Einsatzleitung will mich persönlich zum Einsatzort fahren

Steve86

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Hallo zusammen,

ich habe das Problem, dass meine Einsatzleiterin mich bereits mehrfach gefragt hat, ob ich (wie es eigentlich in meinem Vertrag steht) in anderen Städten arbeiten könnte. Das eigentliche Problem ist, dass ich kein Auto habe.
Für sie wäre das aber gar kein Problem, denn sie würde mich ja einfach zu Hause abholen, eine Stunde mit mir zum Einsatzort fahren und mich nach meiner Schicht nach Hause fahren.

Neben der Tatsache, dass ich mich wirklich nicht zwei Stunden mit meiner Vorgesetzten in einem Auto aufhalten möchte (Stress pur!), kriege ich den Weg natürlich nicht bezahlt. Möglicherweise fahre ich also zwei Stunden mit ihr und arbeite dann 3 oder 4 Stunden. Das lohnt sich in meinen Augen absolut nicht.

Leider lässt sie nicht locker und pocht auf den Vertrag. Hat jemand eine Idee? Ignorieren oder etwas unternehmen?

Gruß aus OWL
 

spider

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Frag sie mal ob ihr §670 aus dem BGB geläufig ist. Wer die Musik bestellt, hat auch dafür zu bezahlen. Die Fahrt vom Standort der ZAF mit der Du einen Vertrag hast zum Entleiher ist deren Problem. Du kannst das Dienstreise nennen, die muss die ZAF Dir bezahlen, ob sie will oder nicht.
Wenn Sie dich von zu Hause abholt, hat sie die Fahrtzeit abzüglich der Zeit die Du von zu Hause bis zur ZAF benötigst zu zahlen.

Was die Unterhaltung betrifft, Kopfhörer und Hörbuch oder Musik auf nem MP3 Player, Augen zu und fertig. Du wirst nicht bezahlt um deine Chefin zu unterhalten.
 

flandry

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Das erscheint mir ziemlich seltsam.
Es sei denn, das ist ein "Bus", der viele Leute fährt.
 

AnonNemo

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Den Wälzer (Prütting/Wegen/Weinreich) habe ich nicht.

@spider hat da ein, in meinen Augen, sehr wichtiges Wort genannt
spider meinte:
Die Fahrt vom Standort der ZAF mit der Du einen Vertrag hast zum Entleiher ist deren Problem. Du kannst das Dienstreise nennen
Was ich dafür habe sind:
Fahrtkostenersatz ZAF
Aufwendungsersatz nach § 670 BGB
https://www.elo-forum.org/zeitarbeit-firmen/penetrante-leihbude-erbitte-hilfe-123227/index24.html#post1723569 #718

Zeitarbeit und Fahrtkostenersatz | Suite101

Detail - Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine e. V.

aus ChefDuzen meinte:
  1. Die einfache Fahrt von der Wohnung zum Arbeitgeber wird in der Regel nicht vom Arbeitgeber bezahlt, sondern in der Steuererklärung geltend gemacht.
  2. Die Hin- und Rückfahrten zwischen dem Standort des Arbeitgebers und dem Kunden sind auch für Leiharbeiter Dienstreisen, deren Fahrtosten von den Zeitarbeitsunternehmen auf Grund des § 670 BGB erstattet werden müssen.
  3. laut Urteil des LAG Köln vom 24.10.2006 sind bei Leiharbeiter auch die Fahrtzeiten als Arbeitszeit zu entlohnen!

