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Elektronische Gesundheitskarte - Passfoto einschicken?

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Drake Vireo

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Ich habs bei meiner KK auch via Religion versucht. Der am anderen Ende der Leitung meinte nur, es gäbe keine ihm bekannte Religion die einem das Anfertigen von Bildern verbietet. Außerdem habe ich ja auch einen Perso mit Lichtbild. Außerdem steht auch im Gesetz zur eGK dass zwingend ein Bild vorgeschrieben ist. Ausnahmen bilden lediglich Unter 15-jährige und Bettlägerige. Jeder andere muss wohl ein Bild haben. Ich glaube nicht, dass man hier mittels Religion zum Ziel kommt. Mein Gesprächspartner bei der KKH (da bin ich halt) hat jedenfalls eine ausführliche schriftliche Begründung verlangt, ohne Zusage, dass ich dann eine Karte ohne Bild bekomme.
 
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Ich verstehe immer noch nicht, warum man um das Bild so ein Aufsehen macht.
Im Grunde sollte man sich doch gar nicht wegen dem Bild aufregen, sondern wegen den Daten die alle auf der Karte landen, und vor allem, wer kann sie demnächst alles auslesen?

Hier wird immer auf dem Bild rumgeritten, verstehe ich echt nicht mehr.
 

Zeitkind

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Hier wird immer auf dem Bild rumgeritten, verstehe ich echt nicht mehr.
Ist mir auch ein Rätsel. Das Bild dient doch einzig der ersten augenscheinlichen Verifizierung, um offensichtlichen Mißbrauch zu verhindern.
Den gab es nachgewiesen mit Schäden in Milliardenhöhe. Da würde ich mir um das Cloud-Computing mehr Sorgen machen...
Eine elektronische Patientenakte ist ja auf der Karte garnicht vorhanden, sondern die verpflichtenden Funktionen:
  • Lichtbild
  • Stammdaten (Name, Geburtsdatum, Versicherungsstatus)
  • elektronisches Rezept (anstelle des Papierrezeptes, das Rezept wird vom Arzt auf die Karte geschrieben und von der Apotheke ausgelesen)
Noch freiwillige Funktionen:
  • Notfallakte, wo wichtige Informationen zu Blutgruppe, Allergien etc.
  • Patientenakte mit Befunden und anderen medizinische Informationen
  • Arzneimittel, die Sie eingenommen haben oder regelmäßig einnehmen
  • weitere Gesundheitsinformationen, zum Beispiel aktuelle Diagnosen, Impfungen, Röntgenuntersuchungen
  • elektronische Notizen Ihres Mediziners für andere Ärzte (Arztbrief)
  • die elektronische Patientenquittung über Behandlungen und andere Leistungen
  • eigene, von Ihnen selbst zur Verfügung gestellte Daten, zum Beispiel Ihr Diabetiker-Verlaufsprotokoll
Also man muß schon Aufwand und Nutzen sinnvoll abwägen.
Ich kann mich natürlich wehren, muß mich aber fragen, ob der Aufwand den man betreibt nicht größer ist als der tatsächliche Nutzen.
 

Albertt

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Der am anderen Ende der Leitung meinte nur, es gäbe keine ihm bekannte Religion die einem das Anfertigen von Bildern verbietet. Außerdem habe ich ja auch einen Perso mit Lichtbild. Außerdem steht auch im Gesetz zur eGK dass zwingend ein Bild vorgeschrieben ist.
Alles schlechte Totschlagargumente!
Die eGK ist KEIN Personalausweis! Das Personalausweisgesetz regelt, wo ein Bild drauf muss und wo nicht! Da die KKK kein Ausweis darstellt und auch nicht als solcher verwendet werden kann, muss da auch kein Bild drauf. Wie ein Kunde der KK, mit seinen Bildrechten umgeht, ist sache des Kunden. Der Kunde kann nicht dazu gezwungen werden, ein Bild einzureichen. Eben weil es sich nicht um einen Ausweis handelt.
Wenn ein Arzt zweifel an der Identität hat, kann er seinen Patienten darum bitten, sich auszuweisen.

Ich verstehe immer noch nicht, warum man um das Bild so ein Aufsehen macht.
Im Grunde sollte man sich doch gar nicht wegen dem Bild aufregen, sondern wegen den Daten die alle auf der Karte landen, und vor allem, wer kann sie demnächst alles auslesen?

Hier wird immer auf dem Bild rumgeritten, verstehe ich echt nicht mehr.
Liegt daran, dass du grundsätzlich nicht in der Lage zu sein scheinst, deine Fantasie zu benutzen. Aber du wärst ja auch bei dem Tugcze-Zusammenstoss reingerannt wie ein Zinnsoldat und hättest dein Leben geopfert, damit die türkische Feministin Ihre Lektion nicht lernt. Werde mir aus diesem Grund auch keine Mühe geben, DIR das zu erklären. Kleinen Tipp gebe ich dir trotzdem: Benutze mal deine Fantasie!
 

Don Vittorio

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muss da auch kein Bild drauf.
SGB V sagt etwas anderes :

die Erweiterung der Krankenversichertenkarte um das Lichtbild sowie die Angaben zum Geschlecht und zum Zuzahlungsstatus haben spätestens bis zum 1. Januar 2006 zu erfolgen; Versicherte bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres sowie Versicherte, deren Mitwirkung bei der Erstellung des Lichtbildes nicht möglich ist, erhalten eine Krankenversichertenkarte ohne Lichtbild.
Wer nicht an das Bett gebundenn ist, oder sonstige Einschränkungen hat, der muss halt mitwirken.
 
E

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Gast
Werde mir aus diesem Grund auch keine Mühe geben, DIR das zu erklären. Kleinen Tipp gebe ich dir trotzdem: Benutze mal deine Fantasie!

Ach Albertt, lass gut sein.
Ich erwarte auch keine Erklärungen von Dir.
Du konntest mir ja noch nicht einmal in einem anderen Thread erklären, warum für Dich nicht alle Vergewaltiger Arschlö.... sind.:icon_stop:
 

Albertt

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Ach Albertt, lass gut sein.
Ich erwarte auch keine Erklärungen von Dir.
Du konntest mir ja noch nicht einmal in einem anderen Thread erklären, warum für Dich nicht alle Vergewaltiger Arschlö.... sind.:icon_stop:
Kann ich auch nicht. Ich habe nämlich nie etwas anderes behauptet!
 

jockel

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Warum man auf dem Bild in der elektronischen Gesundheitskasse rumreitet, ist nichts anderes als die vorsätzliche Diskriminierung des Untertanenfußvolks.

Der alternativ verwendbare, bildlose Abrechnungschein anstelle der bildbewaffneten Gesundheitskarte ist das Beweisstück, daß es problemlos auch ohne die Gesundheitskarte geht.

Nur unsere Politiker und Bürokraten wollen sich mit der Bildforderung als immens wichtig und unentbehrlich aufblasen, ihre verfügbare Machtfülle gegenüber dem Untertanenfußvolk demonstrieren.

Es zeugt auch von ihrer moralisch schlechten Einstellung zum Volk. Nicht jeder ist auserkoren, das weitestgehende privatisierte Gesundheitswesen nutzen zu dürfen. Ein Teil des nutzlos gewordenen Untertanenvolks soll wegen dieser künstlich errichteten Barriere ... einfach verrecken, ist diesen Herrschaften einfach zu teuer und überflüssig. So auch in den Augen einer Machtlobby - der Pharmaindustrie - nutzlos und überflüssig gemachte Untertanen müssen weg. Da ist jedes Bürokratenmittel nur recht und billig. Medizinische Versorgung ist nur der besser zahlenden Klientel vorbehalten.

