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Einladung zu einem Job-Speed-Dating - Es wird immer verrückter

Mueller1852

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#1
Als ich den Brief erhalten habe dachte ich, ich lese nicht richtig "Job-Speed-Dating". Wart ihr schon mal bei so einem Date und könnt darüber berichten?

Ausgedruckte Bewerbungsunterlagen soll ich mitbringen. Dann darf ich dem Jobcenter doch bestimmt auch 5€ für eine Bewerbungsmappe berechnen?

Unter bestimmten Voraussetzungen können notwendige Reisekosten erstattet werden
Ist das nicht Fakt das die Fahrtkosten zu erstatten sind?
 

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Dinobot

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#2
Als ich den Brief erhalten habe dachte ich, ich lese nicht richtig "Job-Speed-Dating". Wart ihr schon mal bei so einem Date und könnt darüber berichten?
Ichj war da noch nicht Aber Du kannst dich informieren -allerdings ist das nur die offizielle Version der Info. Die Ag müssen über die Ergebnisse an das Jobcenter berichten und auch Deine Verhalten soll dort beobachtet werden. eigentlich ist das ganze eine komplette Maßnahme -wo Teilnehmer im Vorfeld schon zugesiwesen werden. Mit 15 Tagen Vorbereitungszeit -auf den jeweiligen Termin hin. Habe keine Ahnung , welcher Termin da für Dich im Dezember gilt. Sei froh, wenn man Dich gleich nur für dne Tag dort einlädt. Dort werden auch Sb des Jobcenters sein, die das Geschehen und dich beobachten werden. Schau mal hier:

https://www.tuev-nord.de/de/unterne...standorte/tuev-nord-bildung/job-speed-dating/

Und klicke dich Dich weiter voran.

Ausgedruckte Bewerbungsunterlagen soll ich mitbringen.
Kannst du nicht einfach noch schnell das alles in einen Bewerbungsflyer verpacken. :wink:? Das ist bei sowas durchaus legitim und auch preiswerter . Es gibt Seiten mit Mustern -zum downloaden und anpassen. Beispiele :

https://karrierebibel.de/bewerbungsflyer/

Ist das nicht Fakt das die Fahrtkosten zu erstatten sind?
Dann müssest Du dich sicherheitshalber um ein Fomular bemühen. Bekommst du vom Jobcenter -wo Du dann deine Fahrkarten anhängen kannst. und dann nachweislich zur Erstattung abgeben.

Nachtrag

Ich gebe Dir mal einen Hinweis aus den Standard Texten der eigentlich vorbereitenden Maßnahme zu den eigentlichen Texten zum JSD (Job speed dating=, wie das intern mit den Trägern dort für den Tag verabredet ist. Das ist überall als Standard gleich konzipiert oder angedacht worden:

Im Rahmen des eintägigen JSD erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit - innerhalb eines 10-minütigen Zeitfensters - mit einstellungsinteressierten regionalen Arbeitgebern Kurzbewerbungsgespräche zu führen und die Passgenauigkeit für eine mögliche Einstellung zu prüfen.

Kern des JSD ist der spezifische Ablauf der Gespräche in einem rotierenden System. Arbeitgebern und Teilnehmern wird mit einem akustischen Signal das Ende der Gesprächszeit angezeigt, wobei die Teilnehmer den Gesprächspartner wechseln und sich dem nächsten Arbeitgeber vorstellen. Dieses rotierende System ist in einen messebauähnlichen Aufbau einzubinden, in welchem die Arbeitgeber die Möglichkeit haben, sich zu präsentieren.

Der Träger stellt sicher, dass jeder Teilnehmer mindestens vier bis sechs Gespräche bei Arbeitgebern mit passgenauen Stellen erhält.

Der Träger verantwortet die rechtzeitige Akquise und Einladung der Arbeitgeber für das JSD. Die einzuladenden Arbeitgeber werden in Absprache zwischen Bedarfsträger Jobcenter und Auftragnehmer (Träger) final festgelegt.

Der Auftragnehmer hat zur Sicherstellung eines reibungslosen Ablaufs der Veranstaltung die eingeladenen
Arbeitgeber im Vorfeld auf den JSD vorzubereiten. Auch dies erfolgt in enger Abstimmung mit dem Be-
darfsträger.

Zur Verbesserung der Wirksamkeit in der Öffentlichkeit organisiert der Auftragnehmer während der gesam-
ten Großveranstaltung eine professionelle Moderation.
Ziel ist die Steigerung der Qualität und Professionalität der Veranstaltung. Hierdurch soll das Interesse
potentieller Arbeitgeber für das JSD erhöht werden und dadurch weitere Arbeitgeber für kommende gleich-
geartete Veranstaltungen des Bedarfsträgers gewonnen werden.
Der Auftragnehmer hat sicherzustellen, dass die eingesetzten Moderatoren (z.B. Radiomoderatoren) über
den für die Durchführung der Moderation erforderlichen aktuellen fachlichen Wissensstand und die notwendigen Kenntnisse der Maßnahme verfügen.

Um die Großveranstaltung nicht rein informativ sondern auch unterhaltsam zu gestalten, werden schau-
spielerische Elemente in die gesamte Großveranstaltung eingebaut. Dies kann beispielsweise durch Pantomimen, Comedian oder Schauspieler erfolgen, die den Teilnehmern
die Bedeutung von Körpersprache verdeutlichen oder vorteilhafte und unvorteilhafte Verhaltensweisen
während des Bewerbungsprozesses visuell (gerne humorvoll) darstellen. Die Durchführung des Rahmenprogrammes ist mit dem Bedarfsträger nach Zuschlag abzustimmen.

Unmittelbar nach Ende des JSD erhält der Bedarfsträger durch den Auftragnehmer eine nachvollziehbare Übersicht der Teilnehmervorsprachen mit den Arbeitgebern sowie ein Feedback aller Teilnehmer und aller Arbeitgeber.
Quelle: Auszug JSD. über REZ der BA für Jobcenter Hamm, Stand: 01.08.2017 301-17-45ind-70239
 
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Sonne11

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#3
Bedenkt, ergänzend zu den Infos von Dinobot, dass der Termin die Voraussetzungen für einen Meldezweck erfüllen muss und dieser auch genannt werden muss.

Und da es ein Ort ist, der außerhalb der heiligen BA Hallen liegen dürfte, sollte bei der Veranstaltung auch BA Personal anwesend sein.

Und da der Meldezweck sein soll, sich bei einem BA (AfA/JC) Mitarbeiter zu melden, sollte alles was dort stattfindet und ohne BA Mitarbeiter an der Hand besprochen wird, rein als Informationsveranstaltung angesehen werden.

Es sollten also aus einer Vorladung, die bereits zu genüge ihre Funktion mehr als ausgeschöpft, sogar überdehnt hat, keine weiteren Verpflichtung angelabert, abgedichtet, ange-selbstverständlicht werden. :wink::icon_evil:

Es ist also nicht normal, soll nicht so und ist nicht bei allen so. :wink:

Kein ungewollter Datenaustausch, keine Zustimmungen, keine Auskünfte an unbekannte Dritte. :popcorn: Oder wurden in der Vorladung die "Arbeitgeber" namentlich genannt? :biggrin:

Hier hat man sich sogar einen Fake-Vermittlungsvorschlag erspart, da wohl mehr als nur eine ZAF Bude anwesend sein dürfte.

Mein Vorgehen war immer: Anwesenheit von BA Mitarbeiter auf meiner Vorladung bestätigen lassen, angucken, zuhören, selbst mir Firmen angucken und interessantes aufschreiben. Wenn ich mit jemanden reden sollte, habe ich das abgelehnt, weil ich mit fremden nicht rede.

Wer will einen Erwachsenen dazu zwingen, aufgezwungene Gespräche zu führen und meine Daten auszutauschen? Ich finde so etwas lächerlich und unseriös. So habe ich das auch gesagt. :biggrin:

Der Träger stellt sicher, dass jeder Teilnehmer mindestens vier bis sechs Gespräche bei Arbeitgebern mit passgenauen Stellen erhält.
Aha! Hat der TÜV vorher die Profile der Bewerber bekommen? Woher wissen die das?

Nachtrag: Keine Zettel ausfüllen, keine Laufzettel abgeben, keine Bewerbungsmappen abgeben. Alles mitnehmen.
 

Dinobot

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#4
Wer will einen Erwachsenen dazu zwingen, aufgezwungene Gespräche zu führen und meine Daten auszutauschen? Ich finde so etwas lächerlich und unseriös. So habe ich das auch gesagt.
Die Einladung ist aber sehr tricky formuliert. Wenn man hingeht -ist man an Stellen interessiert. Dann keine Gespräche zu führen -das könnte dann durchaus als Weigerung interpretiert werden. Zudem werden dort meistens zettle verteilt -indem man sehr genau auflisten muss -mit wie vielen AG man gesprochen hat -und wenn nicht -wieso nicht. Hatte mal was ähnliches besucht. da war das auch so. Diese Zettel werden dann ausgefüllt an den jeweilgen Sb weitergeleitet. Ohne die Abgabe dessen würde keinem das Verlassen der Messe erlaubt.bzw. der Name dessen notiert.

Man kann auch bleanglose Gespräche führen und den Fokus auf eine nachträgliche Bewerbung bei einem AG seiner Wahl legen -und Gespräche da hin bugsieren-wenn man sich geschickt anstellt. Dort werden übrigens eher Jobcenter Mitarbeiter zugegen sein -weil es eine Einladung des Jobcenters ist. Kann natürlich auch sein, dass dies ein gemeinsames JSD ist.
Die gibt es durchaus.
 
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Kerstin_K

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#5
Ohne die Abgabe dessen würde keinem das Verlassen der Messe erlaubt.
Das wäre Freiheitsberaubung.

Und was ich auf so einem Zeuuel notiere und was nicht, das blebt mir überlassen.
 

Dinobot

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#6
Das wäre Freiheitsberaubung.
Und was ich auf so einem Zeuuel notiere und was nicht, das blebt mir überlassen.
Genau das war auch damals das Kalkül der Messe. Der Zettel war auch so eine Falle an sich, wo man genau aufpassen musste -was man schreibt bzw. wo man ankreuzt und wie man dafür sorgt -das nicht noch Kreuzchen im Nachhinein zugefügt werden. Ich habe damals hinter jeden ominösen Frage -wo ich nicht angekreuzt habe -siicherheitshalber hinter dem freien Feld geschrieben -trifft nicht zu, um nachträgliches Ankreuzen zu verhindern. Und keine der Fragen eindeutig mit Ja oder nein beantwortet -sondern ja und nein eingetragen und handschriftlich erklrt -warum. Hatte allerdings auch 2 Stellen -zur nachträglichen Bewerbung den AG abtrotzen können. Das ging bei mir gut.

Ich bekam keine Einladung von meiner Sb danach.

Sb hatte dann aber auch die Ergebnisse der Bewerbungen daraus erhalten. AG hatten sich gemeldet -mit jeweils ellenlangen Absagen.
 
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Matt45

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#7
Wie groß ist die Not, wenn wir schon solche "Veranstaltungen" benötigen?

Ich stelle mir die Fragen:

Wer bezahlt die Veranstaltung? > Der Steuerzahler? Falls ja, Warum?
Ist der TÜV eine "Tochterfirma" vom JC?
Was meint der Datenschutz?
Wie weit sind die Tische voneinander entfernt? Kann Firma A lauschen wenn ich bei Firma B sitze?
Welcher Bewerber wird da gerne hingehen?

In meinen Alter mache ich ALLEINE ein VG bei einer Firma und brauche keinen Aufpasser. Mir völlig egal was ein JC darüber denkt!

Wer Interesse an meiner Person hat, der kann mich gerne einladen. Dann aber allein!

