Einladung zu einem Job-Speed-Dating - Es wird immer verrückter

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Mueller1852

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Als ich den Brief erhalten habe dachte ich, ich lese nicht richtig "Job-Speed-Dating". Wart ihr schon mal bei so einem Date und könnt darüber berichten?

Ausgedruckte Bewerbungsunterlagen soll ich mitbringen. Dann darf ich dem Jobcenter doch bestimmt auch 5€ für eine Bewerbungsmappe berechnen?

Unter bestimmten Voraussetzungen können notwendige Reisekosten erstattet werden
Ist das nicht Fakt das die Fahrtkosten zu erstatten sind?
 

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Dinobot

Gast
Als ich den Brief erhalten habe dachte ich, ich lese nicht richtig "Job-Speed-Dating". Wart ihr schon mal bei so einem Date und könnt darüber berichten?

Ichj war da noch nicht Aber Du kannst dich informieren -allerdings ist das nur die offizielle Version der Info. Die Ag müssen über die Ergebnisse an das Jobcenter berichten und auch Deine Verhalten soll dort beobachtet werden. eigentlich ist das ganze eine komplette Maßnahme -wo Teilnehmer im Vorfeld schon zugesiwesen werden. Mit 15 Tagen Vorbereitungszeit -auf den jeweiligen Termin hin. Habe keine Ahnung , welcher Termin da für Dich im Dezember gilt. Sei froh, wenn man Dich gleich nur für dne Tag dort einlädt. Dort werden auch Sb des Jobcenters sein, die das Geschehen und dich beobachten werden. Schau mal hier:

https://www.tuev-nord.de/de/unterne...standorte/tuev-nord-bildung/job-speed-dating/

Und klicke dich Dich weiter voran.

Ausgedruckte Bewerbungsunterlagen soll ich mitbringen.

Kannst du nicht einfach noch schnell das alles in einen Bewerbungsflyer verpacken. :wink:? Das ist bei sowas durchaus legitim und auch preiswerter . Es gibt Seiten mit Mustern -zum downloaden und anpassen. Beispiele :

https://karrierebibel.de/bewerbungsflyer/

Ist das nicht Fakt das die Fahrtkosten zu erstatten sind?

Dann müssest Du dich sicherheitshalber um ein Fomular bemühen. Bekommst du vom Jobcenter -wo Du dann deine Fahrkarten anhängen kannst. und dann nachweislich zur Erstattung abgeben.

Nachtrag

Ich gebe Dir mal einen Hinweis aus den Standard Texten der eigentlich vorbereitenden Maßnahme zu den eigentlichen Texten zum JSD (Job speed dating=, wie das intern mit den Trägern dort für den Tag verabredet ist. Das ist überall als Standard gleich konzipiert oder angedacht worden:

Im Rahmen des eintägigen JSD erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit - innerhalb eines 10-minütigen Zeitfensters - mit einstellungsinteressierten regionalen Arbeitgebern Kurzbewerbungsgespräche zu führen und die Passgenauigkeit für eine mögliche Einstellung zu prüfen.

Kern des JSD ist der spezifische Ablauf der Gespräche in einem rotierenden System. Arbeitgebern und Teilnehmern wird mit einem akustischen Signal das Ende der Gesprächszeit angezeigt, wobei die Teilnehmer den Gesprächspartner wechseln und sich dem nächsten Arbeitgeber vorstellen. Dieses rotierende System ist in einen messebauähnlichen Aufbau einzubinden, in welchem die Arbeitgeber die Möglichkeit haben, sich zu präsentieren.

Der Träger stellt sicher, dass jeder Teilnehmer mindestens vier bis sechs Gespräche bei Arbeitgebern mit passgenauen Stellen erhält.

Der Träger verantwortet die rechtzeitige Akquise und Einladung der Arbeitgeber für das JSD. Die einzuladenden Arbeitgeber werden in Absprache zwischen Bedarfsträger Jobcenter und Auftragnehmer (Träger) final festgelegt.

Der Auftragnehmer hat zur Sicherstellung eines reibungslosen Ablaufs der Veranstaltung die eingeladenen
Arbeitgeber im Vorfeld auf den JSD vorzubereiten. Auch dies erfolgt in enger Abstimmung mit dem Be-
darfsträger.

Zur Verbesserung der Wirksamkeit in der Öffentlichkeit organisiert der Auftragnehmer während der gesam-
ten Großveranstaltung eine professionelle Moderation.
Ziel ist die Steigerung der Qualität und Professionalität der Veranstaltung. Hierdurch soll das Interesse
potentieller Arbeitgeber für das JSD erhöht werden und dadurch weitere Arbeitgeber für kommende gleich-
geartete Veranstaltungen des Bedarfsträgers gewonnen werden.
Der Auftragnehmer hat sicherzustellen, dass die eingesetzten Moderatoren (z.B. Radiomoderatoren) über
den für die Durchführung der Moderation erforderlichen aktuellen fachlichen Wissensstand und die notwendigen Kenntnisse der Maßnahme verfügen.

Um die Großveranstaltung nicht rein informativ sondern auch unterhaltsam zu gestalten, werden schau-
spielerische Elemente in die gesamte Großveranstaltung eingebaut. Dies kann beispielsweise durch Pantomimen, Comedian oder Schauspieler erfolgen, die den Teilnehmern
die Bedeutung von Körpersprache verdeutlichen oder vorteilhafte und unvorteilhafte Verhaltensweisen
während des Bewerbungsprozesses visuell (gerne humorvoll) darstellen. Die Durchführung des Rahmenprogrammes ist mit dem Bedarfsträger nach Zuschlag abzustimmen.