Im Kapitalismus ist der Mensch nur sozial anerkannt und wertvoll ab der Stufe Unternehmer, Beamter und Politiker. Alles was sich in den sozial darunter liegenden Rängen befindet, hat nicht die Menschenwürde zu beanspruchen. Steht nur nicht so klar und eindeutig im Grundgesetz, aber wird eben so verfassungsfeindlich praktiziert. Das kommt raus, wenn Kapital und Profit über alles die Gesellschaftsordnung wie ein Heiligtum bestimmt.

Im Prinzip dasselbe Herrschaftsergebnis wie Mauertode, Stasi und Zuchthäuser, nur viel feiner zusammengestrickt, so daß wir es nicht wahrnehmen (sollen).

Da geht schlechte Arbeitslosenbetreuung und privilegiertes Gesundheits- und Krankenversicherungswesen Hand in Hand. Kannst Du nicht arbeiten, hast Du kein regelmäßiges Einkommen, kannst Du nicht üppig konsumieren, schwindest auch Stück um Stück das Niveau der sozialen und medizinischen Versorgungsqualität für das überflüssig gewordene Untertanenfußvolk. Und mit Bürokratie tritt man das Untertanenfußvolk wo immer sich die Gelegenheit bietet.

Der Nebeneffekt, den man mit dem Arbeitslosengeld erreicht: Durch diese erzeugte Finanzschwäche isoliert man diesen Untertanenteil, weil eine räumliche und zeitliche Solidarisierung Geld kostet. Wenn Geld fehlt, fehlt auch der solidarische Zusammenhalt.

Ist politisch gewollt.
 

Linuxfan

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Also dass die Stammdaten auf der Karte gespeichert werden finde ich nicht sonderlich dramatisch. Man kann das sicherlich noch ausweiten und medizinische Daten aufnehmen.

Ich bin mehrmals in meinem Leben in einen anderen Ort gezogen und da ständig den Papierkrieg auszufechten, Registrierungsformular auf Papier beim neuen Arzt ausfüllen, neue Standarduntersuchung machen lassen, Blutwerte ermitteln etc. ist einfach zu viel Stress wenn man vergleicht, dass der Arzt diese Daten auch mit seinem Kartenlesegerät direkt in seinen Computer einlesen kann.

Für mich überwiegen da die Vorteile der Elektronischen Gesundheitskarte.
 

jockel

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Also dass die Stammdaten auf der Karte gespeichert werden finde ich nicht sonderlich dramatisch. Man kann das sicherlich noch ausweiten und medizinische Daten aufnehmen.

Ich bin mehrmals in meinem Leben in einen anderen Ort gezogen und da ständig den Papierkrieg auszufechten, Registrierungsformular auf Papier beim neuen Arzt ausfüllen, neue Standarduntersuchung machen lassen, Blutwerte ermitteln etc. ist einfach zu viel Stress wenn man vergleicht, dass der Arzt diese Daten auch mit seinem Kartenlesegerät direkt in seinen Computer einlesen kann.

Für mich überwiegen da die Vorteile der Elektronischen Gesundheitskarte.
Hinzu kommt noch der Unfug von ca. 120 Krankenkassen mit jeweils eigenem Personal und jede hat sich eine individuelle Technikausstattung zugelegt. Jede Krankenkasse hat das Fahrrad nochmals neu erfunden. Ist bundesdeutsche Bürokraten-Kleinstaaterei. Da tut Standardisierung und Normung gut. Ein, zwei große gesetzliche Krankenkassen mit vereinheitlichtem Abrechnungs- und Techniksystem langen völlig zu. Die Konkurrenz gibt es sowieso nicht, denn das fördert nur, den Versicherten als Humanware zu behandeln.
 

ArNoN

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Genau dieses hatte ich angegeben. Keine Reaktion. ;)
welche Kasse?

Ich habs bei meiner KK auch via Religion versucht. Der am anderen Ende der Leitung meinte nur, es gäbe keine ihm bekannte Religion die einem das Anfertigen von Bildern verbietet. Außerdem habe ich ja auch einen Perso mit Lichtbild. Außerdem steht auch im Gesetz zur eGK dass zwingend ein Bild vorgeschrieben ist. Ausnahmen bilden lediglich Unter 15-jährige und Bettlägerige. Jeder andere muss wohl ein Bild haben. Ich glaube nicht, dass man hier mittels Religion zum Ziel kommt. Mein Gesprächspartner bei der KKH (da bin ich halt) hat jedenfalls eine ausführliche schriftliche Begründung verlangt, ohne Zusage, dass ich dann eine Karte ohne Bild bekomme.
Perso ist was anderes - ausserdem, woher wissen die dass Du einen Perso hast?

Ausnahmen bilden auch Persoinen, bei denen keine Mitwirkung moeglich ist (s.u.)...

Und Du musst Deine Religion eben nicht darlegen, da Du nach AGG nichtmal danach gefragt werden darfst... Beantrage die Karte aus relig. Gruenden fotolos, und verlange einen rechtsmittelfaehigen Bescheid - und sei gespannt, was kommt...

SGB V sagt etwas anderes :
sowie Versicherte, deren Mitwirkung bei der Erstellung des Lichtbildes nicht möglich ist, erhalten eine Krankenversichertenkarte ohne Lichtbild.
Wer nicht an das Bett gebundenn ist, oder sonstige Einschränkungen hat, der muss halt mitwirken.
das steht da so aber nicht!
 

jockel

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Ich habs bei meiner KK auch via Religion versucht. Der am anderen Ende der Leitung meinte nur, es gäbe keine ihm bekannte Religion die einem das Anfertigen von Bildern verbietet. Außerdem habe ich ja auch einen Perso mit Lichtbild. Außerdem steht auch im Gesetz zur eGK dass zwingend ein Bild vorgeschrieben ist. Ausnahmen bilden lediglich Unter 15-jährige und Bettlägerige. Jeder andere muss wohl ein Bild haben. Ich glaube nicht, dass man hier mittels Religion zum Ziel kommt. Mein Gesprächspartner bei der KKH (da bin ich halt) hat jedenfalls eine ausführliche schriftliche Begründung verlangt, ohne Zusage, dass ich dann eine Karte ohne Bild bekomme.
welche Kasse?

Perso ist was anderes - ausserdem, woher wissen die dass Du einen Perso hast?

Ausnahmen bilden auch Persoinen, bei denen keine Mitwirkung moeglich ist (s.u.)...

Und Du musst Deine Religion eben nicht darlegen, da Du nach AGG nichtmal danach gefragt werden darfst... Beantrage die Karte aus relig. Gruenden fotolos, und verlange einen rechtsmittelfaehigen Bescheid - und sei gespannt, was kommt...

das steht da so aber nicht!
Fahre mal in asiatische Länder, wo der Islam gängige Religion ist und versuche da mal ein Foto von Einwohnern zu machen, ohne deren Einwilligung einzuholen. Da bekommst Du mächtigen Ärger. Der Islam verbietet Abbildungen von Menschen, Tieren und Pfanzen zu machen. Diese Abbildungen setzt man mit Götzenkult gleich. Bilder zu schaffen von Lebewesen steht nur dem Gott als Schöpfer zu - also Allah. Deshalb gibt es in den Moscheen die Mosaiken und Rankenornamente (Arabesken). Gehe mal ins Berliner Museum für islamische Kunst.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bilderverbot_im_Islam

Was mich aber dennoch verwundert - das Ischtar-Tor von Babylon im Pergamonmuseum zeigt Tiere, speziell Stiere, Löwen und Fabelwesen.
 