Schade, dass über solche "Dinge" nicht berichtet wird in den Medien.

Solche Veranstaltungen finde ich völlig abstoßend und sinnfrei!

Oder hat einer hier positive Erfahrungen gemacht?
 

Holler2008

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#8
Ich stelle mir die Fragen:

Wer bezahlt die Veranstaltung? > Der Steuerzahler? Falls ja, Warum?
Ist der TÜV eine "Tochterfirma" vom JC?
Was meint der Datenschutz?
Wie weit sind die Tische voneinander entfernt? Kann Firma A lauschen wenn ich bei Firma B sitze?
Welcher Bewerber wird da gerne hingehen?
Nicht dir, sondern auf der Veranstaltung musst du diese Fragen stellen und zwar so, dass die anderen diese und auch die antworten mitbekommen.
Evtl. direkt zu Beginn, wenn es eine Begrüßung gibt und noch alle auf einem Haufen sind. Die deiner Ansicht nach wichtigste zuerst, falls man dich abwürgt.

@Dinobot: Ich hoffe, dass ich mal zu einer Veranstaltung muss, wo man mich nicht gehen lässt. die werden Ihres Lebens nicht mehr froh werden. Ich habe für sowas immer eine geliehenes Handy dabei mit der örtlichen Polizei eingespeichert.


Die Rechtsfolgebelehrung sieht man nicht komplett.
Wenn die aber nur Sanktionen wegen nicht erscheinen beinhaltet, dann würde ich auf jeden fall, wie Sonne vorgehen und mich dabei sicher fühlen können.
Wenn mehr drinn steht in der RFB vielleicht aber auch.
 

Dinobot

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#9
Wer will einen Erwachsenen dazu zwingen, aufgezwungene Gespräche zu führen und meine Daten auszutauschen?
Hier -im 10 Minuten Takt, ein anderer Arbeitgeber. Das ist hier das lächerliche daran.

Darüber würde ich mich als Betroffener aufregen, denn eine Arbeitssuche ist keine Quizshow -zumindest dann, wenn man nicht in dem Metier eine Stelle sucht.

Ich persönlich bin und wäre für sowas auch nicht der geeignete Kandidat -weil ich Vorstellungsgespräche ala Wettlauf nach Stoppuhr lächerlich finde. Viele seriöse AG bestimmt auch. Was ist denn,wenn naive Gemüter zu ihrem nächsten persönlichen Gespräch bei einem AG dann immer eine Stoppuhr mitnehmen oder gleich den Wecker auf den Tisch stellen?. Wird das dann nicht als Verhinderung der Anbahnung gewertet oder wäre das dann sogar völlig normal?:wink: . Sollte man mal die Veranstalter fragen. Aber -die werden ja offensichtlich für den Blödsinn bezahlt. Da gibt es leider immer wieder Maßnahmen und Veranstaltungen der "Aktivierung" in der Jobcenterlandschaft.
 

0zymandias

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#10
Es wird kein Meldezweck genannt, was schon mal unzulässig ist, denn auf die Rechtsgrundlage des § 309 SGB III muss abgestellt werden.

Es wird zu einem Gespräch mit und bei einer GmbH vorgeladen, was unzulässig ist, denn die Vorladung kann nur zu Mitarbeitern der Bundesagentur für Blablabla erfolgen.

Eine Meldeaufforderung ist ein VA und der hier ist unbestimmt im Sinne des § 33 SGB X. Welche Arbeitgeber welche zumutbaren Stellen anbieten, bleibt genauso unklar wie die Frage, wie der Delinquent zu diesen kommen soll.
Ein VA enthält auch keine Frage, schon gar keine, bei der die Bedeutung der Beantwortung ebenfalls unbestimmt und unbestimmbar ist (Watt, wenn ich jar nitt schweißen will oder kann?).

-> Sanktionsgefahr hieraus ist bei Gegenwehr verschwindend gering.

Am wenigsten Aufwand wird getrieben, wenn man wie schon vorgeschlagen eine Kurzerscheinung mit schriftlicher Bescheinigung vollzieht (JC-Mitarbeiter müssen anwesend sein).
Dann wären nur drei Pflichten neben dem Erscheinen zu erfüllen:
Die Einladung mitbringen, sich an der Empfängnisstation der TÜV Rheinland GmbH vorstellen und Bewerbungsunterlagen dabei haben.
Finito. Keine Übergabe von Daten oder Schriftstücken an irgendwen, außer man selber möchte das.
(Wörter wie Datenschutz oder Datenschutzbeauftragte könnte man fallen lassen, denn von der BA auf Zumutbarkeit geprüfte Angebote liegen hier nicht vor, genauso wenig wie eine RFB, die auf den Einzelfall eingeht.)

An einem Bewerbungsflyer würde ich sie kurz riechen lassen und dann nach Werbegeschenken fragen. :biggrin:

BTW: Fahrtkosten nie vergessen. :icon_evil:
 

Dinobot

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#11
Es wird kein Meldezweck genannt, was schon mal unzulässig ist, denn auf die Rechtsgrundlage des § 309 SGB III muss abgestellt werden.
Als Sb würde ich darauf antworten: Der Meldezeck ist konkludent gegeben, weil der Meldezweck :

die Vermittlung in Arbeit (die Arbeitsvermittlung umfasst Angebote von beruflichen Ausbildungsstellen oder Arbeitsplätzen,
Quelle:

https://www.haufe.de/oeffentlicher-...ines-meldezwecks_idesk_PI13994_HI1233913.html

Als solches konkludent erkennbar wird. Zumindest darf er solches vermutet werden. Mindestens -bis zum Beweis des Gegenteils, wozu sich der Betroffene schon zur Aufklärung dessen zum vereinbarten Ort begeben sollte.

(weil nämlcih findige Sb ansonsten gleich eine Einladung hinterher schicken, weshalb der Elo denn nun keine Arbeit sucht oder gar verweigert -oder ob er vielleicht gar schon eine hat???. )
 

0zymandias

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#12
Dann würde ich der SB sagen:

Konkludent ist papperlapapp. :biggrin:

Zum Beispiel wegen § 35 SGB X:
(1) 1Ein schriftlicher oder elektronischer sowie ein schriftlich oder elektronisch bestätigter Verwaltungsakt ist mit einer Begründung zu versehen. 2In der Begründung sind die wesentlichen tatsächlichen und rechtlichen Gründe mitzuteilen, die die Behörde zu ihrer Entscheidung bewogen haben. 3Die Begründung von Ermessensentscheidungen muss auch die Gesichtspunkte erkennen lassen, von denen die Behörde bei der Ausübung ihres Ermessens ausgegangen ist.
Darüber hinaus müssen die Pflichten und Rechtsfolgen präzise, richtig, klar und unmissverständlich dem Delinquenten bekannt gemacht werden, damit es eine Sanktion geben kann.
Bei sowohl unbekannten potentiellen Arbeitgebern wie auch unbekannten Arbeitsstellen verteufelt knifflig.

Also auch hier ist die Konkludenz papperlapapp. :biggrin:

Nachtrag zum Absacken:

Weder Jobmessen noch Vorstellungsgespräche sind zulässige Meldezwecke
Was sich unter der Überschrift in der Einladung vom 9. Mai 2012: "Arbeitgebertag - Vorstellungsgespräch bei Firma Activ GmbH" verbirgt, ist dem Senat unbekannt und anhand der Verwaltungsakten nicht zu klären. Eine Fa. Activ GmbH konnte nicht ermittelt werden. Sollte es sich bei dem Besuch in den Diensträumen des Jobcenters - wie der Kläger behauptet - um eine Arbeitgebermesse handeln, in der sich Verleihunternehmer vorstellen und der Kläger sich dann dort auf bis dahin ihm unbekannte Arbeitsangebote bewerben müsste, gehört diese Veranstaltung nicht zu den zulässigen Meldezwecken nach § 309 Abs. 2 SGB III. Das ergibt sich unmittelbar aus dem Gesetzestext des § 32 SGB II, der Meldeversäumnisse beim Grundsicherungsträger bzw. bei einem ärztlichen oder psychologischen Untersuchungstermin sanktioniert, nicht aber eine unterbliebene Meldung bei potentiellen Arbeitgebern. Zwar kann der Besuch einer Arbeitgebermesse als Information über den aktuellen Arbeitsmarkt für Empfänger von Grundsicherungsleistungen durchaus sinnvoll sein. Diese muss aber im Rahmen einer Eingliederungsvereinbarung nach § 15 SGB II geregelt bzw. durch einen diese ersetzenden Verwaltungsakt durchgesetzt werden. §§ 59 SGB II, 309 SGB III eignen sich dafür nicht.
Der Senat sieht sich bei diesem Informationsstand nicht in der Lage, eine abschließende Entscheidung über die Wirksamkeit der Meldeaufforderung zu treffen. Um Berufsberatung (Abs. 2 Nr. 1) dürfte es sich dabei nicht handeln, weil hierzu allein die professionelle Arbeitsvermittlung des Beklagten zuständig ist, nicht aber Verleihunternehmer. Theoretisch könnte der Meldezweck der Vermittlung (Abs. 2 Nr. 2) gemeint sein. Dieser erfasst in der Regel Vorbereitungshandlungen für einen Vermittlungsvorschlag nach § 35 SGB III (Voelzke in: Hauck/Noftz, SGB III-Kommentar, 2. Aufl., § 309 Rdnr. 25). Hierzu könnte es passen, dass der Kläger aufgefordert wurde, Bewerbungsunterlagen mitzubringen. Dafür ist allerdings ein Besuch von Arbeitgeberinfoständen nicht erforderlich, weil der Vermittlungsvorschlag und das Arbeitsangebot nur von der Behörde, nicht aber durch Dritte erfolgen dürfen (BSG, SozR 3-4100 § 119 Nr. 21). Ferner muss der Leistungsberechtigte die Möglichkeit erhalten, vor der Vorstellung beim Arbeitgeber die Zumutbarkeit des Arbeitsangebots zu überprüfen. Sollte es sich bei der Firma Activ GmbH um einen Maßnahmeträger handeln, scheitert der Meldezweck nach Abs. 2 Nr. 3 daran, dass die Meldeaufforderung diesbezüglich nicht hinreichend bestimmt war (§ 33 SGB X). Anhaltspunkte dafür, dass die Meldezwecke nach Abs. 2 Nr. 4 u. 5 einschlägig sein könnten, sind nicht ersichtlich. Näheres über die Veranstaltung vom 15. Mai 2012 müsste nunmehr das SG durch unmittelbare Kontaktaufnahme mit den sachkundigen Mitarbeitern des Beklagten ermitteln.
Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, L 7 AS 1058/13 B, 10.02.2014
https://www.elo-forum.org/news-disk...leihunternehmen-unzulaessiger-meldezweck.html
Eine Maßnahme kann auch nicht der Meldezweck sein, selbst wenn man Konkludenz in Würfeln hustet:
Maßnahmeantritt kein zulässiger Meldezweck
Der Antragsgegner hat in der Meldeaufforderung vom 06.03.2013 angegeben: „Gemäß Eingliederungsvereinbarung(Ersatz durch Verwaltungsakt vom 12.Februar2013) sind Sie zur Teilnahme an der Maßnahme verpflichtet.“ Bei diesem Meldezweck handelt es sich nicht um einen nach § 309 Absatz 2 SGB III zulässigen Zweck.(Sozialgericht Braunschweig vom 10.05.2013, S 17 AS 189/13 ER)

3. Entscheidungen der Sozialgerichte zur Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II)
3.1 SG Braunschweig, Beschl. v. 10.05.2013 - S 17 AS 189/13 ER
Leitsätze von Dr. Manfred Hammel, Caritasverband für Stuttgart e. V.
Bei der Meldung bei einer Eingliederungsmaßnahme gemäß den §§ 16 ff. SGB II handelt es sich um keinen entsprechend § 59 SGB II in Verbindung mit § 309 Abs. 2 SGB III zulässigen Zweck.
Die Nichtteilnahme an einer solchen Maßnahme kann einzig nach § 31 Abs. 1 Satz 1 SGB II sanktioniert werden.
Ein gemäß § 15 Abs. 1 Satz 6 SGB II erlassener Eingliederungsverwaltungsakt hat inhaltlich hinreichend bestimmt zu sein (§ 33 Abs. 1 SGB X), d. h. ein Jobcenter muss hier insbesondere den Ort der Maßnahme und die Uhrzeit des Beginns dem einzelnen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten gegenüber jeweils genau angeben.
http://www.elo-forum.org/aktuelle-e...htsprechungsticker-tacheles-kw-35-2013-a.html
 

Unspoken

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#13
Hier -im 10 Minuten Takt, ein anderer Arbeitgeber. Das ist hier das lächerliche daran.