Unmittelbar nach Ende des JSD erhält der Bedarfsträger durch den Auftragnehmer eine nachvollziehbare Übersicht der Teilnehmervorsprachen mit den Arbeitgebern sowie ein Feedback aller Teilnehmer und aller Arbeitgeber.

Quelle: Auszug JSD. über REZ der BA für Jobcenter Hamm, Stand: 01.08.2017 301-17-45ind-70239
 

Sonne11

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Bedenkt, ergänzend zu den Infos von Dinobot, dass der Termin die Voraussetzungen für einen Meldezweck erfüllen muss und dieser auch genannt werden muss.

Und da es ein Ort ist, der außerhalb der heiligen BA Hallen liegen dürfte, sollte bei der Veranstaltung auch BA Personal anwesend sein.

Und da der Meldezweck sein soll, sich bei einem BA (AfA/JC) Mitarbeiter zu melden, sollte alles was dort stattfindet und ohne BA Mitarbeiter an der Hand besprochen wird, rein als Informationsveranstaltung angesehen werden.

Es sollten also aus einer Vorladung, die bereits zu genüge ihre Funktion mehr als ausgeschöpft, sogar überdehnt hat, keine weiteren Verpflichtung angelabert, abgedichtet, ange-selbstverständlicht werden. :wink::icon_evil:

Es ist also nicht normal, soll nicht so und ist nicht bei allen so. :wink:

Kein ungewollter Datenaustausch, keine Zustimmungen, keine Auskünfte an unbekannte Dritte. :popcorn: Oder wurden in der Vorladung die "Arbeitgeber" namentlich genannt? :biggrin:

Hier hat man sich sogar einen Fake-Vermittlungsvorschlag erspart, da wohl mehr als nur eine ZAF Bude anwesend sein dürfte.

Mein Vorgehen war immer: Anwesenheit von BA Mitarbeiter auf meiner Vorladung bestätigen lassen, angucken, zuhören, selbst mir Firmen angucken und interessantes aufschreiben. Wenn ich mit jemanden reden sollte, habe ich das abgelehnt, weil ich mit fremden nicht rede.

Wer will einen Erwachsenen dazu zwingen, aufgezwungene Gespräche zu führen und meine Daten auszutauschen? Ich finde so etwas lächerlich und unseriös. So habe ich das auch gesagt. :biggrin:

Der Träger stellt sicher, dass jeder Teilnehmer mindestens vier bis sechs Gespräche bei Arbeitgebern mit passgenauen Stellen erhält.
Aha! Hat der TÜV vorher die Profile der Bewerber bekommen? Woher wissen die das?

Nachtrag: Keine Zettel ausfüllen, keine Laufzettel abgeben, keine Bewerbungsmappen abgeben. Alles mitnehmen.
 
D

Dinobot

Gast
Wer will einen Erwachsenen dazu zwingen, aufgezwungene Gespräche zu führen und meine Daten auszutauschen? Ich finde so etwas lächerlich und unseriös. So habe ich das auch gesagt.

Die Einladung ist aber sehr tricky formuliert. Wenn man hingeht -ist man an Stellen interessiert. Dann keine Gespräche zu führen -das könnte dann durchaus als Weigerung interpretiert werden. Zudem werden dort meistens zettle verteilt -indem man sehr genau auflisten muss -mit wie vielen AG man gesprochen hat -und wenn nicht -wieso nicht. Hatte mal was ähnliches besucht. da war das auch so. Diese Zettel werden dann ausgefüllt an den jeweilgen Sb weitergeleitet. Ohne die Abgabe dessen würde keinem das Verlassen der Messe erlaubt.bzw. der Name dessen notiert.

Man kann auch bleanglose Gespräche führen und den Fokus auf eine nachträgliche Bewerbung bei einem AG seiner Wahl legen -und Gespräche da hin bugsieren-wenn man sich geschickt anstellt. Dort werden übrigens eher Jobcenter Mitarbeiter zugegen sein -weil es eine Einladung des Jobcenters ist. Kann natürlich auch sein, dass dies ein gemeinsames JSD ist.
Die gibt es durchaus.
 
D

Dinobot

Gast
Das wäre Freiheitsberaubung.
Und was ich auf so einem Zeuuel notiere und was nicht, das blebt mir überlassen.

Genau das war auch damals das Kalkül der Messe. Der Zettel war auch so eine Falle an sich, wo man genau aufpassen musste -was man schreibt bzw. wo man ankreuzt und wie man dafür sorgt -das nicht noch Kreuzchen im Nachhinein zugefügt werden. Ich habe damals hinter jeden ominösen Frage -wo ich nicht angekreuzt habe -siicherheitshalber hinter dem freien Feld geschrieben -trifft nicht zu, um nachträgliches Ankreuzen zu verhindern. Und keine der Fragen eindeutig mit Ja oder nein beantwortet -sondern ja und nein eingetragen und handschriftlich erklrt -warum. Hatte allerdings auch 2 Stellen -zur nachträglichen Bewerbung den AG abtrotzen können. Das ging bei mir gut.

Ich bekam keine Einladung von meiner Sb danach.

Sb hatte dann aber auch die Ergebnisse der Bewerbungen daraus erhalten. AG hatten sich gemeldet -mit jeweils ellenlangen Absagen.
 