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Linuxfan sagte :
Ich bin mehrmals in meinem Leben in einen anderen Ort gezogen und da ständig den Papierkrieg auszufechten, Registrierungsformular auf Papier beim neuen Arzt ausfüllen, neue Standarduntersuchung machen lassen, Blutwerte ermitteln etc. ist einfach zu viel Stress wenn man vergleicht, dass der Arzt diese Daten auch mit seinem Kartenlesegerät direkt in seinen Computer einlesen kann.
... mit anderen Worten:
DU warst zu faul, dein Eigentum (Berichte, Bilder, Diagnosen usw.) von deinen alten Ärzten einzufordern.
Da werden lieber unnötige Doppeluntersuchungen gemacht.

Warum kommt mir da nur "Beitragsverschwendung" in den Sinn?
 

Flodder

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@ArNon
Perso ist was anderes - ausserdem, woher wissen die dass Du einen Perso hast?
Weil jeder über 16 Jahre eine Perso oder gültigen Reisepass besitzen muss?
 

Don Vittorio

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Fahre mal in asiatische Länder, wo der Islam gängige Religion ist
Abgesehen davon, dass dieser Vergleich in Bezug auf die Versichertenkarte ganz weit hergeholt ist und hinkt wie ein holzbeiniger Pirat.

Du wirst Dich wundern, auch Muslime haben ein Paßsbild in ihren Ausweisen und Führerscheinen. Es wird allerdings nicht verlangt, dass Frauen ohne Kopftuch fotografiert werden, da gibt es auch in Deutschland, ähnlich wie bei Ordensschwestern Ausnahmen.

§ 3 Satz 3 Halbsatz 2 der Verordnung stellt klar, dass die Behörde von der Voraussetzung, nur Passbilder ohne Kopfbedeckung zu akzeptieren, Ausnahmen machen kann.
Quelle

Aber ganz ohne Foto geht es nicht. Siehe auch

Iranischer Paß

Saudi Arabischer Paß


Strengere Glaubensausübung als in diesen beiden Ländern gibt es wohl kaum noch.
 

ArNoN

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@ArNon
Weil jeder über 16 Jahre eine Perso oder gültigen Reisepass besitzen muss?
ebent, oder Pass...

Weil jeder Deutsche einen haben muss?:wink:
nee, Pass reicht auch.

Ja, da ist auch ein Foto drin, aber das ist eine gaaanz andere Grundlage, auch rechtlich - und "ohne Foto, wenn Mitwirkung des Inhabers nicht moeglich" steht nicht im Gesetz fuer Persos, sondern (u.a.?) in dem fuer die eGK...

Das Argument "woanders haben sie's ja auch" ist genauso toll wie "wenn sie nichts zu verbergen haben"... Doch, mein Grundrecht auf xyz (je nach Thema)!
 

Linuxfan

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DU warst zu faul, dein Eigentum (Berichte, Bilder, Diagnosen usw.) von deinen alten Ärzten einzufordern.
Da werden lieber unnötige Doppeluntersuchungen gemacht.

Warum kommt mir da nur "Beitragsverschwendung" in den Sinn?
Was willst Du damit sagen? Etwas in die Richtung: Übernimm mal etwas Eigenverantwortung damit Du den Staat entlastest? Jetzt alle Krankenhäuser und Ärzte anschreiben und die Dokumente scannen? Eine PDF-Mappe daraus zusammenstellen?

Wenn der Arzt eine zusätzliche Untersuchung bei der Krankenkasse abrechnen kann wird er diese auch durchführen. Siehe Überversorgung bei Privatpatienten.
 
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Hallo Linuxfan,

nimm die folgenden Antworten nicht persönlich! Die hätte jeder bekommen, der die gleichen Argumente vorbringt!

Etwas in die Richtung: Übernimm mal etwas Eigenverantwortung
... im Prinzip: ja.

Mit deiner Aussage hast du ja "zugegeben", dass die eGK deiner Bequemlichkeit dient.

Wenn solche Bonbons der eigenen Bequemlichkeit dienen werden die dazugehörenden Peitschenhiebe (vor allem wenn die möglicherweise erst in der Zukunft ausgeteilt werden) gerne ignoriert.
Ich nehme mich bei solchen Verhalten gar nicht aus!
Aber ich versuche es einzudämmen ... und mehr erwarte ich von Anderen auch nicht!

Als Beispiele um die Situation zu verdeutlichen:
Wir wissen doch alle, dass die BA die Zahlen schönt! Genauso machen es die Krankenkassen.
Ich kenne die Situation; Markumarpatient ... muss alle 4 Wochen zur Blutabnahme (= 1 abrechnungsfähiger Arztbesuch) und bekommt später das Ergebnis (telefonisch!) mitgeteilt (= 1 abrechnungsfähiger(?) Arztbesuch).
Dann kommen noch die zwei (empfohlenen) Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt, Mammografie (bei Frauen) usw. dazu.
D. h., die Krankenkasse rechnet bei diesem Patienten mit über 13, wohl eher über 26, Arztbesuchen im Jahr!
Diese Zahl wird mit Zahlen verglichen, als der Termin mit dem Ergebnis noch in der Blutabnahme enthalten war und es auch noch nicht so viele (empfohlenen) Vorsorgeuntersuchungen gegeben hat.

Den Patienten wird aber vorgehalten, dass durch seine vielen unnötigen Arzttermine er selber schuld sei, dass die KV-Beiträge jedes Jahr steigen müssen :icon_neutral:!

Von den Krankenkassen wird aber auch ignoriert, dass (z. B.) Krankenhäuser/Ärzte aus finanziellen(!!) Gründen unnötige Operationen/(Doppel)Untersuchungen durchführen.
Ich kann es sogar verstehen (auch wenn ich es nicht gutheißen kann):
Immer schneller neue Geräte anschaffen (weil es der Gesetzgeber, die Krankenkasse verlangt bzw. der Patient erwartet) und gleichzeitig wird die Vergütung gekürzt.

Nur, das Folgende hast du jetzt noch ins Spiel gebracht
damit Du den Staat entlastest?
... du würdest die Krankenkasse bzw. deren Mitglieder entlasten! Möglicherweise auch indirekt den Staat ...

Jetzt alle Krankenhäuser und Ärzte anschreiben
... die Unterlagen über deine Blinddarmoperation von anno dunnemal wird heute kein Arzt benötigen!
Aber die (aktuellen) Unterlagen von deinem Haus- und Zahnarzt dürften überschaubar sein.
Ebenso - wichtige - Untersuchungen oder Klinikaufenthalte der letzten 2-3 Jahre.
Btw: Meine wichtigen Röntgen-, Ultraschall-, MRT-Bilder habe ich auf CD brennen lassen bzw. sind auf Papier kopiert :wink:!

und die Dokumente scannen? Eine PDF-Mappe daraus zusammenstellen?
... habe ich verlangt, dass DU das machen musst?
Entweder die Ärzte haben das schon digital, dann dürfte es kein allzu großer Aufwand sein das dir bzw. deinen neuen Ärzten auszuhändigen,
oder dir werden die Original-"Papier"-Unterlagen gegeben.
Immerhin gehören die DIR!

Wenn der Arzt eine zusätzliche Untersuchung bei der Krankenkasse abrechnen kann wird er diese auch durchführen.
... dafür braucht es keine eGK, das hat schon damals mit den Papierüberweisungen funktioniert!
Damit machst du nur den Bock zum Gärtner und wäschst deine Hände in Unschuld.

Siehe Überversorgung bei Privatpatienten.
... super Argument!
Mutti fährt - kostenlos und mit Chauffeur - eine gepanzerte Oberklassenlimousine und darf zig Tausend Euro - ungeprüft - für Büroausgaben abrechnen ... will ich jetzt auch!
 

Linuxfan

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Guten Morgen AnonNemo,

danke für deine Erläuterungen. Ich habe als Privatpatient mal die Erfahrung gemacht, dass ich eine Handgelenkfraktur hatte und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Da ich noch Student war wurde erstmal angezweifelt, dass ich privat versichert bin. War damals über meinen Vater, mittlerweile bin ich in der gesetzlichen Krankenkasse.

Als dann die Versicherung bestätigte, dass ich diesen Versicherungsschutz habe, wurde dann das ganze Programm durchgezogen und der Arm wurde bis oben zur Schulter eingegipst.

Deinen Avatar ordne ich der Anonymous-Bewegung bzw. Bewegungen zu. Das sagt mir was und ich nehme mal an, dass Du dann wahrscheinlich auch verweigerst um deine Privatsphäre zu schützen. Ist das richtig?

Mir stoßen aber auch die Schilder in den Praxen auf: Seit 2015 gilt die neue elektronische Gesundheitskarte und so Sachen nach dem Motto: Ohne Foto - keine Behandlung. Da mich dann jedesmal zu rechtfertigen, dass ich kein Foto eingeschickt oder hochgeladen habe ist nicht so meins. Insofern ja, Bequemlichkeit.
 
E

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Gast
Im Klartext bedeutet die vom GKV-Verband vorgeschlagene Regelung, dass jeder Verweigerer gerade noch einmal eine Ersatzbescheinigung bekommt. Dann müsste er aber sein Lichtbild einreichen...
Also statt eines regulären Ausweises mit Lichtbild dann einen Papierlappen (Ersatzbescheinigung) mit Lichtbild. (?)

:icon_lol:
 

schnuckelfürz

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Also statt eines regulären Ausweises mit Lichtbild dann einen Papierlappen (Ersatzbescheinigung) mit Lichtbild. (?)

:icon_lol:
Satire? Ich glaube, du weißt, wie es gemeint ist. Man bekommt dann nur noch eine Ersatzbescheinigung, wenn im Gegenzug ein Lichtbild eingereicht wird. Danach bekommt man dann keine Ersatzbescheinigung mehr, sondern eine neue egk mit Lichtbild.

Eine Erpressung sozusagen.
 

Albertt

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Die Krankenkassen erhält die Monatsbeiträge, ist also, auch ohne Foto, dazu verpflichtet, einen Versicherungsnachweis auszustellen. Reine Panikmache, um die Versicherten zur Kooperation zu zwingen.
 

Don Vittorio

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Die Krankenkassen erhält die Monatsbeiträge, ist also, auch ohne Foto, dazu verpflichtet, einen Versicherungsnachweis auszustellen. Reine Panikmache, um die Versicherten zur Kooperation zu zwingen.
Nö, die KK ist dazu nicht verpflichtet, denn laut Gesetz MUSS die Karte ein Bild enthalten !
 

ZynHH

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Ich habe schriftlich eine eGK ohne Bild beantragt und heute die Antwort erhalten. Die berufen sich auf ein Gerichtsurteil des BSG 18/11/14 (AZ B1 KR 35/13 R).
http://www.lto.de/recht/nachrichten...sen-elektronische-gesundheitskarte-lichtbild/

BSG zu Krankenversichertenkarte Versicherte müssen Lichtbild dulden


19.11.2014

Ein Passfoto auf der Gesundheitskarte einer Krankenkasse verletzt nicht das Recht der Versicherten auf informationelle Selbstbestimmung. Das BSG hat am Dienstag die Revision eines Mannes zurückgewiesen, der eine Karte ohne Lichtbild verlangt hatte.
 
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Hallo Linuxfan,

mein Avatar ist daran
angelehnt.

Mit der Anonymous-Bewegung habe ich nichts zu tun, auch interessieren mich deren Aktionen und Ziele nicht!
Natürlich es gibt einzelne Punkte die wir gleich handhaben.

Unter Anderem; ich will mir nicht vorschreiben lassen (außer es ist gesetzlich vorgeschrieben und ich kann durch mein Verhalten bestraft werden) was ich im privaten zu tun und zu lassen habe.
Das Foto auf der Mitgliedskarte meiner Krankenkasse gehört dazu!
Dass in dem Sumpf der SGBs ein Paragraf versteckt wurde, der ein Foto empfiehlt bzw. sogar den KKs vorschreibt Karten nur noch mit Foto auszustellen ...
die KKs deshalb - mir gegenüber - mit zahnlosen Drohungen (mir ist keine Strafe, weder vom Staat noch von der KK bekannt, die mich treffen könnte) versucht, dass ich freiwillig auf die - im GG verankerte - Informelle Selbstbestimmung verzichte und das Foto bereitstelle :icon_evil:

Bei den genannten Urteilen bzgl. Karte nur mit Foto kommt es mir so vor, dass da (un)bewusst die Klagefrage "falsch" beantwortet wurde:
Ist die eGK ungesetzlich? Nein! Natürlich nicht.
Mit dieser Antwort gehen die Lobbyisten hausieren :icon_motz:!

Ist so ähnlich wie bei EGVs oder (privaten) Versicherungen ... Frage einen SB oder Versicherungsvertreter ob diese wichtig/notwendig sind ... du bekommst die reinsten Horrorgeschichten erzählt(!!!) was alles Schlimmes passieren kann(!!!) solltest du dich weigern.
Sobald du aber nachhakst und die rechtliche Grundlage bzw. die Strafen bei Nichtunterschrift benannt haben willst, dann kommt nur noch heiße Luft.

@All:
Die Krankenkassen erhält die Monatsbeiträge, ist also, auch ohne Foto, dazu verpflichtet, einen Versicherungsnachweis auszustellen. Reine Panikmache, um die Versicherten zur Kooperation zu zwingen.
... sehe ich auch so!
Welche Strafe will mir die KK oder das Gesundheitsministerium aufbrummen, weil ich kein Foto zur Verfügung gestellt habe?
Behandlung untersagen?
Aus der KK werfen?
Gibt es einen Bußgeldkatalog, wo die Strafen aufgelistet sind?

Die reißerischen
Schilder in den Praxen auf: Seit 2015 gilt die neue elektronische Gesundheitskarte und so Sachen nach dem Motto: Ohne Foto - keine Behandlung.
sind von der Kassenärztlichen Vereinigung!

@Beitrag #1309:
Schön, der Versicherte weigert sich eine eGK nutzen zu müssen!
Die Beklagte forderte ihn vergeblich auf, ein Lichtbild bis zum 25.06.2012(!!!) zur Verfügung zu stellen. Andernfalls erhalte er eine eGK OHNE Lichtbild.
Also, geht doch! Auch wenn das BSG in den Gründen angegeben hat, dass das eigentlich vom Gesetz SO nicht vorgesehen war.

