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Einladung zum gespräch beim FM trotz Krankmeldung

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Luigi Vampa

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#1
Hallo zusammen,
ich bin die zweite Woche AU und habe heute eine Einladung zu einem Gesprächstermin bekommen. Der Brief wurde am 16.4 verfasst der Termin ist am 23.4. Selbstverständlich werde ich den Termin nicht wahrnehmen da ich weiterhin AU bin. Ich habe meinen FM mit einem Einschreiben geantwortet.
Wer von euch hat mit einem solchen fall Erfahrungen??
Lg Luigi Vampa
 

Arania

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#2
Krankmeldung bedeutet leider nicht immer automatisch das man einen Termin nicht wahrnehmen kann, das wäre bei Bettlägerigkeit oder infektiösen Krankheiten der Fall, also wäre ein Attest vom Arzt besser
 

RobertKS

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#3
Hallo Luigi,

dem Statement von Arania bleibt noch anzufügen: Einen Termin nicht wahrzunehmen erfordert einen wichtigen Grund.Wärest Du bettlägerig krank geschrieben - was mit Attest des behandelnden Arztes belegt werden müsste - wäre das ein solcher, ansonsten kommst Du nicht umher diesen Termin wahrzunehmen, denn dazu bist Du, leider, verpflichtet.

Gruß Robert ;)
 

Zwiebel

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#4
Hallo,
es kommt aber auch darauf an,was man für einen FM hat!Hatte erst meinen termin verschoben,da ich an dem tag einen wichtigen arzttermin hatte.bekam einen neuen termin ohne probleme.
in luigi`s fall ist die AU ja eigendlich beim FM.die fordern eigendlich nur atteste wenn denen "nur"die AU nicht aussreicht.man kann ja nicht jedesmal ein attest mitliefern,denn meistens kostet es ja auch ein paar euro!
 

Hexe45

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#5
Auch wer nicht bettlägrig ist muß automatisch an einem termin teilnehmen. Beim Burnout ZB biste nicht unbedingt bettlägrig, aber denoch wär da so ein termin ja wohl nicht durchführbar.Sollte nur ein Beispiel sein, wer krank ist ist krank.Und ob jemand der krank ist einen termin wahrnehmen kann entscheidet der Arzt und eventuell noch der Vertrauensarzt
Gruß
Hexe
 

Luigi Vampa

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#6
Ich lass es darauf ankommen

Hallo ihr Lieben,
danke für euere Feedbacks. Dieses XXXXXX möchte mit mir eine Eingliederungsvereinbarung abschliessen. Dazu wäre zu sagen daß ich am 22.3.2007 eine Amtsärztliche Untersuchung hatte. Morgen frage ich bei der Arbeitsagentur nach ob das Gutachten schon Fertig sei. Denn die Optionskommune gab das dort in Auftrag. Ist es noch nicht fertig wird es gewaltig knallen. Ich möchte aufgrund meiner Schwerbehinderung zum Beruflichen Integrationsdienst und mein Fallmanager hätte mich gerne in einem Ein Euro Job möglichst in meinem alten Job als Industriemechaniker.
Meine Vorgehensweise habe ich mit dem DGB Vorsitzenden der Region in der ich Wohne abgesprochen und er sagte mir schauen wir mal was passiert.

Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren.

Die Menschenwürde ist dann zu Ende wenn sie anfängt Geld zu kosten
 
E

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Gast
#7
Krank ist krank

Dieses Thema hatten wir hier doch schon oft. Wenn Du vom Arzt eine AU-Bescheinigung hast, musst Du überhaupt keinen Terminen bei der Arbeitsagentur bzw. bei der ARGE befolgen.

Bettlägerig und andere Bescheinigungen entspringen der Phantasie irgendwelcher SB.

Vor Gericht sieht es aber etwas anders aus.

Eine AU ist immer ausreichend.

Arbeitsunfähig ist arbeitsunfähig.

Ein arbeitsloser Mensch darf laut der Arbeitsunfähigkeitsrichtlinien nur noch krank geschrieben werden, wenn er nicht mehr als 3 Stunden am Tag arbeiten kann. Das heißt, ist ein Mensch krankgeschrieben, ist er höchstens für 3 Stunden am Tag belastbar und kann nur das allernötigste erledigen. Derartige Termine sind dann nicht mehr wahrnehmbar, denn sie widersprechen den Krankschreibungsrichtlinien und verstoßen dagegen.

"Arbeitsunfähig" ist ein Arbeitsloser doch nur dann, wenn er durch die Erkrankung so behindert ist, dass er auch nicht vermittlungsfähig ist. Wenn der Arzt schon mal eine AU-Meldung (Fachjargon) ausstellt, dann hat das Arbeitsamt (das hier anstelle eines Arbeitgebers steht) dies zu akzeptieren. Wenn es Probleme mit der Krankmeldung hat, kann es eine Nachuntersuchung beim Amtsarzt oder über die Krankenkasse beim MDK veranlassen. Genauso wie der Arbeitnehmer, steht auch der Arbeitslosengeldempfänger während der Dauer der AU nicht zur Verfügung.

§ 59 SGB II - Meldepflicht:
Die Vorschriften über die allgemeine Meldepflicht, § 309 des Dritten Buches, und über die Meldepflicht bei Wechsel der Zuständigkeit, § 310 des Dritten Buches, sind entsprechend anzuwenden.

§ 309 SGB III (Auszug):
(3) Der Arbeitslose hat sich zu der von der Agentur für Arbeit bestimmten Zeit zu melden. Ist diese nach Tag und Tageszeit bestimmt, so ist er seiner allgemeinen Meldepflicht auch dann nachgekommen, wenn er sich zu einer anderen Zeit am selben Tag meldet und der Zweck der Meldung erreicht wird. Ist der Meldepflichtige am Meldetermin arbeitsunfähig, so wirkt die Meldeaufforderung auf den ersten Tag der Arbeitsfähigkeit fort, wenn die Agentur für Arbeit dies in der Meldeaufforderung bestimmt.

Das Gesetz sagt aber auch in

§ 56 SGB II- Anzeige- und Bescheinigungspflicht bei Arbeitsunfähigkeit

Erwerbsfähige Hilfebedürftige, die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts beantragt haben oder beziehen, sind verpflichtet, der Agentur für Arbeit
1. eine eingetretene Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich anzuzeigen und
2. spätestens vor Ablauf des dritten Kalendertages nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit eine ärztliche Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer vorzulegen.

Die Agentur für Arbeit ist berechtigt, die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als in der Bescheinigung angegeben, so ist der Agentur für Arbeit eine neue ärztliche Bescheinigung vorzulegen. Die Bescheinigungen müssen einen Vermerk des behandelnden Arztes darüber enthalten, dass dem Träger der Krankenversicherung unverzüglich eine Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit mit Angaben über den Befund und die voraussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit übersandt wird.