Dazu gibt es bereits 2 Urteile des LAG Köln vom 15.11.2002 und vom 24.10.2006:
LAG Köln Az. 4 Sa 692/02 v. 15.11.2002 Urteil meinte:
"... Leitsatz:
Ein Leiharbeitnehmer hat mangels anderweitiger vertraglicher Regelung einen Anspruch auf Erstattung der ihm tatsächlich entstandenen Fahrtkosten, soweit die Reisekosten zu dem Arbeitsort, den der Verleiher ihm zuweist, die für die Reise von der Wohnung zur Geschäftsstelle des Verleihers übersteigen..."
https://openjur.de/u/92404.html
LAG Köln Az. 13 Sa 881/06 v. 24.10.2006 Urteil meinte:
41 Der Kläger als Leiharbeitnehmer hat Anspruch auf Erstattung der Kosten für die Fahrten auf Weisung der Beklagten von deren Betriebssitz zum Einsatzort des Entleihers. Ein Leiharbeitnehmer hat mangels anderweitiger vertraglicher Regelung einen Anspruch auf Erstattung der ihm tatsächlich entstandenen Fahrtkosten, soweit die Reisekosten zu dem Arbeitsort, den der Verleiher ihm zuweist, die Kosten für die Reise von der Wohnung zur Geschäftsstelle des Verleihers übersteigen (LAG Köln 15.11.2002 - 4 Sa 692/02 - LAGE § 670 BGB Nr.14). Die jeweilige Anreise des Leiharbeitnehmers zum Entleiher stellt zwar einen Teil seiner eingegangenen Arbeitspflicht dar, die hiermit verbundenen Aufwendungen sind aber nicht durch den normalen Vergütungsanspruch abgegolten. Vielmehr ist bei den Fahrten zur täglichen Aufnahme der Arbeit bei Entleihern zu berücksichtigten, dass die hiermit verbundenen Fahrkosten ausschließlich auf Veranlassung und im Interesse des Verleihers entstehen und vom Leiharbeitnehmer nicht (z.B. durch Verlegung des Wohnsitzes in die Nähe der Arbeitsstelle) beeinflusst werden können (vgl. Ulber, AÜG 3. Auflage, Rn. 53 a). Die Pflicht zum Aufwendungsersatz umfasst jedoch grundsätzlich nur die Fahrtkosten von der Betriebsstätte zum Einsatzort. Denn die Ausgaben für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte gehören zum persönlichen Lebensbedarf, der nach allgemeiner Auffassung zum persönlichen Lebensbedarf gehört, der von der Vergütung zu bestreiten ist (vgl. Küttner/Griese, Personalbuch 2006, Aufwendungsersatz Rn. 2 m.w.N.).
46 Der Kläger hat Anspruch auf Vergütung der Fahrtzeit als Arbeitszeit in Höhe (...).
49 Mit dem Arbeitsgericht ist davon auszugehen, dass die Fahrtzeit des Klägers als Arbeitszeit anzusehen ist, in der dieser für die Beklagte eine "Dienstleistung" (Arbeit) erbracht hat. Für die Frage, ob eine Dienstleistung vorliegt, kommt es nicht darauf an, ob die betreffende Tätigkeit "Arbeitszeit" im Sinne von § 2 Abs. 1 Arbeitszeitgesetz ist. Arbeit iSv § 612 BGB ist vielmehr jede Tätigkeit, die der Befriedigung eines fremden Bedürfnisses dient (BAG, 11.10.2000 - 5 AZR 122/99 - AP Nr. 20 zu § 611 BGB Arbeitszeit). Demnach ist die Zeit, die ein Arbeitnehmer über die regelmäßige Arbeitszeit hinaus im Interesse des Arbeitgebers aufwendet, Arbeitszeit (BAG, 03.09.1997 a.a.O.; MüArbR-Blomeyer, a.a.O. Rn. 108, 109 m.w.N.). Auch die Fahrtzeit eines Leiharbeitnehmers, der zur Erfüllung seiner geschuldeten Haupttätigkeit außerhalb der Betriebsstätte seines Arbeitgebers zu den jeweiligen Einsatzorten fährt, ist demzufolge Arbeitszeit. Dabei kann es, da allein auf die Fremdnützigkeit der Tätigkeit abzustellen ist, nicht darauf ankommen, ob der Kläger diese Fahrtzeit mit seinem Pkw zurücklegt, diesen selbst steuert oder andere Verkehrsmittel benutzt. Dies betrifft grundsätzlich nur die Zeit für die Anfahrt von der Betriebsstätte zum Einsatzort, da die Zeit für die Fahrt vom Wohnort zur Betriebsstätte nach allgemeiner Auffassung dem privaten Lebensbereich zuzuordnen ist (vgl. etwa MünchArbR-Blomeyer, 2.Aufl. § 48 Rn. 108). Die Fahrtzeit von der Wohnung zur Betriebsstätte gilt jedoch dann als Arbeitszeit, wenn diese auf Anweisung des Arbeitgebers nur deshalb erfolgt, um andere Mitarbeiter zum Einsatzort mitzunehmen.
51 Da im Streitfall keine arbeitsvertragliche oder tarifvertragliche Regelung besteht, sind die Umstände des Einzelfalls maßgeblich. Einen Rechtssatz, dass solche Reisezeiten stets oder regelmäßig zu vergüten seien, gibt es nicht (BAG 03.09.1997 a.a.O.).
Leiharbeiter ? Anspruch auf Fahrtkostenerstattung - Rechtsanwälte Kotz
https://openjur.de/u/114808.html
Die Frage der Pendlerpauschale (einfache Fahrt von der Wohnung zum Arbeitgeber) hat also für Leiharbeiter absolut nichts mit der Erstattung der Fahrtkosten und der Vergütung der Fahrtzeiten zwischen dem Standort des Arbeitgebers und einen Entleihunternehmen zu tun!
Fahrtkostenerstattung
LAG Hamm Az. 8 Sa 387/11 v. 30.06.2011 Urteil meinte:
Das Gericht begründete den Anspruch auf Fahrtkostenerstattung als Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB. Nach dieser Regelung ist der Auftraggeber (hier der Arbeitgeber, also die Zeitarbeitsfirma) verpflichtet, die erforderlichen Aufwendungen (Auslagen u.ä.) zu tragen, die ein Beauftragter (hier der Leiharbeitnehmer) zum Zwecke der Ausführung des Auftrags (also zugunsten des Arbeitgebers) einsetzt. Ein solcher Aufwendungsersatz besteht nur dann nicht, wenn er bereits mit der Arbeitsvergütung abgegolten sein soll. Die Fahrtkosten vom Wohnort zur Betriebsstätte des Arbeitgebers sind keine erstattungsfähigen Aufwendungen des Arbeitnehmers.
Die verklagte Zeitarbeitsfirma hatte gegen das Urteil Revision beim Bundesarbeitsgericht (BAG), - Az. 9 AZR 672/11 - eingelegt, diese aber unmittelbar vor dem Termin zurückgenommen. Damit ist die Entscheidung des LAG Hamm rechtskräftig, sodass sich Leiharbeitnehmer bei der Geltendmachung ihrer Ansprüche auf Fahrtkostenerstattung berufen können.
Quelle: Gerichtsurteile
https://openjur.de/u/373816.html
Zur Definition von Arbeitszeit ...
EuGH Az. C-266/14 v. 10.09.2015 Urteil - Begriff ‚Arbeitszeit‘ – Arbeitnehmer meinte:
Aus diesen Gründen hat der Gerichtshof (Dritte Kammer) für Recht erkannt:
Art. 2 Nr. 1 der Richtlinie 2003/88/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. November 2003 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung ist dahin auszulegen, dass unter Umständen wie denen des Ausgangsverfahrens, unter denen die Arbeitnehmer keinen festen oder gewöhnlichen Arbeitsort haben, die Fahrzeit, die diese Arbeitnehmer für die täglichen Fahrten zwischen ihrem Wohnort und dem Standort des ersten und des letzten von ihrem Arbeitgeber bestimmten Kunden aufwenden, „Arbeitszeit“ im Sinne dieser Bestimmung darstellt.
https://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&docid=167291&pageIndex=0&doclang=DE&mode=lst&dir=&occ=first&part=1&cid=772610
... sollte dieses Urteil jedem LAN helfen, sich - wenigstens - die Fahrtzeit und ggf. selbst bezahlte Kosten für die angefallen Fahrt (ÖPNV-Ticket, km-Pauschale mit dem eigenen Fahrzeug), vom ZAF-Büro zum "Kunden-"/Einsatzbetrieb bezahlen zu lassen.
 

