Einstiegsgeld abgelehnt (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Stoffi26

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Und zwar habe ich einen Teilzeitjob aufgenommen wo ich ca 750@€ verdiene u noch ca 200€ Alg2 aufstockend bekomme. Nun hat meine Bearbeiterin mir eine Mail geschrieben das sie meinen Antrag nicht genehmigen kann weil ich nicht komplett aus dem Alg2 Falle. Brief dazu werde ich noch erhalten.
Kann ich dagegen in wiederspruch gehen? Ich habe nirgendwo was gefunden das ich komplett aus dem Alg2 fallen muss um dies zu erhalten. Angeblich wäre das für mich zuständige Jobcenter angehalten nur zu bewilligen wenn man komplett aus dem Regelsatz fällt.
Ich habe 2013 noch weniger Verdient u es bewilligt bekommen und letztes Jahr knapp 100€ mehr u habe es auch bekommen. Also was ich sagen will immer wenn icu es bekommen habe war ich nie komplett aus dem Bezug raus.
 

Helga40

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(1) Zur Überwindung von Hilfebedürftigkeit kann erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, die arbeitslos sind, bei Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen oder selbständigen Erwerbstätigkeit ein Einstiegsgeld erbracht werden, wenn dies zur Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt erforderlich ist.
SGB 2 - Einzelnorm

Vorliegend scheitert die Bewilligung von Einstiegsgeld schon an der Überwindung der Hilfebedürftigkeit. Ob das EStG daher überhaupt zur Eingliederung erforderlich ist, muss erst gar nicht geprüft werden.

Für die wohl fälschlicherweise erfolgte Bewilligung in der Vergangenheit gilt für das Jetzt und Heute: "Kein Recht im Unrecht." oder einfach "Glück gehabt.".
 

Energy

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Das ist interessant, da hänge ich mich mal dran.

Ich habe es AUCH abgelehnt bekommen. Vorerst mündlich, dass es 'eh abgelehnt werden würde' - da man mich fragte, ob man mir dann überhaupt den Antrag mitgeben solle, sagte ich vorsichtshalber mal JA. Aktueller Stand: ich warte noch auf den schriftlichen Bescheid.

Einstiegsgeld ist doch eine Kann-Leistung, wenn ich das richtig verstehe und abhängig von den örtlichen Gegebenheiten, oder? Hatte ich ja auch in meinem thread gefragt.

HIER sei es angeblich so, dass Einstiegsgeld nur gezahlt werden würde, wenn man unter einem Stundensatz läge, der den Mindestlohn unterschreitet, wenn man alleinerziehend sei oder man besonders hohe Ausgaben habe um den Job ausführen zu können (wie weit weg und höhere Fahrtkosten zb) ... aber ich blickte auch DAS nicht.

Ich könnte wenn ich wollte 4-5 Prozesse führen, aber selbst dafür jeweils 15 EUR auszugeben ... habe ich nicht die Kohle ...
 
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