Arbeitsunfähig ist arbeitsunfähig

Sofern Ihnen von Seiten Ihres Arztes attestiert wird, arbeitsunfähig krank zu sein, sind Sie krank und müssen keinen Termin bei der Arge wahrnehmen. Aus dem Nichterscheinen darf Ihnen kein Nachteil entstehen. Mittels Widerspruch zur Wehr setzen sollten Sie sich dann, wenn Ihnen deshalb Leistungen gekürzt werden. Ich schlage Ihnen zur Vermeidung von Problemen aber vor, auf jeden Fall mit dem Sachbearbeiter zu sprechen und ihn auf das krankheitsbedingte Entschuldigtsein hinzuweisen.

Wenn Sie wieder gesund sind, müssen Sie dies aber in der Tat mitteilen. Die Mitwrikungspflicht regelt diesbezüglich § 56 SGB II in Verbindung mit den §§ 60-67 SGB I. Es muss allerdings genügen, wenn Sie dies telefonisch unter Angabe Ihrer "Kundennumer" tun.

§ 56 SGB II lautet:

"Erwerbsfähige Hilfebedürftige, die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts beantragt haben oder beziehen, sind verpflichtet, der Agentur für Arbeit

1. eine eingetretene Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich anzuzeigen und

2. spätestens vor Ablauf des dritten Kalendertages nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit eine ärztliche Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer vorzulegen.

Die Agentur für Arbeit ist berechtigt, die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als in der Bescheinigung angegeben, so ist der Agentur für Arbeit eine neue ärztliche Bescheinigung vorzulegen. Die Bescheinigungen müssen einen Vermerk des behandelnden Arztes darüber enthalten, dass dem Träger der Krankenversicherung unverzüglich eine Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit mit Angaben über den Befund und die voraussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit übersandt wird."
Das sagt der Anwalt
 
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#8
Vor allen Dingen kriegt das Amt ja garkeine Diagnose genannt auf dem gelben Schein. Und kann Deine Fähigkeit oder Unfähigkeit zu erscheinen folglich nicth im geringsten beurteilen.

Und Du bist auch nicht verpflichtet es ihnen mitzuteilen, genau wie einem Arbeitgeber. WAS Du hast ist eine Sache zwischen Dir und Deinem Arzt.

Höchstens einen Gutachter zu dem sie Dich schicken geht es etwas an welche Krankheit Du hast.
 
E

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#9
Zitat: Krank ist krank.

Das trifft leider nicht zu.

In der Krankmeldung muß der Zusatz bettlägrig vom Arzt vermerkt sein. Nur dann kann ein Termin bei der ArGe abgesagt werden. Ansonsten wird der Regelsatz um 10 % gekürzt. Im Wiederholungsfalle dann um 30 Prozent.
 

Hexe45

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#10
Nei stimmt nicht wer krank ist ist krank, nix mit Zusatz von Bettlägrigkeit
Gruß
Hexe
 
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#11
§ 59 Sgb II - ARGE, § 309 SGB III - AfA

Die regeln alles von mir gesagte.

Meinetwegen könnt Ihr euch auch auf einer Trage zum Amt schaffen lassen.
Laßt ruhig weiterhin mit euch alles machen und wehrt euch nicht. Unmündige Menschen sind diesem System willkommen.


§ 309 SGB III - AfA, § 59 SGB II - ARGE (Auszug):

(3) Der Arbeitslose hat sich zu der von der Agentur für Arbeit bestimmten Zeit zu melden. Ist diese nach Tag und Tageszeit bestimmt, so ist er seiner allgemeinen Meldepflicht auch dann nachgekommen, wenn er sich zu einer anderen Zeit am selben Tag meldet und der Zweck der Meldung erreicht wird. Ist der Meldepflichtige am Meldetermin arbeitsunfähig, so wirkt die Meldeaufforderung auf den ersten Tag der Arbeitsfähigkeit fort, wenn die Agentur für Arbeit dies in der Meldeaufforderung bestimmt.



Durchführungshinweise zum § 59 SGB II / § 309 SGB III
(bei TACHELES einzusehen)

Auszüge Durchführungshinweise § 59 SGB II:

(6) Im Allgemeinen wird der Zweck der Meldung nur erreicht werden können, wenn der Meldepflichtige persönlich zur Meldung erscheint. Eine fernmündliche Meldung ist möglich, jedoch auf Ausnahmefälle zu beschränken; sie kommt z. B. in Betracht:
bei gesundheitlicher Behinderung des Meldepflichtigen bei kurzfristiger Abstimmung wegen eines noch nicht endgültig festgelegten Vorstellungstermins bei einem Arbeitgeber zur sofortigen Unterrichtung des Vermittlers und Beraters (Arbeitsvermittler, Fallmanager, persönlicher Ansprechpartner) über das Ergebnis einer Vorstellung beim Arbeitgeber,
den Eintritt in eine Maßnahme der beruflichen Bildung u. ä.

(9) Ist der Meldepflichtige am Meldetermin arbeitsunfähig, so wirkt die Meldeaufforderung auf den ersten Tag der Arbeitsfähigkeit fort, wenn der Träger dies in der Meldeaufforderung bestimmt. Diese Regelung ermöglicht eine gezielte Reaktion, wenn nach dem Verhalten des Hilfebedürftigen zu erwarten ist, dass die Meldepflicht durch eine Arbeitsunfähigkeit umgangen wird.


Auszüge Durchführungshinweise § 309 SGB II:

(5) Bei der Meldeaufforderungen mit der Bestimmung, dass die die Meldeaufforderung auf den ersten Tag der Arbeitsfähigkeit fortwirkt (§ 309 Abs. 3 Satz 3), ist darauf zu achten, dass der Meldezweck auch am ersten Tag der Arbeitsfähigkeit noch erreicht werden kann. Bei Meldeaufforderungen mit dem Ziel der Unterbreitung eines konkreten Stellenangebotes dürfte bei-
spielsweise der Meldezweck ,,Vermittlung in Arbeit" oft durch Zeitablauf verbraucht sein.

(1a) Die Bestimmung, dass die Meldeaufforderung auf den ersten Tag der Arbeitsfähigkeit fortwirkt, wenn der Meldepflichtige am Meldetermin arbeitsunfähig ist, ist insbesondere dann in die Meldeaufforderung aufzunehmen, wenn nach dem Verhalten des Arbeitslosen zu erwarten ist, dass die Meldepflicht durch eine (erneute) Arbeitsunfähigkeit umgangen wird. Für die Meldeaufforderungen mit dieser Bestimmung sind ausschließlich die Textvorgaben der DA zu § 145 Anlage 4 a/b zu verwenden. Sie werden als Word-Vorlage für coArb zur Verfügung gestellt.

