ENBW Inkassokosten rechtens u. einklagbar? (1 Betrachter)

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Stampferle

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Hallo zusammen. :)

Ich bin neu hier und denke, das mein Beitrag, wenn passende Leute darauf antworten, auch anderen Stromkunden helfen könnte.

Zum Fall: Auch ich habe schon einmal 90,00 Euro Inkassokosten bei der ENBW bezahlt. Jedoch kam mir dies so komisch vor, das ich den Grundversorger ENBW anschreibe und eine Stellungnahme verlange. Ich wollte einfach wissen, wioe sich die 90,00 Euro Inkassogebühren zusammensetzen um evtl. dagegen vorzugehen.

Im Anhang findet ihr das Antwortschreiben, wozu ich folgende Fragen habe:

1. Sind pauschale Inkassogebühren denn überhaupt rechtsfähig?

2. Sind diese 90,00 Euro einklagbar , wenn man erfährt, das diese nicht rechtens sind? Wenn ja, bis zu wieviel Monate zurück wäre das möglich?

3. Wenn man Geld für aktuelle Stromrechnungen überweist und mehrmals mitgeteilt hat, das dieses Geld nicht zum Ausgleich der Inkassogebühren verwendet werden darf, sondern nur für den Strom - darf der Stromanbieter das Geld trotzdem dazu nutzen Inklassogebühren auszugleichen?

Ich bedanke mich recht herzlich, im voraus für das Engagement der Antwortenden.

Grüßle, Stampferle :)
 

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Inkasso

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Ist es zu Besuchen des ENBW Außendienstes gekommen und falls ja was war der Grund ?


3. Wenn man Geld für aktuelle Stromrechnungen überweist und mehrmals mitgeteilt hat, das dieses Geld nicht zum Ausgleich der Inkassogebühren verwendet werden darf, sondern nur für den Strom - darf der Stromanbieter das Geld trotzdem dazu nutzen Inklassogebühren auszugleichen?
Wenn Du dies schriftlich nachweisbar gemacht hast dann nicht
Oder dies Alternativ im Verwendungszweck des Überweisungsträgers fixiert hast
 

axellino

Super-Moderation
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Moin Stampferle :wink:

Zum Fall: Auch ich habe schon einmal 90,00 Euro Inkassokosten bei der ENBW bezahlt. Jedoch kam mir dies so komisch vor, das ich den Grundversorger ENBW anschreibe und eine Stellungnahme verlange. Ich wollte einfach wissen, wioe sich die 90,00 Euro Inkassogebühren zusammensetzen um evtl. dagegen vorzugehen.
Das hättest Du vor zahlen der Inkassokosten machen sollen und ggfls. diesen und dessen Höhe widersprechen müssen und somit bliebe der Gegenseite nur, diese gegen dich gerichtlich geltend zu machen, was aber in den allermeisten Fällen nicht geschieht, was reine Inkassokosten und dessen Höhe betrifft.

Daraufhin hätten deine monatlichen Abschlagszahlungen nicht mit den Inkassokosten verrechnet werden dürfen. Macht der Anbieter das trotzdem, hättest Du seiner eigenen Verrechnung widersprechen müssen und auf den Klageweg verweisen müssen, was die Inkassokosten und dessen Höhe betrifft. Daraufhin hättest Du einfach deine Abschlagszahlungen zweckgebunden weiter bezahlt und dann wäre es dann irgendwann ggfls. zum Showdown gekommen, was die Inkassokosten und dessen Höhe betrifft und es wäre somit evtl. zu einer gerichtlichen Feststellung, über die rechtmässigkeit der verlangten Inkassokosten und deren Höhe gekommen.

Wenn man Geld für aktuelle Stromrechnungen überweist und mehrmals mitgeteilt hat, das dieses Geld nicht zum Ausgleich der Inkassogebühren verwendet werden darf, sondern nur für den Strom -
Wann hast Du denn von der Verrechnung mit den Abschlagszahlungen erfahren, mit der Jahresabrechnung ??
Wenn verrechnet wurde, dann musst Du ja ein Minus vor Dir hergeschoben oder ausgewiesen bekommen haben und dieses hast Du dann ausgeglichen ??
 
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