Matt45

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Wie groß ist die Not, wenn wir schon solche "Veranstaltungen" benötigen?

Ich stelle mir die Fragen:

Wer bezahlt die Veranstaltung? > Der Steuerzahler? Falls ja, Warum?
Ist der TÜV eine "Tochterfirma" vom JC?
Was meint der Datenschutz?
Wie weit sind die Tische voneinander entfernt? Kann Firma A lauschen wenn ich bei Firma B sitze?
Welcher Bewerber wird da gerne hingehen?

In meinen Alter mache ich ALLEINE ein VG bei einer Firma und brauche keinen Aufpasser. Mir völlig egal was ein JC darüber denkt!

Wer Interesse an meiner Person hat, der kann mich gerne einladen. Dann aber allein!

Schade, dass über solche "Dinge" nicht berichtet wird in den Medien.

Solche Veranstaltungen finde ich völlig abstoßend und sinnfrei!

Oder hat einer hier positive Erfahrungen gemacht?
 

Holler2008

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Ich stelle mir die Fragen:

Wer bezahlt die Veranstaltung? > Der Steuerzahler? Falls ja, Warum?
Ist der TÜV eine "Tochterfirma" vom JC?
Was meint der Datenschutz?
Wie weit sind die Tische voneinander entfernt? Kann Firma A lauschen wenn ich bei Firma B sitze?
Welcher Bewerber wird da gerne hingehen?
Nicht dir, sondern auf der Veranstaltung musst du diese Fragen stellen und zwar so, dass die anderen diese und auch die antworten mitbekommen.
Evtl. direkt zu Beginn, wenn es eine Begrüßung gibt und noch alle auf einem Haufen sind. Die deiner Ansicht nach wichtigste zuerst, falls man dich abwürgt.

@Dinobot: Ich hoffe, dass ich mal zu einer Veranstaltung muss, wo man mich nicht gehen lässt. die werden Ihres Lebens nicht mehr froh werden. Ich habe für sowas immer eine geliehenes Handy dabei mit der örtlichen Polizei eingespeichert.


Die Rechtsfolgebelehrung sieht man nicht komplett.
Wenn die aber nur Sanktionen wegen nicht erscheinen beinhaltet, dann würde ich auf jeden fall, wie Sonne vorgehen und mich dabei sicher fühlen können.
Wenn mehr drinn steht in der RFB vielleicht aber auch.
 
D

Dinobot

Gast
Wer will einen Erwachsenen dazu zwingen, aufgezwungene Gespräche zu führen und meine Daten auszutauschen?

Hier -im 10 Minuten Takt, ein anderer Arbeitgeber. Das ist hier das lächerliche daran.

Darüber würde ich mich als Betroffener aufregen, denn eine Arbeitssuche ist keine Quizshow -zumindest dann, wenn man nicht in dem Metier eine Stelle sucht.

Ich persönlich bin und wäre für sowas auch nicht der geeignete Kandidat -weil ich Vorstellungsgespräche ala Wettlauf nach Stoppuhr lächerlich finde. Viele seriöse AG bestimmt auch. Was ist denn,wenn naive Gemüter zu ihrem nächsten persönlichen Gespräch bei einem AG dann immer eine Stoppuhr mitnehmen oder gleich den Wecker auf den Tisch stellen?. Wird das dann nicht als Verhinderung der Anbahnung gewertet oder wäre das dann sogar völlig normal?:wink: . Sollte man mal die Veranstalter fragen. Aber -die werden ja offensichtlich für den Blödsinn bezahlt. Da gibt es leider immer wieder Maßnahmen und Veranstaltungen der "Aktivierung" in der Jobcenterlandschaft.
 

0zymandias

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Es wird kein Meldezweck genannt, was schon mal unzulässig ist, denn auf die Rechtsgrundlage des § 309 SGB III muss abgestellt werden.

Es wird zu einem Gespräch mit und bei einer GmbH vorgeladen, was unzulässig ist, denn die Vorladung kann nur zu Mitarbeitern der Bundesagentur für Blablabla erfolgen.

Eine Meldeaufforderung ist ein VA und der hier ist unbestimmt im Sinne des § 33 SGB X. Welche Arbeitgeber welche zumutbaren Stellen anbieten, bleibt genauso unklar wie die Frage, wie der Delinquent zu diesen kommen soll.
Ein VA enthält auch keine Frage, schon gar keine, bei der die Bedeutung der Beantwortung ebenfalls unbestimmt und unbestimmbar ist (Watt, wenn ich jar nitt schweißen will oder kann?).

-> Sanktionsgefahr hieraus ist bei Gegenwehr verschwindend gering.

Am wenigsten Aufwand wird getrieben, wenn man wie schon vorgeschlagen eine Kurzerscheinung mit schriftlicher Bescheinigung vollzieht (JC-Mitarbeiter müssen anwesend sein).
Dann wären nur drei Pflichten neben dem Erscheinen zu erfüllen:
Die Einladung mitbringen, sich an der Empfängnisstation der TÜV Rheinland GmbH vorstellen und Bewerbungsunterlagen dabei haben.
Finito. Keine Übergabe von Daten oder Schriftstücken an irgendwen, außer man selber möchte das.
(Wörter wie Datenschutz oder Datenschutzbeauftragte könnte man fallen lassen, denn von der BA auf Zumutbarkeit geprüfte Angebote liegen hier nicht vor, genauso wenig wie eine RFB, die auf den Einzelfall eingeht.)

An einem Bewerbungsflyer würde ich sie kurz riechen lassen und dann nach Werbegeschenken fragen. :biggrin:

BTW: Fahrtkosten nie vergessen. :icon_evil:
 
D

Dinobot

Gast
Es wird kein Meldezweck genannt, was schon mal unzulässig ist, denn auf die Rechtsgrundlage des § 309 SGB III muss abgestellt werden.

Als Sb würde ich darauf antworten: Der Meldezeck ist konkludent gegeben, weil der Meldezweck :

die Vermittlung in Arbeit (die Arbeitsvermittlung umfasst Angebote von beruflichen Ausbildungsstellen oder Arbeitsplätzen,

Quelle:

https://www.haufe.de/oeffentlicher-...ines-meldezwecks_idesk_PI13994_HI1233913.html

Als solches konkludent erkennbar wird. Zumindest darf er solches vermutet werden. Mindestens -bis zum Beweis des Gegenteils, wozu sich der Betroffene schon zur Aufklärung dessen zum vereinbarten Ort begeben sollte.

(weil nämlcih findige Sb ansonsten gleich eine Einladung hinterher schicken, weshalb der Elo denn nun keine Arbeit sucht oder gar verweigert -oder ob er vielleicht gar schon eine hat???. )
 

0zymandias

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Dann würde ich der SB sagen:

Konkludent ist papperlapapp. :biggrin:

Zum Beispiel wegen § 35 SGB X:
(1) 1Ein schriftlicher oder elektronischer sowie ein schriftlich oder elektronisch bestätigter Verwaltungsakt ist mit einer Begründung zu versehen. 2In der Begründung sind die wesentlichen tatsächlichen und rechtlichen Gründe mitzuteilen, die die Behörde zu ihrer Entscheidung bewogen haben. 3Die Begründung von Ermessensentscheidungen muss auch die Gesichtspunkte erkennen lassen, von denen die Behörde bei der Ausübung ihres Ermessens ausgegangen ist.

Darüber hinaus müssen die Pflichten und Rechtsfolgen präzise, richtig, klar und unmissverständlich dem Delinquenten bekannt gemacht werden, damit es eine Sanktion geben kann.
Bei sowohl unbekannten potentiellen Arbeitgebern wie auch unbekannten Arbeitsstellen verteufelt knifflig.

Also auch hier ist die Konkludenz papperlapapp. :biggrin:

Nachtrag zum Absacken:

Weder Jobmessen noch Vorstellungsgespräche sind zulässige Meldezwecke
Was sich unter der Überschrift in der Einladung vom 9. Mai 2012: "Arbeitgebertag - Vorstellungsgespräch bei Firma Activ GmbH" verbirgt, ist dem Senat unbekannt und anhand der Verwaltungsakten nicht zu klären. Eine Fa. Activ GmbH konnte nicht ermittelt werden. Sollte es sich bei dem Besuch in den Diensträumen des Jobcenters - wie der Kläger behauptet - um eine Arbeitgebermesse handeln, in der sich Verleihunternehmer vorstellen und der Kläger sich dann dort auf bis dahin ihm unbekannte Arbeitsangebote bewerben müsste, gehört diese Veranstaltung nicht zu den zulässigen Meldezwecken nach § 309 Abs. 2 SGB III. Das ergibt sich unmittelbar aus dem Gesetzestext des § 32 SGB II, der Meldeversäumnisse beim Grundsicherungsträger bzw. bei einem ärztlichen oder psychologischen Untersuchungstermin sanktioniert, nicht aber eine unterbliebene Meldung bei potentiellen Arbeitgebern. Zwar kann der Besuch einer Arbeitgebermesse als Information über den aktuellen Arbeitsmarkt für Empfänger von Grundsicherungsleistungen durchaus sinnvoll sein. Diese muss aber im Rahmen einer Eingliederungsvereinbarung nach § 15 SGB II geregelt bzw. durch einen diese ersetzenden Verwaltungsakt durchgesetzt werden. §§ 59 SGB II, 309 SGB III eignen sich dafür nicht.
Der Senat sieht sich bei diesem Informationsstand nicht in der Lage, eine abschließende Entscheidung über die Wirksamkeit der Meldeaufforderung zu treffen. Um Berufsberatung (Abs. 2 Nr. 1) dürfte es sich dabei nicht handeln, weil hierzu allein die professionelle Arbeitsvermittlung des Beklagten zuständig ist, nicht aber Verleihunternehmer. Theoretisch könnte der Meldezweck der Vermittlung (Abs. 2 Nr. 2) gemeint sein. Dieser erfasst in der Regel Vorbereitungshandlungen für einen Vermittlungsvorschlag nach § 35 SGB III (Voelzke in: Hauck/Noftz, SGB III-Kommentar, 2. Aufl., § 309 Rdnr. 25). Hierzu könnte es passen, dass der Kläger aufgefordert wurde, Bewerbungsunterlagen mitzubringen. Dafür ist allerdings ein Besuch von Arbeitgeberinfoständen nicht erforderlich, weil der Vermittlungsvorschlag und das Arbeitsangebot nur von der Behörde, nicht aber durch Dritte erfolgen dürfen (BSG, SozR 3-4100 § 119 Nr. 21). Ferner muss der Leistungsberechtigte die Möglichkeit erhalten, vor der Vorstellung beim Arbeitgeber die Zumutbarkeit des Arbeitsangebots zu überprüfen. Sollte es sich bei der Firma Activ GmbH um einen Maßnahmeträger handeln, scheitert der Meldezweck nach Abs. 2 Nr. 3 daran, dass die Meldeaufforderung diesbezüglich nicht hinreichend bestimmt war (§ 33 SGB X). Anhaltspunkte dafür, dass die Meldezwecke nach Abs. 2 Nr. 4 u. 5 einschlägig sein könnten, sind nicht ersichtlich. Näheres über die Veranstaltung vom 15. Mai 2012 müsste nunmehr das SG durch unmittelbare Kontaktaufnahme mit den sachkundigen Mitarbeitern des Beklagten ermitteln.
Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, L 7 AS 1058/13 B, 10.02.2014
https://www.elo-forum.org/news-disk...leihunternehmen-unzulaessiger-meldezweck.html