Der Kläger ist mit seinem Begehren, (…): Das Nachweiserfordernis der Berechtigung mittels eGK stehe in Einklang mit den datenschutzrechtlichen Regelungen und verletzte nicht sein Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung.
... was noch überhaupt nichts darüber aussagt, ob ein Foto ZWINGEND notwendig/vorgeschrieben ist!
Die Speicherung medizinischer Daten sei nicht obligatorisch.
... hört, hört! Für was brauche ich dann unbedingt die eGK, die die Speicherung bzw. die Zugriffsfreigabe auf den zentralen Speicherort vorsieht?

Die zukünftigen Online-Funktionalitäten seien datenschutzrechtlich unbedenklich, weil sie gesetzesgestützt der Verbesserung des Datenschutzes, (...) dienten.
... als Metapher:
Weil es in der StVO einen "Bußgeldkatalog" gibt, gibt es keine Geschwindigkeitsüberschreitungen mehr? Aha, interessante Definition.

--- Das obige gehört zum Bereich: Tatbestand! ---

--- Ab hier gehört es zum Bereich: Gründe ---
Es wurde mehrmals auf die "Verbotsnorm mit Erlaubnisvorbehalt" hingewiesen. Da würde mich interessieren, wessen Erlaubnisvorbehalt damit gemeint ist. Eigentlich kann es sich da nur um den einzelnen Bürger handeln.
Unter meiner Voraussetzung ... heißt das, solange ich nicht widerspreche, wird meine Erlaubnis angenommen?

Hierbei dürfen die KKn Sozialdaten für Zwecke der Krankenversicherung erheben und speichern, soweit diese für die Ausstellung der elektronischen Gesundheitskarte erforderlich sind
... die KK darf also Daten (Foto) erheben. Was passiert wenn der Kunde aber kein Foto zur Verfügung stellt? Dann hat der Kunde die Nachteile in Kauf zu nehmen.
Welche Nachteile sollen das sein?
Keine Behandlung? Ausschluss aus der (gesetzlich vorgeschriebenen) KK?

Die detaillierte Ausgestaltung der bereichsspezifischen Normen der §§ 291 f SGB V belegt, dass der Gesetzgeber im Falle der eGK dem Sozialdatenschutz in ganz besonderem Maße hohe Bedeutung beimisst (vgl Weichert, GesR 2005, 151, 152 f; ders in Pitschas, Regulierung des Gesundheitsrechts durch Telematikinfrastruktur - die elektronische Gesundheitskarte, 2009, S 38 f: " ... dass die normativen Festlegungen zur eGK in § 291a ... geradezu als vorbildlich bezeichnet werden können."
... tja, Papier ist geduldig und sagt nichts über die Umsetzung bzw. die Realität aus!
Ich könnte auch einen vorbildlich formulierten Mordablauf festlegen ... die Ausführung wird dadurch nicht legal.

Im Übrigen besitzen sie [die Versicherten?] die alleinige Verfügungsgewalt über das auf der eGK aufgebrachte Lichtbild.
... aha, aber weiter oben wird eine zwingende zur Verfügungsstellung verlangt. Wie passt das zusammen?
Weder der BSG-Richter noch die KKn haben bis heute einen detaillierten Nachweis erbracht, dass die Daten (auch das Foto) den – im Gesetz vorgegebenen – Datenschutzvorschriften entsprechend geschützt sind.

Ich denke, falls ich mal ein Bild zur Verfügung stelle, dann nur wenn (wie heißt das in Künstlerkreisen? Lizenz-/Veröffentlichungsgebühr/Urheberrecht) >place correct word here< bezahlt wurde! Mir schweben da 20.000EUR vor.
Falls sie meinen RL-Namen herausbekommen ... dürfen sie sogar mein Avatar-Bild kostenlos nutzen, d. h., in diesem Fall würde ich auf das Urheberrecht verzichten!
 

obi68

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Die Krankenkassen erhält die Monatsbeiträge, ist also, auch ohne Foto, dazu verpflichtet, einen Versicherungsnachweis auszustellen.
Hiermit ist ja eigentlich schon alles gesagt.

Wie, Kohle kassieren und dann Behandlungen nicht abrechnen - wegen eines fehlenden Fotos auf einer Plastikkarte?
Schmarrn!
 
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Also, geht doch! Auch wenn das BSG in den Gründen angegeben hat, dass das eigentlich vom Gesetz SO nicht vorgesehen war.
Hier hast du nicht vollständig gelesen bzw. etwas falsch verstanden. Das Gericht führt an dieser Stelle nur aus, dass die Beklagte (also die KK) dem Kläger eine Karte ohne Bild angeboten hat. Etwas weiter unten schreibt das Gericht unter Punkt 19:

Die Beklagte hätte dem Kläger keine eGK ohne Lichtbild zur Verfügung stellen dürfen (vgl allgemein zur Voraussetzung der Lichtbildübermittlung für die Ausstellung der eGK auch Bales/von Schwanenflügel, NJW 2012, 2475, 2477). Zugleich verstieß die Beklagte gegen § 15 Abs 6 S 2 SGB V, der sie verpflichtet, einem Missbrauch der Karten durch geeignete Maßnahmen entgegenzuwirken.
Damit sagt das Gericht deutlich, keine Karte ohne Bild. Denn damit macht sich die KK zum einen strafbar und sie verstößt gegen ihre Verpflichtung Kartenmissbrauch einzudämmen.

In der ganzen Urteilsbegründung wird häufig aufgelistet, wie groß die Ersparnisse der eGK im Vergleich zur alten Karte ist. Da haben wir auch schon den Kasus Knackus. Die neue Karte spart Geld. Datenschutz ist da egal - zumindest aus Sicht der Lobby und des Gesetzgebers.

Versteh mich hier nicht falsch. Ich will eine Karte ohne Bild.
 
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@ThorKonnat:
Keine Sorge, deine Ausführung gibt mir keinen Grund dich anzugehen!

Ich habe den Eindruck, dass du mich falsch verstanden hast und/oder ich etwas schludrig argumentiert habe.
Genau das (was du gepostet hast) wollte ich zum Ausdruck bringen!
Damit sagt das Gericht deutlich, keine Karte ohne Bild. Denn damit macht sich die KK zum einen strafbar und sie verstößt gegen ihre Verpflichtung Kartenmissbrauch einzudämmen.
... wenn sich die KK damit strafbar mach ... juckt es mich nicht.

Wäre sie etwas geschickt, würde sie hergehen und zum "Kläger" (entsprechende Gesetzesstelle – Gesundheitsministerium?) sagen;
Wir haben – nachweislich am xx, xx und xx – den Kunden aufgefordert uns ein Bild zu schicken.
Er weigert sich!
Laut Gesetz sind wir auch verpflichtet dem KK-Mitglied einen Versicherungsnachweis auszustellen ... uns bleibt nichts anderes übrig als eine Karte ohne Bild auszuhändigen. Sonst laufen wir Gefahr, dass unser Mitglied gegen uns klagt.
Somit dürfen nicht wir bestraft werden, sondern unser Kunde! Jetzt musst du ("Kläger") aktiv werden und das Gesetz durchdrücken, indem du die Person anklagst, verurteilst, was auch immer.

