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Elend in Griechenland: Athens neue Arme kommen aus der Mittelschicht

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Armenspeisung statt Mittagstisch, Obdachlosenheim statt Eigentumswohnung: Die Finanzkrise lässt die griechische Mittelschicht zerbröseln. Die "neuen Armen" bevölkern die Straßen Athens, die überforderten Helfer verzweifeln. Ein Streifzug durch Zentren des Elends in der Hauptstadt.

Wenn die Krise schon in Piräus angekommen ist, versteckt sie sich gut. Selbst an diesem kalten Februarabend stehen die Luxuskarossen sorgfältig aufgereiht vor den schicken Fischrestaurants im Athener Hafenvorort. Doch Leonidas Koutikas weiß, wo er suchen muss. Keine fünfzig Meter von der Promenade entfernt geht es um zwei Häuserecken - und plötzlich ist das Elend überall. Hinter einem Zeltverhau, an die Wand eines Wohnhauses gezimmert, lebt eine fünfköpfige Familie.

Koutikas und seine Kollegen von der Hilfsorganisation Klimaka werden schon erwartet. Jeden Abend verteilen sie hier ihre Care-Pakete. "Täglich wird die Liste der Bedürftigen länger", sagt Koutikas. Er weiß, wovon er spricht: Bis vor kurzem hat der 48-Jährige selbst auf der Straße geschlafen. ...
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