Darüber würde ich mich als Betroffener aufregen, denn eine Arbeitssuche ist keine Quizshow -zumindest dann, wenn man nicht in dem Metier eine Stelle sucht.
Aber hast du nicht geschrieben, dass du so einen Termin schon mitgemacht hast, ohne dich zu wehren?
 

Mueller1852

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#14
Kannst du nicht einfach noch schnell das alles in einen Bewerbungsflyer verpacken.?
Einfacher wäre es doch, wenn ich eine Bewerbungsmappe (natürlich stark abgespeckt) anfertige, die den AG vorzeige und bei Interesse können die sich eine Kopie machen, wenn es sein muss.

Im Rahmen des eintägigen JSD erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit - innerhalb eines 10-minütigen Zeitfensters - mit einstellungsinteressierten regionalen Arbeitgebern Kurzbewerbungsgespräche zu führen und die Passgenauigkeit für eine mögliche Einstellung zu prüfen.

Kern des JSD ist der spezifische Ablauf der Gespräche in einem rotierenden System. Arbeitgebern und Teilnehmern wird mit einem akustischen Signal das Ende der Gesprächszeit angezeigt, wobei die Teilnehmer den Gesprächspartner wechseln und sich dem nächsten Arbeitgeber vorstellen.
OMG das läuft ja wirklich wie ein Partner-Speed-Dating hab.


Kein ungewollter Datenaustausch, keine Zustimmungen, keine Auskünfte an unbekannte Dritte. Oder wurden in der Vorladung die "Arbeitgeber" namentlich genannt?
Wenn ein AG interesse an mir hat und ich dem nicht meine Daten gebe, dann gibt es Ärger. Nicht umsonst soll ich meine Bewerbungsunterlagen mitbringen.

Wenn ich mit jemanden reden sollte, habe ich das abgelehnt, weil ich mit fremden nicht rede.
Jaa ganz bestimmt, dein Verhalten endet doch in 99% der Fälle in einer Sanktion. Wenn du wegen einem VV zu einer ZAF zum VG eingeladen wirst, gehst du da auch zu dem Gespräch und sagst, mit fremden rede ich nicht? :bigsmile:

Wer will einen Erwachsenen dazu zwingen, aufgezwungene Gespräche zu führen und meine Daten auszutauschen? Ich finde so etwas lächerlich und unseriös. So habe ich das auch gesagt.
Dich zwingt dazu auch niemand, wenn du mit einer 100% Sperre leben kannst, dann musst du auch mit niemanden reden.

Nachtrag: Keine Zettel ausfüllen, keine Laufzettel abgeben, keine Bewerbungsmappen abgeben. Alles mitnehmen.
Mit dem Verhalten ist die Sanktion sicher und genau so wird es auch ein SG Richter sehen.


Man kann auch bleanglose Gespräche führen und den Fokus auf eine nachträgliche Bewerbung bei einem AG seiner Wahl legen -und Gespräche da hin bugsieren-wenn man sich geschickt anstellt.
Als ob die ZAF Disponenten mit dir belanglose Gespräche führen wollen, die suchen dringend billige Arbeiter und möchten nicht über Gott und die Welt mit dir reden.
Erzähle das mal deinem SB das du von 20 AG, wovon bestimmt mindestens 15 für dich einen zumutbaren Job haben, du dich nur bei einer Firma beworben hast und du die anderen 14 AG von dir abgelehnt wurden.


Wie groß ist die Not, wenn wir schon solche "Veranstaltungen" benötigen?
Die Gier nach billigen Arbeitskräften ist der Grund.

Was meint der Datenschutz?
Hmm da könnte ich die Einladung mal unseren Datenschutzbeauftragten schicken und fragen was die dazu meinen.

Oder hat einer hier positive Erfahrungen gemacht?
Wenn man zu jeden Bedingungen arbeiten gehen möchte, dann wird so eine Veranstaltung für solche Leute schon nicht schlecht sein.

Die Rechtsfolgebelehrung sieht man nicht komplett.
Dachte die ist nicht ganz so wichtig, habe diese jetzt mal hochgeladen.


Hier -im 10 Minuten Takt, ein anderer Arbeitgeber. Das ist hier das lächerliche daran.

Darüber würde ich mich als Betroffener aufregen, denn eine Arbeitssuche ist keine Quizshow -zumindest dann, wenn man nicht in dem Metier eine Stelle sucht.
Und was soll das bringen wenn du dich dort als einziger darüber aufregst?


Es wird kein Meldezweck genannt, was schon mal unzulässig ist, denn auf die Rechtsgrundlage des § 309 SGB III muss abgestellt werden.
Lohnt es sich dagegen Widerspruch einzulegen?

Keine Übergabe von Daten oder Schriftstücken an irgendwen, außer man selber möchte das.
Wie erkläre ich das dann meinem SB das ich mich bei keinem AG vorgestellt habe und nur mal kurz anwesend dort war?


Wie ich mich nun am besten verhalte wenn die Frage vom AG wegen Lohn kommt, weiß ich auch noch nicht. Habe ja wie hier berichtet erst eine Sanktionsanhörung bekommen weil ich 14€ die Stunde verlangte und mich geweigert habe bei einer ZAF zu arbeiten.
 

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Kerstin_K

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#15
Einfacher wäre es doch, wenn ich eine Bewerbungsmappe (natürlich stark abgespeckt) anfertige, die den AG vorzeige und bei Interesse können die sich eine Kopie machen, wenn es sein muss.
Wenn es vor ort einen zugänglichen Kopierer gibt, könnte das gehen.
 

Dinobot

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#17
Und was soll das bringen wenn du dich dort als einziger darüber aufregst?
Was gehen Dich die anderen an? Jede Kritik wäre hier angebracht, weil niemand mir erzählen kann, dass man in 10 Minuten PASSGENAUIGKEIT als solche auf IRGENDEINE Stelle ermttieln kann-weder von Seiten des AG -noch von Deiner Seite aus -wenn man im Hinterkopf immer mit dem Abbruch eines Gesprächs durch eine spontane Bimmelei rechnen muss. Und um Passgenauigkeit geht es vORRANGIG, nicht um ex und hopp an die Werkbank.:wink:

Darauf solltest Du Deine Strategie fokussieren. Hab ja nicht umsonst die Eckpunte des Ablaufplans veröffentlicht.
 
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Dinobot

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#18
Dann würde ich der SB sagen:
Konkludent ist papperlapapp. :biggrin:
Absolut korrekter Einwand -zu dem damaligen Zeitpunkt, mit dem erwähnten Urteil :

Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, L 7 AS 1058/13 B, 10.02.2014
Aber auch da gab es danach andere Urteile .Beispiel:

Rechtmäßigkeit einer Meldeaufforderung - zulässiger Meldezweck- 10% Sanktion - Berufsmesse des Jobcenters - Bemessung der Regelbedarfe ab dem 01.01.2016 unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten nicht zu beanstanden

Beitrag von Willi Schartema am Mo 9 Jan 2017 - 17:02
Bayerisches Landessozialgericht, Urteil v. 14.09.2016 - L 16 AS 373/16
Quelle:http://unrechtssystem-nein.forumier...htlichen-gesichtspunkten-nicht-zu-beanstanden
 

erwerbsuchend

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#19
weil niemand mir erzählen kann, dass man in 10 Minuten PASSGENAUIGKEIT als solche auf IRGENDEINE Stelle ermttieln kann-weder von seiten des AG -noch von Deiner Seite aus -wenn man im Hinterkopf immer mit dem Abbruch eines Gesprächs durch eine spontane Bimmelei rechnen muss.
Warum sollte man das nicht in 10 min. schaffen können, wenn sich beide Seiten auf die Fakten konzentrieren? Es ist doch bekannt, welche Anforderungen die Arbeitsstelle hat. Diese wird der AG entsprechend darlegen. Dann muss der Bewerber nur noch belegen, welche Kenntnisse und Fähigkeiten er hat. Dies dann zu vergleichen, sollte keine Unmenge an Zeit bedürfen. Sollte es letztlich passen, können sich beide Seiten für ein tiefergehendes VG verabreden.

Und um Passgenauigkeit geht es vORRANGIG, nicht um ex und hopp an die Werkbank
Es kann doch auch sein, dass dieser Job an der Werkbank, der passende Job für den Bewerber ist, wenn man nach seinen Qualifikationen geht.
 

Dinobot

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#20
Aber hast du nicht geschrieben, dass du so einen Termin schon mitgemacht hast, ohne dich zu wehren?
Wehren ist relativ. Es war nur eine Veranstaltuing mit insgesamt 13 AG in einen Raum des BIZ der BA. hier ist aber durchaus eine Großveranstaltung angedacht. Sicher geht dem normal eine Vorbereitung vomnn 7 Tagen bis 15 Tagen -für vorher zugewiiesene voraus. Wenn dies hier nicht passiert ist -dann gilt er biem JC als besonders marktnah. Was das JC dann den Trägern sonst für den JSD vorgibt, das steht auch in den Beschreibungen der Maßnahme mithin drin, die Teilnemer dessen werden nämlich auch dort sein:

Produktverantwortlicher Ansprechpartner des Bedarfsträgers (Jobcenters) in der Großveranstaltung [/B]
Im Rahmen der Großveranstaltung wird für die gesamte Dauer von Seiten des Bedarfsträgers ein persönlicher Ansprechpartner/Maßnahmebetreuer für die Teilnehmer gestellt. Für den Auftragnehmer (Träger) ist der Maßnahmebetreuer des Bedarfsträgers (Jobcenters) unmittelbarer Ansprechpartner für alle fachlichen und administrativen Fragen in der Zusammenarbeit zwischen dem Bedarfsträger und dem Auftragnehmer

Organisation der Großveranstaltung

Der Auftragnehmer hat die Durchführung der Großveranstaltung professionell zu organisieren (z.B. über
eine Eventagentur). Hierbei ist er für einen reibungslosen Veranstaltungsablauf verantwortlich. Im Hinblick
auf die öffentlichkeitswirksame Durchführung hat der Auftragnehmer einen engen Kontakt zum Bedarfsträ-
ger zu halten.

Die Akquise interessierter Arbeitgeber für das JSD erfolgt durch den Auftragnehmer (Träger).
Mindestens 50 Arbeitgeber im Schwerpunkt aus dem Bereich KMU (kleine und mittelständische Unterneh-
men, mit einer Größe von unter 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern) überwiegend mit Sitz und Personal-
bedarf in den Städten der Zuständigkeit der Agentur für Arbeit Hamm und unmittelbar anliegenden Städten
sollen an dem JSD teilnehmen. Folgende Branchen müssen durch die Arbeitgeber abgedeckt werden:
• Lager/Logistik/Berufskraftfahrer,
• Bau (Haupt- und Nebengewerbe),
• Groß- und Einzelhandel,
• Gesundheit (ohne Pflegebereich),
• Metall

Eine Teilnahme von max. bis zu 15 Personaldienstleistern ist möglich. Die Teilnahme von privaten Arbeits-
vermittlern ist nicht angedacht.

