Einladung zum Termin, noch nie so formuliert bekommen. (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Brezel

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 Dezember 2016
Beiträge
72
Bewertungen
7
Grüße an Alle

Habe einen Termin meines SB´s für nächste Woche bekommen. Allerdings ist die Einladung etwas anderst formuliert und dem ein oder anderem vllt bekannt. Es gab über letztes Jahr mehrere Fällt in denen mein SB versucht hat mir ans Bein zu gehen, mehrere rechtswidrige Aktionen die ich aber allesamt ohne Probleme beim SG und durch Widerspruch abblocken konnte.

Und mir reicht es nun absolut, ich würde gerne Dienst und Fachaufsichts Beschwerde in ganz großem Umfang einreichen um ihn mal vor die Schranken zu weißen.

Zu der Einladung hatte ich im Forum hier auch schon etwas gefunden und wollte wissen ob die Forderung von DonOs im 4ten Beitrag auch benutzt werden kann. Im Anhang befindet sich meine Einladung, vielen dank im voraus.

Einladung trotz Krankmeldung reicht nicht?!
 

Anhänge

Couchhartzer

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 August 2007
Beiträge
5.550
Bewertungen
9.769
Und mir reicht es nun absolut, ich würde gerne Dienst und Fachaufsichts Beschwerde in ganz großem Umfang einreichen um ihn mal vor die Schranken zu weißen. [/URL]
Wegen was denn?
Wegen einer Einladung die zulässige Einladungsgründe enthält?
Na ja - wenn du meinst.
Es darf ja gottseidank jeder selber entscheiden, ob und wie sehr man sich damit auch selber zur Lachnummer macht, aber man sollte dafür nicht auch noch Unterstützung von Aussenstehenden erwarten, wenn wie hier die Gründe der Einladung korrekt und auch zulässig sind.
Dieses Bein sollte man sich dann ganz alleine stellen.
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
8.525
Bewertungen
8.358
Gab es denn in der Vergangenheit schon Termine, die du mit Krankenschein nicht wahrgenommen hast? Lt. deinen anderen Threads ist das zu vermuten.

Denn um den Passus mit der Wegeunfähigkeitsbescheinigung dürfte es dir doch gehen, oder?

Deine Beschwerden werden fff. sein. Damit setzt du keine Schranken. Weiß Gott nicht.
 

Brezel

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 Dezember 2016
Beiträge
72
Bewertungen
7
Nicht deswegen, sondern wie oben schon erwähnt wegen den letzten paar Rechtswidrigen Aktionen. Da hat er mir einmal für ein Praktikum OAW angerechnet. Ein anderes mal kam ne Sanktion wobei die Begründung die ich schriftlich eingereicht hab Ignoriert worden ist. Post hat wohl Fehler gemacht... Dann kam ein schreiben + Sanktion ich hätte wohl ein Jobangebot abgelehnt, was auch nicht der Fall war. Dass hat das SG auch ganz schnell für mich geregelt...

Und wie in dem anderen Beitrag ist diese Einladung wohl auch nicht ganz Rechtens und Begründet, meine Termine hab ich immer wahr genommen. Selbst in der letzten Maßnahme wo ich mal krank war bin ich am letzten Tag trotz schein hingegangen. Mein SB versucht permanent mit solchen Aktionen mir ans Bein zu fahren und durchgekommen ist er mit nichts davon. Und genau das reicht mir mittlerweile!
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
8.525
Bewertungen
8.358
Ich habe natürlich nicht alle deine anderen Threads gelesen, aber zumindest in einem ging es um eine Einladung und dass du gerade krank geschrieben wärst. Urteile oder Beschlüsse, die du erreicht hast, habe ich nicht gelesen.

Es hindert dich natürlich niemand, dich über deinen Vermittler zu beschweren. Allerdings ist es eben meistens Zeitverschwendung, da "fff."
 

erwerbsuchend

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
18 Juni 2017
Beiträge
3.791
Bewertungen
3.042
Nicht deswegen, sondern wie oben schon erwähnt wegen den letzten paar Rechtswidrigen Aktionen.
Was hat die Vergangenheit mit diesem Termin zu tun? Kannst du so genau die Zukunft vorhersagen, dass du genau weißt, dass in diesem Termin rechtswidrige Dinge passieren? Womit würdest du eine Beschwerde gegen diesen Termin genau begründen wollen?
 

Brezel

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 Dezember 2016
Beiträge
72
Bewertungen
7
Es hindert dich natürlich niemand, dich über deinen Vermittler zu beschweren. Allerdings ist es eben meistens Zeitverschwendung, da "fff."
Was mich halt oft so wurmt ist das es sehr viele andere gibt die sich mit sowas überhaupt nicht aus kennen, viele haben Angst vor Sanktionen und spuren dann aus Prinzip weil sie sich fürchten. Man hat ja wesentlich mehr Rechte als einem bewusst ist.

Aber wenn man sich immer schikanieren lässt hört sowas leider auch nie auf. Deswegen geh ich da gern,sowie möglich, dagegen vor. Das war bei mir schon deutlich schlimmer seit mein SB verstanden hat das er mit seinem Mist bei mir nicht durch kommt hat er deutlich zurück geschraubt.. nur die Einladung hier jetzt, klar geh ich hin bin ja nicht krank, aber durchkommen soll er mit sowas auch nicht.
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
8.525
Bewertungen
8.358
Aha. Ich kann nur an der Einladung nichts schlimmes entdecken bis auf die Forderung nach WUB, was mir lt. deinen anderen Threads nicht ganz unberechtigt klingt.