Hainbuche

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Interessant wird es vielleicht in dem von dir verlinkten Urteil, das RAe Kotz ins Netz gestellt haben, und zwar bei den Entscheidungsgründen für die Einordnung der Fahrtzeit als Arbeitszeit.

Das scheint allerdings keine allzu sonnenklare Materie zu sein; da würde ich dem TE empfehlen, ggf. - falls Mitgliedschaft bzw. Police vorhanden - über Gewerkschaft oder Rechtschutzversicherung individuellen Rat, auch in Bezug auf den konkreten Arbeitsvertrag, einzuholen.
 

franky0815

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Leider lässt sie nicht locker und pocht auf den Vertrag. Hat jemand eine Idee? Ignorieren oder etwas unternehmen?
so wie ich das sehe willst du wohl weg von der zaf, gut so, am einfachsten geht das wenn du lange genug krank bist, dass is leider von zaf zu zaf verschieden was lange genug is, wenn du es schaffst woche für woche krank zu sein, sollte nach 2-3 wochen spätestens die kündigung im kasten sein, du kannst aber auch schon mit der ersten krankmeldung der zaf in aussicht stellen das das was du hast eine langwierige angelegenheit werden wird, hab ich so gemacht, allerdings hatte ich sowas wirklich schon vorher mal.
 

Juryfreak

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Hallo,
ich weis nicht wo dein problem liegt wenn mir gesagt wird das man mich zur Arbeit fahren kann und wieder holen kann "und dann noch nach Hause für LAU"
dann scheiß ich auf die 2 STD mit Vorgesetzten im Auto:icon_hmm:
Den Komport hat nicht jeder LAN für 0 Euronen zur Arbeit und zurück- so musst du denken-:icon_hug::icon_party:
 

franky0815

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mein problem wären schon die 2 stunden aufzuwenden für 3-4 stunden arbeit, das steht in keinem verhältniss zu einander, bei vollzeit wären die 2 stunden noch ok, wenn auch grenzwertig.
 

Pixelschieberin

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Hallo,
ich weis nicht wo dein problem liegt [...]
Das Problem, das du nicht zu kennen scheinst, ist in Verhaltenslehrebüchern ausführlich beschrieben.
Stichwort: Individualabstand.
Schon wenige Minuten mit einer mißliebigen Person auf engstem Raum können auf den Magen schlagen.
[...] wenn mir gesagt wird das man mich zur Arbeit fahren kann und wieder holen kann "und dann noch nach Hause für LAU"
dann scheiß ich auf die 2 STD mit Vorgesetzten im Auto:icon_hmm: [...]
Nur weil es was "für lau" gibt, muß ich mich doch nicht wie ein kleinhirngesteuertes Herdentier am Trog gebärden. :icon_wink:
Wo steht, daß das Mitfahren bei noch oder schon wieder erschöpften/müden Leuten letzten Endes "für lau" sein wird?
Besonders bei Unfallgeschehen. M. W gar nicht so selten.
Fraglich, ob die jeweilige Person einen Personenbeförderungs-Schein hat.
Nach zwei schweren Unfällen nehme ich mir die Vertragsfreiheit und suche mir sehr genau aus, in wessen Hände und OB überhaupt ich mein Leben/körperliche Unversehrtheit lege.
************
Wenn weiter hinsichtlich der Verpflichtung insistiert wird, woanders eingesetzt zu werden, würde ich den Vertrag dahingehend ableuchten, ob zu der eingegangenen Verpflichtung auch Mitfahrgelegenheiten bei Kollegen, und wenn ja, bei welchen, in Stein gemeißelt wurden.
Desweiteren die von den Vorrednern angeführte Dienstreisenregelung buchstabengetreu auslegen - und einfordern.
Wie lange dauert es von deiner Haustür zur Tür des Mutterhauses der ZAF?
Alles was drüber ist, ist zu vergüten.
 

AnonNemo

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mein problem wären schon die 2 stunden aufzuwenden für 3-4 stunden arbeit, das steht in keinem verhältniss zu einander, bei vollzeit wären die 2 stunden noch ok, wenn auch grenzwertig.
Wieso?

Vorausgesetzt die 2 Stunden Fahrtzeit pro Tag werden komplett als Arbeitszeit bezahlt ...
... 1 Stunde hinfahren
... 1 bis 2 Stunden arbeiten :icon_kinn: rentiert sich da überhaupt, dass der Fahrer etwas anderes anfängt?
... 1 Stunde heimfahren.
= 3 bis 4 bezahlte Stunden.

Wenn sich die Einsatzleitung das antun will, und nichts wichtigeres zu erledigen hat ...

Man ist doch ein mitdenkender LAN, deshalb der Einsatzleitung dies unter die Nase reiben, auch auf das Schichten hinweisen, ebenso die zu vergütende Fahrtzeit usw.
... das Ganze noch situationsabhängig ständig neu kombiniert, dabei auch noch @Pixelschieberins Überlegungen einflechten ... da sollte der Einsatzleitung doch hoffentlich ein ganzer Kronleuchter angehen.

Mich wundert es nicht, dass die Arbeitgeber ständig versuchen die Arbeitnehmer zu solchen vorteilhaften Arrangements zu überreden.
Btw: Wieso eigentlich nur 3-4h-Schichten? Hast du einen 15-20h-TZ-Vertrag?


Ihr solltet euch mal Gedanken machen, wie diese Geschichte bei einem (nicht bei einer ZAF) festangestellten Gas-Wasser-Sanitär-Monteur geregelt ist.
Der fährt auch nicht mit seinem privaten PKW zu den Kunden, sondern in die Firma wo er sein Dienstfahrzeug abholt bzw. er hat das Dienstfahrzeug mit nach Hause genommen.
 

franky0815

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Wieso?

Vorausgesetzt die 2 Stunden Fahrtzeit pro Tag werden komplett als Arbeitszeit bezahlt ...
... 1 Stunde hinfahren
... 1 bis 2 Stunden arbeiten :icon_kinn: rentiert sich da überhaupt, dass der Fahrer etwas anderes anfängt?
... 1 Stunde heimfahren.
= 3 bis 4 bezahlte Stunden.
ja is denn schon wieder märchenstunde, schön wärs ja, aber das glaubst du ja wohl nichmal selbst.
 

Pixelschieberin

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ja is denn schon wieder märchenstunde, schön wärs ja, aber das glaubst du ja wohl nichmal selbst.
Hmmm , lese ich die Urteile aus Anon Nemos Post, hat das wenig mit Glauben zu tun, sondern mit einzuforderndem Arbeitsrecht. :icon_wink:
Nicht-Wissen macht halt doch was...
Unerfreuliche Debatten beim Butter-auf'm-Brot-sichern werden dem LAN höchstwahrscheinlich nicht abgenommen.
 

AnonNemo

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zaf die sich darauf einlässt und die fahrzeit als arbeitszeit bezahlt.
... da wird der ZAF aber nichts anderes übrig bleiben :icon_twisted:!

Natürlich muss der LAN auf seinem Recht bestehen und dies notfalls über das Arbeitsgericht einklagen.
Dabei sollte sich der LAN aber nicht so dumm anstellen, dass es der ZAF oder dem Arbeitsrichter gelingt seine Klage abzuweisen bzw. mit einem (faulen) Vergleich einverstanden zu sein.
 
H

hierheute

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Ich frag mich die ganze Zeit, was das für ne Einsatzleitung ist. Is das der Cheffe vom Dienst? Hat der nix zu tun? Wieviele Sklaven hat der denn? Also bei 1 Sklaven investiert der 3-4 Stunden Fahrzeit pro Tag, damit der Sklave 3-4 Stunden arbeiten kann. Wenn der noch nen anderen Sklaven hat, ist sein 8-Std-Arbeitstach ja schon voll. Komische Klitsche.

Ich würd mir den Spaß aus purer Neugier mal geben...
 

franky0815

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... da wird der ZAF aber nichts anderes übrig bleiben :icon_twisted:!

Natürlich muss der LAN auf seinem Recht bestehen und dies notfalls über das Arbeitsgericht einklagen.
Dabei sollte sich der LAN aber nicht so dumm anstellen, dass es der ZAF oder dem Arbeitsrichter gelingt seine Klage abzuweisen bzw. mit einem (faulen) Vergleich einverstanden zu sein.
du weisst ja was das bedeutet, da wird die kündigung nich lange auf sich warten lassen.
 

spider

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Naja, bei allem Respekt. Aber lieber ALG2 und die damit verbundene Zeit in Aus-, Weiterbildung oder gewissenhafte Stellensuche stecken, als irgendeinem schmierigem ZAF Vorstand unterbezahlt und unter kostenfreier Aufbringung meiner Freizeit und meines KFZ die Börse dick zu machen und zudem noch Gefahr zu laufen dann als Aufstocker trotzdem noch unter dem Druck des JC zu stehen.
Das Gespräch mit Thema "Lieber ZAF als gar nichts", hab ich schon einige Male führen dürfen. die Leute haben erst dann eingelenkt, als jemand ihnen die Punkte ihrer Verträge erläutert hat und sie begriffen haben wie sie da abgezockt werden. Es gibt keinen vernünftigen Grund der für die Arbeit in einer ZAF spricht. Arbeitnehmerüberlassung in dieser Form hätte man nie erlauben dürfen!
 

karuso

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Naja, bei allem Respekt. Aber lieber ALG2 und die damit verbundene Zeit in Aus-, Weiterbildung oder gewissenhafte Stellensuche stecken, als irgendeinem schmierigem ZAF Vorstand unterbezahlt und unter kostenfreier Aufbringung meiner Freizeit und meines KFZ die Börse dick zu machen und zudem noch Gefahr zu laufen dann als Aufstocker trotzdem noch unter dem Druck des JC zu stehen.
Das Gespräch mit Thema "Lieber ZAF als gar nichts", hab ich schon einige Male führen dürfen. die Leute haben erst dann eingelenkt, als jemand ihnen die Punkte ihrer Verträge erläutert hat und sie begriffen haben wie sie da abgezockt werden. Es gibt keinen vernünftigen Grund der für die Arbeit in einer ZAF spricht. Arbeitnehmerüberlassung in dieser Form hätte man nie erlauben dürfen!
genau so sehe ich das auch:icon_mrgreen::icon_mrgreen::icon_mrgreen:
 
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