Einladung zu Gruppenveranstaltung - Callcenter. Brauche Tipps.

Kitty79

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Hallo,

vor ein paar Wochen habe ich schon einmal eine Einladung zu einer Gruppenveranstaltung (Callcenter) erhalten.
Diesen Termin musste ich absagen weil ich am gleichen Tag (gleiche Zeit) einen Vorstellungstermin für einen Minijob hatte.

Den habe ich auch bekommen. (max. 10 h monatlich für Abrechnungen etc.)

Nun hatte ich heute wieder eine Einladung im Briefkasten - mit folgendem Wortlaut: "Ich möchte mit Ihnen über einen Vermittlungsvorschlag sprechen" mit RFB.

In meinem Account in der Jobbörse steht:

Die ersten 3 Zahlen meiner Kundennummer/1/18
Gruppentermin
Gruppeninformation

Ich denke das ist der gleiche :censored: wie vor einigen Wochen.
Ich werde hingehen...aber Callcenter liegt mir nicht.:doh:

Habt Ihr Tipps?
 

Gollum1964

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Hallo Kitty,

wahrscheinlich handelt es sich um eine Massenveranstaltung, bei der sich eine CC-Firma vor ca. 30-40 Leidensgenossen präsentiert, wo du dich in der Anonymität verstecken kannst. Ob du zu dieser Veranstaltung hingehen mußt oder nicht, hängt u.a. davon ab, wo diese Gruppenveranstaltung stattfindet und wenn es nicht in den Räumlichkeiten des Jobcenters stattfindet, muß auf jeden Fall ein MA des Jobcenters anwesend sein.
Man müßte auch das Einladungsschreiben deines Jobcenters kennen, um die Zulässigkeit besser beurteilen zu können.

Was diese Termine angeht, muss man überlegen, ob sich ein massiver Widerstand lohnt oder man sich die Körner für wirklich ernste Sachen (Sinnlosmaßnahmen, AGH,...) aufhebt. Allerdings sollte man sich die Fahrkosten erstatten lassen, wenn man freiwillig daran teilnimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Kitty79

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Also die Veranstaltung findet leider direkt im JC statt.
Ist formuliert wie eine "übliche" Einladung zu einem Termin beim Vermittler. Nur das mit dem "Vermittlungsvorschlag" ist anders. RFB ist wie gesagt auch drin.

Kommt auch nicht von meiner Vermittlerin sondern von einer anderen Dame.

Ich werde wohl hingehen und mir den Mist anhören müssen.:icon_hihi:
 

Echogamer

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Hallo Kitty79,

Kannst Du die Einladung mal ausreichend anonymisiert hier einstellen ?

Grundsätzlich kann man bei Infoveranstaltungen / Gruppenveranstaltungen folgendes empfehlen:

hingehen, nichts unterschreiben und alles gleich einstecken :wink:
 
E

ExitUser

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Hi Kitty,

da es sich um einen Meldetermin nach § 309 SGB III iVm 59 SGB II handelt, kannst du Fahrtkosten beantragen und einen Beistand mitbringen. Lass dir deine Anwesenheit auf einer Kopie deiner Einladung quittieren und unterschreibe nichts, auch keine Anwesenheitsliste.
 
M

Madel71

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Ich war auch schon auf solchen Veranstaltungen. Bevor es Einzelgespräche nach dem Vortrag für alle gibt, sagen die meist sowas wie, sie wollen, daß nur die bleiben, die wirklich Interesse haben. Dann kann man ja abhauen.
 

Wholesaler

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@Kitty79: Auf keinen Fall etwas unterschreiben und niemandem die Telefonnummer und E-Mail mitteilen.
 

Gollum1964

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Bevor es Einzelgespräche nach dem Vortrag für alle gibt, sagen die meist sowas wie, sie wollen, daß nur die bleiben, die wirklich Interesse haben. Dann kann man ja abhauen.
nabend Madel,

das hat eine CC-Firma bei einer Infoveranstaltung im November im Jobcenter auch gesagt. Ich habe mich dann auch gleich vom Acker gemacht.
Die Retourkutsche kam dann allerdings ca. 2 Wochen später, wo ich dann für diese CC-Firma einen VV mit RFB bekam, da es wohl nicht genügend Freiwillige gab. Prompt durfte ich mir diese CC-Firma im Rahmen eines Besichtigungstages dann von innen anschauen.
 

Kitty79

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Danke erstmal an alle für die Tipps. Werde heute hingehen und dann berichten.
 

vidar

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Moin @Kitty79,

auch wenn dein Termin schon erledigt ist, möchte ich trotzdem dazu meinen „Senf“ abgeben. (Kannst ja mal berichten, wie es bei dir gelaufen ist)

Ich war auch mal vor Jahren bei zwei Veranstaltungen von CC direkt vor Ort. Es waren ca. 20 Teilnehmer anwesend. Zum Beginn gab es eine Selbstdarstellung des CC. Natürlich wurde das dortige Tätigkeitsumfeld äußerst positiv dargestellt. Ergo, Alles „Friede, Freude Eierkuchen“. Nach Ablauf der Selbstbeweihräucherung wurden in kleinen Gruppen die einzelner Arbeitsräume vorgestellt. In diesen Arbeitsräumen gab es zwischen 20 und 30 Bildschirmarbeitsplätze. Die in Reihe befindlichen einzelnen Arbeitsplätze hatten eine Größe von ca. 3-4 m². Es sah aus wie eine überdimensionierte Legebatterie.

