gehen.
Wie gesagt Deutschland ist nicht der Nabel der Welt.

Aufgrund meiner Ausbildung, meines Werdeganges, meines Berufslebens, dem umstand das ich mein leben lang in den verschiedensten Länder gelebt habe kann ich locker die aussage treffen das das BGE nicht funktionieren kann.
Alle Befürworter des BGE gehen immer von einem in sich geschlossenen System aus in dem die Summen ewig zirkulieren können.

Jedesmal wenn ich die deutsche Grenze überquere komme ich in eine eigene und andere Welt.
Und die Deutschen sind doch immer der Meinung das ihre gesellschaftsform, ihre lebensweise das non plus ultra sei.

Mich stört bei der berechnung des BGE immer schon die Bevölkerungsanzahl die als Rechengrundlage genommen wird.
Das weiter zig millionen nach Deutschland strömen werden
um das BGE auch zu bekommen vergessen irgendwie alle.
Das ist wie bei der Berechnung des Hartz IV Satzes, passt nicht wird passend gemacht.Egal wie.

Es sind einfach nur interlektuelle Träumereien.
Eigentlich lohnt sich die diskussion schon nicht da ihr das aus einer ideologischen sicht betrachtet und euch die nebenwirkungen egal sind.

Ich denke da nur an die interlektuelle Diskussion bezüglich des Themas DDT.
Eine gefährliche Chemikalie die zu schweren Schäden am Menschen führen konnte.
Was waren alle linken 68er froh als das endlich verboten werden konnte, als das in afrika nicht mehr versprüht werden durfte, da hätte es sonst in ganz Afrika jährlich 2- 3 hundert Tote weiterhin gegeben. usw.usw.
Eigentlich haben sie nichts verstanden
 

jockel

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Der Aussage kann ich absolut nicht zustimmen.

Nach deiner Aussage gab es erst das Geld und dann die Arbeit...
Die Frage, was eher da war - des Huhn oder das Ei, das Wort oder die Tat, der einfältige (Aber-)Glaube eines religiösen Eiferers oder die wissenschaftliche Erkenntnis?

Wenn wir die Menschwerdung der affenähnlichen Wesen verfolgen, so war die Arbeit als Mittel des Überlebenswillens das Primäre.

Friedrich Engels - Dialektik der Natur: Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen

Man verzeihe Friedrich Engels die unkorrekte Formulierung, daß der Affe zum Menschen wurde, denn Affen und Menschen entwickeliten sich stammesgeschichtlich getrennt. Aber sie haben einen gemeinsamen stammesentwicklungsmäßigen Vorfahren, von dem aus sich die Entwicklungen in Mensch und Affe trennte - eben den affenähnlichen Vorfahren. Man sucht meines Wissens immer noch dieses Bindeglied.

Das affenähnliche Wesen entwickelte sich durch den planmäßigen Gebrauch von Gegenständen, die es der Natur entnahm und zu Werkzeugen verwendete, immer besser, konnte aus seinen erlangten Erfahrungen seine beabsichtigten Tätigkeiten vorausplanen.

Durch den Gebrauch der Werkzeuge wurde seine Nahrung abwechslungsreicher und vielseitiger, was seine körperliche und geistige Entwicklung beförderte - Zunahme der Gehirnmasse und -größe und Entwicklung zu einem komplizierter sich entwickelten Gehirn.

Für gemeinschaftliches Handeln war Verständigung durch Zeichengebung, Gesten und Lautäußerung nötig. Aus Lauten entstanden Silben, Wörter mit zugedachter Bedeutung, Sätze und letztendlich Sprachen mit einem hohen Abstraktionsniveau.

Aus der gemeinsamen Suche nach Nahrung entwickelte sich die geschlechtliche Arbeitsteilung - Jäger (Männer) und Sammler (Frauen und Kinder).

Mit der Vorausplanung von Jagd und Sammlungstätigkeit, die auf Erfahrungen beruhten, waren spezielle Sippenmitglieder beauftragt - die Schamanen, die den Jagdzauber entrwickelten - siehe Höhlenmalereien. Jagdzauber sind die ersten zaghaften Entwicklungsformen eines Glaubens an höhere Mächte und Wesen in der Natur - Anfänge einer Religion. Diese Leute waren privilegiert und mußten nicht die Arbeiten verrichten, um die Sippe zu ernähren und zu versorgen.

