Einladung zum berufspsychologischem Dienst

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Pinkis23

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Hallo, ich habe folgendes Problem.
Ich leide an Depresseionen und habe auch schon einen Anwalt, der sich gegen willkürliche Aufforderungen seitens des Amtes für mich einsetzt ( Egv, VA )
Ich habe nun zugestimmt, dass ich mich von einem in der Sache kompetentem Amtsarzt untersuchen lasse. Ich selbst versuche, eine Therapie zu beginnen, jedoch haben wir Wartezeiten bis zu 1 Jahr.
Anstatt mir einen Termin bei einem Amtsarzt zu geben, kam nun die Einladung, mich am 06.10.2016 beim berufspsychologischem Dienst zu melden, anberaumt sind 6 Stunden. Bis zum 27.09 muss ich Bescheid sagen, da der Termin, wie geschrieben steht, dann an jemanden anderen abgegeben wird. Es eilt also. Eine Rechtshilfebelehrung war auch dabei, nach Paragraph 59 2 tes , in Verbindung mit Paragraph 309 Absatz. 1, SGB 3

Ich habe Angst davor, dass die Erkenntnisse aus diesem Test mir später vorgehalten werden, um zu behaupten, ich sei ja Arbeitsfähig.
In der Einladung steht drin, dass ich diesen Termin mit meinem Sachbearbeiter vereinbart hätte. Das stimmt nicht.
Vereinbart war eine Amtsärztliche Untersuchung, um meine Depression zu bescheinigen.
Ich fürchte, dass diese Sache nur gemacht wird, um hinterher aufgrund dieses Tests sagen zu können, ich sei ja arbeitsfähig, doch müsste dies nicht vorher amtsärztlich ermittelt werden ?
Auch sehe ich nicht ein, mich einfach so einem Psychotest zu unterziehen, der hinterher beim Sachbearbeiter liegt und mir eventuell zum Nachteil ausgelegt werden könnte.
Ist es Pflicht, diese Tests und Gespräche zu absolvieren oder reicht im Rahmen der Meldepflicht ein Erscheinen vor Ort ( Was ich sowieso tun muss ), ohne diese Tests zu absolvieren ?
Meine Befürchtung sind Sanktionen, die dann ausgesprochen werden.
Wie kann ich mich gegen dieses Vorgehen wehren, meiner Meinung nach müßte ich doch zunächst ärztlich untersucht werden, bevor man meine Stärken und Schwächen, Eignung und Arbeitszeitverfügung bei diesem Dienst amtlich festhalten läßt.
Meine Sachbearbeiterin macht mir das Leben zur Hölle und lässt nicht locker, hat mich auch schon überheblich beleidigt usw.
Ich danke Ihnen für eine kompetente Antwort.
 

Makale

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Depressionen sind psychischer Natur.

Vermutlich wurde der psychologische Dienst beauftragt ein Gutachten über die Vermittelbarkeit zu erstellen. Da eine Zustimmung erteilt wurde, verstehe ich nicht wo hier das Problem liegt. Im Rahmen der §§ 20 sowie 21 SGB X ist der Leistungsträger bei Vorliegen gewichtiger Indizien sogar verpflichtet ein entsprechendes amtsärztliches Gutachten einzuholen.
 

ZynHH

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Leider werden die anonymisierten schreiben ja nicht hochgeladen....

Der berufspsychologische Dienst hat nun nix mit ner Untersuchung des äD. zu tun...die hat vorher zu erfolgen.
 
E

ExitUser

Gast
Bei mir war erst das 3. Gutachten vom ärztlichen Dienst. Die vorherigen waren vom psychologischen, alles freiwillig.

Das 1. mit der umfangreichen Testung war sogar ganz vernünftig. Ich bekam eine Auszeit von sechs Monaten.
Das zweite leider nicht mehr. Da wollte die Tuse einer Reha-Ausbildung nicht mehr zustimmen, weil das ja so teuer sei. Das hat der Arzt dann geradegerückt.

Ich würde da ganz unbefangen reingehen und sehen was rauskommt. Wenn du arbeitunfähig bist, dann wird auch im Gutachten empfohlen, den ärztlichen Dienst einzuschalten.
 