In der ganzen Urteilsbegründung wird häufig aufgelistet, wie groß die Ersparnisse der eGK im Vergleich zur alten Karte ist. Da haben wir auch schon den Kasus Knackus. Die neue Karte spart Geld. Datenschutz ist da egal - zumindest aus Sicht der Lobby und des Gesetzgebers.
... natürlich! Es geht immer ums "liebe" Geld!
 

Albertt

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Hiermit ist ja eigentlich schon alles gesagt.

Wie, Kohle kassieren und dann Behandlungen nicht abrechnen - wegen eines fehlenden Fotos auf einer Plastikkarte?
Schmarrn!
Ist halt in der Arztpraxis wo man auftaucht, mit einem Mehraufwand verbunden.
 
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@ThorKonnat:
Keine Sorge, deine Ausführung gibt mir keinen Grund dich anzugehen!

Ich habe den Eindruck, dass du mich falsch verstanden hast und/oder ich etwas schludrig argumentiert habe.
Genau das (was du gepostet hast) wollte ich zum Ausdruck bringen!
Ok, dann habe ich das tatsächlich falsch aufgefasst.
Ich hatte heute auch mal Kontakt zur Antidiskriminierungsstelle diesbezüglich aufgenommen. Zum einen war es doch recht interessant zu erfahren, dass das ganze AGG lediglich im Zivilrechtlichen bzw. arbeitsrechtlichen Rahmen gültig ist und den öffentlichen Raum (indem die Ersatzkassen arbeiten) nicht tangiert. Der Antidiskriminierungsstelle liegt auch eine Stellungnahme des Bundesministeriums für Gesundheit vor, in der ausdrücklich eine Ausnahme der Bildpflicht auf der eGK für religiöse Grunde bestätigt wird. Das Ministerium fordert aber gleichzeitig, dass man die Gründe explizit auflistet. Also es reicht nicht zu sagen, ich verweigere das Bild weil es mir meine Religion verbietet, da muss man dann ausführen, welcher Religion man angehört und welche Stellen im Text (also Bibel Thora, Koran, was auch immer) einem verbieten das Bild anzufertigen.

... natürlich! Es geht immer ums "liebe" Geld!
[/quote]
Was mich eher stört ist, dass jeder Bürger unter Generalverdacht gestellt wird, er könne Leistungsbetrug begehen indem er eine fremde Karte nutzt. Der Gesetzgeber nennt es Mißbrauchsprävention, aber wenn wir mal ehrlich sind sagt er damit doch lediglich, dass er jedem Bürger nicht zutraut ehrlich zu bleiben.
 

ZynHH

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jockel

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Neues EU-Gesetz: Passbilder verstossen gegen das Urheberrecht | Norddeutsche Nachrichten

Betroffene Inhaber von EU-Ausweisdokumenten werden gebeten, diese bis zur Klärung aller Bildrechte nicht mehr zu verwenden. Falls dennoch Autofahrten oder Urlaubsreisen geplant sind, wird zu Ersatzdokumenten geraten, auf deren Foto der Inhaber möglichst ohne Haare oder Kleidung zu sehen sein soll.

Endlich mal etwas sinnvolles aus Brüssel.....
Das soll sinnvoll sein?

Ich übersetze mal in Klartext - alle EU-Bürger haben in Pässen und Ausweisen auf Fotos kahlköpfig zu sein oder sollen auch im Winter nackt rumlaufen? Also haben nur kahlköpfig zu sein und Kleidung zu tragen oder tragen Haare und rennen nackt rum. Oder gleich ganzkörperzupixeln nach Google-Maps-Art.

Was hat das mit Fotos auf der elektronischen Gesundheitskarte und dem elektonischen Personalausweis zu tun?

Ach so, einem EU- oder deutschen Bürokraten einem Vogel oder Stinkefinger zu eigen für diesen verzapften Schwachsinn bleibt strafbar.

Mir tun die armen Polizei- und Verkehrsstreifen und Kripoleute leid, die sich in Ausweiskontrollen und Straftatsermittlungen damit befassen müssen. Die haben ja sonst nichts bei permanenter Personalunterbesetzung und vor sich herschiebenden Überstunden zu tun.

Muß man noch den Bußgeldkatalog diesen neuen Vorschriften anpassen und nachbessern? Was kommt noch? Ach ich vergaß wir sind mittendrin in der 5. Jahreszeit und erst am Aschermittwch ist alles vorbei. Wo sich die Jecken überall rumtreiben.

Schengen hat sich so erledigt?

Und das wegen der IS-Attentatsangst von EU-Bürokraten. Die sind nicht mehr ganz dicht und sauber. Und Bundesmutti will deshalb den Reiseverkehr der EU-Ureinwohner zwischen den EU-Mitgliedsländern verbieten, aber jede Menge Flüchtlinge weiterhin passieren lassen. Die schafft uns alle. Unseren Machthabern geht's zu gut - haben die Bodenhaftung und Überblick verloren oder hatten sie überhaupt jemals eine gehabt?

Und alles muß beschnüffelt, beschnarcht, abgehört und ausbaldovert werden, was Untertanen so anstellen könnten. Hoffentlich kommt bald mal einer ihrer europäischen Waffenlobbyisten mit Sprengstoffgürtel und Kalaschnikow in Europas Parlamente oder fliegt mit verrosteten Marine-Hubschraubern MH 90 ein, die Deutschlands Waffenschmieden für die Küstengebiete so produzieren - siehe aktuelle Ausgabe der Heute show.

Bundeswehr: Marinehubschrauber darf nicht über Meer fliegen - SPIEGEL ONLINE

Da ist mal ein Ausflug zu 3sat in das Kabarettzelt Mainz fällig - Christoph Sieber: Hoffnungslos optimistisch - 17.09.2015
 

jockel

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Vorsicht seriöse Presse.
Die anderen Meldungen dort sind auch nicht schlecht.
Aber die Brüsseler Bürokraten sind die Paniker und die jeweiligen Berufs- und Wirtschaftsverbände versuchen mit dem Urheberrecht noch klingende Münze herauszuschlagen. Seit wann haben Friseure und Friseussen Urheberrechte auf die von Ihnen geschnittenen Haare. Dann muß ja auf jede Frisur ein Firmenlogo drauf.
 
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Aber die Brüsseler Bürokraten sind die Paniker und die jeweiligen Berufs- und Wirtschaftsverbände versuchen mit dem Urheberrecht noch klingende Münze herauszuschlagen. Seit wann haben Friseure und Friseussen Urheberrechte auf die von Ihnen geschnittenen Haare. Dann muß ja auf jede Frisur ein Firmenlogo drauf.
Entweder trollst du hier nur rum oder du solltest dringend mal die Worte Ironie und Sarkasmus im Wörterbuch nachschlagen.
 

libertad

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Das soll sinnvoll sein?

Ich übersetze mal in Klartext - alle EU-Bürger haben in Pässen und Ausweisen auf Fotos kahlköpfig zu sein oder sollen auch im Winter nackt rumlaufen?
Genau das dient ja auch der Terrorabwehr!
Da kann keiner mehr Sprengstoffgürtel unter der Kleidung oder der Perrücke verstecken.
So schlägt Brüssel 2 Fliegen mit einer Klappe!
 