Neben den Schamanen waren die Sippenältesten priviliegiert, die über die meisten Erfahrungen im Überlebenskampf verfügten. Beide hatten auch besondere Versorgungsansprüche. Aus den Schamenen wurden in späteren Generationen bei später entstehenden Klassengesellschaften die Religionsführer, die privatwirtschaftliche Macht zum eigenen Vorteil ausübten und mißbrauchten.

Mit dem Erlernen Wildtiere zu domestizieren entstanden die Viehzüchter, mit dem Erlernen aus Pflanzen Samen und Früchte zu ernten und haltbar aufzubewahren, konnte man Saatgut gewinnen - die Ackerbauer traten in Erscheinung und das Nomadendasein, bedingt durch die Viehzucht wechselte zur Seßhaftigkeit (Enstehung von Siedlungen). Das war der Moment, wo die Vorratshaltung von landwirtschaftlichen Gütern und die Tierzucht begann. Vorratshaltung und Tierzucht führen zu Produktionsüberschüssen.

Je mehr Produktionsüberschüsse, desto mehr Menschen konnten mit weniger Aufwand versorgt werden. Aus den Sippen wurden Stämme.

Es entstand die 2. und 3. Arbeitsteilung - das Handwerk und der Handel. Damit wurden die bevorrateten Überschüsse für noch größere Bevölkerungsgruppen zweckmäßiger genutzt und eine Wertevergleich der im Angebot befindlichen landwirtschaftlichen Vorräte, tierischen Herden, Handwerkswaren wurde nötig - der Anfang des Naturalienhandels zwischen den Stämmen.

Aus den Sippenältesten wurden Stammesälteste, aus den Schamanen die Religionsführer. Im Laufe der Zeit wurden die Stämme immer größer. Es bildeten sich Stammesverbände und daraus eben die ersten Stadtstaaten - die Anfänge der Privatwirtschaft, der Herausbildung von sozialen Klassen und Schichten - Entstehung der Klassengesellschaften.

Je größer eine Bevölkerungsgruppe, desto schwieriger sie zu organisieren - man brauchte eine Verwaltung, eine Finanzierungsgrundlage für die Stammesfürsten, die Religionsfürsten, die Verwaltung, die städtische, dörfliche und staatliche Organisation, die abgekoppelt von Produktion, Handwerk und Handel war. Abgaben, Steuern, Gebühren und Beiträge wurden eingeführt - zumeist in Naturalien.

Die mit der Produktion, dem Handwerk oder Handel nicht beauftragt waren, waren privilegiert in der Auswahl ihrer gesellschaftlichen Arbeitsbereiche und auszuübenden Verantwortung. Sie erhielten das Vertrauen oder maßten sich an, über die Vorräte, Abgaben, Steuern, Gebühren und Beiträge zu verfügen, zu verwalten und zu verteilen. Der Beginn von Privatwirtschaft, von Ausbeutung und Unterdrückung durch Stammesfürsten, Religionsführer, durch Verwaltungsbeamte.

Diese privilegierten Leute, die aus dem Produktionsprozeß herausgelöst waren, wurden raffend und machtgierig, konnten sich anderen Interessen zuwenden - den Wissenschaften und waren dadurch im Erkenntnisgewinn ihren Stämmen und entstehenden Völkern in der geistigen Entwicklung weit voraus und überlegen. Das befördert das Macht- und Führungs-Anspruchsdenken auf noch mehr Privilegien

Die Religion wurde und wird bis heute als gesellschaftliches Ordnungsmittel zum Machterhalt der weltlichen wie religiösen Herrscher mißbraucht.

Aus Stämmen wurden Völker durch zunehmenden Handel und durch einsetzende Kriegsführung.

Die Werteansichten zwischen den Stämmen und Völkern entwickelten sich unterschiedlich, so daß der Naturalienhandel zu umständlich, aufwändig und verlustreich wurde - je größer die Handelsentfernungen und der Transportaufwand wurde. Man brauchte universellere, einfachere, allgemeine Vergleichsmöglichkeiten um die gehandelten Waren auszutauschen. Die Maße und Gewichte mußten vergleichbar und umrechenbar gemacht werden. Aus der Ware-Ware-Beziehung (Naturalienhandel) entwickelte sich die Ware-Geld-Beziehung.

Geld ist einfacher zu transportieren, auszutauschen, zu speichern.

Der zentrale Punkt für die Existenz einer Gesellschaft ist und bleibt die menschliche Arbeit.

Die Arbeit ist in 2 wertmäßige Teile aufzugliedern:

  • in die lebendige Arbeit (der körperliche und geistige Anteil menschlicher Arbeitskraft) und
  • in die vergegenständlichte Arbeit (der Wertanteil, der aus vorangehenden Produktionsstufen oder aus vorangehenden Arbeitsprozessen in die Waren und Leistungen übergangen ist)
Der Wert der vergegenständlichten Arbeit verschleißt moralisch und durch technischen Gebrauch - moralisch durch Modeeinflüsse und durch den abschreibenden Einfluß, wenn Nachfolgeprodukte die bisherigen Warensortimente veraltern lassen, ersetzt, überflüssig werden läßt - eben moralischer Verschleiß.

Der technische Verschleiß entsteht durch normale Nutzung der Waren und Leistungen.

Allein über die lebendige Arbeit entsteht der eigentliche Wertzuwachs (Mehrwert) in der Produktion. Ein Bruchteil dessen ist der Lohn oder das Gehalt, ein anderer Teil ist der unternehmerische Gewinn und darin enthalten als großer Anteil - der Profit (siehe Arbeitswerttheorie von Karl Marx).

Der Lohn oder das Gehalt muß so hoch sein, daß es den eingebrachten körperlichem oder geistigen Aufwand an menschlicher Arbeitskraft leistungsgerecht und real abbildet.

Der Lohn oder das Gehalt muß ausreichend hoch sein, daß es für die einfache Reproduktion (schlafen, wohnen, kleiden, essen usw.) jederzeit ausreicht und Reserven zur Verwirklichung der erweiterten Reproduktion der menschlichen Arbeitskraft bietet (Familiengründung, Nachwuchs, soziale Vorsorgeleistungen für eintretende Lebensrisiken).

Also enthalten Lohn und Gehalt immer einen Anteil der auf Arbeitsleistung beruht und eine soziale Vorsorgekomponente.

Damit hat sich die Frage nach dem bedingungslosen Grundeinkommen erledigt.

Wie eine Gesellschaftsordnung sozial gerecht ist, bestimmt sich an den Eigentumsverhältnissen zu den Produktionsmitteln, an der Leistungsfähigkeit der Produktionsverhältnisse, an der Ausübung basisdemokratischer Mitwirkungsrechte durch das Volk.

Der Kapitalismus hat absolut keine Zukunftsaussichten und ist in keiner Weise demokratisch, da bedingt durch das Privateigentum an Produktionsmitteln die Produktion, die ökonomische und politische Macht sich in immer weniger Hände konzentrieren - (imperiale = weltumspannende) Monopolisierung von Macht, Kapital und Wirtschaft wird und Ausbeutung und Unterdrückung zwangsläufig erhöht.

W.I. Lenin: Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus

Es gibt nur eine logische Lösung des Problems:

Wiederholung von 1989 durch Vergesellschaftung der Produktionsmittel, Einführung basisdemokratischer Strukturen.

Die Einheit hat die gesellschaftliche Entwicklung der Bevölkerung um mindestens 250 Jahre zurückgeworfen. Wir sind quasi wieder auf dem gesellschaftspolitischem Niveau des Frühkapitalismus angekommen - mit einem Unterschied: keine flächendeckende Manufakturproduktion mehr.

Die Einheit ist absolut kein Grund sie am 03.10. eines jeden Jahres zu feiern. Es ist eher ein Trauertag.

Die BRD ist lohnenswert für machtmißbrauchende Spekulanten, Gangster und Ganoven aus Politik, Bürokratie Wirtschaft und Finanzen - niemals fürs Volk, weil das nur die Verluste der Spekulanten, Gangster und Ganoven zu bezahlen hat.
 

Sennet

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Und Transfergesellschaft, was bedeutet das?
Wieder eine Bude die mit Steuergeldern ausgestattet werden soll und was kann eine Transfergesellschaft
(die noch gegründet werden müsste und daher noch ohne Konzeptvorlage) besser machen,
als die Bundesagentur für Arbeit(alt Arbeitsamt).

Richtig.... noch mehr Geld verbrennen.

