Einzahlung auf eigenes Konto

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

funkymoon

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
25 Oktober 2007
Beiträge
4
Bewertungen
0
Vor 2 Wochen mußte ich einen Verlängerungsantrag für Hartz IV stellen und somit auch meine Kontoauszüge der letzten 3 Monate vorlegen. Die neue Bewilligung habe ich bekommen, aber gleichzeitig auch eine Aufforderung, einen Nachweis zu erbringen, woher ein Betrag von 250 € aus einer Bareinzahlung auf unser Konto hervorgeht. Das Geld haben wir uns mühsam zusammengespart und uns dafür ein bei Ibäh erstandenen Artikel gekauft. Um die Überweisungsgebühren zu sparen, habe ich dummerweise das Geld eingezahlt und sofort weiterüberwiesen. Frage: Darf ich mir etwas zusammensparen und wie soll ich den geforderten Nachweis formulieren?
 

Martin Behrsing

Redaktion
Mitglied seit
16 Juni 2005
Beiträge
21.601
Bewertungen
4.172
Du solltest zumindest eine schlüssige Erklärung dafür liefern können. Warum legst Du auch die Kontoauszüge für 3 Monate hin. Wir haben ja nun genug über die vorlage von Kontoauszügen bei uns stehen.
 

funkymoon

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
25 Oktober 2007
Beiträge
4
Bewertungen
0
Ich bin neu hier im Forum und laut meinem SB bin ich verpflichtet die Kontoauszüge für die letzten 3 Monate hinzulegen.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
15.643
Bewertungen
9.971
Hier stellt sich doch mal grundsätzlich die Frage, wie man sowas nachweisen soll, wenn man z. b. in einem Sparschwein spart und dann irgendwann, das Geld auf ein eigenes Konto einzahlt.

Ich habe z. B. noch zu DM-Zeiten immer wenn ich vom Einkaufen kam, alle 1, 2 und 5 Pfennigstücke aus meinem Portemonaie in ein Sparschwein befördert, manchmal, wenn es viele waren, auch ein paar Zehner. Mein damaliger Freund hat auch mitgemacht. in 18 Monaten kamen so rund 400 DM zusammen undd ann haben wir, als wir zusammengezogen sind, ein gemeinsames Sparbuch eröffnet und das Geld dort eingezahlt. Das war unser Notgroschen für Unvorhergesehenes.

Kann mir gut vorstellen, das Kinder sowas auch machen, erst haben sie ein Sprschwein, später ein Taschengeldkonto, danach ein richtiges Konto. Mcht ja auch Sinn, wie sollen sie sen Umgang mit Gels sonst lernen.

Aber wie kann man sowas nachweisen?
 

Borgi

Neu hier...
Mitglied seit
9 April 2007
Beiträge
1.261
Bewertungen
2
Wenn es eine klare verbindung zwischen Bareinzahlung und Überweisung gibt, dann kann die ARGE nichts machen. Wenn die ARGE auf die Idee kommt einem Betrug vorzuwerfen, dann bleiben einem alle Klagewege offen. So lange die ARGE nicht das Gegenteil beweisen kann, ist sie auf der Verliererseite, auch wenn es vor Gericht gehen sollte.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
15.643
Bewertungen
9.971
Borgi,

das verstehe ich jetzt auch wieder nicht. Wieso muß es eine klare Verbindung zur Überweisung geben? Es ist doch Entscheidung des HE, ob er im Sparschwein spart oder das Geld einzahlt, oder?
 

Borgi

Neu hier...
Mitglied seit
9 April 2007
Beiträge
1.261
Bewertungen
2
Borgi,

das verstehe ich jetzt auch wieder nicht. Wieso muß es eine klare Verbindung zur Überweisung geben? Es ist doch Entscheidung des HE, ob er im Sparschwein spart oder das Geld einzahlt, oder?
Zitat funkymoon
Das Geld haben wir uns mühsam zusammengespart und uns dafür ein bei ibääh erstandenen Artikel gekauft.
Es gibt eine Bareinzahlung und eine Überweisung. der Kreis ist geschlossen.
Natürlich kann jeder sein Erspartes auf sein Konto einzahlen. Dagegen kann nicht einmal die ARGE etwas machen. Leider werden Hartzer immer wieder kriminalisiert, und deshalb sollten alle Zahlungseingänge gut begründbar sein!
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
15.643
Bewertungen
9.971
Naja, ob die ARGE die Begründung: "Mein Sparschwein war voll." akzeptiert?
 
E

ExitUser

Gast
Um weiteren Problemen aus dem Weg zu gehen ist mein einziger Zahlungseingang bei mir auf dem Konto das ALGII.

Gespart wie wie zu Omas Zeiten im Sparstrumpf/Sparschwein. Also, geht doch den Problemen und zusätzlichem Stress soweit wie möglich aus dem Weg.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
15.643
Bewertungen
9.971
Um weiteren Problemen aus dem Weg zu gehen ist mein einziger Zahlungseingang bei mir auf dem Konto das ALGII.

Gespart wie wie zu Omas Zeiten im Sparstrumpf/Sparschwein. Also, geht doch den Problemen und zusätzlichem Stress soweit wie möglich aus dem Weg.
Das kann' s ja wohl auch nicht sein, oder?
 

hellucifer

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
24 Dezember 2005
Beiträge
1.757
Bewertungen
456
Das kann' s ja wohl auch nicht sein, oder?
Eine Bareinzahlung auf Dein eigenes Konto ist eine reine Vermögensumwandlung. Problematisch kann das aber dann sein, wenn du bei der Antragstellung Barvermögen verschwiegen hast. Du bist dann eventuell gezwungen, die Herkunft des Geldes zu erklären.

Tunlichst vermeiden sollte man deshalb eine Einzahlung (Überweisung) durch einen anderen, da ansonsten der Kontoeingang als Einkommen gewertet und angerechnet wird.
 

vagabund

Redaktion
Redaktion
Mitglied seit
22 Juni 2005
Beiträge
4.424
Bewertungen
694
*mal anmerkt* normal verweist doch die ARGE bei einmaligen Bedarfen immer auf den Ansparbetrag des Regelsatzes - d.h. theoretisch MUSS jeder aus dem Regelsatz sparen!
 

mcbarnie

Elo-User*in
Mitglied seit
25 April 2006
Beiträge
104
Bewertungen
1
Um weiteren Problemen aus dem Weg zu gehen ist mein einziger Zahlungseingang bei mir auf dem Konto das ALGII.
Einzahlungen auf das eigene Konto können immer hinterfragt werden und man sollte schon darauf achten, was für Bewegungen auf dem Konto stattfinden. Besonders wenn ein Antrag auf Weiterbewilligung ansteht, obwohl dabei keine Vorlage der Kontoauszüge der letzten 3 Monate nötig sind, sollte man mit allem rechnen. Bei meiner letzten Antragsstellung, sollte ich auf einmal Auskunft über mein Vermögen geben.:icon_kratz:War sonst noch nie erforderlich.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten