einladung zum vorstellungsgespräch arbeitsgelegenheit

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magic_hartz

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hallo zusammen,

wurde zu einem vorstellungsgespräch für eine arbeitsgelegenheit eingeladen.
in meiner egv VA ist aber nichts davon zu lesen, dieses machen zu "müssen". denke mal wird dann extra zugewiesen werden.

bitte jetzt nicht falsch verstehen aber die tätigkeit dieser arbeitsgelegenheit (hilfskraft für öff. anlagen) entspricht nicht gerade meiner vita.
bin im mom selbständig (seit 15 monaten) und komme aus dem kaufmännischen.
wenn diese arbeitsgelegenheit im kaufmännischen sein würde und ich dadurch auch meine "erfahrungen" steigern könnte, wäre alles halb so tragisch. aber diese tätogkeit hilft mir ja nun gar nicht zur eingliederung.

ich werde mir alles mal genau anhören beim vorstellungsgespräch und dann auf die zuweisung warten.
wie lange "darf" denn die zeit zwischen vorstellungsgespäch und zuweisung/beginn liegen. sprich wie lange hätte ich zeit die zuweisung zu prüfen?

ein problem ist - so denke ich es mir - dass mein SB ein persönliches problem mit mir hat. ich sehe es eigentlich mehr sportlicher natur und will mich nicht zu sehr mit denen rumärgern. dazu habe ich viel zu viel stress um meine selbständigkeit zum laufen zu bringen.

da hätte ich gleich ne frage, diese arbeitsgelegenheiten/1€ jobs sollen doch dazu sein um arbeitslose in ein geregeltes arbeitsleben zu "verhelfen". ich sitze jeden tag 10 stunden am rechner und betreibe dort oder vor ort kundenakquise. also weiß ich schon was es bedeutet zeitlich ein geregeltes arbeitsleben zu haben.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Vorstellungsgespräch bei einer AGH ist nicht.
Informationsveranstaltung des Trägers geht. ist das Meldetermin nach 59/309? Dann muss da ein JC-Mitarbeiter anwesend sein.
Also nichts von dir erzählen und auch keine Unterlagen mitnehmen.
Deren Unterlagen zum prüfen mitnehmen, falls die meinen das du was unterschreiben sollst.
 
E

ExitUser

Gast
wurde zu einem vorstellungsgespräch für eine arbeitsgelegenheit eingeladen

von wem ?
vom träger diregt oder vom JC ?

wenn es vom JC stammt mit RFB dran must du hin aber mehr nicht

massnahmen jeglicher art müssen zugewiesen werden wenn das JC möchte dasman dran teilnimmt
 

magic_hartz

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einladung direkt vom JC

arbeiten für bauhof/grünflächenamt.

ich werde selbstverständlich zu diesem vorstellungsgespräch erscheinen und mir dort alles anhören. unterschreiben direkt vor ort werde ich nichts.

wie sieht denn die rechtslage aus, da ich ja eigentlich selbständig bin und diese arbeitsgelegeheit ja rein gar nichts mit meiner beruflichen vita (im kaufmännischen) zu tun hat und ich ein "geregeltes" arbeitsleben ja habe.

hier der VA
 

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Couchhartzer

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Die Ausführung:
die tätigkeit dieser arbeitsgelegenheit (hilfskraft für öff. anlagen) entspricht nicht gerade meiner vita.
zusammen mit der nachfolgenden Ausführung:
arbeiten für bauhof/grünflächenamt.
die aufgrund der allgemein bekannten Definitionen der Begrifflichkeiten "bauhof/grünflächenamt" bereits offenlegen, dass solche Grünflächenämter / Bauhöfe gemeindeeigene Betriebe sind, veranlasst mich auf Folgendes hinzuweisen:
Gemeinnützige Arbeit ... ist nur dann "zusätzlich", wenn es sich um Arbeiten handelt, die im Rahmen vorhandener Arbeitsplätze regelmäßig nicht durchgeführt werden. An dem Merkmal der Zusätzlichkeit mangelt es, wenn die Arbeiten in jedem Fall durchgeführt werden müssen. (OVG Lüneburg 23.06.1983, FEVS 1984, 26 ff.)