Innerhalb des Gruppengesprächs - nicht Einzelgesprächs - würde ich Nachfragen, ob die Einhaltung der Richtlinien für Bildschirmarbeitsplätze auch strikt eingehalten werden. Hier z.B. besonders wie denn dort die Einhaltung einer Pause von mindestens 5 Minuten, nach spätestens einer Stunde Bildschirmarbeit, gewährleistet wird. Weiter würde ich hinterfragen, nach welchen Vorgaben die zu erbringenden Leistungen zu erfolgen haben bzw. welche Maßstäbe hierfür angesetzt werden. Fragen auch, ob ein Betriebsrat vorhanden ist. Natürlich interessiert dich auch, wie viel Urlaub du bekommst, wie die Überstunden ausgeglichen werden, ob du auch am Sonntag oder Feiertag (Zuschlag?) arbeiten musst, ob deine wöchentlichen Arbeitszeiten dir immer auch voraus bekanntgegeben werden u.s.w. Ansonsten guckst du hier:

Meine Erfahrungen im CallCenter

Eine Callcenter-Agentin erzahlt: Bericht aus dem Vorhof der Holle | STERN.de

Jobben im Callcenter – kein leichtes Brot >> arbeits-abc.de
 

Kitty79

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Wie versprochen meine Rückmeldung.:popcorn:

Erstmal 20 Minuten über Termin gewartet...und dann wurden die "Verurteilten" reingerufen.

Wie heißt es so schön...1. kommt es anders und 2. als man denkt.

Nix mit Callcenter...einen 1-Sklaven...ich meine Euro-Job wollten die einem aufdrücken. Im grünen Bereich (hilft ja ungemein im Bürojob weiter) Boden ebnen...Müll sammeln...Verkehrsschilder kontrollieren..irgendwas mit Rohren...:censored:

Ich dann bei der Frage wer kann nicht: Ich habe einen Minijob! Und gaaaaanz laut in meinem Beruf! Die Dame meinte das wäre ein Ablehnungsgrund, da ich den ja dann nicht mehr machen kann.:icon_hihi:

Frech war, dass das am 01.03. starten sollte! Und die hatten schon angekreuzt dat man da anfängt...nix mit überlegen kleiner ALG2er...nix da.:doh:

Nun habe ich noch eine Frage. Ich habe die netten Damen schon gefragt, ob es eine Mindeststundenzahl braucht beim Minijob - Antwort nein. (Weil ich bin unter 15 h wöchentlich.) Können die mir da was?

Hab nix unterschrieben...nur den Ablehnungsgrund Minijob angegeben.:peace:
 

Couchhartzer

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Euro-Job wollten die einem aufdrücken. Im grünen Bereich (hilft ja ungemein im Bürojob weiter) Boden ebnen...Müll sammeln...Verkehrsschilder kontrollieren..irgendwas mit Rohren
Das ist alles nicht zusätzlich und daher als Ein-Euro-Job gar nicht erlaubt (rechtswidrig)!
 

Kitty79

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So jetzt hab ich nächste Woche einen Termin bei meiner eigentlichen SB. "Vermittlung"Folgegespräch" steht in der Jobbörse.
Schätze weil ich den Mist nicht wollte.:icon_hihi:
Hab alle Unterlagen von meinem AG zusammen. Sind aber eben unter 15 h wöchentlich. Nun meine Sorge das die mir da doch einen Strick draus drehen will.
 
E

ExitUser

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So jetzt hab ich nächste Woche einen Termin bei meiner eigentlichen SB. "Vermittlung"Folgegespräch" steht in der Jobbörse.
Du bist nicht verpflichtet, die "Jobbörse" zu nutzen. Warum wartest du nicht auf eine rechtskonforme schriftliche "Einladung", mit der du Anspruch auf Fahrtkostenerstattung und einen Beistand hast?
 

Kitty79

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Du bist nicht verpflichtet, die "Jobbörse" zu nutzen. Warum wartest du nicht auf eine rechtskonforme schriftliche "Einladung", mit der du Anspruch auf Fahrtkostenerstattung und einen Beistand hast?

Mache ich ja.:icon_mrgreen: Aber in der JB sieht man ja die Termine schon bevor man dann das Schreiben erhält.
Die Unterlagen vom AG brauchte ich ja eh, als Beweis das ich eine Minijob habe.
 
E

ExitUser

Gast
Trotzdem nutze ich diese Jobbörse nicht, damit mach ich mich nur noch verrückter. Und ausserdem kann das JC sehen, wann man sich dort einloggt und was man da macht.
 

Couchhartzer

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Und ausserdem kann das JC sehen, wann man sich dort einloggt und was man da macht.
Na und?
Die sehen doch auch nur, dass sich irgendwer mit dem Namen und dem dazugehörenden Zugriffskennwort eingelogt hat, aber nicht ansatzweise, ob es auch tatsächlich die echte dazugehörende Person ist, oder ob sich jemand anders der Zugriffsinformationen bedient.
Selbsteingeredete Paranoia ist als schlichtweg nur hinderlicher Unfug.
 
E

ExitUser

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Selbsteingeredete Paranoia ist als schlichtweg nur hinderlicher Unfug.
och, da lass ich die Kirche im Dorf und nenn es schlicht "Datensparsamkeit":icon_pause:
 
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