EM Rente -SGBXII ??

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AnnMcCat

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Hallo,
ich bekomme EM-Rente die gerade so meinen Bedarf deckt. Nun habe ich aber eine hohe Nebenkostennachzahlung vom Vermieter bekommen.
Ich glaube einmal irgendwo gelesen zu haben, das in solchen Fällen das Sozialamt einmalig Unterstützung gewährt.
Irre ich mich da?
Ich hoffe es kann mir jemand helfen.

LG Ann
 

Muzel

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Wenn du Em-rente auf Zeit bekommen hast ist das Arbeitsamt für dich zuständig und nur bei Dauerrenten das Sozialamt.
 

gelibeh

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Wenn du Em-rente auf Zeit bekommen hast ist das Arbeitsamt für dich zuständig und nur bei Dauerrenten das Sozialamt.
Du meinst das Jobcenter? Das ist nur zuständig, wenn @AnnMcCat in einer Bedarfsgemeinschaft mit einer erwerbsfähigen Person lebt und befristet voll EM ist. Ansonsten ist das Sozialamt zuständig.
Bei einer dauerhaften vollen EM-Rente ist das Sozialamt zuständig.
Bei einer Teil-Rente das Jobcenter.
 

MoHo

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Moin Moin

Du musst eine Antrag auf einmalige Beihilfe stellen. Dann würde ich zusätzlich mal einen Antrag auf Wohngeld stellen. Und wenn 50.-€ bei rum kommen

LG
MoHo
 

AnnMcCat

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Hallo und danke erst mal für Eure Antworten.
Ich werde mal meine Situation ein bischen ausführlicher schildern.

Also ich bekomme EM-Rente bis zur Altersrente. Also auf Dauer.
Ich lebe allein mit meinem 17 jährigen Sohn der in die 10te Klasse geht.
Da meine Rente von 651,30,-€ + KG 184,-€ nicht ausreicht und mein Sohn ja per Gesetz als arbeitsfähig gilt, bekommen wir zusätzlich vom Jobcenter 323,77 €.
Wenn ich nun , wie jetzt, eine Nachzahlung bei Nebenkosten oder Heizkosten bekomme, übernimmt das Jobcenter immer die Hälfte für meinen Sohn, für mich aber nichts da ich ja nicht mehr dazu gehöre.
Wenn ich nun...wie in diesem Jahr,370,-€ Nachzahlung löhnen muss, heist das für mich ja, das ich von meiner Rente 185,-€ aus eigener Tasche bezahlen muss und das Geld hab ich ja einfach nicht.
Ich war schon auf dem Sozialamt, aber die haben mich zur Wohngeldstelle geschickt. Proberechnung WG ergab 14,-€. Sozialamt müsste 4,-€ zahlen, wobei wir uns noch streiten ob mir als Alleinerziehende mit einem Kind von 17 J. der Zuschlag zusteht.
Aber wie schon erwähnt, glaube ich gelesen zu haben, das, auch wenn man keine ergänzende Sozialh. bekommt, bei so hohen einmaligen Nachzahlungen das Amt einspringen muss.

LG Ann
 

gelibeh

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Aber wie schon erwähnt, glaube ich gelesen zu haben, das, auch wenn man keine ergänzende Sozialh. bekommt, bei so hohen einmaligen Nachzahlungen das Amt einspringen muss.
Denke ich auch, denn durch die Nachzahlung bist Du den Monat bedürftig. Also beantragen und auf rechtsmittelfähigen Bescheid bestehen.
 

hartaber4

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Wenn dann doch nicht eher der

§ 30 SGB XII Abs.

(3) Für Personen, die mit einem oder mehreren minderjährigen Kindern zusammenleben und allein für deren Pflege und Erziehung sorgen, ist, soweit kein abweichender Bedarf besteht, ein Mehrbedarf anzuerkennen
1.in Höhe von 36 vom Hundert der Regelbedarfsstufe 1 nach der Anlage zu § 28 für ein Kind unter sieben Jahren oder für zwei oder drei Kinder unter sechzehn Jahren, oder
2.in Höhe von 12 vom Hundert der Regelbedarfsstufe 1 nach der Anlage zu § 28 für jedes Kind, wenn die Voraussetzungen nach Nummer 1 nicht vorliegen, höchstens jedoch in Höhe von 60 vom Hundert der Regelbedarfsstufe 1 nach der Anlage zu § 28.


???
 

hartaber4

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Nicht streiten, Widerspruch, falls du das schon gemacht hast, e.A.
Schließlich sind es ja ca 50 Euro monatlich.

Kann man abschließend so nicht feststellen.... mal so oder mal anders.... diese Argumentation kann sich auch eine SG-Kammer zu eigen machen, die in SO-Sachen entscheidet:

Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 30.11.2012 - L 2 AS 2150/12 B ER -

Eine Bedarfsunterdeckung von 109,- Euro monatlich ist für einen vorübergehenden Zeitraum zumutbar und erfordert insbesondere vor dem Hintergrund, dass mit einer vorläufigen Regelung die Hauptsache nicht tatsächlich oder faktisch vorweggenommen werden soll, nicht den Erlass einer einstweiligen Anordnung.

 
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