Straßenreinigen, Heckenschneiden und Laubkehren in Grünanlagen oder Friedhöfen, Schwimmbäder putzen, Sportanlagen pflegen, Wäschereiarbeiten im Krankenhaus, Ausleihe in Bibliotheken, Hausmeistertätigkeiten in Schulen usw. sind keine zusätzliche Arbeiten. Schneeräumen im Winter ebenfalls nicht. (VG Berlin, ZfSH 1984, 374)

Arbeiten, die nur zur Einsparung normaler Arbeitskräfte dienen bzw. die wegen haushaltspolitisch bedingten Personalmangels nicht im notwendigen Umfang durchgeführt werden können, obwohl sie zur eigentlichen Aufgabenerfüllung (etwa der Gemeinde) gehören, fallen nicht hierunter (unter zusätzliche Arbeiten). (OVG NW 27.05.1991, FEVS 1993, 30, ebenso OVG NW 19.07.1995 Az: 8 A 46/92)


 

gelibeh

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Das heißt, in der EGV ist noch nicht mal ansatzweise was von einem EEJ erwähnt. Leider wissen wir immer noch nicht, wasauf dem Einladungszettel steht. Wenn Du das nicht preisgeben magst, ist das okay, aber Hilfe gegen den EEJ ist dann schwer.
 

magic_hartz

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hallo gelibeh,

text:

Einladung zu einem Vortsellungsgespräch für eine Arbeitsgelegenheit nach §16d SGBII

Sehr geehrter magic_hartz,

Sie erhalten Leistungen nach dem SGBII. Für erwerbsf#hige Leostungsberichte, die keine Arbeit finden können, sollen Arbeitsgelegenheiten geschaffen werden. Für im öffentlichen Interesse liegende, zusätzliche Arbeiten ist den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen zusätlich zum ALGII einen angemessenen Mehraufwandsentschädigung zu zahlen.

Nach §2, 10 und 16 SGBII sind Sie verpflichtet, alle Möglichkeiten zu nutzen, um Ihren Lebensunterhalt aus eigenen mitteln und Kräften zu bestreiten und an allen Maßnahmen zur Eingliederung mitzuwirken.

Ich habe für Sie folgende Beschäftigung im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit nach §16d SGBII vorgesehen:

Bauhof/Grünflächenamt
Arbeitsort
Ansprechpartner
30h/Woche
zusätzliche Hilfskragt bei der Pflege öffentlicher Anlagen
Ich lade Sie daher am um zum Vorstellungsgespräch ein.

Diese Tätigkeit ist im Rahmen des §16d SGBII begründet kein Arbeitsverhältnis im Sinne des Arbeitsrechts bzw. kein Besch#ftigungsverhälznis im Sinne der Sozialversicherung. Sie erhalten eine Mehraufwandsentschädigung von 1,00€ für jede nachweislich geleistete Arbeitsstunde. Für Arbeitsstunden, die z.B. infolge von Krankheit oder Feiertagen ausfallen, erhalten Sie keine Mehraufwandsentschädigung. Das Arbeitsangebot ist befristet für die Dauer von 6 Monaten.

Rechtsfolgebelehrung:

Mit freundlichen Grüßen
JC



Einladung kam direkt vom JC.
 