DA 4 - Wahrnehmung der Meldung

1) Im Allgemeinen wird der Zweck der Meldung nur erreicht werden können, wenn der Meldepflichtige persönlich zur Meldung erscheint. Eine fernmündliche Meldung ist möglich, jedoch auf Ausnahmefälle zu beschränken; sie kommt z.B. in Betracht
- bei gesundheitlicher Behinderung des Meldepflichtigen
- bei kurzfristiger Abstimmung wegen eines noch nicht endgültigfestgelegten Vorstellungstermines bei einem Arbeitgeber
- zur sofortigen Unterrichtung des Vermittlers und Beraters (Arbeitsvermittler, Arbeitsberater, Berufsberater) über das Ergebnis einer Vorstellung beim Arbeitgeber, den Eintritt in eine Maßnahme der beruflichen Bildung u. ä..


Der allgemeine Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und der Zumutbarkeit, der jedem belastenden Verwaltungshandeln zugrunde zu legen ist, muss beachtet werden. Über den allgemeinen Grundsatz hinaus sind die Grenzen der Mitwirkungen in § 65 SGB I normiert.

§ 65 SGB I - Grenzen der Mitwirkung

(1) Die Mitwirkungspflichten nach §§ 60 bis 64 bestehen nicht, soweit

1. ihre Erfüllung nicht in einem angemessenen Verhältnis zu der in Anspruch genommenen Sozialleistung oder ihrer Erstattung steht oder

2. ihre Erfüllung dem Betroffenen aus einem wichtigen Grund nicht zugemutet werden kann oder

3. der Leistungsträger sich durch einen geringeren Aufwand als der Antragsteller oder Leistungsberechtigte die erforderlichen Kenntnisse selbst beschaffen kann.

(2) Behandlungen und Untersuchungen,

1. bei denen im Einzelfall ein Schaden für Leben oder Gesundheit nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann,

2. die mit erheblichen Schmerzen verbunden sind oder

3. die einen erheblichen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit bedeuten, können abgelehnt werden.

(3) Angaben, die dem Antragsteller, dem Leistungsberechtigten oder ihnen nahestehende Personen (§ 383 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 Zivilprozeßordnung) die Gefahr zuziehen würde, wegen einer Straftat oder einer Ordnungswidrigkeit verfolgt zu werden, können verweigert werden.
 

Debra

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#13
Morgen frage ich bei der Arbeitsagentur nach ob das Gutachten schon Fertig sei. Denn die Optionskommune gab das dort in Auftrag. Ist es noch nicht fertig wird es gewaltig knallen.
Ich hoffe, dass Du nicht persönlich zur ARGE gehst? - Auch Dein Erscheinen beim Termin könnte Dir vielleicht sogar eher negativ ausgelegt werden, solltest Du dort trotz AU-Bescheinigung erscheinen!
Wenn es um eine EGV geht, kann ich nur folgenden Erfahrungswert beitragen. - Ich habe die Ablehnung eines Stellenangebots u.a. mit Krankheit begründet, ARGE hatte Widerspruch abgeschmettert und hat sanktioniert und erst SG hat die Sanktion aufgehoben und sah darin einen "wichtigen Grund". Kurz danach wurde eine neue EGV aufgesetzt, in der stand, dass ich meinen Arzt und auch gleich noch den Amtsarzt, zu dem man mich evtl. schicken wollte, von der Schweigepflicht entbinde. Damit bin ich zur Rechtsberatung und mir wurde empfohlen, diese Passagen zu streichen, (denn kein Laie hat in meinen Krankenakten zu lesen, dafür haben die ja ihren Amtsarzt, dass der eine Diagnose stellt). Ich strich das also und gut war.

Vielleicht soll Deine EGV auch in die Richtung gehen? - Jedenfalls, auch wenn man als Berufstätiger krankgeschrieben ist, bedeutet das ja nicht, dass man dann einfach durch die Gegend hopsen kann, wie man lustig ist, z.B. irgendwo hin verreisen oder anstrengende Arbeiten zu Hause verrichten. Wenn man das täte und es rauskommt, kann's aber gewaltig Ärger geben! Warum also sollte die ARGe das Recht haben zu verlangen, dass man als arbeitsunfähig Erkrankter durch die Gegend läuft und Termine dort wahrnimmt? Dass sie das verlangt, kann ich mir vorstellen, aber dass sie ein Recht dazu hat, nicht.
 

Robinson

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#14
> "Dieses XXXXXXX möchte mit mir eine Eingliederungsvereinbarung abschliessen."

"Dieses XXXXXXX" tut einfach seine Pflicht, denn ohne EGV kein HartzIV, steht so im Gesetz (SGBII, § 15).
Und wer wirklich krank oder gar "bettlägerig" ist, stellt im Zweifel der Arzt vom Amt fest, der den Betreffenden einbestellt und dieser Vorladung muss nachgekommen werden, wenn man keine Einbußen hinnehmen will. Da kommts schon mal zu spontanen Genesungen durch formalen Verwaltungsvorgang. Insofern hat das Attest von deinem Arzt ohnehin nur nachrangige Bedeutung.

Und wenn jemand bis zum Amtsarzt gehen kann, dann kann er auch zum Fallmanager, dann ist er auch nicht krank oder bettlägerig.
 
E

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#15
Hallo zusammen,
ich bin die zweite Woche AU und habe heute eine Einladung zu einem Gesprächstermin bekommen. Der Brief wurde am 16.4 verfasst der Termin ist am 23.4. Selbstverständlich werde ich den Termin nicht wahrnehmen da ich weiterhin AU bin. Ich habe meinen FM mit einem Einschreiben geantwortet.
Wer von euch hat mit einem solchen fall Erfahrungen??
Lg Luigi Vampa

Mein Mann hat mal ne Einladung bekommen, obwohl er seit Monaten krank geschrieben war.

Der Fallmanager hat das akzeptiert und dann kam ne andere Einladung...vom med. Dienst

Ich hab beim Amt nachgefragt: es hieß er müsse kommen, sonst Sanktion, man wolle ihn zu seinem Gesundheitszustand befragen.

Ich hab das abgelehnt, mit der Begründung, daß er dazu nicht in der Lage sei...hab aber auch Rückendeckung durch seinen Arzt gehabt.

