Einzug-/Auszugsrenovierungskosten

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gizmo08111980

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Hallo zusammen!!!

ich verteh die welt nicht mehr

also von anfang an:

wir 2 erwachsene und ein kind haben die genehmigung für einen Umzug zum 1.12. bekommen Grund schwangerschaft Termin der geburt 12.12.08
kaution wurde als darlehn übernommen miete wurde auch anerkannt.
umzugsauto + umzugshelfer wurden auch genehmigt
dann wollte ich die renovierungskosten haben ca . 500 euro für beide wohnungen weil die alte muss ich weissen und schlagstellen ausbessern und die neue wurde überhaupt nix gemacht antrag auf übernahme wurde abgehlehnt da es angebelich mit in der regelleistung ist und dadruch abgegolten ist.
ich könne ja widerspruch ein legen das habe ich auch getan und gleichzeitig keine antrag auf darlehn für renovierungskosten in höhe von 300 euro abgegeben mit der begründung das wir noch nicht wissen was bei dem widerspruch rauskommt und mit dem angebot fals es negativ ausfällt wir es in monatlichen raten zurück zahlen werden.

antrag auf darlehn wurde abgehlehnt mit der bedründung sie hätten ja die kaution schon auf darlehn übernommen und ich im Januar sowieso ja meine alte kaution zurück bekomme.
wir darauf in zu der tussi die meinte nur ihr seien die hände gebunden ihre chefin hat ihr das so gesagt sie kann leider nix machen die chefin ist aber nicht im hause wie wir drauf angesprochen haben das wir mit ihr selber reden möchten.

dann der schock WIDERSPRUCH wurde abgelehnt
jegliche urteile wurden nicht beachtet was ich mit reingelegt habe es wurde nur auf die aussage der SB hingewiesen das es so rechtens ist.

so und was nun soll ich mir das echt antun mit dem SG war schon einmal vorm SG und habe verloren in sache Stromkostenübernahme die in anderen Bundesländern mit übernommen worden sind.

freue mich auf eure meinungen.

gruss aus franken:icon_smile:
 
G

Gelöschtes Mitglied 4560

Gast
Renovierung ist KdU.
Zuerst einmal ist das eine vom Vermieter zu tragende Last. (§ 535 BGB)
Diese wird in den meisten Fällen auf den Mieter abgewälzt. ARGE hat den Mietvertrag geprüft und für gut befunden. (§ 22 SGB II). Also ist ARGE jetzt hier in der Pflicht.
Renovierung/Schönheitsreparatur kann gar nicht in der Regelleistung enthalten sein. Diese Kosten fallen nach Fläche und Zustand der Unterkunft an. Regelsatz gibt es aber nach Köpfen und "Famikienstand".
Zudem sind die Kosten für Renovierung etwa bei 0,80€ bis 1,00€ pro Monat und Quadratmeter anzusetzen. (II.BV)

Die alte Kaution ist frühestens sechs Monate nach Ende des Mietverhältnisses fällig und dann noch nicht einmal komplett.
Als Letztes: Die alte Kaution ist Teil des Vermögens; und das ist für SB TABU.

Ein Darlehen für Renovierung darf ARGE hier nicht gewähren. Renovierung ist im § 23 SGB II nun mal nicht erwähnt.

Die Chancen stehen hier mindestens 1000mal besser vorm SG als mit dem Strom. Haushaltsstrom ist in der EVS erwähnt und nach § 22 SGB II Teil der Regelleistung.

Ich hoffe ARGE wartet mit der Tilgungforderung auf bessere zeiten. Darlehen für Kaution sind zins- und tilgungsfrei während des Leistungsbezuges.

Dieser Widerspruchsbescheid bestätigt meine Vorurteile.

Lasst das Reden. Werdet schriftlich. Wenn SB es so will dann geht es halt zum SG.
Bitte alle Kosten dokumentieren und Erstattung fordern.
 

gizmo08111980

Elo-User*in
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Vielen dank für die Antwort!!!

mit dem zurückzahlen warten die solange bis wir aus dem leistungbezug sind oder wieder umziehen

ich werde jetzt mich ans SG wenden mal schauen was da noch rauskommt

halte euch auf den laufenden
 
G

Gelöschtes Mitglied 4560

Gast
Ist Kaution Einkommen? Wohl nicht !

Da dieses Vermögen nicht zur Verfügung steht, ist Kaution erst dann meldepflichtig wenn sie denn wieder zur Verfügung steht. Betonung auf "wieder". Kann also kein Einkommen darstellen; bleibt nur Vermögen. ARGEsicher solange das Gesamtvermögen dann nicht die Freigrenzen sprengt.

Noch ein Ansatz: Die Fälligkeiten.
 
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