Couchhartzer

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Ich habe für Sie folgende Beschäftigung im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit nach §16d SGBII vorgesehen:

Bauhof/Grünflächenamt
Arbeitsort
Ansprechpartner
30h/Woche
zusätzliche Hilfskragt bei der Pflege öffentlicher Anlagen
Du könntest, aufgrund der offenbar fehlenden aber gesetzlich als zwingend vorgeschriebenen Zusätzlichkeit, dem Jobcenter mal sehr deutlich klarmachen, dass du es im Rahmen eines Wertersatzverfahrens auf Zahlung des Tariflohnes in einem SG-Verfahren verklagen wirst, wenn sie auf der Ausführung eines solchen rechtswidrigen Ein-Euro-Job bestehen möchten. :cool:

Die Aktenzeichen, mit jeweiligem Entscheidungsdatum und Links zu grundlegenden Urteile des BSG zu diesem Wertersatz, die zu vollen Lasten des JC gehen werden, findest du nachfolgend hier:

- B 14 AS 98/10 R - (13.04.2011)
https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb...esgb&id=145545

- B 14 AS 101/10 R - (13.04.2011)
https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb...esgb&id=145298

- B 4 AS 1/10 R - (27.08.2011)
https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=146171&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
 

gelibeh

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zusätzliche Hilfskragt bei der Pflege öffentlicher Anlagen
was soll das denn sein. Was für zusätzliche Aufgaben soll es denn da geben?
Steht da der genaue Einsatzort? Die genaue tägliche Verteilung? Also morgens von 8-xxUhr? Genaue Tätigkeitsbeschreibung fehlt.

Ist das bei Dir eine Optionskommune?
 

gelibeh

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Die müssen Dir aber eine Zuweisung schicken.
Ich bin mir jetzt nicht hundertprozentig sicher, bin aber der Meinung, dass ein EEJ in der EGV zu stehen hat. Und das tut er nicht. Daran dürfte auch eine Zuweisung nichts ändern. Ich guck mal, ob ich das Urteil finde.
 

magic_hartz

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hallo zusammen,

bin jetzt von dem "vorstellungsgespräch" wieder zu hause.

fangen wir mal von vorne an.
ca. 20 personen versammelten sich in einem großen raum. jemand vom JC stellte sich und die mitarbeiter der einzelnen abteilungen (bauhof, grünflächenamt) vor und erläutertete welche stellen es zu besetzen gilt.
Bauhof
Grünflächenamt
Museum
Tennisverein :eek:

Die netten Mitarbeiter der Abteilungen stellten kurz die Aufgabengebiete vor:
Für den Bauhof würden Helfer und Handlanger (ja dieses Wort ist gefallen) gesucht, für das Grünflächenamt welche für die Grünflächen überwiegend an der Straße, für das Museum jemand der öffnet Kundenkontakt und Kassentätigkeiten macht und für den Tennisverein der die Grünflächen in Schuss hält. Kann auch mal sein, dass man ganz alleine dort vor Ort ist.
Bein den einzelnen Tätigkeitsbereichen konnte ich mir das grinsen nicht verkneifen, gepaart mit kopfschütteln. Habe mir die ganze Zeit überlegt was an diesen Tätogkeiten zusätzlich ist und wer es sonst machen würde. Naja erst mal egal.

Dann waren die Teilnehmer an der Reihe, jeder sollte sich kurz vorstellen und was er denn machen möchte. Als ich dann an der Reihe war, hatte ich kurz überlegt zu diskutieren, verwarf aber ganz schnell diese Gedanken und sagte nur meinen Namen und das ich auf die Zuweisung warte. Auf Nachfrage was ich mir denn Vorstellen könnte, erwiderte ich halt nur, dass ich auf die Zuweiseung warte und Selbständig bin.

Von einem Teilnehmer wurde gefragt wie viele Stellen es denn geben würde. Antwort vom JC: jeder wird schon was bekommen.

Na ich warte dann mal auf die Zuweisung.

Ich finde das persönlich wirklich richtig krass, explizit wurde genannt das es sich um Helferstellen handelt. Dann sollen sie diese auch Ordnungsgemäß entlohnen
 

magic_hartz

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Hallo zusammen,

rechne nächste Woche täglich mit der Zuweisung zu einer Arbeitsgelegenheit.
Hintergrund ist folgender, am Freitag war ich zur Abgabe meiner Bewerbungsbemühnungen im JC und dort wurde mir schon "geflüstert", dass ich für die Stelle im Museum vorgesehen bin.