Bin dann als "Ersatz" selbst hin...hab auf meine Vorsorgevollmacht hingewiesen... hat denen alsolut nicht gepaßt...mit mir wollten sie auch nicht reden... deshalb hab ich das ganze gleich bei der Widerspruchsstelle als Widerspruch aufnehmen lassen... und nochmal
erklärt er würde jederzeit i meiner Begleitung beim Arzt des med. Dienst vorstellig werden, wenn man ihn dazu einlade...aber mit irgendwem aus der Verwaltung würde er nicht sprechen

Danach gaben sie für ein weiteres halbes Jahr Ruhe... es gab nur noch ein Telefonat zwischen behandelndem Arzt und Arzt des med. Dienstes
 
E

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#16
"Dieses XXXXXXX" tut einfach seine Pflicht, denn ohne EGV kein HartzIV, steht so im Gesetz (SGBII, § 15).
Und wer wirklich krank oder gar "bettlägerig" ist, stellt im Zweifel der Arzt vom Amt fest, der den Betreffenden einbestellt und dieser Vorladung muss nachgekommen werden, wenn man keine Einbußen hinnehmen will. Da kommts schon mal zu spontanen Genesungen durch formalen Verwaltungsvorgang. Insofern hat das Attest von deinem Arzt ohnehin nur nachrangige Bedeutung.

Und wenn jemand bis zum Amtsarzt gehen kann, dann kann er auch zum Fallmanager, dann ist er auch nicht krank oder bettlägerig.
So ein Blödsinn!
 
E

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#17
LSG Hessen läßt sich ausführlich zur Krankschreibung ein

"Empfänger von Arbeitslosengeld II müssen sich nicht alles bieten lassen. So hatte eine Arbeitsagentur per Verwaltungsakt beschlossen, wann eine Krankmeldung vorliegen sollte. Als dies nicht rechtzeitig erfolgte, wurde der Empfängerin ihr Arbeitslosengeld gestrichen. Zu Unrecht, wie jetzt das Hessische Landesozialgericht urteilt."
Hessisches Landessozialgericht L 7 AS 288/06 ER 09.02.2007
 

madame

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#18
> "Dieses XXXXXXX möchte mit mir eine Eingliederungsvereinbarung abschliessen."

"Dieses XXXXXXX" tut einfach seine Pflicht, denn ohne EGV kein HartzIV, steht so im Gesetz (SGBII, § 15).
Und wer wirklich krank oder gar "bettlägerig" ist, stellt im Zweifel der Arzt vom Amt fest, der den Betreffenden einbestellt und dieser Vorladung muss nachgekommen werden, wenn man keine Einbußen hinnehmen will. Da kommts schon mal zu spontanen Genesungen durch formalen Verwaltungsvorgang. Insofern hat das Attest von deinem Arzt ohnehin nur nachrangige Bedeutung.

Und wenn jemand bis zum Amtsarzt gehen kann, dann kann er auch zum Fallmanager, dann ist er auch nicht krank oder bettlägerig.

Aha.....Robinson Crusoe,

aus New York, welcher nach einen Schiffbruch, bei dem alle seine Reisegefährten elend ertranken, an der amerikanischen Küste, nahe der Mündung des Orinokostromes, auf eine einsame Insel geraten, achtundzwanzig Jahre dort gelebt und schließlich durch Piraten wunderbarerweise befreit ward.

Also bei Deinen Äußerungen wirst Du sicherlich hier Schiffbruch erleiden......... aber dich wird niemand befreien ! :icon_lol::p

madame
 

Arania

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#19
Mein Mann hat mal ne Einladung bekommen, obwohl er seit Monaten krank geschrieben war.

Der Fallmanager hat das akzeptiert und dann kam ne andere Einladung...vom med. Dienst

Ich hab beim Amt nachgefragt: es hieß er müsse kommen, sonst Sanktion, man wolle ihn zu seinem Gesundheitszustand befragen.

Ich hab das abgelehnt, mit der Begründung, daß er dazu nicht in der Lage sei...hab aber auch Rückendeckung durch seinen Arzt gehabt.

Bin dann als "Ersatz" selbst hin...hab auf meine Vorsorgevollmacht hingewiesen... hat denen alsolut nicht gepaßt...mit mir wollten sie auch nicht reden... deshalb hab ich das ganze gleich bei der Widerspruchsstelle als Widerspruch aufnehmen lassen... und nochmal
erklärt er würde jederzeit i meiner Begleitung beim Arzt des med. Dienst vorstellig werden, wenn man ihn dazu einlade...aber mit irgendwem aus der Verwaltung würde er nicht sprechen

Danach gaben sie für ein weiteres halbes Jahr Ruhe... es gab nur noch ein Telefonat zwischen behandelndem Arzt und Arzt des med. Dienstes

na ja das kann aber jemand der alleine lebt nun mal nicht machen, ansonsten sehe ich das immer noch so ähnlich wie in den ersten Antworten, so einfach wird es nicht sein einfach nicht hinzugehen
 
E

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Gast
#20
na ja das kann aber jemand der alleine lebt nun mal nicht machen, ansonsten sehe ich das immer noch so ähnlich wie in den ersten Antworten, so einfach wird es nicht sein einfach nicht hinzugehen

Stimmt, wenns mich betreffen würde, würde ich aber auch nicht hingehen.

Denn vorher würde ich schriftlich haben wollen, was passiert, wenn ich aufgrund dessen, daß ich krank bin, einen Unfall erleide oder verursache...

krank ist krank...

wenn ich dran denk, ich hab grad nen kräftigen Durchfall... da soll ich zu Amt kommen?

Oder mit nem Husten...und jeden anstecken?

Wenn ich erbreche, da würd ich ja vielleicht noch gehen: und man eben quer über den Schreibtisch - wo ist den der passende Smiley geblieben - kotzen...

ich würde nicht gehen - und einer Sanktion sofort widrsprechen klagen!
 
E

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Gast
#21
AU-Bescheinigung für ALG II-EmpfänerInnen

Eine AU-Bescheinigung für ALG II-EmpfängerInnen bedeutet automatisch "bettlägerig" krank, das sehen die die aktuellen Arbeitsunfägigkeits-Richtlinien so vor.

Arbeitslose sind arbeitsunfähig, wenn sie krankheitsbedingt nicht mehr in der Lage sind, leichte Arbeiten in einem zeitlichen Umfang zu verrichten, für den sie sich bei der Agentur für Arbeit zur Verfügung gestellt haben. Dabei ist es unerheblich, welcher Tätigkeit der Versicherte vor der Arbeitslosigkeit nachging.

Bei Arbeitslosen bezieht sich die Befragung des Versicherten auch auf den zeitlichen Umfang, für den der Versicherte sich der Agentur für Arbeit zur Vermittlung zur Verfügung gestellt hat.

Die AU-Bescheinigung kann angezweifelt werden, dafür gibt es dann die Medizinischen Dienste (Amtsärzte). Auch ein Gerichte hat die AU-Bescheinigung mal nicht anerkannt.
http://www.rechtsprechung.saarland....ht=sl&Art=en&Datum=2007&nr=1186&pos=17&anz=39

Arbeitsunfähigkeitsrichtlinie/n - Krankmeldung - Gelber Schein - Krankschreibung - AU
Kaum jemand kennt diese Regelung/en und vor allem die Auswirkungen insbesondere auf Arbeitslose...
http://www.lebens-phase.de/forum/showthread.php?p=13926

Daraus ergibt sich eben, dass ein ALG II-Empfänger nur noch dann eine AU-Bescheinigung erhält, wenn er seine Wohnung, sein Haus usw. nicht mehr verlassen kann, eben, wenn man will, bettlägerig ist. Eine zusätzliche Bescheinigung über eine Bettlägerigkeit erübrigt sich somit.