Eine Maßnahme kann auch nicht der Meldezweck sein, selbst wenn man Konkludenz in Würfeln hustet:
Maßnahmeantritt kein zulässiger Meldezweck
Der Antragsgegner hat in der Meldeaufforderung vom 06.03.2013 angegeben: „Gemäß Eingliederungsvereinbarung(Ersatz durch Verwaltungsakt vom 12.Februar2013) sind Sie zur Teilnahme an der Maßnahme verpflichtet.“ Bei diesem Meldezweck handelt es sich nicht um einen nach § 309 Absatz 2 SGB III zulässigen Zweck.(Sozialgericht Braunschweig vom 10.05.2013, S 17 AS 189/13 ER)

3. Entscheidungen der Sozialgerichte zur Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II)
3.1 SG Braunschweig, Beschl. v. 10.05.2013 - S 17 AS 189/13 ER
Leitsätze von Dr. Manfred Hammel, Caritasverband für Stuttgart e. V.
Bei der Meldung bei einer Eingliederungsmaßnahme gemäß den §§ 16 ff. SGB II handelt es sich um keinen entsprechend § 59 SGB II in Verbindung mit § 309 Abs. 2 SGB III zulässigen Zweck.
Die Nichtteilnahme an einer solchen Maßnahme kann einzig nach § 31 Abs. 1 Satz 1 SGB II sanktioniert werden.
Ein gemäß § 15 Abs. 1 Satz 6 SGB II erlassener Eingliederungsverwaltungsakt hat inhaltlich hinreichend bestimmt zu sein (§ 33 Abs. 1 SGB X), d. h. ein Jobcenter muss hier insbesondere den Ort der Maßnahme und die Uhrzeit des Beginns dem einzelnen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten gegenüber jeweils genau angeben.
https://www.elo-forum.org/aktuelle-...htsprechungsticker-tacheles-kw-35-2013-a.html
 

Unspoken

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Hier -im 10 Minuten Takt, ein anderer Arbeitgeber. Das ist hier das lächerliche daran.

Darüber würde ich mich als Betroffener aufregen, denn eine Arbeitssuche ist keine Quizshow -zumindest dann, wenn man nicht in dem Metier eine Stelle sucht.
Aber hast du nicht geschrieben, dass du so einen Termin schon mitgemacht hast, ohne dich zu wehren?
 

Mueller1852

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Kannst du nicht einfach noch schnell das alles in einen Bewerbungsflyer verpacken.?
Einfacher wäre es doch, wenn ich eine Bewerbungsmappe (natürlich stark abgespeckt) anfertige, die den AG vorzeige und bei Interesse können die sich eine Kopie machen, wenn es sein muss.

Im Rahmen des eintägigen JSD erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit - innerhalb eines 10-minütigen Zeitfensters - mit einstellungsinteressierten regionalen Arbeitgebern Kurzbewerbungsgespräche zu führen und die Passgenauigkeit für eine mögliche Einstellung zu prüfen.

Kern des JSD ist der spezifische Ablauf der Gespräche in einem rotierenden System. Arbeitgebern und Teilnehmern wird mit einem akustischen Signal das Ende der Gesprächszeit angezeigt, wobei die Teilnehmer den Gesprächspartner wechseln und sich dem nächsten Arbeitgeber vorstellen.
OMG das läuft ja wirklich wie ein Partner-Speed-Dating hab.


Kein ungewollter Datenaustausch, keine Zustimmungen, keine Auskünfte an unbekannte Dritte. Oder wurden in der Vorladung die "Arbeitgeber" namentlich genannt?
Wenn ein AG interesse an mir hat und ich dem nicht meine Daten gebe, dann gibt es Ärger. Nicht umsonst soll ich meine Bewerbungsunterlagen mitbringen.

Wenn ich mit jemanden reden sollte, habe ich das abgelehnt, weil ich mit fremden nicht rede.
Jaa ganz bestimmt, dein Verhalten endet doch in 99% der Fälle in einer Sanktion. Wenn du wegen einem VV zu einer ZAF zum VG eingeladen wirst, gehst du da auch zu dem Gespräch und sagst, mit fremden rede ich nicht? :bigsmile:

Wer will einen Erwachsenen dazu zwingen, aufgezwungene Gespräche zu führen und meine Daten auszutauschen? Ich finde so etwas lächerlich und unseriös. So habe ich das auch gesagt.
Dich zwingt dazu auch niemand, wenn du mit einer 100% Sperre leben kannst, dann musst du auch mit niemanden reden.

Nachtrag: Keine Zettel ausfüllen, keine Laufzettel abgeben, keine Bewerbungsmappen abgeben. Alles mitnehmen.
Mit dem Verhalten ist die Sanktion sicher und genau so wird es auch ein SG Richter sehen.


Man kann auch bleanglose Gespräche führen und den Fokus auf eine nachträgliche Bewerbung bei einem AG seiner Wahl legen -und Gespräche da hin bugsieren-wenn man sich geschickt anstellt.
Als ob die ZAF Disponenten mit dir belanglose Gespräche führen wollen, die suchen dringend billige Arbeiter und möchten nicht über Gott und die Welt mit dir reden.
Erzähle das mal deinem SB das du von 20 AG, wovon bestimmt mindestens 15 für dich einen zumutbaren Job haben, du dich nur bei einer Firma beworben hast und du die anderen 14 AG von dir abgelehnt wurden.


Wie groß ist die Not, wenn wir schon solche "Veranstaltungen" benötigen?
Die Gier nach billigen Arbeitskräften ist der Grund.

Was meint der Datenschutz?
Hmm da könnte ich die Einladung mal unseren Datenschutzbeauftragten schicken und fragen was die dazu meinen.

Oder hat einer hier positive Erfahrungen gemacht?
Wenn man zu jeden Bedingungen arbeiten gehen möchte, dann wird so eine Veranstaltung für solche Leute schon nicht schlecht sein.

Die Rechtsfolgebelehrung sieht man nicht komplett.
Dachte die ist nicht ganz so wichtig, habe diese jetzt mal hochgeladen.


Hier -im 10 Minuten Takt, ein anderer Arbeitgeber. Das ist hier das lächerliche daran.

Darüber würde ich mich als Betroffener aufregen, denn eine Arbeitssuche ist keine Quizshow -zumindest dann, wenn man nicht in dem Metier eine Stelle sucht.
Und was soll das bringen wenn du dich dort als einziger darüber aufregst?


Es wird kein Meldezweck genannt, was schon mal unzulässig ist, denn auf die Rechtsgrundlage des § 309 SGB III muss abgestellt werden.
Lohnt es sich dagegen Widerspruch einzulegen?

Keine Übergabe von Daten oder Schriftstücken an irgendwen, außer man selber möchte das.
Wie erkläre ich das dann meinem SB das ich mich bei keinem AG vorgestellt habe und nur mal kurz anwesend dort war?


Wie ich mich nun am besten verhalte wenn die Frage vom AG wegen Lohn kommt, weiß ich auch noch nicht. Habe ja wie hier berichtet erst eine Sanktionsanhörung bekommen weil ich 14€ die Stunde verlangte und mich geweigert habe bei einer ZAF zu arbeiten.
 

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Dinobot

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Und was soll das bringen wenn du dich dort als einziger darüber aufregst?

Was gehen Dich die anderen an? Jede Kritik wäre hier angebracht, weil niemand mir erzählen kann, dass man in 10 Minuten PASSGENAUIGKEIT als solche auf IRGENDEINE Stelle ermttieln kann-weder von Seiten des AG -noch von Deiner Seite aus -wenn man im Hinterkopf immer mit dem Abbruch eines Gesprächs durch eine spontane Bimmelei rechnen muss. Und um Passgenauigkeit geht es vORRANGIG, nicht um ex und hopp an die Werkbank.:wink:

Darauf solltest Du Deine Strategie fokussieren. Hab ja nicht umsonst die Eckpunte des Ablaufplans veröffentlicht.
 
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Dinobot

Gast
Dann würde ich der SB sagen:
Konkludent ist papperlapapp. :biggrin:

Absolut korrekter Einwand -zu dem damaligen Zeitpunkt, mit dem erwähnten Urteil :

Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, L 7 AS 1058/13 B, 10.02.2014

Aber auch da gab es danach andere Urteile .Beispiel:

Rechtmäßigkeit einer Meldeaufforderung - zulässiger Meldezweck- 10% Sanktion - Berufsmesse des Jobcenters - Bemessung der Regelbedarfe ab dem 01.01.2016 unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten nicht zu beanstanden

Beitrag von Willi Schartema am Mo 9 Jan 2017 - 17:02
Bayerisches Landessozialgericht, Urteil v. 14.09.2016 - L 16 AS 373/16

Quelle:https://unrechtssystem-nein.forumie...htlichen-gesichtspunkten-nicht-zu-beanstanden
 

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weil niemand mir erzählen kann, dass man in 10 Minuten PASSGENAUIGKEIT als solche auf IRGENDEINE Stelle ermttieln kann-weder von seiten des AG -noch von Deiner Seite aus -wenn man im Hinterkopf immer mit dem Abbruch eines Gesprächs durch eine spontane Bimmelei rechnen muss.

Warum sollte man das nicht in 10 min. schaffen können, wenn sich beide Seiten auf die Fakten konzentrieren? Es ist doch bekannt, welche Anforderungen die Arbeitsstelle hat. Diese wird der AG entsprechend darlegen. Dann muss der Bewerber nur noch belegen, welche Kenntnisse und Fähigkeiten er hat. Dies dann zu vergleichen, sollte keine Unmenge an Zeit bedürfen. Sollte es letztlich passen, können sich beide Seiten für ein tiefergehendes VG verabreden.

Und um Passgenauigkeit geht es vORRANGIG, nicht um ex und hopp an die Werkbank

Es kann doch auch sein, dass dieser Job an der Werkbank, der passende Job für den Bewerber ist, wenn man nach seinen Qualifikationen geht.
 
