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Einzahlung aufs Konto - selbst angespartes

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belzebub

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#1
Hallo!

Wie sieht es aus, wenn man Rücklagen von dem ALG II auf das eigene Girokonto einbezahlt? Kann es da mit dem Arbeitsamt Probleme geben - könnte ja sein, dass die das Konto mal überprüfen.
 

Martin Behrsing

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#2
Wenn Du das ganze transparent machen kannst, ist es kein Problem. Aber es muss nachvollziehbar sein, woher das Geld kommt. Also sollte dies dem Amt auch vorher bekannt gewesen sein.
 

belzebub

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#3
Martin Behrsing sagte :
Wenn Du das ganze transparent machen kannst, ist es kein Problem. Aber es muss nachvollziehbar sein, woher das Geld kommt. Also sollte dies dem Amt auch vorher bekannt gewesen sein.
Ich habe mich wohl ein wenig falsch aus gedrückt.

Ich habe von dem ALG II Regelsatz (345.-), was ich monatlich erhalte, etwas zurück gelegt. Diese Geld will ich nun auf mein Girokonto wieder einzahlen. Wie soll ich das transparent machen - geschweige, wie soll so was dem Amt vorher bekannt gewesen sein. Ich habe das Geld von diesem Regelsatz, monatlich, zurück gelegt und will nun das angesparte Geld wieder auf das Konto einzahlen.
 
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#5
Wo ist das Problem?

Im Regelsatz ist schließlich ein Betrag zum Ansparen vorgesehen.
Die Einmalbedarfe nach BSHG wurden ja nun in den Regelsatz
eingerechnet. (297,- zu 345,- macht € 48.-)
Diese Summe hast Du anzusparen.

Übersteigt also Deine Einzahlung nicht Deine zeitlichen Möglichkeiten und Deine Abbuchungen auf dem Girokonto, kann es kein "Problem" für Dich geben.

Schließlich "darfst" Du Deine € 345,- komplett am Monatsanfang abheben.
Hast Du dies so getan, so what?
 

Marinik

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#6
Hallo belzebub,
wie kann man als ALG II Empfänger noch ein Konto in Deutschland haben bei der Gesetzgebung.

Gruß
Marinik
 

Silvia V

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#7
Marinik sagte :
Hallo belzebub,
wie kann man als ALG II Empfänger noch ein Konto in Deutschland haben bei der Gesetzgebung.

Gruß
Marinik
Weil sich ein Schweizer Nummernkonto gegenüber dem Amt ganz schlecht macht.Ich glaube,dafür wird jegliches Verständnis fehlen. :kratz:
 

belzebub

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#8
Hallo!

Danke für die Antworten!

Ich werde wohl die Finger von lassen und nichts selbst auf mein Konto überweisen - man weiss ja nie wie das ein SB dann auslegt.

Es ging bei mir eigentlich nur darum, dass ich zum Jahresende noch eine Versicherung zum abbuchen hätte - wo das Geld, was auf dem Konto liegt, nicht gereicht hätte - mach ich eben bei der Versicherung, Bareinzahlung. Habe heute morgen mit meiner Versicherung schon gesprochen - haben die Einzugsermächtigung eingestellt und mache jetzt Bareinzahlung.
 

heuschrecke

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#9
>Ich werde wohl die Finger von lassen und nichts selbst auf mein Konto überweisen - man weiss ja nie wie das ein SB dann auslegt.

Auch jemand anderes sollte einem Hartz4-Empfänger auf keinen Fall Geld überweisen/schenken/borgen. Denn das kann dann (so wie ich es hier im Forum verstanden habe) komplett als Einkommen angerechnet werden.
Dann würdest Du, wenn die Ämtler das mitkriegen entsprechend weniger ALG2 bekommen bzw. eine Rückzahlungsaufforderung. Ich weiss, das klingt krank und unlogisch, ist wohl aber anscheinend trotzdem so...

Das mit der Bareinzahlung hört sich noch am sinnvollsten an.

Betreff: Schweizer Nummernkonto: Es ist völlig egal, ob da irgendwer 'Verständnis' für hat oder nicht. Es gelten die Gesetze, nicht mehr und nicht weniger.
 
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