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Elternhaus geerbt und nun?

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xpeter

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Hallo,

ein Bekannter, ALG IIer geschieden 52j. hat sein Elternhaus geerbt, in Erbengemeinschaft mit seinen Geschwistern. Ein Lebenslanges Wohnrecht wurde, von seinen Eltern, im Grundbuch eingetragen. Größe ca. 120 qm und bewohnt es seit ca. 9 Wochen alleine.

Welche Probleme seitens der ARGE kommen auf Ihm zu, z.b. Nebenkosten, Größe der Wohnung, Anrechenbares Vermögen usw.

Mit dem Verkauf des Hauses könnte er ca. 50 tsd. € Vermögen erwirtschaften, aber keiner will es verkaufen.

Wo kann ich zu diesem Thema mich Informieren.

Er ist für jeden Hinweis dankbar.
 

Martin Behrsing

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Für den Fall, dass kein Vermögen zu erzielen ist, müsste ALG2 erstmal darlehensweise gewährt werden und die ARGE bekommt als Sicherheit eine Hypothek. Sollte die ARGE dies auch nicht wollen, dann gibt es zwar Vermögen, was sich aber nicht verwerten läßt.
 

Koelschejong

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Ich glaube nicht, dass die ARGE hier eine Hypothek zur Sicherung eintragen lassen kann. Wenn eine Erbengemeinschaft das Haus besitzt liegt hier rechtlich eine Gesamthandsgemeinschaft vor. Alle wesentlichen Rechtsgeschäfte das Erbe betreffend können nur gemeinschaftlich beschlossen werden, d.h. meines Erachtens aber auch, dass nicht zu Lasten eines Erben das Erbe in seiner Gesamtheit belastet werden kann. Wenn die anderen Erben also nicht zustimmen, liegt der Verdacht eines nicht verwertbaren Vermögens nahe - und das wird meines Wissens nicht angerechnet. Ich denke, da wird die ARGE dann in den sauren Apfel eines ungesicherten Darlehens beißen müssen.
 

Strolchenmann

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Koelschejong schrieb:
Alle wesentlichen Rechtsgeschäfte das Erbe betreffend können nur gemeinschaftlich beschlossen werden, d.h. meines Erachtens aber auch, dass nicht zu Lasten eines Erben das Erbe in seiner Gesamtheit belastet werden kann. Wenn die anderen Erben also nicht zustimmen, liegt der Verdacht eines nicht verwertbaren Vermögens nahe - und das wird meines Wissens nicht angerechnet. Ich denke, da wird die ARGE dann in den sauren Apfel eines ungesicherten Darlehens beißen müssen.
Die ARGE kann eine Teilungsversteigerung verlangen, ging einem Kumpel von mir so Ende letzten Jahres.
 

heuschrecke

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Als brainstorming mag die Frage hier ja ganz sinnvoll sein, aber
es glaubt doch von uns wohl niemand, dass derjenige das ohne Anwalt durchgezogen kriegt....
Von daher einfach den befragen! Der kennt sich sicher eh besser aus als wir hier.
Auserdem bin ich ziemlich sicher, das wir das Thema hier schonmal besprochen haben. Wenn meine Erinnerung nicht täuscht: Ich meine es war so, dass derjenige ein Darlehen kriegt und sich die Arge dafür irgendwann den Anteil am Haus unter den Nagel reisst. Da die Arge dabei wohl aufgrund der Gesetzeslage kräftig zur Kasse bittet wäre es evtl. überlegenswert selbst den Verkauf des Anteils in die Hand zu nehmen falls machbar... Kann mich aber nicht mehr genau an die Diskussionen erinnern, also bitte bei Interesse auch noch mal die Forum-Suche bemühen.
 
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