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Dinobot

Gast
Aber hast du nicht geschrieben, dass du so einen Termin schon mitgemacht hast, ohne dich zu wehren?

Wehren ist relativ. Es war nur eine Veranstaltuing mit insgesamt 13 AG in einen Raum des BIZ der BA. hier ist aber durchaus eine Großveranstaltung angedacht. Sicher geht dem normal eine Vorbereitung vomnn 7 Tagen bis 15 Tagen -für vorher zugewiiesene voraus. Wenn dies hier nicht passiert ist -dann gilt er biem JC als besonders marktnah. Was das JC dann den Trägern sonst für den JSD vorgibt, das steht auch in den Beschreibungen der Maßnahme mithin drin, die Teilnemer dessen werden nämlich auch dort sein:

Produktverantwortlicher Ansprechpartner des Bedarfsträgers (Jobcenters) in der Großveranstaltung [/B]
Im Rahmen der Großveranstaltung wird für die gesamte Dauer von Seiten des Bedarfsträgers ein persönlicher Ansprechpartner/Maßnahmebetreuer für die Teilnehmer gestellt. Für den Auftragnehmer (Träger) ist der Maßnahmebetreuer des Bedarfsträgers (Jobcenters) unmittelbarer Ansprechpartner für alle fachlichen und administrativen Fragen in der Zusammenarbeit zwischen dem Bedarfsträger und dem Auftragnehmer

Organisation der Großveranstaltung

Der Auftragnehmer hat die Durchführung der Großveranstaltung professionell zu organisieren (z.B. über
eine Eventagentur). Hierbei ist er für einen reibungslosen Veranstaltungsablauf verantwortlich. Im Hinblick
auf die öffentlichkeitswirksame Durchführung hat der Auftragnehmer einen engen Kontakt zum Bedarfsträ-
ger zu halten.

Die Akquise interessierter Arbeitgeber für das JSD erfolgt durch den Auftragnehmer (Träger).
Mindestens 50 Arbeitgeber im Schwerpunkt aus dem Bereich KMU (kleine und mittelständische Unterneh-
men, mit einer Größe von unter 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern) überwiegend mit Sitz und Personal-
bedarf in den Städten der Zuständigkeit der Agentur für Arbeit Hamm und unmittelbar anliegenden Städten
sollen an dem JSD teilnehmen. Folgende Branchen müssen durch die Arbeitgeber abgedeckt werden:
• Lager/Logistik/Berufskraftfahrer,
• Bau (Haupt- und Nebengewerbe),
• Groß- und Einzelhandel,
• Gesundheit (ohne Pflegebereich),
• Metall

Eine Teilnahme von max. bis zu 15 Personaldienstleistern ist möglich. Die Teilnahme von privaten Arbeits-
vermittlern ist nicht angedacht.

Das JSD stellt einen modernen Weg zur Ansprache von Arbeitgebern dar und soll Teilnehmer und regio-
nale Arbeitgeber aufeinander aufmerksam machen. Die Teilnehmer sollen von den in der Großveranstal-
tung aufgezeigten Alternativen profitieren. Klassische Bewerbungsverfahren können so vorteilhaft verkürzt
und Eingliederungen in den Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt zeitnah realisiert werden.

Teilnehmer sind in der Regel marktnahe von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitsuchende und Arbeitslose,
unabhängig von einem Berufsabschluss (vom Helfer bis zum Akademiker),

Quelle - Auszug Maßnahme JSD über REZ der BA .Individuelle Maßnahme „Chancen verbessern mit Job-Speed-Dating“
- § 45 I S. 1 Nr. 1 SGB III

Warum sollte man das nicht in 10 min. schaffen können, wenn sich beide Seiten auf die Fakten konzentrieren?

Das wäre dann ein Grund zum Feiern :feiern:

Mal ganz ehrllich :Einen solchen AG habe ich NOCH NIE bei einem Vorstellungsgespräch getroffen, der sich zur Klärung der Fakten mit 10 Minuten zufriedengab.:icon_hihi:

Nicht mal eine ZAF.:wink:

Vielleicht mag das in der Sparten, die dieser JSD bedient , dann eher der Fall sein. Ich bin aber eher vom Normalfall ausgegangen, der bei denjenigen der Fall ist, die arbeiitslos sind.
 

Mueller1852

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Was gehen Dich die anderen an? Jede Kritik wäre hier angebracht, weil niemand mir erzählen kann, dass man in 10 Minuten PASSGENAUIGKEIT als solche auf IRGENDEINE Stelle ermttieln kann
Ich bin jetzt nicht gerade der Typ dazu, der vor 100 Leuten eine komplette Veranstaltung runter macht. Wenn bei so einer Veranstaltung ein Hahn unter hundert aufschreit, dann wird das die Veranstalter/AG auch wenig interessieren.

Übrigens habe ich vorhin auch mal unseren Datenschutzbeauftragten angeschrieben, was dieser zu solchen Job-Speed-Datings sagt.
 
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Dinobot

Gast
Ich bin jetzt nicht gerade der Typ dazu, der vor 100 Leuten eine komplette Veranstaltung runter macht. Wenn bei so einer Veranstaltung ein Hahn unter hundert aufschreit, dann wird das die Veranstalter/AG auch wenig interessieren..