Das JSD stellt einen modernen Weg zur Ansprache von Arbeitgebern dar und soll Teilnehmer und regio-
nale Arbeitgeber aufeinander aufmerksam machen. Die Teilnehmer sollen von den in der Großveranstal-
tung aufgezeigten Alternativen profitieren. Klassische Bewerbungsverfahren können so vorteilhaft verkürzt
und Eingliederungen in den Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt zeitnah realisiert werden.

Teilnehmer sind in der Regel marktnahe von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitsuchende und Arbeitslose,
unabhängig von einem Berufsabschluss (vom Helfer bis zum Akademiker),
Quelle - Auszug Maßnahme JSD über REZ der BA .Individuelle Maßnahme „Chancen verbessern mit Job-Speed-Dating“
- § 45 I S. 1 Nr. 1 SGB III

Warum sollte man das nicht in 10 min. schaffen können, wenn sich beide Seiten auf die Fakten konzentrieren?
Das wäre dann ein Grund zum Feiern :feiern:

Mal ganz ehrllich :Einen solchen AG habe ich NOCH NIE bei einem Vorstellungsgespräch getroffen, der sich zur Klärung der Fakten mit 10 Minuten zufriedengab.:icon_hihi:

Nicht mal eine ZAF.:wink:

Vielleicht mag das in der Sparten, die dieser JSD bedient , dann eher der Fall sein. Ich bin aber eher vom Normalfall ausgegangen, der bei denjenigen der Fall ist, die arbeiitslos sind.
 
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Mueller1852

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#21
Was gehen Dich die anderen an? Jede Kritik wäre hier angebracht, weil niemand mir erzählen kann, dass man in 10 Minuten PASSGENAUIGKEIT als solche auf IRGENDEINE Stelle ermttieln kann
Ich bin jetzt nicht gerade der Typ dazu, der vor 100 Leuten eine komplette Veranstaltung runter macht. Wenn bei so einer Veranstaltung ein Hahn unter hundert aufschreit, dann wird das die Veranstalter/AG auch wenig interessieren.

Übrigens habe ich vorhin auch mal unseren Datenschutzbeauftragten angeschrieben, was dieser zu solchen Job-Speed-Datings sagt.
 

Dinobot

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#22
Ich bin jetzt nicht gerade der Typ dazu, der vor 100 Leuten eine komplette Veranstaltung runter macht. Wenn bei so einer Veranstaltung ein Hahn unter hundert aufschreit, dann wird das die Veranstalter/AG auch wenig interessieren..
Die dort anwesenden Mitarbeiter des Jobcenters schon. Keine Ahnung, ob Du nicht verstehst, was ich meinte. Es geht nicht um die Veranstaltung als solche., sondern dass dies nicht Dein Ding ist, weil du seriöse Gespräche ohne Zeitlimit und Datenschutz bevorzugst. Nicht jeder ist ein DATING-AG -TYP. Deswegen brauchst Du das nicht auf der Bühne posaunen, es genügt ein Hinweis an den zuständigen Mitarbeiter, denn solche Veranstaltungen unterliegen der Einlasskontrolle und der Zugangssteuerung. Deswegen wirst Du dort bestimmt nicht anonym bleiben. Anderseits bist zu NICHT verpflichtet ,alle sonstigen Besucher oder Teilnehmer in Deine Befindlichkeiten mit einzubeziehen. Zum Beispiel.


Übrigens habe ich vorhin auch mal unseren Datenschutzbeauftragten angeschrieben, was dieser zu solchen Job-Speed-Datings sagt.
Schaden kann das nicht. Dass Du allerdings rechtzeitig eine sinnvolle Antwort bekommst -darauf solltest du dich nicht verlassen.
 

Mueller1852

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#23
Sorry da war das glaub jemand anders der meinte das man da Stress machen soll und das so, damit es alle hören.

Deswegen wirst Du dort bestimmt nicht anonym bleiben.
Das geht ja schon aus dem Grund nicht, weil ich auf meinen Namen die Anwesenheit bestätigt haben muss und die JC Mitarbeiter haben bestimmt auch eine Liste mit ihren ELO wo die Anwesenheit von denen festgehalten wird.
 

Unspoken

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#24
Wenn ein AG interesse an mir hat und ich dem nicht meine Daten gebe, dann gibt es Ärger.
Es liegt kein Vermittlungsvorschlag vor. Aufgrund von welcher Rechtsfolgebelehrung will man dich sanktionieren? Bei der von der Einladung steht nur Strafe, wenn du nicht kommst, drinnen.

Nicht umsonst soll ich meine Bewerbungsunterlagen mitbringen.
Einfach aus versehen "vergessen". Zur Beschwichtiung kann man sagen, man schickt bei passender Stelle den Lebenslauf nach.

Jaa ganz bestimmt, dein Verhalten endet doch in 99% der Fälle in einer Sanktion. Wenn du wegen einem VV zu einer ZAF zum VG eingeladen wirst, gehst du da auch zu dem Gespräch und sagst, mit fremden rede ich nicht?
Aber es gibt eben keinen VV. Am Anfang aufpassen. Bei mir wurde da gesagt, die Gespräche sind freiwillig.

Dich zwingt dazu auch niemand, wenn du mit einer 100% Sperre leben kannst, dann musst du auch mit niemanden reden.
Kann in meinen Augen keine Sanktion geben, die vor Gericht besteht weil kein VV und die RFB nur aufs Erscheinen zielt.

Erzähle das mal deinem SB das du von 20 AG, wovon bestimmt mindestens 15 für dich einen zumutbaren Job haben, du dich nur bei einer Firma beworben hast und du die anderen 14 AG von dir abgelehnt wurden.
ich würde eher mit 2-4 ZAFs rechnen. Und wird ne weile dauern bis man dran kommt.


Wenn du alles was die wollen brav ausfüllst und abgibst, war die ganz Hilfe hier umsonst. Was wollen die machen?
In der Einladung steht, du bekommst 10% Sanktion wenn du nicht kommst. Mehr nicht.
Evtl. Folgen wenn man den Zettel nicht ausfüllt usw. kennst du nicht und daher darf es auch keine Folgen geben laut dt. Rechtsprechung.
Natürlich kostet das Überwindung.
Aber dass du dich nun nach Sonnes fantastischen Post doch behandeln lässt, als seist du nichts Wert ist unheimlich viel Arbeit für nichts.

Wenn du überhaupt hingehst, siehe Ozys Post.
 

Dinobot

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#25
Sorry da war das glaub jemand anders der meinte das man da Stress machen soll und das so, damit es alle hören.
Ich kann hier nur das Gegenteil dessen beschrieben bzw. gemutmaßt finden , was meine Person anbelangt::sorry::wink:

Aber hast du nicht geschrieben, dass du so einen Termin schon mitgemacht hast, ohne dich zu wehren?
Das geht ja schon aus dem Grund nicht, weil ich auf meinen Namen die Anwesenheit bestätigt haben muss .
Selbstverständlich kann man sich die Bestätigung dessen immer geben lassen. Nichts hält dich aber davon ab, Denen anschließend noch Deine Befindlichkeiten mitzuteilen. Das halte ich für deswegen wichtig, weil Du -wenn Du der vorbereitenden Maßnahme VORHER zugewiesen worden wärest -dann auch innerhalb dessen auf Deine Eignung dafür überprüft worden wärest, ergänzend auch mit Video Test Sequenzen, auch anhand von simulierten Testgesprächen darauf vorbereitet gewesen wärest -oder gleich aussorteirt.

Wenn du das allerdings nicht willst -dann lasse es. Aber versuche mir bitte nicht zu erzählen -das wäre vor Ort nicht möglich , aus welchem Grund auch immer, denn Du so noch gar nicht wissen kannst.:sorry: Zudem: Die Sb des Jobcenters haben vor Ort auch ein eigenes Büro oder zumindest einen Raum, das mal angemerkt. Das steht so in den Ausschreibungen drin. Der Träger stellt denen einen Raum zur Verfügung.

Das ist meine ergänzende Mienung und Info dazu.
 

Claus.

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#26
AW: Einladung zu einem Job-Speed-Dating - Es wird immer verrückter

Ich würde von vornherein schriftlich Widerspruch gegen die Meldeaufforderung einlegen. Wer mit solchen Ideen um die Ecke daherkommt, kann ganz sicher nicht mit meinem Wohlwollen rechnen.

Nach diesem Brieflein ließe /lässt sich so richtig schön frei entscheiden, wie weiter verfahren werden soll.
SG interviewen wäre dann eine Möglichkeit (§ 39 Nr. 3 SGB II).
"Einfach" 10% riskieren wäre eine andere Möglichkeit.
Und "überraschend" trotzdem dort auftauchen, wäre eine dritte Möglichkeit (führt seltsamerweise^^ ebenfalls zu großen Augen und extremster Vorsicht seitens der JC-Heinis).

(Gerade) die dritte Möglichkeit kann aber u.U. auch wiederrum ordentlich schief gehen. Denn m.M.n. gibt es im Normalfall kein "nur halb"; Ausnahmen dürften eher in den aufeinandertreffenden Personen bedingt sein - ein JC-SB mit eigener Meinung zur Sinnhaftigkeit eines solchen Flozirkus´s und ein Elo dem ein "sauschlechter" Ruf einen km weit vorauseilt^^ z.B. . Ansonsten gilt m.M.n. leider, wer da ist - hat 100% da zu sein ...

Bayerisches Landessozialgericht, Urteil v. 14.09.2016 - L 16 AS 373/16
Wer lesen kann ist klar im Vorteil - gottseidank ist bei den JC´s die Leseschwäche recht weit verbreitet.
Zitate aus der Entscheidung des bay. LSG:

Der Kläger wurde vorliegend aufgefordert, sich am Stand des Beklagten auf der Jobmesse JOBtotal 2015 am Mittwoch, 14. Oktober um 10.30 Uhr zu melden. In der Meldeaufforderung ist der Ort der Meldung in der Saturn-Arena - Stand 72 (Rückseite Infostand) - genau bezeichnet, aus dem beigelegten Lageplan lässt sich die Lage des Stands 72 entnehmen. Nach dem Vortrag der Bevollmächtigten des Beklagten in der mündlichen Verhandlung seien am Stand des Beklagten mindestens zwei Arbeitsvermittler - darunter auch die für den Kläger zuständige Arbeitsvermittlerin - [...] anwesend gewesen.
Der TE soll sich jedoch bei der TÜV Rheinland Akademie GmbH am Empfang melden. In dem Meldewisch steht ein paar Zeilen drunter sogar nochmal ausdrücklich "Bitte stellen Sie sich [...] am Empfang [...] vor."

Ein Fall, wie er der Entscheidung des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen vom 10.02.2014, L 7 AS 1058/13 B, zugrunde lag, ist [...] vorliegend gerade nicht gegeben.
Die bayr. LSG-Entscheidung ist dahin getrixt, daß die JC-SB´s -wie es nunmal vorgeschrieben ist- den TN jeweils eigenhändig quasi mündliche Vermittlungsvorschläge unterbreitet hätten, und die TN dem dann eben sofort nachgekommen seien.