Für mich Populismus der CDU/CSU/SPD/GRÜNE/LINKE
:icon_daumen: Danke! Wollte gerade selbst so was in der Art schreiben.
 

jockel

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Nee, wer meint, Einkommen von Erwerbsfähigen von Erwerbsarbeit entkoppeln zu können, ohne dass alles zusammenbricht, was auf Erwerbstätigkeit basiert (also z.B. auch die Einkommensquelle nicht Erwerbstätiger), ist ein Phantast.

Was soll noch funktionieren, wenn jeder mal arbeitet, wenn er gerade Lust dazu hat?
Um eine Gesellschaft am funktionieren zu halten, muß ein durch erbrachte Arbeit generierter Verdienst erzielbar sein, von dem man nach erbrachter Leistung und nach den aktuellen Lebensverhältnissen menschenwürdig leben kann. Und das für den größten Teil der Bevölkerung - der im erwerbsfähigen Alter Befindlichen.

Eine Gesellschaft funktioniert sozial, wenn man dem nicht erwerbsfähigen oder erwerbsgeminderten Bevölkerungsanteil über Abgaben (Steuern, Gebühren, Beiträge) - erzielbare Einkunftsarten zugesteht - z.B. Renten, Sozialzuschüsse, Fördermittel usw.

Das Leistungsprinzip ist unmittelbar in der Produktion durchzusetzen, wo die Arbeitsleistung nach Menge, Qualität und benötigten Zeitaufwand abrechenbar ist. Dabei darf die vorgegebene Arbeitsnorm nur so hoch sein wie es der größte Teil des Arbeitsteam mit durchschnittlicher Arbeitsanstrengung erfüllen kann und dabei keine unnötigen, einseitigen Arbeitsbelastungen oder - gefährdungen ausgeliefert wird.

Es gibt aber auch Wirtschaftsbereiche, wo das Leistungsprinzip nicht oder nicht durchgängig anwendbar ist, wo die Qualität, die Genauigkeit der Arbeitsausführung, wo personelle Mindestbesetzungen ausschlaggebend sind - z.B. bei Prüf- und Kontrollaufgaben, bei Überwachungs- und Wartungsfunktionen., in der Verwaltung.

Für neue oder lernende Arbeitskräfte, für ältere Arbeitskräfte muß es niedrigere, situationsbezogene Arbeitsvorgaben geben oder man muß die Arbeit inhaltlich auf andere Schwerpunkte hin umgestalten - eben wo nicht das Arbeitstempo der Maßstab ist, sondern die Berufserfahrung, das einsetzbare Fach- und Berufswissen, das wechselseitige, kooperative Verhalten im Arbeitsteam. der Arbeitsplatz ist so zu gestalten, daß er keine einseitigen, monoton ablaufenden Arbeitsbelastungen verursacht. Die Arbeitsanforderungen müssen ständig wechseln (auch Arbeiten mit Springer- oder Wechselfunktionen anbieten).

Älteren Arbeitnehmern sollte man Ausbildungsaufgaben für den Nachwuchs übertragen.
 

jockel

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Im übrigen nennt sich Arbeiten wenn man Lust hat Flexible Arbeitszeit oder auch Gleitzeit ;) Gibt es in vielen Unternehmen auch bereits.

Ich kann z.B. einige Arbeiten von zuhause aus erledigen.... mache ich dann wenn ich Lust habe. Ich kann auch sagen mache ich später oder in der Firma oder ich sage mach ich nie.. bei letzterem bekomm ich halt kein Geld ausser dem ALGII...
Gleitarbeit und Heim- oder Telearbeit gibt es dort, wo man Familie und Beruf in Vereinbarung bringen will oder technisch bzw. gesundheitlich gehindert ist, einen betrieblichen Arbeitsplatz zu erreichen.

Telearbeit dient auch der Einsparung von werksseitigen Arbeitsplätzen und der Einsparung unnötiger Pendelwege dank moderner Kommunikationsmittel. Aber aufpassen, daß man firmenseitige Betriebskosten nicht als AN aufgehalst bekommt oder sich selbst ausbeutet, weil es in häuslicher Umgebung keine vorgegebene Schichtarbeit gibt.
 

jockel

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EIN BGE kann nicht funktionieren ohne das wir eine DDR 2.0 errichten.
So einfach ist das eigentlich.
Was weißt Du eigentlich über die in der DDR vertraglich gestaltete und organisierte Arbeit und wie sie nach dem Leistungsprinzip und sozial bewertet wurde?