Du bist doch bald in der Ausbildung zum Justizvollzugsbeamten, wenn ich das richtig verstanden habe, ein Ende der JC Aera ist doch in Sicht?!
 

Brezel

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 Dezember 2016
Beiträge
72
Bewertungen
7
Du bist doch bald in der Ausbildung zum Justizvollzugsbeamten, wenn ich das richtig verstanden habe, ein Ende der JC Aera ist doch in Sicht?!
Ich hoffe es ja, beworben hab ich mich schon letztes Jahr, gibt ne stelle für April und Oktober. Was mir an dieser Einladung nicht passt wäre der verlinkte Beitrag von DonOs im anderen Thread. Es stimmt durchaus das ich öfter Krank war, jedoch hab ich Termine immer eingehalten.
 

erwerbsuchend

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
18 Juni 2017
Beiträge
3.791
Bewertungen
3.042
Was mir an dieser Einladung nicht passt wäre der verlinkte Beitrag von DonOs im anderen Thread. Es stimmt durchaus das ich öfter Krank war, jedoch hab ich Termine immer eingehalten.
Was stört dich daran genau? Die WUB kann es ja nicht sein, wenn du den Termin gesundheitlich wahrnehmen kannst und willst.
 

Caramell

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
23 November 2015
Beiträge
710
Bewertungen
340
Brezel, ich verstehe auch nicht warum Du Dich wegen der Einladung beschweren willst.

Klar man muss sich nicht alles gefallen lassen, das ist richtig. Aber wenn man dem Sachbearbeiter den Kampf ansagt, dann wird der alles legalen rechtlichen Mittel ausschöpfen um Dich zu ärgern. Und jemand ärgern macht eben nur Spaß, wenn man merkt der ärgert sich auch. Das wäre der Fall, wenn Du Dich beschwerst.
Manchmal ist eben weniger mehr.
 

DenkenVerboten!

Elo-User*in
Mitglied seit
2 Februar 2018
Beiträge
36
Bewertungen
22
Ich kann deine Wut sehr gut verstehen. Ich war in genau der gleichen Situation, und stocksauer was dem SB einfällt sich anmaßen zu wollen er/sie wäre medizinisch qualifiziert meinen Gesundheitszustand zu beurteilen und das Urteil meines Arztes anzuzweifeln.

Ich sehe es mittlerweile auch so, dass eine Beschwerde hier kaum etwas bringen wird.
Einerseits, wie Caramell schon richtig gesagt hat, du damit aufzeigst mit welchen Mitteln dein SB dich am meisten ärgern kann.

Andererseits weil viele vermeintliche Gründe für Beschwerden "zu seicht" sind.
Damit meine ich, wenn dein SB dich physisch angegriffen hätte, oder dich (vor Zeugen) beleidigt hätte, oder ähnliches.
Alles, wobei dir ein wirklicher Schaden entsteht. Dann wäre eine Beschwerde durchaus angebracht.

Wegen dem Versuch eine WUB von dir zu verlangen, ist dir (noch) kein großer Schaden enstanden.
Und leider wird diese WUB in der Praxis auch immer häufiger verlangt, und noch mehr leider kommen die JC anscheinend auch immer öfter damit durch.


Lies dir mal diesen sehr guten Beitrag von BurnsTom durch, zum Thema Beschwerden:
Sich beschweren im Jobcenter - Wissenswertes zum Kundenreaktionsmanagement



Wenn du dich nun gegen den SB am Punkt der WUB zumindest ein bisschen wehren möchtest, schlage ich vor du liest die von veritasdd weiter oben verlinkten Beiträge ab #36
durch.

Besonders die angesprochenen Anträge auf Auskunft des Ermessens in den Beiträgen #37, #40 und #41 finde ich sehr hilfreich.
Macht deinem SB mehr Arbeit, und mehr Arbeit zu verschaffen kann auch eine Art der indirekten Beschwerde sein, in meinen Augen.
Zumindest zeigt es dem SB, das du dir nicht unbedacht alles einfach so gefallen lässt.


Hier mal auszugsweise ein paar, wie ich finde, hilfreiche Zitate aus den Beiträgen:

veritasdd meinte:
Wenn das Verlangen einer „Wegeunfähigkeitsbescheinigung“ tatsächlich im Ermessen der Behörde stehen sollte, dann muß die Behörde dieses Ermessen auch ausüben und dem Betroffen die Gesichtspunkte mitteilen, welche für die Entscheidung der Behörde maßgebend waren (vgl. § 35 Absatz 1 Satz 3 SGB X).
[..]
veritasdd meinte:
[..]Ich schlage dir vor, dein JC mal nach der gesetzlichen Grundlage dieser WUB zu fragen (Antrag auf Auskunft und Beratung nach §§ 13-15 SGB I).

Lies dir aber auch die vollständigen Beiträge durch, nicht nur die aus dem Zusammenhang genommenen Zitate hier.
Da stehen noch viel mehr interessante Dinge drin.
 
Oben Unten