Sowhat

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Mich würde ja mal interessieren was da 6 Stunden mit einem verantaltet wird? Das ist doch für einen ohnehin bereits psychisch angeschlagenen Menschen die absolute Hölle.
Ich bin ebenfalls wegen Depressionen in Behandlung und musste einmal zu einem Neurologen zum Gutachten vom JC. Das dauerte 4 Stunden , idiotische Wörter und Zahlen Merktests für demente Menschen bin nicht dement), EEG und 2 Stunden allein ins Wartezimmer "verbannt" worden und dann 10 Minuten Gespräch und die üblichen Finger an den Kopf und Knie-Hämmerchen Tests und dann war ich "voll arbeitsfähig".
Es war fürchterlich für mich, hatte fast 200 Blutdruck (und das nach Hirninfarkt) und heulte und zitterte nur.
Also wie ich das 6 Stunden durchhalten sollte, zumal ich inzwischen tatsächlich nur noch 3- max. 6 Stunden arbeitsfähig bin (habe ich jetzt im Gutachten).
Also ich werde diesen Thread interessiert weiter verfolgen. Man weiss ja nie, ob es einen nicht auch noch erwischt.
Ich bin zwar nun schon Mitte 50, aber das interessiert das Jc ja nicht wirklich.
 

Pinkis23

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Vielen Dank für die Antworten. Ich habe dem berufspsychologischem Dienst nicht zugestimmt, sondern einer ärztlichen Untersuchung. Zumal im Schreiben steht:
"Sie haben im Beratungsgespräch einen Termin mit dem berufspsxchologischem Dienst vereinbart".
Was nicht stimmt, mein Letzter Besuch bei der arge ist schon 3 Monate her. Der berufspsychologische Dienst ist ja auch keine äztliche Untersuchung. Einer ärztlichen Untersuchung habe ich auch nur zugestimmt, wenn es ein kompetenter Facharzt ist und kein Allgemeinmediziner ohne Ahnung von der Materie. Stattdessen kommt nun das und das ist meiner Meinung nach einfach die falsche Reihenfolge. Ich lese recht viel Schlechtes, bei Leuten , die diesen nicht freiwillig machten, dass die Daten zum Nachteil ausgelegt werden und ich möchte auch nicht auf ewig diesen Test am Backen haben..
Die Frage ist, ob ich dort erscheinen kann ( Meldpflicht ) und den Test ohne Sanktionen verweigern kann ?
 

Pinkis23

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Es ist ja auch so, dass in diesem Test meine Eignung zur Weitervermittlung an Arbeitgeber festgestellt werden soll, was nichts mit meiner Erkrankung zu tun hat.
 

berlinerbär

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Du bist ja im SGB3, so etwas hatte ich auch, der Quatsch beschäftigt nur Leute bei der Agentur(Versicherung), nach dem Quatsch sollte es bei mir eine Weiterbildung geben, die kam aber nicht mehr(eben Versicherung), sie hatten mich einfach aufgegeben mit Mitte 30 als Ingenieur mit 6Jahren Berufserfahrung, soviel zur Versicherung.
Die wollen sich bloss selbst beschäftigen und ihre geschönten Statistiken führen, spare Dir den Gang zum/zur Psychologen/in, sagen Dir sowieso nicht die Wahrheit.
Oder eher: alles was man sagt, wird gegen einen verwendet, alles eher nur Unsinn und Zeitverschwendung.
Man muss nicht unbedingt auffällig sein, damit man dorthin geschickt wird, sie sammeln einfach Informationen...
Ich würde das immer verweigern, weil es geht immer nur mich etwas an...
Und trenne Dich von der Vorstellung: die Agentur will Dir helfen und ist auf Deiner Seite, eher das Gegenteil trifft zu, es geht immer nur um die verlogene Statistik...
Ich habe es nie verstanden, warum es zwei Systeme gibt, Alg2 würde auch reichen, nur warum soll man da sich da finanziell offenbaren, was soll der Quatsch?
Träger, die sich das Geld in den Rachen schieben und sich totlachen und sagen: sie müssen jede zumutbare Arbeit machen oder wie ist Alg2 zu verstehen, Irrenhaus, wer hält das aus?
 
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