Natürlich ist jedem freigestellt, zu einem Termin zu erscheinen.


Bundessozialgericht Urteil vom 7.12.2004, B 1 KR 5/03 R

Zur Arbeitsunfähigkeit von Arbeitslosen

http://www.anhaltspunkte.de/zeitung/urteile/B_1_KR_5.03_R.htm


BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 22.3.2005, B 1 KR 22/04 R

Krankenversicherung - Krankengeld - Arbeitsloser - abschnittsweise Krankengeldgewährung - neue Prüfung der leistungsrechtlichen Voraussetzungen für jeden weiteren Bewilligungsabschnitt - Feststellung der Arbeitsunfähigkeit bzw Arbeitsfähigkeit eines Arbeitslosen - Anwendung der Zumutbarkeitsmaßstäbe des § 121 Abs 3 S 3 SGB 3 ab siebten Monat der Arbeitslosigkeit

http://juris.bundessozialgericht.de...fc5a4804e0c5ecb7393d4efe8&nr=9017&pos=0&anz=1


BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 4.4.2006, B 1 KR 21/05 R

Krankenversicherung - Arbeitsunfähigkeit - Beurteilung des krankenversicherungsrechtlichen Berufsschutzes bei Arbeitslosigkeit in den ersten sechs Monaten nach zumutbaren Beschäftigungen

http://juris.bundessozialgericht.de...ment.py?Gericht=bsg&Art=en&nr=9433&linked=urt


Arbeitsunfähigkeits-Richtlinien, letzte Änderung: 19.09.2006 Bundesanzeiger 2006, Nr. 241 (S.7356) in Kraft getreten am: 23.12.2006

http://www.g-ba.de/informationen/richtlinien/2/
 
E

ExitUser

Gast
#22
@ Mambo: Und woher weiß mein Arzt, daß ich arbeitslos bin, wenn ichs ihm nie gesagt hbe?
 
E

ExitUser

Gast
#23
Die hier zitierten geänderten AU-Richtlinien verpflichten den Arzt zur Nachfrage.

Wesentliche Inhalte der Regelung
Für die ärztliche Feststellung von Arbeitsunfähigkeit bedeutet das: Im besonderen Fall, dass der Versicherte auf die Frage des Arztes nach der ausgeübten Tätigkeit berichtet, dass er derzeit arbeitslos ist, ist den neuen Kriterien der vorliegenden Richtlinienänderung mit einer weiteren Frage des Arztes nach dem zeitlichen Umfang Genüge getan, zu welchem sich der Versicherte der Arbeitsvermittlung zur Verfügung gestellt hat (z. B. vollschichtig oder halb-schichtig).

Wenn Du ihm unrichtig antwortest...

Momentan: Deine Angelegenheit.

Konsequenz: Die musst Du tragen.
 

Hartz IV Opfer

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#24
Der SB kann ihn ja am Krankenbett besuchen.Vielleicht bringt er ja Blumen mit.Von Hartz IV kann man sich so etwas eh nicht leisten.
 

Luigi Vampa

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#25
Der SB kann ihn ja am Krankenbett besuchen.Vielleicht bringt er ja Blumen mit.Von Hartz IV kann man sich so etwas eh nicht leisten.
Dem würde ich statt Blumen einen Knüppel um die Ohren hauen. Bei unserer
Arge die sich AQA schimpft, passiert eine Rechtswidrigkeit nach der anderen.
Zu Robinson Wenn ich krank bin gehe ich zum Arzt auch zum Amtsarzt.
Und by the Way im NS Staat taten auch sehr viele "nur ihre Pflicht."
Die Menschen würde hört dann auf wenn sie anfängt Geld zu kosten.

Mal ehrlich braucht jemand der jahrzehntelang gearbeitet hat, eine Trainingsmaßnahme um zu lernen wie gearbeitet wird?
Nein hier geht es darum die wahren Ursachen der Arbeitslosigkeit zu vertuschen und Erwerbslose klein und Mundtot zu machen. Wer was anderes behauptet lügt.
 

Peter Schulz

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#26
Guten Abend,

aus den ganzen Anordnungen/Verordnungen bzw. dem Bürokratendeutsch werde ich leider nur schwer schlau. Manchmal würde ich mir eine Zusammenfassung für Menschen wie mich wünschen, die ich dann auch verstehe.

Zum Beispiel Stichwort 3 Kalendertage:
Ich bin letzten Mittwoch erkrankt und habe trotz Tabletteneinnahme es nicht geschafft, letzten Freitag den Termin wahrzunehmen. Ich habe auch gleich das JobCenter telefonisch am Freitag kurz nach 8 Uhr informiert.

Dienstag habe ich aber erst, nachdem ich auf die 3 Tage hinwies, ich ging davon aus, am dritten Arbeitstag muss die Krankmeldung vorliegen, einen Termin bei meinem Hausarzt bekommen, der mich nachträglich vorerst bis kommenden Freitag krankgeschrieben hat. Die Krankmeldung habe ich nach dem Arztbesuch, mit der Bitte um Weiterleitung an Herrn K., gleich dem JobCenter per Fax zugesendet. Prompt habe ich heute eine Ankündigung meines Vermittlers/Fallmanagers, verfasst schon am Montag, den 03.03.08, bekommen, der in Erwägung zieht, mich zu sanktionieren. Und es sieht so aus, als wenn ich weiter krank bleibe (leide unter starker Gicht, vorallem im rechten Fuß, Wasser kommt auch noch hinzu, groß wie ein Tennisball der rechte Knöchel).

Nach 3 Kalendertagen, einschließlich Freitag, wäre das Sonntag. Also werde ich jetzt zu Recht sanktioniert?


Gruß Peter
 

Cigan

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#27
Ich habe das auch schon gehabt,krank und nicht zum Termin,muß der Arzt dann bescheinigen,mit AU . Da wurden "Bett lägerigkeit" verlangt usw., habe trotzdem gewonnen.
Solltest du Sanktionen bekommen ,sofort Widerspruch einlegen!!
 
E

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#28
Ich habe das auch schon gehabt,krank und nicht zum Termin,muß der Arzt dann bescheinigen,mit AU . Da wurden "Bett lägerigkeit" verlangt usw., habe trotzdem gewonnen.
Solltest du Sanktionen bekommen ,sofort Widerspruch einlegen!!
Richtig, aber zuerst mal sollte man die Anhörung nutzen, um den Sachverhalt dar zu stellen - dann ist vielleicht der Widerspruch schon gar nicht mehr nötig!