Ich empfehle mal

  • Arbeitsverträge von Ostdeutschen,
  • Rahmenkollektivverträge einzelner Wirtschaftsbereiche,
  • das Arbeitsgesetzbuch,
  • die Arbeits- und Sozialrechtssprechung,
  • die Entwicklung der Arbeitswissenschaften
aus der Zeit sich anzusehen. Also alles viel, viel differentierter zu betrachten statt mit einem pauschiertem Schlagwort DDR.

Nur dann kannst Du sachlich Vergleiche von Ost- und Westarbeitsverhältnissen ziehen.

Hinzu kommt noch das ganze betriebliche und soziale Umfeld in den Wohngebieten, in der Versorgung, im kommunalen oder betrieblichen Sozialwesen, in der sozialen Risikoabsicherung bei Krankheit, Unfall, Alter usw.
 

jockel

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dahin sind wir lange unterwegs und bei der methode der stasi 2.0 haben wir das ziel eigentlich schon übererfüllt.
selbst verbohrte brd-ler kommen langsam auf den zünder das nicht alles schlecht war was die ddr hatte, einfach mal drüber nachdenken.

mfg physicus
Stasi 2.0 Haben wir in Gestalt

  • der Gauck-, Birthler-, jetzt Jahn-Behörde,
  • im Verfassungsschutz,
  • BKA und LKA,
  • in den Geheimdiensten,
  • im Echolonprojekt.
Viele machen sich selbst im Westen zu IMs bei Twitter, Facebook und Google. Man braucht das Volk nicht mehr zu Dienstleistung für Schnüffelämter zu werben. Sie machen es aus freien Stücken.

Die Stasi im Westen sind auch die Arbeitgeber, die Ämter, die über solche Wege sich Personalprofile anlegen oder von solchen Diensten anlegen lassen.

Da spart man sich auch teilweise die durch Unternehmer beauftragten Personenüberwachung durch Privatdetektive. Nicht zu vergessene die unternehmerische Eigenstasi in den Betrieben - illegale Videoüberwachungen der Arbeitsplätze, der PCs usw.

Sowas hatte die DDR in den Betrieben nicht, sondern nur die guten alten Pförtner, die mal Taschenkontrolle stichprobenweise machten, damit Du nicht noch Arbeit zusätzlich in den Betrieb reinbrachtest!!!

DasErste.de - Information - Die Story im Ersten: Facebook - Milliardengeschft Freundschaft

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Klaus erklärt Facebook - EXTRA 3 - NDR - YouTube
 

Sennet

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Schau Dich bitte um, welche Aktionen gefahren wurden um das SGB II zu verändern. 80 Leute Demo in Paderborn, 400 Leute Demo in Wuppertal, 3-5000 Leute in Essen, 2000 Leute in Oldenburg.

Geht es noch lächerlicher?
Ich denke, daß liegt leider zu einem guten Teil auch daran, daß die Führung solcher Aktionen leider immer von Linken und Linksextremen gekapert werden. Oft werden solche Aktionen dann auch mit anderen politischen Forderungen verbunden, mit denen sich nunmal nicht jeder identifizieren kann. Ich möchte mich in meinem Elend nicht auch noch von anderen instrumentalisieren lassen. Aus diesem Grund mache ich um solche Aktionen immer einen großen Bogen.

Heute muss keiner in Afghanistan die Knochen hinhalten, und wenn, kriegt er's gut bezahlt. Die Verteidigung der westlichen Freiheit gegen den islamistischen Terror, meine ich. (Blödsinn: Einzig und allein des Profits der Rüstungsindustrie auf Kosten des Steuerzahlers.)
Nein, zumindest bei der europäischen Beteiligung geht es ausschließlich um die Profilierungs- und Großmannssucht unserer politischen Eliten, die in der internationalen High Society gerne auf einer Höhe mit den USA und anderen Großmächten stehen und mitspielen wollen, zur Befriedigung ihrer eitlen soziopathischen Egos.
 

ColinArcher

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De Demonstrationen wurden von niemandem bedroht außer dem Desinteresse der Arbeitslosen.

Wir sollten aufhören uns etwas vor zumachen.

WIR SIND NICHT POLITISCH!

Es ist nicht mehr und nicht weniger.
 