Albertt

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Und Bundesmutti will deshalb den Reiseverkehr der EU-Ureinwohner zwischen den EU-Mitgliedsländern verbieten, aber jede Menge Flüchtlinge weiterhin passieren lassen.
Verstehe ich auch nicht ganz. Die einen müssen sich allen Kontrollen stellen und die anderen latschen einfach durch.

oder fliegt mit verrosteten Marine-Hubschraubern MH 90 ein,
Reicht denn die Bewaffnung eines Kampfhubschraubers aus, um das Parlament, den Bundestag usw. PLATT ZU MACHEN?
 

jockel

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Verstehe ich auch nicht ganz. Die einen müssen sich allen Kontrollen stellen und die anderen latschen einfach durch.



Reicht denn die Bewaffnung eines Kampfhubschraubers aus, um das Parlament, den Bundestag usw. PLATT ZU MACHEN?
Zumindestens könnten Sie mal die Waffenfreunde aus den Unternehmerparteien richtig erschrecken, wenn sie im Standflug über der Glaskuppel des Bundestags kurz haltmachen und auf der Spree könnten mal die Bundesmariners mit Schnellbooten aufkreuzen.

Heidi Brühl - 100 Mann und ein Befehl

Marlene Dietrich - Sag mir wo die Blumen sind

Bob Dylon - Blowin in the Wind

Reinhard Mey, Hannes Wader, Konstantin Wecker - Es ist an der Zeit

Karat - Der blaue Planet

Nena - 99 Luftballons

John Lennon - Imagine

John Lennon - Give Peace a Chance

Hat Heckler & Koch die Bundeswehr hintergangen? | Report Mainz | Das Erste

Tod für die Welt - Waffen aus Deutschland

Die illegalen Geschäfte von Heckler & Koch

Was die Bewaffnung der Bundeslandsknechte (Infanterie) - waren früher mal die Musketiere, Grenadiere, Füsiliere - betrifft, so hat Heckler und Koch ja mit illegalen Tricks lt. einer Dokumention in Mexiko die Drogenkriminellen und die Polizei gleichermaßen mit dem G 36 beliefert. Die testen erstmal die Rückrufwaffen bevor sie sie nachgebessert wieder an Uschis Truppen zur Wiedergutmachung ausliefern.

Das nennt man dann bundesdeutsch "Made in Germany". Die BRD ist waren- und qualitätsmäßig auf den Hund gekommen, aber in jeder Beziehung.

Die DDR lieferte wirklich Qualitätsware aus mit dem Motto "Meine Hand für mein Produkt".
 
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libertad sagte :
Genau das dient ja auch der Terrorabwehr!
Da kann keiner mehr Sprengstoffgürtel unter der Kleidung oder der Perrücke verstecken.
So schlägt Brüssel 2 Fliegen mit einer Klappe!
... klar, jeder Attentäter geht voll aufmunitioniert zum; Friseur, Fotografen, Rathaus und wartet bis er den Pass in Händen hält.[/Ironie]

Achtung VT!
Könnten auch schon die ersten Reaktionen wegen TTIP sein.
Es dürfte billiger sein, schon ab heute 2EUR pro Dokument zu zahlen, als in Zukunft mit 500EUR - vor einem Schiedsgericht - abgemahnt zu werden.

Was mich, vor allem im Bezug auf Fotografen, wundert;
Ich verlange Passbilder! Der Fotograf weiß wofür ich die Bilder brauche! Warum glaubt Brüssel, dass den Fotografen jetzt eine Urheberrechtsentschädigung zustehen könnte?
Ähnlich kann auch bei Brillen, Kleidung, Schmuck, Frisur oder Make-Up argumentiert werden.

Sollte es umgesetzt werden, könnte ich hergehen und von jedem Passanten einen Urheberbeitrag verlangen, weil dieser meine individuelle Kreation sehen darf oder von den einzelnen Herstellern einen Werbebeitrag, immerhin mache ich Werbung für deren Produkt. [/Sarkasmus]

Was die Bewaffnung der Bundeslandsknechte (Infanterie) - waren früher mal die Musketiere, Grenadiere, Füsiliere - betrifft, so hat Heckler und Koch ja mit illegalen Tricks lt. einer Dokumention in Mexiko die Drogenkriminellen und die Polizei gleichermaßen mit dem G 36 beliefert. Die testen erstmal die Rückrufwaffen bevor sie sie nachgebessert wieder an Uschis Truppen zur Wiedergutmachung ausliefern.
... ist doch ein alter Hut! Hat schon Adolf mit der "Legion Condor" vorgemacht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Legion_Condor#Kriegserprobung_neuer_Waffen_und_Taktiken
 

ArNoN

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mannmannmann, driftet ihr ein ganz wenig vom Thema ab? Mutti, Flintenuschi und all die anderen Volkstreter haben doch gar keine eGK, und 'nen Rostiubschrappschrapp kann man damit auch nicht reparieren...
 

jockel

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... klar, jeder Attentäter geht voll aufmunitioniert zum; Friseur, Fotografen, Rathaus und wartet bis er den Pass in Händen hält.[/Ironie]

Achtung VT!
Könnten auch schon die ersten Reaktionen wegen TTIP sein.
Es dürfte billiger sein, schon ab heute 2EUR pro Dokument zu zahlen, als in Zukunft mit 500EUR - vor einem Schiedsgericht - abgemahnt zu werden.

Was mich, vor allem im Bezug auf Fotografen, wundert;
Ich verlange Passbilder! Der Fotograf weiß wofür ich die Bilder brauche! Warum glaubt Brüssel, dass den Fotografen jetzt eine Urheberrechtsentschädigung zustehen könnte?
Ähnlich kann auch bei Brillen, Kleidung, Schmuck, Frisur oder Make-Up argumentiert werden.

Sollte es umgesetzt werden, könnte ich hergehen und von jedem Passanten einen Urheberbeitrag verlangen, weil dieser meine individuelle Kreation sehen darf oder von den einzelnen Herstellern einen Werbebeitrag, immerhin mache ich Werbung für deren Produkt. [/Sarkasmus]


...
Du sagst es: Die Vorwehen von TTIP und private Schiedsgerichte für alle denkbaren Möglichkeiten wie sich private Unternehmer weitere phantasievolle Zusatzprofite sichern können. Und wenn es die Uhrheberrechtssicherung für Frisuren, Brillen, Schmuck, Bekleidung am Passbild auf Ausweisen ist. Egal ob kreative Einzelentwürfe oder industrieller Massenware zu sehen ist. Da muß unsereins erst mal drauf kommen.

Und Bundesmutti will TTIP haben - demnach auch die privaten Schiedsgerichte. Angie, mir grauts vor Dir!

Rolling Stones - Angie
 
E

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Bei Marinehubschraubern aber Achtung! Die können hierzulande bekanntlich nicht über Wasser fliegen... :icon_mrgreen::biggrin:
 
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ArNoN sagte :
mannmannmann, driftet ihr ein ganz wenig vom Thema ab?
... nöö :icon_hmm:

Immerhin kann man, mit der Vorlage aus Brüssel, der Krankenkasse die Lust am Bildchen verderben.
 
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Ab Mitte 2016 sollen weitere Daten auf der Karte gespeichert werden.

Der Bundestag hat mit den Stimmen der Regierungsparteien das sogenannte E-Health-Gesetz verabschiedet. Damit können künftig mehr Daten auf den Gesundheitskarte gespeichert werden. Das bedeutet, dass etwa auch erfasst wird, welche Medikamente ein Patient einnimmt und welche Vorerkrankungen er hatte. Die neuen Regelung hat zum Ziel, dass Informationen zwischen Ärzten und Kliniken besser ausgetauscht werden können. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) sieht in dem neuen Gesetz einen "echten Nutzen für die Versicherten."
Sang- und klanglos, diese beschlossene Sache.

