Einschränkung der Verfügbarkeit - Was ist, wenn ich bei Einschränkung der Verfügbarkeit "nein" ankreuze? Welche Nachteile können mir dadurch entstehen?

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Immi19

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Hallo liebes Forum,
nun hat es mich nach über 30 Jahren fester Anstellung auch erwischt :-(.
Kurze Frage zum Ausfüllen des Antrages ALGI: Einschränkung der Verfügbarkeit; Voraussetzung: ich bewerbe mich natürlich schon selbst aktiv auf Stellenanzeigen/Angebote. Was ist aber, wenn ich bei Einschränkung der Verfügbarkeit "nein" ankreuze. Ich habe gelesen, dass jede zumutbare Beschäftigung anzunehmen ist, evtl. Umzug erforderlich sein kann. Welche Nachteile hat dies für mich, wenn ich nein ankreuze. Bekomme ich dann kein ALGI?
Danke für eure Rückmeldungen.
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Immi19 und :welcome:

Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet.

Ich möchte dir noch mal in Erinnerung bringen die Forenregel 11, bitte immer eine aussagekräftige Überschrift

Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11

Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!!oder "Einschränkung der Verfügbarkeit"

sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 150! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

und auch im Texteingabefeld bei der Überschrift findest du dazu den Hinweis.

Schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine

aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:


Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

Immi19

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Die Zumutbarkeit ist in § 140 SGB III sowieso gesetzlich geregelt. Kannst also ruhig ankreuzen.
Die Zumutbarkeit prüfst Du immer immer bezogen auf die jeweilige Stelle oder den Stellenvorschlag.

Hallo Ottokar,
danke für deine schnelle Antwort. Wenn ich mir das Sozialgesetzbuch durchlese, muss ich gewiss Abstriche wohl oder übel hinnehmen.
Was wäre denn, wenn ich tatsächlich nein ankreuzen würde. Was wäre/n die Folgen?
Danke schon mal vorab für deine Hilfe.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Soweit ich mich erinnere wird in Deiner Frage, die sich ja auf Punkt 2a im Antragsformular auch auf den Anhang und Punkt 2.4 des Merkblatts für Arbeitslose verwiesen (?)
Schon alles durchgelesen?
 

Doppeloma

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Hallo Immi19, :welcome:


Kurze Frage zum Ausfüllen des Antrages ALGI: Einschränkung der Verfügbarkeit;

Wo bitte ist damit dein Problem und welche Befürchtungen hast du wenn du deine "Verfügbarkeit" NICHT einschränken wirst, durch das Kreuz bei "Nein" ...

Man will doch nur wissen, ob es ernsthafte (oder freiwillige) Gründe gibt, die dich daran hindern würden Vollzeit (oder wenigstens für die letzte regelmäßige Arbeitszeit) vermittelt zu werden ...

Dafür kann es viele persönliche Gründe bei einem Arbeitslosen geben (von Kinderbetreuung bis Familien-Pflege), der Antrag soll immer ALLE möglichen Fälle abdecken können.

Wenn es besondere Gründe für zeitliche Einschränkungen deiner "Verfügbarkeit" nicht gibt, dann kreuzt du "NEIN" an und fertig.
Ansonsten wird man im Beratungsgespräch wohl später nachfragen welche Gründe das sind und wie viele Stunden du dich sonst der Vermittlung zur Verfügung halten willst / kannst.

Entsprechend wird dann auch dein ALGI gekürzt, wenn du zuvor mehr Stunden gearbeitet hast, als du für die Vermittlung nun noch bereitstehen willst.
Dafür ist aber auch ein Extra-Formular (Verfügbarkeits-Erklärung) dann zu unterschreiben, die SB wären zumindest verpflichtet, dich auf die finanziellen Folgen dann auch hinzuweisen.

Voraussetzung: ich bewerbe mich natürlich schon selbst aktiv auf Stellenanzeigen/Angebote.

Anders wirst du auch kaum eine neue Stelle finden können, das ist also in deinem vordersten Interesse und hat mit dieser Frage im Antrag gar nichts zu tun ... :icon_evil:

Was ist aber, wenn ich bei Einschränkung der Verfügbarkeit "nein" ankreuze.

Was sollte das daran ändern, dass du weiter nach Arbeit suchst und auf (hoffendlich passende) Angebote von der AfA hoffst ... es ist die (wahrscheinlich) meist übliche Antwort darauf ...

Ich habe gelesen, dass jede zumutbare Beschäftigung anzunehmen ist, evtl. Umzug erforderlich sein kann.

Befasse dich bitte sehr gründlich mit § 140 SGB III, bei ALGI gibt es schon noch Grenzen und man muss keineswegs schon "Alles" machen ... was dir zumutbar wäre steht da ziemlich genau drin.


Dieser Rahmen der Zumutbarkeit ist übrigens von den Arbeitsvermittlern selbst zu prüfen, ehe dir VV überhaupt vorgelegt oder zugeschickt werden ... das wird allerdings sehr gerne "versäumt" und man bekommt dann häufig auch völlig ungeeignete Stellenangebote (besonders vom Einkommen und / oder den erforderlichen Kenntnissen her).
Die darf man dann aber auch straflos mit dem Hinweis auf die fehlende Zumutbarkeit nach § 140 ablehnen und muss sich gar nicht erst bewerben.

Einen Umzug darf auch die AfA nur verlangen wenn es eine sichere Einstellung geben würde an einem Ort weit außerhalb des Tagespendelbereiches UND in diesem Falle müsste sie sich dann auch kräftig an den Umzugskosten beteiligen ...
In der Regel bevorzugen die AG aber auch Bewerber aus dem näheren Umfeld ... diese Gefahr ist also relativ gering einzuschätzen.

Deine Befürchtungen klingen sehr danach, dass du noch Hoffnungen auf echte Vermittlung durch die AfA hast ... diese Illusion wird sicher bald verflogen sein.
Vorschlagen kann dir die AfA viel, über die konkrete Bewerber-Auswahl und die Einstellungen entscheiden die AG immer noch selber ...

MfG Doppeloma
 

H4H-OF

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Was wäre denn, wenn ich tatsächlich nein ankreuzen würde. Was wäre/n die Folgen?

im ALG 1 ist anders als im ALG II die sogenannte subjektive verfügbarkeit anspruchsvoraussetzung. mit anderen worten: wer behauptet, er sei zu krank oder sagt er habe keine lust zu arbeiten, kann die leistung nicht bekommen.

"einschränkung der verfügbarkeit = NEIN" bedeutet aber nicht, dass man nicht verfügbar ist, sondern dass die verfügbarkeit nicht eingeschränkt ist. :)

im übrigen ist man ja so oder so immer dazu verpflichtet, wahrheitsgemäße angaben zu machen...
 

Doppeloma

Super-Moderation
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"einschränkung der verfügbarkeit = NEIN" bedeutet aber nicht, dass man nicht verfügbar ist, sondern dass die verfügbarkeit nicht eingeschränkt ist.

Und manchmal ist es sinnvoll zu bemerken, dass der TE seit Juli offenbar an Antworten gar nicht mehr interessiert ist ... zumal die Frage ja auch längst umfassend beantwortet wurde ...

Daher schließe ich das Thema hier als erledigt ... :closed_2:

MfG Doppeloma
 
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