Nu´ rechne ich in Bezug auf das vorg. Hamm einfach mal ein bissl wild umher^^: 50 AG´s mal durchschnittlich 5 Gespräche pro TN = mind. 250 TN´s. Das JC braucht wohl ~10 Minuten pro TN für seriöse "Vermittlungstätigkeit" = 2500 JC-MA-Gesprächsminuten. Die müssen in mal geschätzt 5 Stunden vollbracht sein = es müssen dort also mind. 8,3 JC-MA (nur für die rechtlich korrekte Verarztung der TN) anwesend sein. Dann dürfen noch 2 JC-MA dem Veranstalter hinterherrennen ääh den betreuen, dazu noch 1 JC-MA der den Überblick behält /die Verantwortung trägt /die öffentlichkeitswirksame Medienbetreuung macht, plus 1 JC-MA Reserve.
12,3 JC-MA ... an die Zahl glaubt doch wohl kein Mensch, zumindest keiner der nicht aktuell aus einer Gummizelle abgängig ist. Und gleich noch ein Problem hinterher - die JC-SB´s kennen doch sicherlich alle Fähigkeitsprofile ihrer Schützlinge und Nicht-Schützlinge auswendig, oder? Oder bräuchten (allerdings dürfte für sowas eine Genehmigung des DSB notwendig sein) die deswegen vielmehr (auch) auf dem "Speed-Dating-Gelände" einen Zugriff in das geschützte Netzwerk der BA?

Ich sage, die Meldeaufforderung ist nicht haltbar :icon_mrgreen:
 

Dinobot

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#27
AW: Einladung zu einem Job-Speed-Dating - Es wird immer verrückter

Ich sage, die Meldeaufforderung ist nicht haltbar :icon_mrgreen:
Danke für Dine Meinung. Jedoch dürfte sich das Jobcenter in Zweifelsfall sicher eher an Rechtsgrundlagen orientieren, die vorteilhaft für den Versuch von Sanktionen und deren Umsetzung sind.

Weshalb der Grundtenor des von Dir noch einmal recht irritierend interpretiertem Urteils aus Bayern dazu geeignet erscheint :

1. 2 Anmerkung zu: LSG München 16. Senat, Urteil vom 14.09.2016 - L 16 AS 373/16
Autor: Dr. Thomas Harks, RiLSG

Meldeaufforderung zum Besuch einer "Berufsmesse"

Leitsätze

1. Die Rechtmäßigkeit einer Meldeaufforderung ist als Vorgabe für die Feststellung eines Meldeversäumnisses inzident zu überprüfen.

2. Die Aufforderung zur Meldung bei einer von der Agentur für Arbeit außerhalb ihrer Diensträume durchgeführten Berufsmesse ist rechtmäßig, wenn am Meldeort eine persönliche Kontaktaufnahme mit dem Beklagten im Interesse einen der im Gesetz geregelten Meldezwecke erfolgt.
Quellehttps://tacheles-sozialhilfe.de/startseite/tickerarchiv/d/n/2148/

Deine Berechnungsgrundlagen sind ansonsten nur eine Annhme , welche verkennt, dass dies nicht die erste solcher Messen ist -ganz im Gegenteil. Der Träger richtet die seit 2 Jahren bindesweit aus, alsAbschluss der vormals genannten Maßnahme vorrangig -aber auch sonst mit eingeladenen Elos durch das Jobcenter.

Das mal als Ergänzung dazu.

Ich sehe hier eher Chancen, wenn sich der Teilnehmer hier grundsätzlich für eine solche Veranstaltung als nicht geeignet herausstellt oder die AG und der Betroffene eben keine PASSGENAUIGKEIT für vakante Stellen ermitteln oder feststellen können., was mir wahrscheinlicher erscheint, allein wegen der kurzen Gesprächsdauer und der mangelnden Gelegenheit zur Vorbereitung darauf. :wink:
 
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Matt45

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#28
Was ist denn nun wirklich erlaubt?

Muss einer dahin gehen wegen der RFB oder muss man nicht?

Reicht nicht nur das "bloße" Erscheinen oder muss man wirklich dort Gespräche führen?

Oder reicht ein Gespräch?

Wenn ich fünfmal dasselbe sagen würde innerhalb von einer Stunde, spätestens dann hätte ich keine Lust mehr.
Ein VG am Tag ist ja ok aber keine "20" VG!

Was mich noch interessieren würde:

Ist die Veranstaltung öffentlich? Falls ja, dann könnte mein "Vermieter" wissen dass ich beim JC gemeldet wäre?
 

Kerstin_K

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#29
Wenn bei so einer Veranstaltung ein Hahn unter hundert aufschreit, dann wird das die Veranstalter/AG auch wenig interessieren.
Aber wenn keiner aufschreit, wird sich nicts ändern. Und es bestehht auch die Cahnce, dass andere Hähne in das Konzert mit einstimmen, wenn einer den Anfang macht.
 

Dinobot

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#30
Reicht nicht nur das "bloße" Erscheinen oder muss man wirklich dort Gespräche führen?
Oder reicht ein Gespräch?
Das hättest du Dir selbst beantworten können, wenn Du die Beschreibungen komplett gelesen hättest. :doh:

"Es sind 4 -6 Gespräche pro Teilnehmer vorgesehen"

Ist die Veranstaltung öffentlich? Falls ja, dann könnte mein "Vermieter" wissen dass ich beim JC gemeldet wäre?
Wenn es öffentlich ist, dann kann dort jeder hingehen. Könntest ja auch einen Freund dorthin begleitet haben. Die Meldung als solche kann dahinter nicht gleich gemiutmaßt werden. Und solche Veranstaltungen finden auch nicht auf dem Dorf statt.
 
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0zymandias

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#31
[...]
Reicht nicht nur das "bloße" Erscheinen oder muss man wirklich dort Gespräche führen?
[...]
Du musst mit der Behörde Gespräche führen, um einer Meldeaufforderung genüge zu tun, vgl. § 309 SGB III.

Das hättest du Dir selbst beantworten können, wenn Du die Beschreibungen komplett gelesen hättest. :doh:

"Es sind 4 -6 Gespräche pro Teilnehmer vorgesehen"
[...]
Wo steht das denn im Schreiben vom Jobcenter?

Oder wird sich das Jobcenter darauf berufen, was Du irgendwo gefunden hast?

Danke für Dine Meinung. Jedoch dürfte sich das Jobcenter in Zweifelsfall sicher eher an Rechtsgrundlagen orientieren, die vorteilhaft für den Versuch von Sanktionen und deren Umsetzung sind.

Weshalb der Grundtenor des von Dir noch einmal recht irritierend interpretiertem Urteils aus Bayern dazu geeignet erscheint :
[...]
Danke für Deine Meinung.

Diese Rechtsgrundlage existiert wie dargelegt nicht.

Mir ist momentan nicht klar, wie man "Einladung zur GmbH" noch einfacher formulieren kann, deswegen bleibt die Irritation wohl ungelindert.
Trotz des sehr guten Postings von Claus..

BTW: Wenn viele Leute in einem Raum sind, dürfte der Datenschutz woanders sein. :wink:
 

Unspoken

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#32
AW: Einladung zu einem Job-Speed-Dating - Es wird immer verrückter

Nu´ rechne ich in Bezug auf das vorg. Hamm einfach mal ein bissl wild umher^^: 50 AG´s mal durchschnittlich 5 Gespräche pro TN = mind. 250 TN´s. Das JC braucht wohl ~10 Minuten pro TN für seriöse "Vermittlungstätigkeit" = 2500 JC-MA-Gesprächsminuten.
Ich bin voll bei dir, kann aber von meiner Veranstaltung mit 20-30 Teilnehmern berichten, dass 7 JC Fuzzis dabei waren.
 
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Dinobot

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#33
Wo steht das denn im Schreiben vom Jobcenter?
Grundsätzlich steht in den Meldeaufforderungen meist nie genau drin, worum es sich GENAU handelt. Das ist auch so beabsichtigt.
Nicht umsonst gibt es auch deshalb so viele erfolgreiche Sanktionen -wegen Verletzung der Meldepflichten, inbegriffen Jobmessen.

Der Elo soll ja absichtlich auf Glatteis geführt werden. Und die Behörde ihre Chance behalten dürfen. Letztendlich ist das immer eine Sache des Einzelfalls.

Wobei hier der Betroffene aber wohl aktuell eher nicht auf eine Wertung der Belanglosigkeit dessen hoffen dürfte -ist jedenfalls meine Wertung dazu, mit Berücksichtigung des Urteils aus Bayern.

Ich bin voll bei dir, kann aber von meiner Veranstaltung mit 20-30 Teilnehmern berichten, dass 7 JC Fuzzis dabei waren.
Wichtiger Hinweis, den ich ähnlich bestätigen kann. Bei mir waren damals auch 4 JC Mitarbeiter vor Ort -bei 13 AG.

Nachtrag

Diese Rechtsgrundlage existiert wie dargelegt nicht.
Recht anschaulich passt die Kommentierung des Urteil aus Bayern, welcher im Jahresbericht der bayerischen Sozialgerichtsbarkeit existiert :

Die Entscheidung:
Das Landessozialgericht hat die
Rechtsauffassung des JC eben-
falls bestätigt. Die Meldeaufforde-
rung sei nicht deshalb rechtswid-
rig, weil sich der Kläger am Stand
des JC auf der von der Agen-
tur für Arbeit durchgeführten Be-
rufsmesse melden sollte. Melde-
ort und Meldezweck seien nicht
getrennt voneinander zu betrach-
ten. Vielmehr komme es darauf
an, dass am Meldeort eine persön-
liche Kontaktaufnahme des Klä-
gers mit dem JC im Interesse ei-
nes der im Gesetz geregelten
Meldezwecke erfolge. Den Mel-
dezwecken könne an jedem Ort
entsprochen werden, an dem das
JC durch seine Mitarbeiter seinen
Aufgaben nachkomme und zur
Entgegennahme der Meldung be-
reit sei. In der Meldeaufforderung
sei der Ort der Meldung genau be-
zeichnet, aus dem beigelegten La-
geplan lasse sich die Lage des
Stands entnehmen. Am Stand des
JC seien mindestens zwei Arbeits-
vermittler – darunter auch die für
den Kläger zuständige Arbeitsver-
mittlerin – und zur Unterstützung
eine Mitarbeiterin aus dem Emp-
fangsbereich anwesend gewesen.
Die Anwesenheit der Leistungs-
empfänger sei kontrolliert und von
einem der Mitarbeiter in der Liste
abgehakt worden. Damit sei die
Herstellung eines persönlichen
Kontaktes zwischen dem JC und
dem Kläger möglich gewesen.

Sozialgericht München,
Urteil vom 11. April 2016 - S 45 AS
404/16
Bayer. LSG, Urteil vom 14. Sep-
tember 2016 - L 16 AS 373/16
(rechtskräftig)
Quelle: https://www.lsg.bayern.de/imperia/m...algericht_jahresbericht_2016_barrierefrei.pdf
 
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0zymandias

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#34
Grundsätzlich steht in den Meldeaufforderungen meist nie genau drin, worum es sich GENAU handelt. Das ist auch so beabsichtigt.
Nicht umsonst gibt es auch deshalb so viele erfolgreiche Sanktionen -wegen Verletzung der Meldepflichten, inbegriffen Jobmessen.

Der Elo soll ja absichtlich auf Glatteis geführt werden. Und die Behörde ihre Chance behalten dürfen. [...]
Je diffuser das Jobcenter wird, je mehr Glatteis da ist, desto wackliger wird eine Sanktion.

Die Pflichten und Rechtsfolgen müssen kristallklar ausdefiniert sein und dem Elo mitgeteilt werden.

[...]
Recht anschaulich passt die Kommentierung des Urteil aus Bayern, welcher im Jahresbericht der bayerischen Sozialgerichtsbarkeit existiert :
[...]
Dann dürfte klar sein, warum das Runde nichts ins Eckige passt.

Bei den Blauweißen wurde zu einem Gespräch mit dem JC geladen (Stand auf dem Grabbeltisch), während es hier eine GmbH ist.
GmbH ≠ Behörde.