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2015-12/krankenversicherung-bundestag-daten-gesundheitskarte
 

Don Vittorio

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Nun, gerade die Information über die aktuelle Medikation und Vorerkrankungen auf der Karte, kann durchaus Leben retten, wenn Patienten bewußtls eingeliefert werden. Oder auch bei Patienten, die unsere Sprache nur schlecht beherrschen.
Von daher sehe ich darin eher Vorteile statt Nachteile für de Patienten.

Und sang-und klanglos ist das ja auch nicht, da schon lange im Gesetz geregelt.
 

ZynHH

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Nun werden wohl noch weniger die Karte bei sich haben wollen.......man könnte auch die Krankheiten immer selbst an infoscore melden....:icon_hihi:
 

Flodder

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Ich z.B. habe ein Herzklappenimplatat und Herzschrittmacher. Für beides muss ich ständig Ausweise mit mir führen, wobei der Defibrillatorausweis sehr umfangreich und dick ist. Zusätzlich noch der Medikamentenplan, ich nehme ja blutverdünnende Medis.

Ich wäre froh, wenn alle diese Daten endlich auf der Gesundheitskarte gespeichert würden und ich nicht immer zwei Brieftaschen durch die Landschaft schleppen müsste.
 
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"Können" ab Datum X gespeichert werden............

Können heißt ja eigentlich nicht müssen.

:icon_kinn:

-----------------------------------------------------------------------------------------

Hallo Flodder!

Ich z.B. habe ein Herzklappenimplatat und Herzschrittmacher. Für beides muss ich ständig Ausweise mit mir führen, wobei der Defibrillatorausweis sehr umfangreich und dick ist. Zusätzlich noch der Medikamentenplan, ich nehme ja blutverdünnende Medis.

Ich wäre froh, wenn alle diese Daten endlich auf der Gesundheitskarte gespeichert würden und ich nicht immer zwei Brieftaschen durch die Landschaft schleppen müsste.
So geht es mir auch.

Sobald es möglich ist, lasse ich alle wichtigen Sachen für den Notfall auf der Gesundheitskarte speichern.

Aber nach meiner Meinung sollte sowas unbedingt freiwillig sein.

:wink:
 
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Und weil ein paar tausend Patienten einen Vorteil mit der eGK haben könnten sollen sich 42 bis 82 Mio. (nach und nach) komplett nackig machen (lassen)?

Ich möchte nicht, dass meine gesundheitlichen Daten (wo ich nicht einmal weiß, welche das sind!) zentral bei einer privaten Firma gespeichert sind! Es gibt mir auch keiner eine Garantie, dass meine Daten sicher sind.

So wichtige Daten wie; lebenswichtige Medikamente, Allergien usw. (die, wie @Flodder beschrieben hat, aktuell auf zig Papierausweisen mitgeführt werden müssen) lassen sich mit Leichtigkeit auf einem Speicherchip, direkt auf der Karte, hinterlegen.

Was kostet heutzutage eine 64GB-micro-SD-Karte? Da braucht es auch keine Class 10 Karte zu sein.
Ca. 20EUR für den Endverbraucher! Bei der entsprechenden Abnahmemenge ... könnte man problemlos unter 2EUR kommen.
Wenn ich mir dann noch vorstelle:
Die eGK wird als micro-SD-Karten-Adapter konstruiert, dann könnte bei einer simplen Wohnadressänderung nur der Adapter - kostengünstig - getauscht werden und die Karte, mit allen Informationen, bleibt erhalten.

Ein entsprechendes Lesegerät mit Online-Verbindung (die auch nicht bundesweit gesichert sein dürfte ... Funkloch) wird beim aktuellen System auch schon benötigt.
Warum dann nicht gleich die Daten dezentral auf den persönlichen Karten speichern?
Das Ganze auf freiwilliger Basis mit verschiedenen Passwort-/Freigabeebenen ... würde bestimmt die Akzeptanz erhöhen!
Aber nein, der Patient muss bevormundet und gemolken werden :icon_evil:

Und was der Hauptgrund sein dürfte; Die Industrie will ihr (ganz großes) Stück vom Kuchen abhaben. Der Patient dient nur noch als Geldbeutel auf zwei Beinen.
 
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Schon wach? Oder doch noch nicht so ganz? :wink:
Soll ich gemein werden? :icon_hihi:

Mein Beitrag war keine Antwort auf deinen, sondern eher eine zusätzliche Erklärung :wink:

Das Ganze auf freiwilliger Basis mit verschiedenen Passwort-/Freigabeebenen ... würde bestimmt die Akzeptanz erhöhen!
... reib dir lieber selber den Schlaf aus den Augen! :icon_razz:

Da :icon_pause:, zur Versöhnung.
 

Claus.

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Die elektronischer Gesundheitskarte ist seit Anfang des Jahres Pflicht für jeden, der eine gesetzliche Krankenversicherung besitzt.
Hab ich da was verpasst? :icon_hihi:
Solange sich jeder Hanswurst jederzeit eine Mitgliedschaftsbescheinigung per Fax von der AOK zuschicken lassen kann, auf der aus "ganz wichtigen Gründen" drauf steht daß man ALG II-Empfänger ist - kommt mir weiterhin keine undurchsichtige Hokuspokus-Karte ins Haus.

Bis Ende 2018 soll es auch eine elektronische Patientenakte geben, die Daten wie Röntgenbilder oder Arztbriefe umfasst.
Blick über den Tellerrand ... heute war Start von ELGA
Die wichtigsten Fakten zu ELGA - news.ORF.at
Die wichtigsten Fragen und Antworten zum ELGA-Start ? NEWS.AT

Ich finde ja witzig daß die schon jetzt Reformbedarf erkannt haben. 225´000 Abmelder (8 Mio. EW) sind auch nicht ohne.

können Patienten einem Arzt sagen: "Ich möchte nicht, dass Sie heute auf meine ELGA zugreifen." Dazu habe der Patient das Recht.
:icon_lol:
 

Claus.

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Kann mir bitte jemand bestätigen oder verneinen -> daß es neuerdings keine Abrechnungsscheine mehr gibt?


Mein aktueller Wisch für Q1/2016 ist bereits Mitte Dez. ausgestellt worden; von daher weiß ich nicht ob sich zum Januar schon wieder was geändert hat. Hätt heute noch ´nen zweiten gebraucht.

Desweiteren, vielleicht weiß da ja auch noch jemand was, stimmt es
- daß es nun auch die blaue Europäische Krankenversicherungskarte EHIC nicht mehr als papierne Ersatzkarte gibt?
- und daß KK-Mitgliedschaftsbescheinigungen nur noch in der Geschäftsstelle ausgegeben werden können, und nicht mehr per Fax an den Doc übersandt werden können?

Aber ich glaub ja schwer, daß ich nun endlich meinen AOK-Hanswurst wegen Falschberatung dran krieg, oder ...?
 

Bambi_69

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Was mich derzeit sehr interessiert ist, WARUM die Leistungsabteilung des Jobcenters neuerdings die Versichertennummer (gerne in Kombination mit einer Kopie der Versichertenkarte) wissen will?
 
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