Ich bin gespannt wie es weiter geht. Kann der Maßnahmeträger auch die Kommune sein oder muss es ein "zertifizierter" Maßnahmeträger sein?
Möchte aber hier noch mal betonen, dass es mir nicht um die Arbeit an sich geht, nur fide ich es eine Sauerei, dass man für 1€ den Hampelmann macht und die sich keinen Festangestellten suchen der zumindest in Teilzeit dort arbeitet.
Ausserdem bin ich, wie ich oben schon schrieb, Selbständig (nur sind die Umsätze mehr als schwach) und meine Lebensgefähritin geht voll Arbeiten und wir bekommen somit nur eine "Aufstockung".
 

gelibeh

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Du brauchst eine EGV/EGV-VA in der etwas von einem EEJ steht. Ohne das nutzt auch keine Zuweisung was.
In der EGV/Zuweisung haben ganz genau die Tätigkeiten zu stehen, die Du machen sollst. Der Maßnahmeträger darf sich da nichts aussuchen. Und auf Einladungen von einem EEJ-Träger braucht man nicht reagieren.
 

gelibeh

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Der EEJ muss in der EGV oder einem EGV-VA stehen. Als erstes das prüfen. Steht da ein EEJnurganz grob beschrieben drin,muss eine Zuweisung erfolgen. Da hat alles genau drinzustehen, was derjenige da machen soll. Dann kann man prüfen, ob diese Arbeiten denn zusätzlich, im öffentlichen Interesse und wettbewerbsneutral sind. Aus dem Grund sollte man nie eine EGV unterschreiben. Steht der EEJ in einem EGV-VA, kann man dagegen Widerspruch einlegen, genauso gegen eine Zuweisung. Was man als Begründung nimmt, muss im Einzelfall im Forum erfragt werden.
 

gelibeh

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Also ersteinmal der "Einladung" folge leisten und abwarten, was die da schon wiedermal vorhaben.
Wenn das eine Einladung nach §59 SGBII in Verbindung mit §309 SGBIII ist dann musst Du da hin. Aber Du musst nie etwas vor Ort unterschreiben auch keine EGV.
 

magic_hartz

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So und wieder mal was neues in meinem "Fall". Heute musste ich zum JC. Zuerst sollte ich mit der zuständigen Mitarbeiterin für das Museum sprechen. Dieses wurde aber wieder schnell verworfen, weil man mich nun als Hausmeisterhelfer vorsieht.
Ich bekam eine Aufforderung zur Einholung eines erweiterten Führungszeugnisses. Da die austellende Behörde nur über die Straße liegt, habe ich dieses dann auch gleich beantragt.
War das ein Fehler?
Zusätzlich wurde mir vom SB gesagt, ich müsse ein Attest einholen, wo mir bestätigt wird, dass ich keine ansteckenden Krankheiten habe. Dieses verlangte ich schriftlich. Wenn diese Aufforderung schriftlich kommt, werde ich erst mal einen Antrag auf Kostenübernahme stellen.
Da ich ein paar mal gefragt wurde, ob ich mir die Stelle als Hausmeisterhelfer vorstellen könnte, antortete ich, dass ich auf die Zuweisung warte und dann geschaut wird was die genauen Tätigkeiten sind.
Darauf grinste mich SB süffisant an, mit der Bemerkung "Keine Angst Herr magic_hartz, ich mache bei sowas keine fehler".

Ich grinste zurück und las in Gedanken meine EGV/VA durch. Wo stand das noch mal mit der Arbeitsgelegenheit/1€Job?

Naja was solls, ich nehme es sportlich, auch wenn ich innerlich ab und an einfach nur am verzweifeln bin wenn ich die Argumentationen der SB folge. Aufregen bringt aber nichts.

Soll ich eigentlich das mit dem fehlenden "Eintrag Arbeitsgelegenheit" in der EGV/VA, jetzt gleich mal anmerken um Papier-, Drucker- und Portokosten zu sparen oder hat die Zuweisung einen ersetzenden Charakter zur EGV/VA?
 
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