§ 309 SGB III Allgemeine Meldepflicht sagte :
(1) Arbeitslose haben sich während der Zeit, für die sie einen Anspruch auf Arbeitslosengeld erheben, bei der Agentur für Arbeit oder einer sonstigen Dienststelle der Bundesagentur persönlich zu melden oder zu einem ärztlichen oder psychologischen Untersuchungstermin zu erscheinen, wenn die Agentur für Arbeit sie dazu auffordert (allgemeine Meldepflicht). Die Meldung muss bei der in der Aufforderung zur Meldung bezeichneten Stelle erfolgen. Die allgemeine Meldepflicht besteht auch in Zeiten, in denen der Anspruch auf Arbeitslosengeld ruht.
 

Mueller1852

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#35
Es liegt kein Vermittlungsvorschlag vor. Aufgrund von welcher Rechtsfolgebelehrung will man dich sanktionieren? Bei der von der Einladung steht nur Strafe, wenn du nicht kommst, drinnen.
Wenn ich dort nur erscheine und mit niemanden sprechen möchte, dann kann mir das bestimmt ausgelegt werden das ich durch mein Verhalten die Anbahnung eines Arbeitsverhältnis vereitelt habe.

Wenn du alles was die wollen brav ausfüllst und abgibst, war die ganz Hilfe hier umsonst.
Ich habe nicht behauptet das ich dort alles mach was die wollen, nur was ich muss.

Aber dass du dich nun nach Sonnes fantastischen Post doch behandeln lässt, als seist du nichts Wert ist unheimlich viel Arbeit für nichts.
Das ist mir schleierhaft wie du darauf kommst.

Wenn du überhaupt hingehst, siehe Ozys Post.
Wenn ich wüsste was ich machen muss um dort nicht hingehen zu müssen, dann würde ich mir das noch mal überlegen. Mir kommt dann aber auch der Gedanke auf, ob sich dieses wehren dann nicht gleich wieder negativ auf meine aktuelle Sanktionsanhörung auswirkt. Mein SB sieht dieses wehren sicher nicht als Protest gegen solche Veranstaltungen oder schlechte Arbeitsbedingungen, sondern als allgemeine Arbeitsverweigerung.

Selbst wenn mein SB nichts dagegen tun kann, wenn ich nicht zu diesem Dating gehe, so hat er immer noch die Möglichkeit als Retourkutsche mir die Sanktion wegen der ZAF/14€ Sache rein zu drücken.



Selbstverständlich kann man sich die Bestätigung dessen immer geben lassen. Nichts hält dich aber davon ab, Denen anschließend noch Deine Befindlichkeiten mitzuteilen. Das halte ich für deswegen wichtig, weil Du -wenn Du der vorbereitenden Maßnahme VORHER zugewiesen worden wärest -dann auch innerhalb dessen auf Deine Eignung dafür überprüft worden wärest, ergänzend auch mit Video Test Sequenzen, auch anhand von simulierten Testgesprächen darauf vorbereitet gewesen wärest -oder gleich aussorteirt.
Meinst du wirklich man kommt dort komplett anonym rein und wieder raus, inklusive das einem die Anwesenheit bestätigt wurde?
Die Eignung das die Veranstaltung für mich passt, ist die nicht schon gegeben, wenn SB sieht das ich ein Logistik Beruf erlernt habe und die genau solche Leute dort unter anderem suchen?



Ich würde von vornherein schriftlich Widerspruch gegen die Meldeaufforderung einlegen. Wer mit solchen Ideen um die Ecke daherkommt, kann ganz sicher nicht mit meinem Wohlwollen rechnen.
Genaue Begründung?
Kann schon, mein SB könnte doch denken, vl ist nun dieses mal endlich was für den Herrn Müller dabei, damit der endlich in Arbeit kommt. Ich will nicht alle SB in Schutz nehmen aber nicht jeder SB ist der Teufel in Person.



Nach diesem Brieflein ließe /lässt sich so richtig schön frei entscheiden, wie weiter verfahren werden soll.
SG interviewen wäre dann eine Möglichkeit (§ 39 Nr. 3 SGB II).
"Einfach" 10% riskieren wäre eine andere Möglichkeit.
Und "überraschend" trotzdem dort auftauchen, wäre eine dritte Möglichkeit (führt seltsamerweise^^ ebenfalls zu großen Augen und extremster Vorsicht seitens der JC-Heinis).
Wenn ich wirklich nur bei nicht erscheinen sanktioniert werden kann und nicht noch dazu weil ich mit niemanden rede, dann ist es doch am besten, hingehen --> Anwesenheit bestätigen lassen, vl eine kleine Runde drehen und wieder los.
Das 4-6 VG geführt werden sollen, verspricht doch nur der TÜV dem JC und dem ELO. Laut meiner Einladung steht da nichts davon das ich 4-6 VG mitnehmen muss.

(Gerade) die dritte Möglichkeit kann aber u.U. auch wiederrum ordentlich schief gehen. Denn m.M.n. gibt es im Normalfall kein "nur halb"; Ausnahmen dürften eher in den aufeinandertreffenden Personen bedingt sein - ein JC-SB mit eigener Meinung zur Sinnhaftigkeit eines solchen Flozirkus´s und ein Elo dem ein "sauschlechter" Ruf einen km weit vorauseilt^^ z.B. . Ansonsten gilt m.M.n. leider, wer da ist - hat 100% da zu sein ...
Genau das sind eben meine Bedenken, wenn ich hingehe, dann langt nicht nur meine Anwesenheit zu, sondern ich muss auch VG führen, ansonsten "die Anbahnung eines Arbeitsverhältnis durch mein Verhalten abgeblockt" --> Sanktion und das nicht 10%, sondern gleich 30%. Dann wäre ein Nichterscheinen weniger bestraft.



Du musst mit der Behörde Gespräche führen, um einer Meldeaufforderung genüge zu tun, vgl. § 309 SGB III.
Also langt ja nun doch nicht eine reine Anwesenheit. Das ist ein hin und her hier .... Nach deiner Aussage nach langt es, wenn ich mich bei einem JC Mitarbeiter melde, hier ich bin da, schreib das auf, bestätige mir das auch und tschüss.
 

Dinobot

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#36
Wenn ich dort nur erscheine und mit niemanden sprechen möchte,
Wenn du Arbeit suchst, warum willst du dann mit niemanden Sprechen?

Und hänge Dich nicht an Enzelheiten auf. Es steht sonst auch nicht in den Meldeterminen drin, was genau dann dort geplant ist. Das erfährst Du dann auch meistens erst vor Ort.

Der Träger bzw. Veranstalter entscheidet auch nicht allein, der hat einen öffentlichen Auftrag, über die BA für das Jobcenter bzw. deren zugewiesene Teilnehmer , ob mit oder ohne vorherige Maßnahme dazu.

Das JSD ist nur ein erstes Kennenlernen -mit der Möglichkeit, bei PASSGENAUIGKEIT ein weiteres Vorstellungsgespräch mit einem passenden AG verabreden zu können oder sich daraufhin per Internet noch gesondert zu bewerben. -dazu lässt man sich ggf. eine Visitenkarte aushändigen und -entscheidet dann später, mit wem man dann noch Kontakt aufnimmt oder nicht. War auch mal so von einem JC Mitarbeiter -in einem Interview -auf so einem Event selbst so als Möglichkeit in den Raum gestellt worden .
Was machst du hier eigentlich immer wieder für Szenarien aus den Hilfestellungen der User?. Wasch mir den Pelz -aber mach mich nicht nass? Wenn Deine Einwände wenigstens noch überwiegend zu den Posts passen würden. Bei mir hast Du da etwas völig anderes dazu geantwortet -als ich gemeint hatte. Mir ging es darum -dass du viel zu hohe Ansprüche vermutest, die dort an Dich gestellt würden und ich habe ich Dir nur damit mitteilen wollen, warum es dafür keine Grundlage gibt, was Deine Argumentation dort beflügeln sollte. Und meine Begründung orientiert sich an Fakten, die für dich sprechen, wenn du eben nicht so fit sein würdest. So what? Oder wo ist eigentlich Dein Problem damiit, das ganze mal ganz einfach objektiv abzuwägen?.

Und für Dich selbst dann aus allen Postings eine goldene Mitte bildest, die dir den für dich besten Weg aufzeigt -in Deinem Einzelfall, den hier niemand so genau kennt, wie Du selbst.

Letztendlich kann Dir niemand Deine Entscheidungen abnehmen. Aber alles in Zwiefel zu ziehen und neue Hemmschwellen zusätzlich daraus zu ersehen -das bringt Dich so nicht weiter.
Es gibt im Leben immer mehrere Wege und Entscheidungen.

Aber du wirst hier keinen Königsweg aufgezeigt bekommen können, der Dir 100 Prozent -nach allen Seiten hin - Sicherheit verspricht oder gar garantiert, ohne das du selbst Dienen Teil -so gut wie möglich dazu beiträgst.

Das ist meine Meinung und Einstellung dazu.
 
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Matt45

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#37
Hätte, wenn und aber bringt nicht viel. Man kann auch nicht alle Szenarien durchspielen.

Was mich aber stört, obwohl es mich nicht betrifft:

1. Ich brauche keine Aufpasser, dies würde ich auch persönlich vertreten vor Ort mit JC Mitarbeitern! Ich bin alt genug, ganz einfach. Aufpasser gibt es im Knast! Allein aus Datenschutz würde ich mich weigern!

Ich wurde auch schon einmal bei einer Kaffeefahrt aus dem Saal entfernt. Schaft auch nicht jeder. Lach.

2. Wer bezahlt diese Veranstaltung?

3. Das grundsätzliche Thema Fahrtkosten zu solchen Terminen. Warum wird nicht automatisch Formular oder Fahrtkosten bewilligt?

4. Was bedeutet Gespräch? > Hallo......könnte ich Ihren Flyer mitnehmen.......Ja klar Herr Meier, ich habe auch für Sie auch noch eine Broschüre? Rechtlich gesehen ist dieses bereits ein Gespräch. Ich führe grundsätzlich keine VG in einer Halle!!!
Gerne mit dem AG in einem eigenen Büro, aber nicht auf einer Massenveranstaltung. > Datenschutz etc.

5. Meldeaufforderung, bei dem Thema bin ich immer noch nicht schlauer. Kann hier eine Sanktion verhängt werden.

6. Thema Sanktion: Auch wenn die große Mehrheit es anders sieht, notfalls wären mir 10% egal. Hauptsache ich kann mich morgens noch im Spiegel betrachten. Ich bin Mensch und keine Marionette!

Natürlich gehe oder bin ich auch regelmäßig in einem JC, ich kenne die Abläufe oder Sanktion bei Nichterscheinen. Aber gewisse Dinge mache ich nicht mit.

7. Wenn ich schon höre oder lese "Öffentlicher Vertrag" dann schüttel ich schon mit dem Kopf. Was heißt dies? Welche Öffentlichkeit hat zugestimmt?

Ich könnte noch weiter machen.

Eigentlich ein "gefundenes" Fressen für jeden Juristen! Hier kann für mich fast jedes Wort mit Fragezeichen versehen werden. Leider wird in den Medien über "Job Speed Dating" nie berichtet, sondern nur um die ALG2 Höhe.
 

Holler2008

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#38
Eine Begründung von vielen für einen Widerspruch und dafür, dass du gar nicht hingehst findest du z.B. in den Posts von 0zymandias.

Was deine Sorge um Anonymität angeht, ich kenne das so: Am Eingang steht einer an einem Pult, begrüßt dich und fragt dich nach deinem Namen oder der Einladung, wenn er nicht weiß, wie man deinen Namen schreibt.
Dann wirst du abgehakt, der hinter dir ist dran und du bist vergessen, weil es eben so viele Leute sind.