ColinArcher

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Zum Thema BGE sollten wir einen eigenen Beitrag eröffnen, weil die ganze Diskussion sonst zu unübersichtlich wird.
 

zuteuer

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De Demonstrationen wurden von niemandem bedroht außer dem Desinteresse der Arbeitslosen.

Wir sollten aufhören uns etwas vor zumachen.

WIR SIND NICHT POLITISCH!

Es ist nicht mehr und nicht weniger.

Ja genau.
Mich nimmst du aber bitte aus. Ich bin politisch.

Wer in der jetztigen Zeit nicht langsam politisch wird, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt und ist dann auch selbst schuld, wenn sich nichts ändert.
 

ColinArcher

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Ja genau.
Mich nimmst du aber bitte aus. Ich bin politisch.

Wer in der jetztigen Zeit nicht langsam politisch wird, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt und ist dann auch selbst schuld, wenn sich nichts ändert.
Hi Du,

zuteuer ist politisch. Notiert und wieviel Prozent macht eine Person von 82.000.000 aus?

Vielleicht solltest Du noch eine oder zwei mehr Interessenten finden.

LG

Dir schnell noch ein Mars zustecke damit Du mobil wirst.
 

ColinArcher

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Hallo phardol,

wenn Du auch noch politisch bist, dann seid ihr bereits schon zwei Leute und damit Dein Vorschreiber eine Steigerung der politisch Interessierten um 100% geschafft.

Wenn das kein zur vermarktender Erfolg ist.... Einfach nur Toll!
 

zuteuer

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Hi Du,

zuteuer ist politisch. Notiert und wieviel Prozent macht eine Person von 82.000.000 aus?

Vielleicht solltest Du noch eine oder zwei mehr Interessenten finden.

LG

Dir schnell noch ein Mars zustecke damit Du mobil wirst.
hi ColinArcher, politisch sein heißt politisch aktiv sein, auch ohne Mars. Interessenten habe ich schon gefunden.
 

ColinArcher

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hi ColinArcher, politisch sein heißt politisch aktiv sein, auch ohne Mars. Interessenten habe ich schon gefunden.

Hallo zuteuer,

dann ziehe ich morgen meine Regelsatzklagen zurück. Was meinst Du, wie lange es dann noch dauert, bis die Interessen durchgesetzt wurden?

Dann kann ich meine heiß ersehnte Südamerikareise machen.
 

jockel

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Jo, das wäre schon toll. Wenn aber nun wir zwei völlig gegensätzliche politische Ziele haben? Dann müssen wir in den Wahlkampf gehen - einer kann nur die Regierung werden, der andere die Opposition ... Schwierig, schwierig. :wink:
Was mich an der bundesdeutschen West-"Demokratie" besonders immer wieder auf die Palme bringt. Das Hüh- und Hott-Gezerre. Mal ist die eine von der Wirtschaft geschmierte Partei an der Macht, mal die andere. Und jede setzt ihre Gestaltungs- oder Unterlassungsvorstellungen gegen das Volk durch - mitunter sogar gegensätzliche Ansichten. Was die Einen mit den Händen aufgebaut hatten, reißen die Nächsten mit ihren Hintern wieder ein.

Man kommt sich bei diesen Parlamenten wie im Klub der besoffenen Autofahrer vor, mal schlingert das Fahrzeug nach links und mal nach rechts und unterwegs kracht's des öfteren. Das Volk spielt dann die Rettungskräfte und zahlt den angerichteten Mist der Besoffenen statt daß die als Verursacher zur Kasse gebeten werden.

Dazu paßt auch die Toll-Satire von Frontal21 mit dem roten Faden.

Startseite - ZDF Mediathek - Toll - Die rote Linie

Unsere Politpfeifen haben wohl den roten Faden entweder verloren oder nie aufgenommen, andererseits den Draht zum Volk hatten sie nie gehabt, was so manche volksfeindliche Gesetzgebung beweist.

Siehe

MDR-Sendung "exakt-Die Story: Schlamperei im Amt - Jobcenter auf dem Prüfstand" vom 04.04.2012, 20:15 Uhr

Es ist eine Unverschämtheit von anderen Ämtern die berufsfremden Arbeitskräfte abzuziehen und unausgebildet oder mit stümperhaft geführten Crash-Kursen weiterzubilden oder umzuschulen, dann auf die Arbeitslosen loszulassen. Und wenn diese "Fachkräfte" dann aus ihren Praxisfehlern gelernt haben sollten, ist der befristete Arbeitsvertrag als Fallmanager abgelaufen und neue unerfahrene Sacharbeiterdeppen rücken nach.

Schlamperei im Amt | MDR.DE - Video

Wer hat den Mist organisiert?

Richtig, unsere von der Wirtschaft geschmierten Roten-Faden-Parlamentarier und die sind auch so sehr auf ihren Politposten erfahren, daß sie sich nicht dafür interessieren, ob ihre SGBs in der Praxis was taugen, funktionieren und den Arbeits- und Verwaltungsaufwand senken. Auch die Antragsbürokratie und Kontrolle wurde nicht einfacher.

Aber eins ist sehr einfach und unbürokratisch und geht sehr schnell über die Bühne - die Diätenerhöhungen!!!

Ich sage zu den Parlamentariern:

Man sollte Euch zwangsauflösen, da ihr ständig Staatspleiten hinlegt und Taugenichtse seid. Aber ihr beherzigt ja nicht mal Volksweisheiten: Schuster bleib bei Deinen Leisten!!!!

Ja, das gilt auch für das Merkel und Co. - volks- und betriebswirtschaftlich fachliche Tiefflieger!!!

Und zum Thema erfolgreiche FDP:

Wieso darf eine unter 5% liegende Partei wie die Pleite-FDP überhaupt noch im Bund und den Ländern regieren?

Ich denke das Mehrheits- und Hürdenprinzip gilt zwingend auch innerhalb der Legislaturperiode.

Wie die FDP in Sachsen-Anhalt um die letzten Mitglieder und Wähler kämpft:

Exakt: FDP-Partei zwischen den Stühlen | MDR.DE

Man sollte sie entgültig einschäfern oder ihr den Gnadenschuß geben.

Solche Fossile wie den Brüderle kann man im Museum ausstellen.

Spiel mir das Lied vom Tod Soundtrack - YouTube
 

zuteuer

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Ja, das gilt auch für das Merkel und Co. - volks- und betriebswirtschaftlich fachliche Tiefflieger!!!
Wenn du immer noch nicht verstanden hast, dass Merkel und co für die Internationale Finanzelite einen sehr guten Job macht, tust du mir leid. Dabei beweist sie das doch sehr schön während der letzten Jahre: Die Reichen werden immer reicher aufgrund vielfach gesenkter Steuern, die Banken werden vom deutschen Steuerzahler unterstützt und können machen, was sie wollen, sie können auch pleite gehen, der Staat zahlt trotzdem, und im Bereich "Sozialleistungen" wird immer weiter gekürzt.
Das ist Merkels Werk. Und das ist ein prima Job, wenn man es aus der Warte der Industriebosse und internationalen Hochfinanz aus sieht.

Du glaubst doch nicht immer noch, dass Politiker tatsächlich das tun, was für das Volk gut ist? Wer hat dir diesen Irrglauben eingeimpft?

Die Presse? Du solltest dich mal über Meinungsmache informieren, dass wir längst keine freie Presse mehr haben, weißt du auch nicht?
 

Feind=Bild

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....
Das ist Merkels Werk. Und das ist ein prima Job, wenn man es aus der Warte der Industriebosse und internationalen Hochfinanz aus sieht.

Du glaubst doch nicht immer noch, dass Politiker tatsächlich das tun, was für das Volk gut ist? ...
î +zustimm+

Wählen und bezahlen darf das mehrheitliche Volk, entscheiden und profitieren nur eine Minderheit und die muss nicht mal zu diesem Volk gehören...
 

Feind=Bild

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Was hast du als Autoverkäufer denn gemacht? Nichts als feste zu diesem Sch... System beizutragen.
Haste zwar aus nem ganz anderen Fred und es hat mit dem hiesigen Thema nix zu tun, aber ich antworte Dir trotzdem: Ich hätte erfolgreich sein können, wenn ich wie vom Chef erwartet die Leute übern Tisch gezogen hätte. Kundenabzocken wäre für ihn okay gewesen, Hauptsache ihm selber wurde kein cent Wechselgeld z.B. vom Tanken vorenthalten. Hat halt nach der Wende die Kehre zum Kapitalisten gut hinbekommen. Hat irgendwann seine Lackierer entlassen und als Hartzer dann schwarz wieder beschäftigt.
Verzeih mir, daß ich diesem Laden dann nach kurzer Zeit freiweillig den Rücken gekehrt habe.
Und nun belass es bitte dabei, es geht hier weder um meine Signatur noch um meine berufliche Vergangenheit.
 
