EM-Rente, Pfegestufe und Einnahmen Untervermietung? Wie Anrechnung?

  • Starter*in Gelöschtes Mitglied 64655
  • Datum Start

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Folgende Konstellation.
Ein EM-Rentner mit Pflegestufe II lebt in einem Pflegeheim.
Er hat folgende Einnahmen, eine EM-Rente und Pflegestufe II.
Die Differenz zu den Kosten des Pflegeheims abzüglich seines Eigenanteils
zahlt das Sozialamt.
Er hat seine Wohnung nicht aufgegeben und in der
Wohung ist ein Untermieter.
Er hat also Einnahmen aus Vermietung.
In der Natur der Sache liegt es das die Mietbilanz monatlich schwankt.
Der Untermieter zahlt nicht taggenau pünktlich, es gibt Erstattungen
oder Nachzahlungen wie Nebenkosten.
Das Sozialamt betrachtet jeden Monat einzeln.
Macht er Minus geht dies ersatzlos verloren. Macht er
Plus wird die Differenz von der Zahlung an das Pflegeheim abgezogen.
Der Antrag, wie in der Steuererklärung auch jährlich vorzugehen,
wird nicht berückischtigt?
So korrekt? Oder gibt es einen Anspruch auf jährliche Abrechnung?
 

ela1953

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 März 2008
Beiträge
6.895
Bewertungen
2.284
Warum zählen die Nebenkosten als Einnahme?
Die NK sind doch durchlaufende Kosten, die weiter geleitet werden müssen an Energieversorger, Versicherung, Stadt, Schornsteinfeger.
Einnahme kann doch nur die Kaltmiete sein
 

Larsson

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
2 Januar 2019
Beiträge
959
Bewertungen
1.726
Eine Neben- und Betriebskostenabrechnung wird doch normalerweise nur einmal im Jahr erstellt, ergibt sich daraus ein Guthaben für den Vermieter, ist dieses anrechenbares Einkommen, ebenso die Kaltmiete.

Was hier nicht ganz klar ist, ist der Heimbewohner auch der Eigentümer der vermieteten Wohnung? Denn Untermieter ist ja nicht gleich Mieter. Und warum schwankt das monatl? Was genau schwankt da?
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Der Heimbewohner ist (langjähriger) Hauptmieter der Wohnung und hat sie (von der Wohnungsbaugesellschaft gestattet) bis auf ein Zimmer für ihn untervermietet , da er sie auf Grund seines Aufenthalts im Heim sie nicht dauerhaft nutzt.
Er hält sich manchmal besuchsweise dort auf. Das Heim ist weit entfernt. Wir finden bis jetzt
auch keinen adequaten Heimplatz in der Nähe seiner Wohnung.
Er will sie nicht aufgeben weil er hofft das sich sein Zustand noch einmal so stabilisiert das er dorthin zurückkehren könnte. Die Wohnung hat einen Uraltmietvertrag mit einer sehr günstigen Miete.
Ein Neumietvertrag in seinem Kiez wäre für ihn unbezahlbar. Deshalb die Untermiete.

Das Sozialamt verlangt monatlich den Kontoauszug. Hat er per Saldo einen Überschuß wird dieser von der Zahlung an sein Pflegeheim abgezogen. Hat er ein Defizit verfällt es ohne Ausgleich. Das ist ärgerlich da die Zahlungen um den Monatsultimo pendeln. Mittlerweile versuche ich mein Bestes das das Konto zum Monatsende nur einen einstelligen €-Betrag als Überschuß hat.
 

Larsson

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
2 Januar 2019
Beiträge
959
Bewertungen
1.726
Das Sozialamt verlangt monatlich den Kontoauszug. Hat er per Saldo einen Überschuß wird dieser von der Zahlung an sein Pflegeheim abgezogen. Hat er ein Defizit verfällt es ohne Ausgleich. Das ist ärgerlich da die Zahlungen um den Monatsultimo pendeln. Mittlerweile versuche ich mein Bestes das das Konto zum Monatsende nur einen einstelligen €-Betrag als Überschuß hat.
Mir ist immer noch nicht klar, was da jetzt schwanken soll monatlich? Ein Untermietvertrag hat ja auch eine fixe Miete und ebenso werdende Nebenkosten jährlich abgerechnet.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Es gab jetzt Nebenkostenjahreabrechnungen für Strom und Gas.
Der aktuelle Untermieter zahlt leider unregelmäßig.
Zwischendurch hatten wir einen Monat keinen Untermieter.
Der Untermieter zahlte Kaution.
Der Vorgänger bekam sie zurück.
Usw...
Es läßt sich nicht über den Kalendermonat synchronisieren.
Es geht ja auch nicht nur um die Miete und Untermiete.
Das Sozialamt nimmt alle Zahlungen die über das Konto laufen
in deren Abrechnung mit rein.
Wir haben auch noch eine Anwaltsrechnung aus einen Prozeß den wir führen mussten.
Es gibtanderseits noch Forderungen die unser "Mandant" hat und die wir versuchen
einzutreiben.
Der Ärger ist das wir auf den monatlichen "Verlusten" sitzen bleiben wenn es welche gibt.
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

Gast
Das das Sozialamt aus den Kontoauszügen eines Girokontos eine „Einnahmen-/Überschußabrechnung“ ableitet bzw. ableiten will, entbehrt ja sämtlichen Grundsätzen sowohl einer steuer- als auch einer handelsrechtlichen Gewinnermittlung.

Wenn hier sowas wie eine Gewinnermittlung betrieben werden soll, ist auch auf eine ordnungsgemäße Periodenabgrenzung zu achten.

Ihr solltet also erstmal schauen, daß ihr, evtl. über eine Tabellenkalkulation, eine vernünftige Abrechnung aufbaut. Anlage zu dieser Abrechnung können dann u.a. auch die Kontoauszüge sein.

Eine Neben- und Betriebskostenabrechnung wird doch normalerweise nur einmal im Jahr erstellt, ergibt sich daraus ein Guthaben für den Vermieter, ist dieses anrechenbares Einkommen, ebenso die Kaltmiete.

Aus einer Betriebskostenabrechnung kann sich kein Guthaben und somit kein Einkommen für den Vermieter ergeben. Wurden durch den Mieter zu hohe Vorauszahlungen geleistet, ist ihm das Guthaben zu erstatten.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Sind jetzt soweit mit dem Sozialamt das sie nur noch die Mietbilanz sehen wollen. Und da stehe ich für den April bei etwa -2 €. Und wir brauchen ab Juni einen neuen Untermieter.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Ihr solltet also erstmal schauen, daß ihr, evtl. über eine Tabellenkalkulation, eine vernünftige Abrechnung aufbaut.
Wird mit Agenda gebucht. Macht ein richtiger ausgebildeter Buchhalter aus dem Freundeskreis.
Aus einer Betriebskostenabrechnung kann sich kein Guthaben und somit kein Einkommen für den Vermieter ergeben. Wurden durch den Mieter zu hohe Vorauszahlungen geleistet, ist ihm das Guthaben zu erstatten.
Innerhalb des laufenden Monats aus Sicht des Amtes schon. Wir hatten aber gerade Nachzahlungen Energie (hat mehr als die Eiskugel gekostet) so daß kein Gewinn, sondern Verlust entstand. Der aber nicht mit einem möglichen Gewinn in einem anderen Monat saldiert werden darf. Deshalb habe ich Rechnungen, die ich auch heute hätte bezahlen können auf den Donnerstag vertagt.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten