Einnahme Überschuss Rechnung (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Mütze84

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Hallo Leute,

gerne würde Ich Euch nochmals um Rat bitten. Entschuldigt bitte diese (für Euch) einfachen Fragen, nur leider habe Ich echt überhaupt keine Ahnung davon.

Ich habe morgen einen Termin bei der Arge und soll eine Einnahme Überschuss Rechnung mitbringen.

Kann Ich dafür ganz einfach die Anlage EKS + Abschließende Angaben.. von der Arge Homepage nehmen? https://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Vordrucke/A07-Geldleistung/Publikation/Anlage-EKS-Erklaerung-Einkommen-Selbstaendiger.pdf + https://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Vordrucke/A07-Geldleistung/Publikation/Abschliessende-Angaben-Einkommen-Selbstaendiger.pdf
Was kann/muss Ich alles reinschreiben? Ich habe zum Beispiel ein Sprinter für 7000 Euro gekauft bzw zahle Ich monatl. ab. Den brauche Ich ja für die Arbeit (Material, Werkzeug, Leitern, Gerüst), fahre den aber nicht selbst, aber auch kein Angestellter. Kann Ich die Kosten für meinen Führerschein mit darein schreiben, den mache Ich ja gerade für die Arbeit.
Firmensitz ist mein Wohnsitz, abgetrenntes Büro, wie rechnet sich das mit dem Telefonanschluss, oder der Miete.

Ich hoffe Ihr könnt mir ein wenig helfen. Habe da echt überhaupt keine Ahnung von.
Vielen Dank
 

Pfiffi

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Sorry, fängst aber zeitig damit an.

Das Formular EKS ist ausreichend, es gibt dort beim herunterladen auch eine Hilfe die Dir einiges erklärt.

Wenn noch nie gemacht, dann viel Spass, aber so etwas ist leider immer schwierig per Netz oder Forum zu erklären.
 

DeppvomDienst

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Das heisst, Du hast eigentlich grundlegende Fragen, wie man die EKS überhaupt ausfüllt ^^

Einnahme-Überschussrechnung.
Du kannst sie mitnehmen, aber nur zur Vorlage.
Dabei würde ich dem SBchen erklären, dass wenn er die Anlage EKS mit der Einnahme-Überschussrechnung vergleicht, dann wird SBchen feststellen, dass diese nahezu identisch sind und er mit der EÜR im Grunde nach überhaupt nichts anfangen kann.

Ich weiss auch nicht, was die dahinter vermuten. Bestimmt irgendwas total Schlaues, mit dem man dann irgendwas (was auch immer) nachweisen oder belegen kann.
Die EKS-Formulare sind fast schon wie eine EÜR aufgebaut, ist also Käse, wenn man das nochmal ausdruckt und vorlegt.

Zu den Inhalten der EKS:
Darlehen Sprinter, weiss ich nicht, wann Du das aufgenommen hast.
Aber das Darlehen kannst Du auf der ersten Seite in Punkt 3 angeben.
In den alten Formularen war unter den Angaben "A" noch was vom Darlehen dringestanden, hier ist nach den neuen Formularen nichts mehr einzutragen.
Die Tilgungsraten für das Darlehen trägst Du unter B16 ein.

Führerschein kannst Du angeben, trag die Kosten halt unter B14 ein. Ob sie anerkannt werden, sei mal dahingestellt.
Natürlich kannst Du nur entsprechend die Kosten eintragen, wenn Du dafür auch Rechnungen und Zahlbelege nachweisen kannst.

Immer dran denken:
* Keine Buchung ohne Beleg!

Das gilt auch bei der Abrechnung fürs Jobcenter.

Abgetrenntes Büro:
Vorsicht!
Wenn Du angibst, dass Du x Quadratmeter Deiner Wohnung gewerblich nutzt, wird Dir der Teil von den Kosten der Unterkunft (KdU) abgezogen. Überleg Dir das gut!

Ich selbst nutze auch meine Privaträume, allerdings nur den buchhalterischen Teil, mit anderen Worten: Meinen Computer.
Dass hier noch 3 Aktenordner herumstehen ist keine betriebliche Nutzung, deswegen gebe ich auch an, dass ich mein Gewerbe zwar unter der Privatadresse führe, aber keine gewerblichen Räume nutze - mache ich ja auch nicht.
Nur weil da irgendwo drei Ordner stehen... ist das noch lange nicht gewerblich genutzter Raum.

Telefonkosten...
B11 ... kannst Du dort eintragen. Allerdings ist die Frage, ob der Anschluss gewerblich und privat genutzt wird. Wenn ausschließlich gewerblich, dann trag da die volle Summe ein, wenn gemischt, dann eben nur einen Teil.
Wirst dann ja sehen, was die davon anerkennen und was nicht.

Ist alles nicht so kompliziert, wie es aussieht.

Geh auf die Webseite der Arbeitsagentur und lade Dir unter den Formularen das EKS-Formular herunter.
Achtung! Das gibts dort zweimal.
Einmal für die "Prognose", einmal die "abschließenden Angaben".

Die EKS füllst Du dort monatsweise aus, jede Spalte = 1 Monat.
Immer zum jeweiligen Bewilligungszeitraum.
Wenn Dir Leistungen von Juli bis Dezember bewilligt werden, gibst Du in den abschließenden Angaben auch die Daten von Juli bis Dezember an. Abzugeben sind diese bis zwei Monate nach Ablauf des Bewilligungsabschnittes.

Die Prognose gibst Du 6 Monate für die Zukunft ab.
Das heisst, wenn Du Leistungen von Januar bis Juni beantragst, gibt Du dort Deine Prognose für Januar bis Juni ab... Aber da allergrößte Vorsicht!
Das was Du prognostizierst ist oft nicht das, was die auch für voll nehmen.
Das heisst, prognostizierst Du zu niedrige Einnahmen, setzen diese die Einnahmen auch gerne mal hoch...
Oder akzeptieren prognostizierte Ausgaben nicht.
Oder Du setzt die zu erwartenden Einnahmen zu hoch an und stehst dann plötzlich ohne oder mit viel zu wenig Geld da, kannst Deine Miete nicht bezahlen und aufgrund Mittellosigkeit auch gar nicht mehr arbeiten, so dass die Einnahmen wegbrechen.

Zutreffend ist für Dich der § 3 ALG-II-VO
Einfach mal durchlesen, ist gar nicht so schwer zu verstehen.
 

Seepferdchen 2010

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Hallo,

Hier geht es um die Einnahmen und Ausgaben.

Schau dir mal diesen Link an:

gruendungszuschuss.de :: Für kleine Gründer: So geht die Einnahme-Überschuss-Rechnung

Du hast doch zwei Konten hoffe ich jedenfalls Bank und die Kasse, hast du diese immer geführt?

Oder hast du gerade erst mit deiner Selbstständigkeit angefangen???

Du brauchst ja für die zwei Konten Anfangsbestände.

Und da Pfiffi recht das im Forum ist etwas schwierig.

Ist der Telefonanschluss noch auf deine private Rechnung?

Miete bzw. abgetrenntes Büro kannst du über das FA gelten machen.(hier reicht auch die Angabe nur PC Platz für das JC)

Wenn du garnicht zurecht kommst dann lass es dir vom Steuerberater erklären,
ich weiß das kostet auch Geld.


:icon_pause:
 

DeppvomDienst

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Steuerberater empfehle ich sowieso.
Zumindest für die Steuererklärung.
Die Kosten richten sich nach der Höhe des Umsatzes und des Umfanges und dürften bei nem "Hartzi-Gewerbe" selten die 300 Euro übersteigen.
Das sollte man sich leisten, hält viele potientielle Probleme vom Hals.
Die Kosten können natürlich einnahmemindernd geltend gemacht werden in der EKS, auch wenn die Jobcenter es gerne verweigern oder ablehnen.
 

alpha

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EÜR ist aber mit Abschreibungen, EKS ohne. Außerdem steuerr. EÜR 30c/km, EKS nur 10c/km...... nur als Hinweis.
 

DeppvomDienst

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Das ja.
Auch ein Grund, wieso EÜR beim Jobcenter einfach keinen Sinn ergibt.
 

Mollmops

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Ich habe zum Beispiel ein Sprinter für 7000 Euro gekauft bzw zahle Ich monatl. ab. Den brauche Ich ja für die Arbeit (Material, Werkzeug, Leitern, Gerüst), fahre den aber nicht selbst, aber auch kein Angestellter.
Hm, du fährst den nicht und ein Angestellter auch nicht. Steht der nur rum?

Kann Ich die Kosten für meinen Führerschein mit darein schreiben, den mache Ich ja gerade für die Arbeit.
Ich bezweifle, dass die anerkannt werden. Das Argument des JC wird sein, dass dir der Führerschein nicht ausschließlich beruflich nutzen wird, sondern auch privat. War bei mir in einem ähnlichen Fall so: Wollte einen Sprachkurs belegen, um einen Anbietervorteil zu haben. Begründung der Ablehnung: Die Sprachkenntnisse nützen mir auch privat etwas, z. B. wenn ich ins Ausland in den Urlaub fahre.
Den Führerschein vorher mit dem JC abzusprechen wäre cleverer gewesen.

Firmensitz ist mein Wohnsitz, abgetrenntes Büro, wie rechnet sich das mit dem Telefonanschluss, oder der Miete.
Telefonkosten: 50 % Grundgebühr sofern es nur einen Anschluss gibt, Gesprächskosten müsstest du einzeln nachweisen, welche Höhe für geschäftliche Telefonate angefallen sind. Wenn du Flatrate hast, dann 50 %.
 
R

Rounddancer

Gast
Also ich unterscheide nach Einnahmen und Asgaben,- und die zugehörigen Belege kriegen da ne Nummer und die vermerke ich afm Kontoauszug meines Geschäftskontos,- eine Kasse führe ich nicht,- da ich fast keine Kunden-Barumsätze habe,- und wenn, dann würde ich die als Einnahmen buchen,- und dann als "bar" auf dem Beleg vermerken.
 
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