Die dort anwesenden Mitarbeiter des Jobcenters schon. Keine Ahnung, ob Du nicht verstehst, was ich meinte. Es geht nicht um die Veranstaltung als solche., sondern dass dies nicht Dein Ding ist, weil du seriöse Gespräche ohne Zeitlimit und Datenschutz bevorzugst. Nicht jeder ist ein DATING-AG -TYP. Deswegen brauchst Du das nicht auf der Bühne posaunen, es genügt ein Hinweis an den zuständigen Mitarbeiter, denn solche Veranstaltungen unterliegen der Einlasskontrolle und der Zugangssteuerung. Deswegen wirst Du dort bestimmt nicht anonym bleiben. Anderseits bist zu NICHT verpflichtet ,alle sonstigen Besucher oder Teilnehmer in Deine Befindlichkeiten mit einzubeziehen. Zum Beispiel.


Übrigens habe ich vorhin auch mal unseren Datenschutzbeauftragten angeschrieben, was dieser zu solchen Job-Speed-Datings sagt.

Schaden kann das nicht. Dass Du allerdings rechtzeitig eine sinnvolle Antwort bekommst -darauf solltest du dich nicht verlassen.
 

Mueller1852

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Sorry da war das glaub jemand anders der meinte das man da Stress machen soll und das so, damit es alle hören.

Deswegen wirst Du dort bestimmt nicht anonym bleiben.
Das geht ja schon aus dem Grund nicht, weil ich auf meinen Namen die Anwesenheit bestätigt haben muss und die JC Mitarbeiter haben bestimmt auch eine Liste mit ihren ELO wo die Anwesenheit von denen festgehalten wird.
 

Unspoken

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Wenn ein AG interesse an mir hat und ich dem nicht meine Daten gebe, dann gibt es Ärger.
Es liegt kein Vermittlungsvorschlag vor. Aufgrund von welcher Rechtsfolgebelehrung will man dich sanktionieren? Bei der von der Einladung steht nur Strafe, wenn du nicht kommst, drinnen.

Nicht umsonst soll ich meine Bewerbungsunterlagen mitbringen.
Einfach aus versehen "vergessen". Zur Beschwichtiung kann man sagen, man schickt bei passender Stelle den Lebenslauf nach.

Jaa ganz bestimmt, dein Verhalten endet doch in 99% der Fälle in einer Sanktion. Wenn du wegen einem VV zu einer ZAF zum VG eingeladen wirst, gehst du da auch zu dem Gespräch und sagst, mit fremden rede ich nicht?
Aber es gibt eben keinen VV. Am Anfang aufpassen. Bei mir wurde da gesagt, die Gespräche sind freiwillig.

Dich zwingt dazu auch niemand, wenn du mit einer 100% Sperre leben kannst, dann musst du auch mit niemanden reden.
Kann in meinen Augen keine Sanktion geben, die vor Gericht besteht weil kein VV und die RFB nur aufs Erscheinen zielt.

Erzähle das mal deinem SB das du von 20 AG, wovon bestimmt mindestens 15 für dich einen zumutbaren Job haben, du dich nur bei einer Firma beworben hast und du die anderen 14 AG von dir abgelehnt wurden.
ich würde eher mit 2-4 ZAFs rechnen. Und wird ne weile dauern bis man dran kommt.


Wenn du alles was die wollen brav ausfüllst und abgibst, war die ganz Hilfe hier umsonst. Was wollen die machen?
In der Einladung steht, du bekommst 10% Sanktion wenn du nicht kommst. Mehr nicht.
Evtl. Folgen wenn man den Zettel nicht ausfüllt usw. kennst du nicht und daher darf es auch keine Folgen geben laut dt. Rechtsprechung.
Natürlich kostet das Überwindung.
Aber dass du dich nun nach Sonnes fantastischen Post doch behandeln lässt, als seist du nichts Wert ist unheimlich viel Arbeit für nichts.

Wenn du überhaupt hingehst, siehe Ozys Post.
 
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Dinobot

Gast
Sorry da war das glaub jemand anders der meinte das man da Stress machen soll und das so, damit es alle hören.

Ich kann hier nur das Gegenteil dessen beschrieben bzw. gemutmaßt finden , was meine Person anbelangt::sorry::wink:

Aber hast du nicht geschrieben, dass du so einen Termin schon mitgemacht hast, ohne dich zu wehren?

Das geht ja schon aus dem Grund nicht, weil ich auf meinen Namen die Anwesenheit bestätigt haben muss .

Selbstverständlich kann man sich die Bestätigung dessen immer geben lassen. Nichts hält dich aber davon ab, Denen anschließend noch Deine Befindlichkeiten mitzuteilen. Das halte ich für deswegen wichtig, weil Du -wenn Du der vorbereitenden Maßnahme VORHER zugewiesen worden wärest -dann auch innerhalb dessen auf Deine Eignung dafür überprüft worden wärest, ergänzend auch mit Video Test Sequenzen, auch anhand von simulierten Testgesprächen darauf vorbereitet gewesen wärest -oder gleich aussorteirt.

Wenn du das allerdings nicht willst -dann lasse es. Aber versuche mir bitte nicht zu erzählen -das wäre vor Ort nicht möglich , aus welchem Grund auch immer, denn Du so noch gar nicht wissen kannst.:sorry: Zudem: Die Sb des Jobcenters haben vor Ort auch ein eigenes Büro oder zumindest einen Raum, das mal angemerkt. Das steht so in den Ausschreibungen drin. Der Träger stellt denen einen Raum zur Verfügung.

Das ist meine ergänzende Mienung und Info dazu.
 
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