Einwilligung "Perspektive 50plus"

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PaulusW

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[FONT=&quot]Hallo zusammen!

Ich habe folgendes Schreiben von der ARGE die Tage im Briefkasten gehabt, wo man von mir eine Unterschrift für eine Einwilligung wünscht, in die Aufnahme in das Bundesprojekt "Perspektive 50plus".

Nun steh ich vor einem Rätsel, ob ich sie unterschreiben soll!?
Hat jemand mit so einem Schreiben oder Bundesprojekt Erfahrung gemacht?

Hier mal das komplette Schreiben das von mir unterschrieben werden soll:

Einwilligung
in die Aufnahme in das Bundesprojekt "Perspektive 50plus"

Seit dem 01.04.2008 bietet die ARGE im Rahmen des Bundesprojektes "Perspektive 50plus" spezielle Leistungen zur Integration von älteren erwerbsfähigen Hilfebedürftigen an. In Zusammenarbeit mit Bildungsträgern, Kammern und Verbänden soll den Arbeitgebern in den Region das Potential an erfahrenen Mitarbeitern verdeutlicht werden.

Ich bin an einer Aufnahme in das Bundesprojekt "Perspektive 50plus" und der Möglichkeit, von besonderen Förderleitungen für ältere erwerbsfähige Hilfebedürftige zu profitieren interessiert.

Ich nehme zur Kenntnis, dass im Rahmen der Aufnahme in das Bundesprojekt "50plus" eine Verarbeitung folgender anonymisierten Sozialdaten zum Zwecke einer statistischen Auswertung durch das Institut Arbeit und Qualifikation ( IAQ ) der Universität Duisburg - Essen erfolgt:
Geburtsjahr, Geschlecht, Art der Leistungsbezug, vor Aktivierung, Struktur der Bedarfsgemeinschaft bzw. des Haushalts, Anzahl der Kinder, für die Unterhaltsverpflichtung besteht, Migrationshintergrund, vorhandener Schulabschluss, Art des Schulabschlusses, beruflicher Bereich der zuletzt ausgeübten Tätigkeit, gesundheitliche Einschränkung mit Auswirkungen auf die berufliche Einsatzfähigkeit, zeitliche Verfügbarkeit, Hauptgrund für die Teilname an Maßnahmen im Rahmen des Beschäftigungspaketes "Perspektive 50plus"

Mit Unterzeichnung dieser Einwilligung willige ich daher freiwillig und widerruflich zum Zwecke der statistischen Auswertung in die anonymisierte Verarbeitung der vorgenannten Daten durch das IAQ ein. Soweit ich meine Einwilligung nicht erteile oder diese widerrufe, entstehen mir hierdurch keine nachteiligen folgen. Über die Freiwilligkeit der Einwilligung, mein jederzeitiges Widerrufsrecht und die Folgen der Verweigerung oder Widerrufs der Einwilligung wurde ich aufgeklärt. die Daten lassen keine Rückschlüsse auf eine bestimmte Teilnehmerin/einen bestimmten Teilnehmer zu.

Wäre schön, wenn jemand was dazu sagen könnte.

Gruß
Paulus
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ethos07

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Hi PaulusW und Willkommen im Forum :wink:,

da im Schreiben mehrfach auf die Freiwilligkeit hingewiesen wird und dir keine Nachteile entstehen bei Nichtunterschrift, kannst du es wirklich halten wie du möchtest.

Offenbar geht es einfach um eine Studie zu diesem bundesweite 50plus-Programm "Perspektive 50plus"

Hast du denn bereits an einer Maßnahme für Ü50 teilgenommen oder steht so etwas bei dir zur Debatte mit deinem SB?

Ich mache es meistens so bei solchen Anfragen: wenn ich ein Forschungsinstitut nicht wirklich genau einschätzen kann, stimme ich einer Verwendung meiner Daten meistens nicht zu.
Denn je mehr Daten zu einem in Umlauf sind, desto mehr kann damit falsch gemacht werden.
 

PaulusW

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Hallo Ethos,

vielen Dank für deine Antwort!

Ich habe noch an keine Maßnahme teilgenommen und es steht auch keine zur Debatte.

Ich dachte auch sofort daran es nicht zu Unterscheiben weil auf die Freiwilligkeit hingewiesen wird und mir dadurch keine Nachteile entstehen würden.
Aber man weiß ja bei den ARGEn nie, welche Gemeinheiten sie sich wieder haben einfallen lassen. Deswegen mein kleiner Hilferuf.

Gruß
Paulus
 

wolliohne

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ich würde meine Daten niemandem preisgeben,auch nicht anonymisiert!
 
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ExitUser

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Auch ich würde meine Daten nicht weitergeben.
Das notwendige hat die ARGE,- mehr aber auch nicht!
 

ethos07

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Hier geht's um Weitergabe von Daten, die die Arge bereits hat, an ein externes Forschungsinstitut.

Wenn ich keine Zeit habe mir ein Forschungsinstitut sehr genau anzuschauen, sage ich auch immer kategorisch : Nein Danke.

Aber wenn z.B. ver.di zu Ein-Euro-Jobs eine statistische Auwertung macht oder hartzkampagne.de zu Sanktionen forscht oder die Böcklerstiftung zu Erfahrungen mit den Argen Daten sammelt, dann kann ich meine Daten schon weitergeben.

Einfach immer genau schauen, von wem, wofür und wie die Daten verwendet werden wollen.

* **

Aber es stellt sich mir folgende interessante Anschlussfrage:

Hat nicht jeder AlGII-Empfänger mit Unterschrift im ALGII-Antrag solchen Weitergaben aller Daten auch an Forschungsinstitute bereits zugestimmt?!

Am Ende des (Weiterbewilliungs)Antrags heisst es nämlich:
"Mit der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der von mir freiwillig angegebenen Daten bin ich einverstanden."

Hat sich da etwas geändert?

( Ich habe bisher - ohne irgendwelche negative Folgereaktionen seitens der Arge - diesen Schlusssatz jeweils wie folgt abgeändert: "freiwillig" durchgestrichen und am Ende angefügt: "...soweit erforderlich und gesetzlich erlaubt." :)) )
 

PaulusW

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Mit anderen Worten, ich ignoriere das Schreiben bzw reagiere nicht drauf.
Oder soll ich besser denen ein Schreiben zukommen lassen mir dem Hinweis, dass kein Interesse besteht?
 
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