3 Tage heißt Werktage (Mo - Sa) ... nicht Sonntag!
 

Peter Schulz

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#29
Richtig, aber zuerst mal sollte man die Anhörung nutzen, um den Sachverhalt dar zu stellen - dann ist vielleicht der Widerspruch schon gar nicht mehr nötig!

3 Tage heißt Werktage (Mo - Sa) ... nicht Sonntag!
Hallo zu euch :)

Nur ist das Problem, dass weder der Hausarzt meiner Frau, der Hausarzt von mir und der von meiner Tochter, und etliche weitere am Sonnabend keine Sprechstunde haben. Somit wäre die Krankmeldung erst am 4ten Werktag denen erst zugegangen.

Und nun, ziemlich ratlos ich bin? Eine Anhörung wäre am Montag und es ist nicht mal sicher, das ich nicht mal diesen Termin, wegen meiner Schmerzen, wahrnehmen kann.


Gruß Peter
 
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#30
Hallo zu euch :)

Nur ist das Problem, dass weder der Hausarzt meiner Frau, der Hausarzt von mir und der von meiner Tochter, und etliche weitere am Sonnabend keine Sprechstunde haben.

Da hast doch das beste Argument, was du haben kannst :)

Somit wäre die Krankmeldung erst am 4ten Werktag denen erst zugegangen.

Und nun, ziemlich ratlos ich bin? Eine Anhörung wäre am Montag und es ist nicht mal sicher, das ich nicht mal diesen Termin, wegen meiner Schmerzen, wahrnehmen kann.

Man kann dir höchstens den vorwurf machen, daß du den Hausarzt nicht hast kommen lassen... aber ob die ARGE darauf kommt?

Gruß Peter
Schreib doch mal an die ARGE...könntest es ja zur Sicherheit dann hier einstellen, zum Gegenlesen
 

Peter Schulz

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#32
Schreib doch mal an die ARGE...könntest es ja zur Sicherheit dann hier einstellen, zum Gegenlesen
Ich werde Morgen mir wohl eine Folgebescheinigung holen müssen (offiziellen Termin habe ich wegen meiner Krankheit eh Morgen, eigentlich nur wegen der Blutwerte und weitere Besprechungen) und werde diese gleich einscannen und per Fax mit ein paar Zeilen zukommen lassen. Kann ich ja hier einstellen. :)

Anschließend die Folgeeinladung mit der Original Krankmeldung im Briefkasten stecken, was ich absolut ungerne mache. Wenn es dann wieder heißt, Post ist nicht angekommen.... Deswegen mache ich das alles lieber per Fax und lege das Original meist bei der Einladung im JobCenter vor. Im besten Fall immer persönlich mit Zeugen. Dieser ist leider nicht gegeben im Moment. :(

Nachtrag:
Hausbesuche macht leider mein Hausarzt nicht, obwohl er nur 2 Hausnummern von mir entfernt sitzt. :(
Ich soll halt eben den ärztlichen Bereitschaftsdienst rufen, wenn es notwendig ist. Nur der stellt auch keine Krankschreibung aus, haben wir leider auch alles schon durch.


Gruß Peter
 

Couchhartzer

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#33
Anschließend die Folgeeinladung mit der Original Krankmeldung im Briefkasten stecken, was ich absolut ungerne mache. Wenn es dann wieder heißt, Post ist nicht angekommen.... Deswegen mache ich das alles lieber per Fax und lege das Original meist bei der Einladung im JobCenter vor.
Erst am Termin vorlegen kann wesentlich zu spät sein, da die gesetzliche Regelung davon ausgeht, dass das Original der AU am 3-ten Tag vorzuliegen hat.
Ergo - schnappe dir einen Nachbarn / einen Passanten den du fragst ob er als Zeuge fungieren würde, frage den nach Namen und Adresse (sofern du keinen derartigen Angaben über den Zeugen hast) und dann unter dessen Beisein die AU in den Hausbriefkasten derARGE einwerfen.
Datum und Uhrzeit notierst du dir neben Anschrift und Namen des Zeugen.
 

hellucifer

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#34
Hallo ihr Lieben,
danke für euere Feedbacks. Dieses XXXXXX möchte mit mir eine Eingliederungsvereinbarung abschliessen. Dazu wäre zu sagen daß ich am 22.3.2007 eine Amtsärztliche Untersuchung hatte. Morgen frage ich bei der Arbeitsagentur nach ob das Gutachten schon Fertig sei. Denn die Optionskommune gab das dort in Auftrag. Ist es noch nicht fertig wird es gewaltig knallen. Ich möchte aufgrund meiner Schwerbehinderung zum Beruflichen Integrationsdienst und mein Fallmanager hätte mich gerne in einem Ein Euro Job möglichst in meinem alten Job als Industriemechaniker.
Meine Vorgehensweise habe ich mit dem DGB Vorsitzenden der Region in der ich Wohne abgesprochen und er sagte mir schauen wir mal was passiert.

Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren.

Die Menschenwürde ist dann zu Ende wenn sie anfängt Geld zu kosten
Du hast zwei Möglichkeiten:

1. Entweder du lässt dir vom Arzt attestieren, dass du zu dem Termin nicht erscheinen kannst.

2. Oder du weigerst dich unter Hinweis auf die AU. - Damit handelst du dir aber Ärger, sprich Sanktionierung, ein.

Zeig dich am besten kooperativ. - Bevor das Gutachten des Amtsarztes nicht vorliegt, ist eine Eingliederungsvereinbarung eh nicht abschließen. Unterschreibe unter Vorbehalt und weise auf die Möglichkeit hin, dass der Fallmanager auch eine Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt erlassen kann. Bei rechtswidrigem Inhalt kannst du dich dagegen mit einem Widerspruch wenden. Eine Nichteinhaltung einer rechtswidrigen Eingliederungsvereinbarung kann nicht sanktioniert werden, das wäre wiederum rechtswidrig.
 

Peter Schulz

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#35
Hallo Couchhartzer,

naja, das Original ist eingescannt und zugefaxt worden. Das Original soll nur zum Abgleich dienen, welche ich dann zum Termin mitbringe. So würde ich auch bei Sozialgericht argumentieren.

Hier meine vorbereitete Stellungnahme, ich würde mich über Verbesserungsvorschläge sehr freuen:
JobCenter Berlin Mitte
z.Hd. Herrn K.
Sickingenstr. 60
D-10553 Berlin

Peter Schulz
<adresse>
Per Fax: (030) [FONT=&quot]5555 x - Freitag, 7. März 2008[/FONT]
Mein Zeichen: - Ihr Zeichen: -



Nachreichung 2te Krankmeldung (Folgebescheinigung) – Schriftl. Stellungnahme zum Schreiben vom 03. März 2008



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich würde mich freuen, wenn Sie dieses Fax an Herrn K., Zimmer x, weiterleiten würden.

Sachverhalt:
Den Termin am 29. Februar 2008 konnte ich wegen meiner starken Schmerzen leider nicht wahrnehmen. Ein persönl. Aufsuchen meines Hausarztes war zu diesem Zeitpunkt auch nicht möglich. Hausbesuche sind leider eingestellt worden. Ich verfügte zu diesem Zeitpunkt noch über Schmerztabletten, diese aber nach der Einnahme, Stunden später, immer noch keine Wirkung zeigten. Mein Fernbleiben teilte ich deswegen telefonisch kurz nach 8:00 Uhr Herrn D. unter der teuren 0180-1 Nummer mit. Der früheste Termin bei meinem Hausarzt konnte erst am 04.03.2008 wahr genommen werden. Im Anschluss nach diesem Arzt Besuch scannte ich sogleich die Krankmeldung ein, und faxte diese umgehend zu. Der Brief mit der Krankmeldung als Inhalt sollte mittlerweile auch zugegangen sein.


Mit diesem Fax ist eine weitere Krankmeldung angehangen. Ich bin bis einschließlich xx.xx.xx weiterhin krankgeschrieben.

Sobald ich keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung mehr benötige, melde ich mich und würde mich über einen neuen Termin sehr freuen.



Mit freundlichen Grüßen

Peter Schulz
Gruß Peter
 
E

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#36
Guten Abend,

aus den ganzen Anordnungen/Verordnungen bzw. dem Bürokratendeutsch werde ich leider nur schwer schlau. Manchmal würde ich mir eine Zusammenfassung für Menschen wie mich wünschen, die ich dann auch verstehe.

Zum Beispiel Stichwort 3 Kalendertage:
Ich bin letzten Mittwoch erkrankt und habe trotz Tabletteneinnahme es nicht geschafft, letzten Freitag den Termin wahrzunehmen. Ich habe auch gleich das JobCenter telefonisch am Freitag kurz nach 8 Uhr informiert.

Dienstag habe ich aber erst, nachdem ich auf die 3 Tage hinwies, ich ging davon aus, am dritten Arbeitstag muss die Krankmeldung vorliegen, einen Termin bei meinem Hausarzt bekommen, der mich nachträglich vorerst bis kommenden Freitag krankgeschrieben hat. Die Krankmeldung habe ich nach dem Arztbesuch, mit der Bitte um Weiterleitung an Herrn K., gleich dem JobCenter per Fax zugesendet. Prompt habe ich heute eine Ankündigung meines Vermittlers/Fallmanagers, verfasst schon am Montag, den 03.03.08, bekommen, der in Erwägung zieht, mich zu sanktionieren. Und es sieht so aus, als wenn ich weiter krank bleibe (leide unter starker Gicht, vorallem im rechten Fuß, Wasser kommt auch noch hinzu, groß wie ein Tennisball der rechte Knöchel).

Nach 3 Kalendertagen, einschließlich Freitag, wäre das Sonntag. Also werde ich jetzt zu Recht sanktioniert?


Gruß Peter
Will nur mal meine Erfahrungen weitergeben:

Bin seit Dezember laufend arbeitsunfähig geschrieben. Habe eine Einladung bekommen für einen Termin in einem BfZ zwecks einer Maßnahme, Vorgespräch. Diesen habe ich nicht wahrgenommen mit Hinweis auf die AU und Beilage der neuen Bescheinigung. Anruf erfolgte von der SB, dass sie das nicht akzeptieren will, ich könne auch trotz Erkrankung an dem Vorgespräch teilnehmen (die Maßnahme beginnt allerdings während der AU-Frist) wenn keine Bettlägrigkeit vorliege. Darauf entgegnete ich nur, dass ich von einigen Urteilen Kenntnis habe, die diese Rechtslage anders sehen. Da ich aber wohl bekannt bin, durch Vertretungen anderer Personen auch in SG-Verfahren, ist man sich nicht so ganz sicher wie man mit mir verfahren soll. Jedenfalls bis heute keine Sanktion oder ähnliches (war vor ca. 2 Wochen); nun kann ja noch kommen. Jedoch wissen die, dass dann wiederum der Gang vors Sozialgericht fällig wird. Jeder, der es kann sollte sich gegen solche Unarten wehren solange es geht.

Bei Dir wäre vielleicht folgendes sinnvoll?

Bei Hyperurikämie, bzw. Gicht, ist eine Gehunfähigkeit über weitere Strecken als bis Toilette und zurück, offensichtlich (habe selbst Gicht). Deswegen auf den kleinen Teil der AU, der an die ARGE geschickt wird, vom Arzt schreiben lassen - Der Patient ist zur Zeit gehunfähig -. Damit ist die Unfähigkeit zur Teilnahme nachgewiesen. Im Nachhinein einfach vom Arzt dies auf ein Rezeptformular, mit Unterschrift, schreiben lassen und der ARGE übersenden (Kopie für Dich selbst nicht vergessen). Für diese Form der ärztlichen Bescheinigung kann der Arzt auch nichts berechnen, ist nur ein Satz und somit keinerlei Aufwand.

Solange Du keine EGV unterzeichnet hast, dass Du die AU-Bescheinigung schon früher vorlegen musst, kannst Du erstmal von 3 Arbeitstagen ausgehen (Samstag ist keine ARGE offiziell geöffnet, somit hat auch keiner an diesem Tag eine AU vorzulegen, da es ihm auch gar nicht möglich ist). Jedoch ist die Arbeitsagentur, und so wohl auch die ARGE, berechtigt die frühere Vorlage einer AU-Bescheinigung ohne EGV zu verlangen. Dies muss jedoch Dir gegenüber deutlich geäußert worden sein, also wörtlich so oder als Brief.
 
E

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#37
Peter,

du solltest mal die Namen abkürzen, da hast offensichtlich was übersehen :)

Sachverhalt:
Den Termin am 29. Februar 2008 konnte ich wegen Krankheit nicht wahrnehmen.

das solltest du weiter ausführen!
Zum Beispiel schreiben, daß du aufgrund der Schmerzen nicht mal zum Arzt konntest, wenn das so war.

Der früheste Termin bei meinem Hausarzt konnte erst am 04.03.2008 wahr genommen werden.

Kann dir dein Hausarzt das nicht bestätigen?

Über einen neuen Termin würde ich mich daher sehr freuen
.... das würde ich ersetzen durch: sobald ich keine AU mehr brauche werde ich mich wieder melden und würde mich dann über einen neuen Termin sehr freuen.
 

Peter Schulz

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#38
Freue mich wirklich über eure Antworten, vielen Dank :)

Hallo Ludwigsburg,

ich habe eben noch einmal gegen gelesen, Korrekturen folgen gleich.