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Wozu das? Don Quichotte war aber gegen die Windmühlenflügel sicher erfolgreicher? :wink:
Und warum legst du dich nicht gleich in einen Sarg und ersparst dem Steuerzahler viel Geld?

Das machen wir hier alle, und nicht nur hier. :wink:
Sollte ich was verpasst haben? Bin ziemlich viel in der deutschen Journaille unterwegs. Hab kaum Kommentare gefunden. Scheinbar kotzt man sich nur hier (unter sich) aus...

Und dann behauptest du, wir sind alle unpolitisch, also was denn nun? :wink:
.
 

jockel

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Wenn du immer noch nicht verstanden hast, dass Merkel und co für die Internationale Finanzelite einen sehr guten Job macht, tust du mir leid. Dabei beweist sie das doch sehr schön während der letzten Jahre: Die Reichen werden immer reicher aufgrund vielfach gesenkter Steuern, die Banken werden vom deutschen Steuerzahler unterstützt und können machen, was sie wollen, sie können auch pleite gehen, der Staat zahlt trotzdem, und im Bereich "Sozialleistungen" wird immer weiter gekürzt.
Das ist Merkels Werk. Und das ist ein prima Job, wenn man es aus der Warte der Industriebosse und internationalen Hochfinanz aus sieht.

Du glaubst doch nicht immer noch, dass Politiker tatsächlich das tun, was für das Volk gut ist? Wer hat dir diesen Irrglauben eingeimpft?

Die Presse? Du solltest dich mal über Meinungsmache informieren, dass wir längst keine freie Presse mehr haben, weißt du auch nicht?
In ihren Amtseid heißt es:

"Ich schwöre, dass ich

  • meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen,
  • seinen Nutzen mehren,
  • Schaden von ihm wenden,
  • das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen,
  • meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und
  • Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.
So wahr mir Gott helfe."

Real widmet sie Ihre Kraft nicht dem deutschen Volke, sonderm dem Kapital. Sie ist den Wirtschafts- und Bankenbossen hörig und dient ihnen. Sie schädigt dadurch das eigene Volk, denn man kann nicht zwei Herren gleichzeitig dienen, zumal diese entgegengesetzte Interessen verfolgen - Kaptal <--> Volk.

Sie hält sich nicht ans Grundgesetz. Sie ist gewissen- und skrupellos, käuflich, verhält sich asozial gegenüber dem Volk.

Macht und Geld verderben eben in der Regel den Charakter, die Moral, den Anstand und die guten Sitten.

Das hat nunmal die Gesellschaftsordnung Kapitalismus so an sich.
 

jockel

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Was hast du als Autoverkäufer denn gemacht? Nichts als feste zu diesem Sch... System beizutragen.
Ein Verkäufer ist kein unehrenhafter Beruf, solange man keine Waren und Leistungen verkauft, die dem Käufer schädigen (finanziell, gesundheitlich usw.)

Ein Unternehmer ist unehrenhaft, wenn er seine Lieferanten, die Belegschaft und Kundschaft über den Tisch zieht, um schnell sich an den 3 zu bereichern.

Das Unternehmer Gewinne machen, sei ihnen zugestanden, sofern die Gewinne in den Betrieb investiert werden, um langfristig den Betrieb zu stabilisieren und weiterentwickeln.

Es ist nur die Frage, wann Gewinne und Profite nicht mehr "angemessen" sind, also die Frage in welcher Höhe und auf welche Art und Weise sie erzielt werden.

Der Gesetzgeber betrachtet es als strafbar, wenn mindestens das Doppelte des üblichen Endverbraucherpreises für Waren und Leistungen und mehr als 33 1/3 an Lohnkosten eingespart werden. dann nennt man so was Wucher.

Das es eine Vielzahl von Prekärjobs gibt und diese sich zu einer Seuche ausweiten, ist in den Augen unserer Politiker zu akzeptieren - solange sie selbst davon nicht betroffen sind, sondern nur das Stimmvieh und Fußvolk.
 
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