Dank dir :)

Solange Du keine EGV unterzeichnet hast, dass Du die AU-Bescheinigung schon früher vorlegen musst, kannst Du erstmal von 3 Arbeitstagen ausgehen (Samstag ist keine ARGE offiziell geöffnet, somit hat auch keiner an diesem Tag eine AU vorzulegen, da es ihm auch gar nicht möglich ist). Jedoch ist die Arbeitsagentur, und so wohl auch die ARGE, berechtigt die frühere Vorlage einer AU-Bescheinigung ohne EGV zu verlangen. Dies muss jedoch Dir gegenüber deutlich geäußert worden sein, also wörtlich so oder als Brief.
Hallo hjgraf,

nein, eine EGV habe ich bisher noch nicht unterschreiben brauchen bzw. ist mir noch keine vorgelegt worden. Muss auch sagen, so viele Termine habe ich auch bisher nicht wahrnehmen können, weil seit Beginn Hartz IV ich in 2 Maßnahmen gesteckt wurde (1x 9 und 1x 3 Monate), und dazwischen ich Bewerbungsnachweise gebracht habe. Versucht wurde es, vorallen an einen Satz kann ich mich noch sehr gut dran erinnern: "Die EGV kann ich ihnen sofort vorlegen, diese haben bedenkenlos andere vor ihnen auch unterschrieben". Gleich bei unser erstes Gespräch und kurz nach Beendigung der ersten Maßnahme. Bei dem zweiten Treffen bin ich mit meinem Sohn hin, übliche Blabla und dann war ich 2 Monate später wieder in einer Maßnahme (1, 50 EUR) und entdeckte auch, das mir wohl ein anderer Vermittler, ich glaube, das ist von nun an mein Fallmanager, zugeteilt wurde.

Langeweile ohne Ende. Mein Aufgabengebiet in den beiden Schulen (Keine Hausmeistertätigkeit) entsprach genau dem, was ich eigentlich immer gerne gemacht habe. Trotzdem Langeweile ohne Ende, so dass ich meist schon nach 3 Stunden Anwesenheit einfach wieder nach Hause bin. Jedenfalls sehr gute Menschen die beiden Schulleiter. War nicht schlecht die Zeit bis auf das sehr sehr magere Geld. Nun versuche ich in Zukunft, trotzdem gegen diese Träger alles zu unternehmen, was in unserer Macht möglich ist.

Der Tipp mit der Gehunfähigkeit ist Klasse, das werde ich gleich auch Morgen meinen Hausarzt mitteilen. Ich werde berichten.


Ich würde mich gerne per PN an dich wenden wollen.


Alles Gute zu dir und vielen Dank. :)


Gruß Peter
 

Peter Schulz

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#39
@Ludwigsburg
Ich habe den Satz noch ein wenig weiter ausgeführt. Ich hoffe, das kommt jetzt besser rüber. :)

Kann dir dein Hausarzt das nicht bestätigen?
Ich glaube einfach mal, wenn es darauf ankommt, würde er das sicher bestätigen. Im Vorfeld möchte ich jetzt nicht schon unnötig alle Pferde scheu machen, aber ich frage zur Sicherheit gleich morgen noch mal nach, damit er vorbereitet ist.


Gruß Peter
 
E

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#40
Freue mich wirklich über eure Antworten, vielen Dank :)

Hallo Ludwigsburg,

ich habe eben noch einmal gegen gelesen, Korrekturen folgen gleich.

Dank dir :)



Hallo hjgraf,

nein, eine EGV habe ich bisher noch nicht unterschreiben brauchen bzw. ist mir noch keine vorgelegt worden. Muss auch sagen, so viele Termine habe ich auch bisher nicht wahrnehmen können, weil seit Beginn Hartz IV ich in 2 Maßnahmen gesteckt wurde (1x 9 und 1x 3 Monate), und dazwischen ich Bewerbungsnachweise gebracht habe. Versucht wurde es, vorallen an einen Satz kann ich mich noch sehr gut dran erinnern: "Die EGV kann ich ihnen sofort vorlegen, diese haben bedenkenlos andere vor ihnen auch unterschrieben". Gleich bei unser erstes Gespräch und kurz nach Beendigung der ersten Maßnahme. Bei dem zweiten Treffen bin ich mit meinem Sohn hin, übliche Blabla und dann war ich 2 Monate später wieder in einer Maßnahme (1, 50 EUR) und entdeckte auch, das mir wohl ein anderer Vermittler, ich glaube, das ist von nun an mein Fallmanager, zugeteilt wurde.

Langeweile ohne Ende. Mein Aufgabengebiet in den beiden Schulen (Keine Hausmeistertätigkeit) entsprach genau dem, was ich eigentlich immer gerne gemacht habe. Trotzdem Langeweile ohne Ende, so dass ich meist schon nach 3 Stunden Anwesenheit einfach wieder nach Hause bin. Jedenfalls sehr gute Menschen die beiden Schulleiter. War nicht schlecht die Zeit bis auf das sehr sehr magere Geld. Nun versuche ich in Zukunft, trotzdem gegen diese Träger alles zu unternehmen, was in unserer Macht möglich ist.

Der Tipp mit der Gehunfähigkeit ist Klasse, das werde ich gleich auch Morgen meinen Hausarzt mitteilen. Ich werde berichten.


Ich würde mich gerne per PN an dich wenden wollen.


Alles Gute zu dir und vielen Dank. :)


Gruß Peter
Kannst mich gerne per PN anschreiben oder e-mail, müsste beides vorhanden sein im Forum-Profil.
 

Babapapa

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#41
hatte heute vormittag ein gesprächstermin bei der IAG, doch haben bereits alle ärzte am mittwoch-nachmittag geschlossen.

habe ich noch eine chance, die sanktionen zu umgehen?

habe asthma und könnte noch zum krankenhaus - weiss aber nicht, ob die AU-bescheinigungen ausstellen..
 
E

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#42
hatte heute vormittag ein gesprächstermin bei der IAG, doch haben bereits alle ärzte am mittwoch-nachmittag geschlossen.

habe ich noch eine chance, die sanktionen zu umgehen?

habe asthma und könnte noch zum krankenhaus - weiss aber nicht, ob die AU-bescheinigungen ausstellen..
Auch wenn das kRankenhaus keine AU ausstellen kann - du hast was in der Hand und gehst damit zum Hausarzt morgen..der schreibt dich dann rückwirkend krank
 

Babapapa

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#43
Auch wenn das kRankenhaus keine AU ausstellen kann - du hast was in der Hand und gehst damit zum Hausarzt morgen..der schreibt dich dann rückwirkend krank
vielen dank für den rat!

mache mich dann gleich auf den weg und erzähle was vom verlorenen asthmaspray und einer nacht, die mir den atem raubte! ;-)
 

Arania

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#44
Verlorenes Asthmaspray? In der Apotheke neu holen, Rezept stellt der Notarzt aus
 
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