Auf die Weise war ich bei schon zwei jedoch ganz anderen Gruppenterminen quasi anonym.
Wäre meine SB unter den Aufsichtspersonen gewesen, wäre ich aber nicht anonym gewesen. Die kennt mich zu gut von meiner ständigen Gegenwehr.


Hier im Forum werden dir meist verschiedene Möglichkeiten, was du tust bzw. die Möglichkeiten, die die User kennen, aufgezeigt. Manchmal ist das auch nur eine Möglichkeit.

Was davon du wählst wird dir keiner abnehmen.
 

Mueller1852

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#39
Wenn du Arbeit suchst, warum willst du dann mit niemanden Sprechen?
Wenn ich da hingehe, dann kann ich ja mal schauen wer da so anwesend ist aber ich kann mir jetzt schon denken das da nichts ordentliches dabei ist. Ein ordentlicher AG hat es gar nicht nötig bei solchen Veranstaltungen mit zu machen.

Das JSD ist nur ein erstes Kennenlernen -mit der Möglichkeit, bei PASSGENAUIGKEIT ein weiteres Vorstellungsgespräch mit einem passenden AG verabreden zu können oder sich daraufhin per Internet noch gesondert zu bewerben. -dazu lässt man sich ggf. eine Visitenkarte aushändigen und -entscheidet dann später, mit wem man dann noch Kontakt aufnimmt oder nicht. War auch mal so von einem JC Mitarbeiter -in einem Interview -auf so einem Event selbst so als Möglichkeit in den Raum gestellt worden .
Danke für die Info, bin halt davon ausgegangen dass das schon als Arbeitsverweigerung gilt, wenn ein AG dort meine Bewerbung/Daten möchte und ich die ihm nicht gebe. Ist ja auch nicht soo abwegig der Gedanke oder?

Und für Dich selbst dann aus allen Postings eine goldene Mitte bildest, die dir den für dich besten Weg aufzeigt -in Deinem Einzelfall, den hier niemand so genau kennt, wie Du selbst.
Eine goldene Mitte gibt es da auch nicht wirklich, entweder ich gehe da hin oder eben nicht.



5. Meldeaufforderung, bei dem Thema bin ich immer noch nicht schlauer. Kann hier eine Sanktion verhängt werden.
Laut 0zymandias sollte man da mit einem Widerspruch Sanktionsfrei aus der Nummer raus kommen.

6. Thema Sanktion: Auch wenn die große Mehrheit es anders sieht, notfalls wären mir 10% egal. Hauptsache ich kann mich morgens noch im Spiegel betrachten. Ich bin Mensch und keine Marionette!
Bei mir geht es nicht nur um eine 10% Sperre, sondern um 40%, wo ich mich dann die nächsten Monate verschulden müsste. In der Zeit wird man auch nicht in Ruhe gelassen, wenn da noch mehr Sanktionen hinzukommen, dann kann ich nicht mehr lange in meinen Spiegel schauen, wenn ich aus meiner Wohnung fliege.

Eigentlich ein "gefundenes" Fressen für jeden Juristen! Hier kann für mich fast jedes Wort mit Fragezeichen versehen werden. Leider wird in den Medien über "Job Speed Dating" nie berichtet, sondern nur um die ALG2 Höhe.
Für die Einladung bekommt man bestimmt keinen Beratungshilfeschein, wäre aber bestimmt von Vorteil.



Eine Begründung von vielen für einen Widerspruch und dafür, dass du gar nicht hingehst findest du z.B. in den Posts von 0zymandias.
Du meinst diese 4 Gründe?
Es wird kein Meldezweck genannt, was schon mal unzulässig ist, denn auf die Rechtsgrundlage des § 309 SGB III muss abgestellt werden.

Es wird zu einem Gespräch mit und bei einer GmbH vorgeladen, was unzulässig ist, denn die Vorladung kann nur zu Mitarbeitern der Bundesagentur für Blablabla erfolgen.

Eine Meldeaufforderung ist ein VA und der hier ist unbestimmt im Sinne des § 33 SGB X. Welche Arbeitgeber welche zumutbaren Stellen anbieten, bleibt genauso unklar wie die Frage, wie der Delinquent zu diesen kommen soll.

Ein VA enthält auch keine Frage, schon gar keine, bei der die Bedeutung der Beantwortung ebenfalls unbestimmt und unbestimmbar ist (Watt, wenn ich jar nitt schweißen will oder kann?).
Wie halt schon gesagt, steht bei mir noch eine aktuelle Sanktionsanhörung im Raum und wenn ich jetzt mich gegen die Veranstaltung wehre, dann sieht das mein SB mit Sicherheit als Arbeitsverweigerung an und mindestens die 30% Sperre ist erst mal sicher + 10% die aber anscheinend höchstwahrscheinlich gekippt werden könnten.
Ohne meiner Sanktionsanhörung würde ich mich deutlich wohler fühlen mich gegen die Veranstaltung im Voraus schon mit einem Widerspruch zu wehren.
 

Dinobot

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#40
ausgegangen dass das schon als Arbeitsverweigerung gilt, wenn ein AG dort meine Bewerbung/Daten möchte und ich die ihm nicht gebe.
Was spricht dafür -dass du ihm sagst, du willst dich gerne lieber online -schön aufbereitet -bewerben oder erst einmal die anderen AG sprechen, anstatt Dich gleich im Vorfeld entscheiden zu wollen. Trotzdem Visitenkarte erbitten. Sowas kommt besser als gleich plump zu agieren. Hat bei mir schon so geklappt.

Eine goldene Mitte gibt es da auch nicht wirklich, entweder ich gehe da hin oder eben nicht.
Goldene Mitte bezog sich mithin meinerseits eher auf Dein angedachtes bzw. beabsichtigtes Verhaltensmuster dort. Hole Dir am besten dazu noch Anregungen aus Artikeln zu bisherigen oder angedachten JSD und suche Dir das passende für dich raus -was dir am besten entspricht -aber auch schon dort anerkannt wurde oder angedacht war oder ist. Beispiel:

https://www.tuev-nord.de/de/unterne...s/job-speed-dating-gelsenkirchen-im-dezember/

https://www.focus.de/regional/duisb...ating-der-agentur-fuer-arbeit_id_9676901.html

https://www.waz.de/staedte/gelsenki...-dating-in-der-veltins-arena-id210353483.html

Usw...
 
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Claus.

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#41
Sag´ uns doch mal wann das Speed-Dating -so ungefähr- sein soll; schon in ~8 Tagen, ~14 Tagen, ~3 Wochen. ?
Dann könnten wir besser abschätzen, was alles noch möglich sein könnte, oder eher nicht, oder doch ...

Der Träger bzw. Veranstalter entscheidet auch nicht allein, der hat einen öffentlichen Auftrag
So ein Schwachsinn. Es ist schon längst gerichtlich entschieden, daß ein "Maßnahmeträger" nicht zum ´Verwaltungshelfer´ erhoben wird. Ohne Status eines Verwaltungshelfers ist es aber nur ein außenstehender Dritter; der exakt null-komma-null zu melden hat (und den höchstpersönliche Sozialdaten gleich noch weniger was angehen).

Bei mir geht es nicht nur um eine 10% Sperre, sondern um 40%
Es gibt da nur "dummerweise" ein höhergerichtliches Urteil, das im Tenor so ähnlich lautet wie ´Eine Sanktion wird durch das Gesetz angeordnet, der SB hat dabei keine Ermessensentscheidungsbefugnisse´.

Heisst leider schlichtweg: es handelt sich dabei um 2 völlig voneinander getrennte Vorwürfe. Selbst wenn es so etwas gäbe, ein SB darf schon von vornherein nicht entscheiden vonwegen "bei dem einen 10%-Ding hat -er- zu allem Ja und Amen gesagt, daher erlasse ich -ihm- die 30% für das andere Ding´. Läuft nicht ... geht nicht.
Daß sanktionswütige SB´s das meiner Erfahrung nach sowieso nicht wollen, ist ein anderes Thema.

Hänge dich gefälligst rein in die Sanktionsanhörung zu der ZAF/14€ -Sache. Wenn der 14€-Wunsch der "Tatvorwurf" ist, dann lege dar warum du das Wert bist, und weshalb eine 14€-"Forderung" bei Fachpersonal keineswegs als unnormal anzusehen ist. Die Antwort ist da nicht einfach "das ist nunmal eine ZAF" ...
Stelle dir vor, die ZAF würde sagenhafte 1,70€ pro Tag bieten ... dann würdest du auch -völlig zu Recht- schreiben: "Hey hallo, allein der Mindestlohn beträgt schon satte 8,83€ pro Stunde". Und die "Sanktions-Diskussion" würdest du mit fliegenden Fahnen gewinnen.
Hier ist es doch ähnlich; nur weil ein "Wirtschaftszweig" den Gerüchten nach^^ nicht ansatzweise Bock auf auch nur annähernd korrekte Mitarbeiterentlohnung hat, heisst das noch lange nicht daß das dann eben "von Gott gegeben" wäre. Was soll denn die Begründung sein für den normalerweise supermiesen ZAF-Lohn? "Unsere Facharbeiter sind halt nunmal keine richtigen Facharbeiter"? ... pfffff, und warum preist ihr eure Leute dann bei den Kunden als "Facharbeiter" an? Oder "Wir geben nunmal ehemals Langzeitarbeitslosen eine einmalige neue Chance"? ... pffff, und warum gibt es dann sogar von höchster dt. Stelle Statistiken nach welchen die durchschnittliche Beschäftigungszeit bei ZAF´s lediglich 3 Monate beträgt? ...
Wenn du damit nicht bei der Sanktionsanhörung durchkommst, dann geh eben vor´s SG. Das übliche "Spiel".

Bei dem mit 10% bedrohten Speed-Dating-Schrott das gleiche ... Hirn einsetzen. Wenn´s dabei zu einer Sanktionsanhörung kommen sollte, dann versuchen das innerhalb der Anhörung zu kippen; ansonsten (wieder) ab vor´s SG.

Weißt du wie du mir grad vorkommst^^ - wie wenn du schon längst mit einer Sanktion wegen dem Speed-Dating rechnen würdest - egal was du tust.
Das läuft aber nicht ... das gibt unser Recht nicht her.
Mir ist in diesem Zusammenhang übrigens glatt ein satter Fehler unterlaufen: einen mündlichen Vermittlungsvorschlag kann es nicht geben. Kann es nicht geben weil a) ja die ´Kenntnis über die Rechtsfolgen´ sowieso schon von vornherein ein heikles Thema ist, und b) ja immer erst noch eine eigene Prüffrist bezügl. Zumutbarkeit usw. eingeräumt werden muß. Derweil ist/wäre der Tag vorbei. Tschuldige deswegen.

So bin ich übrigens zu meiner Liebschaft^^ mit dem SGB II gekommen ...
Nach der ersten 30%-Sanktion kam sofort die Ankündigung für die zweite 30%-Sanktion, und nur ein paar Tage drauf kam die Anhörung für ´Null-Nada-gar-nix-mehr´. Dann hab´ ich ums Überleben kämpfen angefangen ... nur vielleicht anderst wie von der JC-Schlampe erdacht. Aber klauen, Drogen verticken, Omi´s ausrauben oder sowas liegt mir nunmal nicht; also hab ich mich durch Gesetzeskommentare gewühlt.
Mit Erfolg - 30% über 3 Monate ja, hatte ich mal (3x, 4x?) - auch einmal einen Monat lang 40%, kurz drauf sind dann allerdings alle 7 (4 bereits laufende plus noch 3 weitere) angebliche Meldeversäumnisse dahingegangen ... "höher" bin ich nie hinausgekommen - sich wehren hilft :biggrin:

Als Anhang noch ein Beispiel (von mir) wie es laufen kann. Ich gebe auch zu, daß die JC-Rechtsverdreherin da erst ein paar Wochen da war, und noch davon geträumt hat sie wäre wegen ihrer Fähigkeiten eingestellt worden :icon_lol: zudem saß denen zu dem Zeitpunkt der GF der AfA im Nacken ... der gute Mann musste doch wissen was in seinem Haus so an rechtswidrigem Zeugs läuft
 

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Dinobot

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#42
so ein Schwachsinn. Es ist schon längst gerichtlich entschieden, daß ein "Maßnahmeträger" nicht zum ´Verwaltungshelfer´ erhoben wird. Ohne Status eines Verwaltungshelfers ist es aber nur ein außenstehender Dritter; der exakt null-komma-null zu melden hat
Dazu würde mich mal dieses von Dir benannte Urteil interessieren. Selbst wenn es existent wäre -so kannst du ein ehemaliges Urteil nicht auf aktuelle Verträge der BA mit dem Träger für das Jobcenter ebenso übertragen oder pauschal ablehnen oder für nicht zutreffend erklären. Im Ernstfall dürfte die Ablehnung vor Gericht mit dem Wort "Schwachsinn" nicht ausreichen. Deine Sicht der Rechtslage lässt nicht erkennen, worauf Du dich im Ernstfall dazu genau berufen würdest.

30% über 3 Monate ja, hatte ich mal. "höher" bin ich nie hinausgekommen - sich wehren hilft
Nicht unbedingt beispielhaft:sorry: -für jemanden, der es hier erst gar nicht soweit kommen lassen will.
 

Mueller1852

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#43
Sag´ uns doch mal wann das Speed-Dating -so ungefähr- sein soll; schon in ~8 Tagen, ~14 Tagen, ~3 Wochen. ?
Dann könnten wir besser abschätzen, was alles noch möglich sein könnte, oder eher nicht, oder doch ...
Das Dating findet in ca 9 Tagen statt.
Ich denke schon das ich zu der Veranstaltung gehe, weil ich halt wie schon gesagt Bedenken habe das sich das negativ auf meine momentane Sanktionsanhörung auswirkt. Wenn ich einmal bei so einem Speed-Dating war und das nichts ist, dann habe ich bei der nächsten Einladung auch einen Grund mehr mich dagegen zu wehren.

Heisst leider schlichtweg: es handelt sich dabei um 2 völlig voneinander getrennte Vorwürfe. Selbst wenn es so etwas gäbe, ein SB darf schon von vornherein nicht entscheiden vonwegen "bei dem einen 10%-Ding hat -er- zu allem Ja und Amen gesagt, daher erlasse ich -ihm- die 30% für das andere Ding´. Läuft nicht ... geht nicht.
Natürlich hat der SB erst mal die Macht darüber mich zu sanktionieren, wie er möchte. Das SG kommt erst ins Spiel wenn ich mich wehre, was dann auch passieren würde und das Ergebnis ist ungewiss.

Hänge dich gefälligst rein in die Sanktionsanhörung zu der ZAF/14€ -Sache. Wenn der 14€-Wunsch der "Tatvorwurf" ist, dann lege dar warum du das Wert bist, und weshalb eine 14€-"Forderung" bei Fachpersonal keineswegs als unnormal anzusehen ist. Die Antwort ist da nicht einfach "das ist nunmal eine ZAF"
Kein Facharbeiter mit meinen Abschlüssen/Werdegang ist für AG 14€ die Stunde Wert, von daher kann ich das schlecht Begründen, warum ausgerechnet ich 14€ bekommen soll und ein anderer nur 10€.
Kanns ja auch mal in mein Sanktionsthread rein schauen:
https://www.elo-forum.org/alg-ii-sa...197497-30-sperre-weil-job-abgelehnt-habe.html

Stelle dir vor, die ZAF würde sagenhafte 1,70€ pro Tag bieten ... dann würdest du auch -völlig zu Recht- schreiben: "Hey hallo, allein der Mindestlohn beträgt schon satte 8,83€ pro Stunde". Und die "Sanktions-Diskussion" würdest du mit fliegenden Fahnen gewinnen.
Das ist ein großer Unterschied. Wenn die mir 1,70€ pro Tag zahlen, dann wäre das sittenwidrig und weit unter dem Mindestlohn, eine Sanktion wäre überhaupt nicht möglich bei einer Jobablehnung. Anders sieht es aus wenn mir mindestens 8,84€ die Stunde bezahlt werden, dagegen kann man mit ALG2 als normaler Facharbeiter nichts machen, da der Lohn 100%ig zumutbar ist, laut JC zumindest.

Weißt du wie du mir grad vorkommst^^ - wie wenn du schon längst mit einer Sanktion wegen dem Speed-Dating rechnen würdest - egal was du tust.
Was ich bisher gelesen habe, wäre ich bei einem wehren gegen das Job-Speed-Dating ziemlich zuversichtlich, anders sieht es bei der 30% Sanktionsanhörung aus.

Nach der ersten 30%-Sanktion kam sofort die Ankündigung für die zweite 30%-Sanktion, und nur ein paar Tage drauf kam die Anhörung für ´Null-Nada-gar-nix-mehr´. Dann hab´ ich ums Überleben kämpfen angefangen
Ich weiß ja nicht ob du so viel zu verlieren hast wie ich. Auch wenn mir das volle ALG2 gezahlt wird, dann bleibt schon nur noch wenig zum Leben. Wie schon mal geschrieben, nach einer 30% Sperre hätte ich nur noch ca 15€ pro Woche, spätestens nach der 2. Sanktion muss ich weiter Schulden anhäufen.
Angenommen man wohnt noch bei den Eltern, hat keine Verträge abgeschlossen, keine Schulden, dann wäre für mich auch eine 100% Sanktion halb so wild, weil man dann wenigstens noch eine Wohnung und Essen hat.

Mit Erfolg - 30% über 3 Monate ja, hatte ich mal (3x, 4x?) - auch einmal einen Monat lang 40%, kurz drauf sind dann allerdings alle 7 (4 bereits laufende plus noch 3 weitere) angebliche Meldeversäumnisse dahingegangen ... "höher" bin ich nie hinausgekommen - sich wehren hilft
Das weiß ich, habe ich auch schon oft gemacht.
 
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Mueller1852

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#44
Habe vorhin ein Tagesjobangebot bekommen, genau an dem Tag wo dieses Job-Speed-Dating ist. Soweit ich weiß geht ein Job immer vor, gilt dieses aber auch bei nur einem Tag Arbeit? Dann unterschreibe ich später den AV und das Dating hat sich erledigt.
 

Pixelschieberin

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#46
Was ist ein Tagesjobangebot?

Habe ich noch nie gehört.
Der Begriff Tagelöhner sagt dir nichts?
Noch nie in Dokumentationen gesehen, wie eine Gruppe dieser Arbeitsuchenden am Hafen, an Großbaustellen, Straßen zu Müllverwertungshöfen oder ähnlichen Lokalitäten darauf wartet, stunden- oder tageweise gebucht zu werden?
 

Pixelschieberin

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#48
Was seid ihr wieder phantasielos:
Da werden wohl kaum Tage im voraus Jobs angeboten. [...]
Es soll Bau-Ings und Poliere geben, die wissen sehr genau an welchem Tag und um welche Uhrzeit der Betonmischer für die nächste Etage kommt.
Somit ist zuvor bekannt, wann genau dessen Ladung - unverzüglich - zu verteilen ist.
Als Bauherr wärst du sicher not amused, sollte das Zeug in die Pampa gekippt werden müssen weil kein Malocher vor Ort ist, der das Zeug in die richtigen Bahnen lenkt.

Mir fielen noch etliche andere Beispiele ein, wo Tagelöhner vorausschauend gebucht werden:
Bedienungen, Aushilfen bei Einmal-Festivitäten, Vertretungen für AN, die mit Ansage ausfallen (Überstunden-Abbummel-Tage, Zahn-OP), etc.
[...] Und schon gar nicht mit Vertrag.
Ehe du schnell zu entkräftende Mutmaßungen anstellst, wäre ein Ausflug ins Vertragsrecht angezeigt.
Stichworte:
Vertrag per Handschlag oder durch schlüssiges Handeln.
Die Ausgestaltung obliegt den Beteiligten.
Stichwort: Vertragsfreiheit.

Da der Ratsuchende wohl kaum schwarz arbeiten wird, kann er den Lohnstreifen sicher beibringen. :wink:
Auf dem sollten relevante Daten wie Einsatztag, Tätigkeit, Entlohnung, ausgewiesen sein.
 

Matt45

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#49
So kenne ich es auch nur vom Fernsehen.

Man kommt um "7.00" an einem Treffpunkt. Mal hat man Glück und mal gibt es keine Jobs. Bei uns gab es sogar mal einen Arbeiterstrich(nennt sich wirklich so).

Meistens wohl eher Jobs in der "Grauzone".

Ob die Mehrheit angemeldet ist, da habe ich meine Zweifel.

Vielleicht ist auch ganz legal, aber trotzdem vorsichtig sein!

Auch wenn Pixelschieberin hier gerade andere Beispiele bringt(vieles ist wahr) bin ich eher der Pessimist bei solchen Jobangeboten(meine Erfahrung). Nichts für mich, aber ist auch egal.
 

Sabattical

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#50
Was seid ihr wieder phantasielos:Es soll Bau-Ings und Poliere geben, die wissen sehr genau an welchem Tag und um welche Uhrzeit der Betonmischer für die nächste Etage kommt.
Ja, aber kein deutscher Betonmischer. Die werden nämlich mit Handkuss so gut wie überall in Westdeutschland gesucht.
 

Kerstin_K

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#51
In Sachen Vertrag kohnt sich auch mal ei Blick ins Nachweisgesetz.
 

Mueller1852

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#52
Ich stell mich auf keinen Arbeiterstrich oder ähnliches :biggrin: Habe da Firmen die immer mal wieder Leute für 1/2 Tage benötigen, wenn die eigenen Mitarbeiter nicht ausreichen und das legal mit AV. An dem Tag wo das Job-Speed-Dating ist, werden z.B. Umzugshelfer gesucht.

Ein haufen Zeug schreibt ihr aber meine Frage ist leider immer noch nicht beantwortet. Ist ein Tagesjob nun eine Entschuldigung dafür das ich bei der Veranstaltung nicht erscheine? Falls ja, langt es zu wenn ich dem JC melde das ich an dem Tag arbeiten gehe oder muss ich dann noch ein extra Schreiben aufsetzen, wo steht das ich wegen Arbeit nicht zu der Veranstaltung gehe?
Das Dating fängt auch erst 14 Uhr an, was ist wenn ich schon 12 oder 13 Uhr Feierabend habe, muss ich dann noch dahin oder hat sich die Sache trotzdem erledigt?
 
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Kerstin_K

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#53
Deine genauen Arbeitszeiten musst du dem JC nicht verraten, aber wenn das JC eine einkommensbescheinigung verlangt, koennte das da draufstehen.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Mueller1852

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#54
Eine Einkommensbescheinigung wollten die bisher meistens. Dachte auf der EB standen nur die Stunden und nicht die Uhrzeit von wann bis wann ich gearbeitet habe.

Ich hoffe meine beiden Fragen werden heut noch beantwortet, ich muss spätestens morgen früh dem AG Bescheid geben ob ich auf Arbeit erscheine.
 

0zymandias

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#55
Schneller als Warten ist Lesen: § 32 SGB II Meldeversäumnisse

PDF-Seite 7:
(1) Ein wichtiger Grund für ein Meldeversäumnis liegt vor, wenn die
Befolgung der Meldeaufforderung/Einladung der leistungsberechtig-
ten Person bei Interessenabwägung nicht möglich oder nicht zumut-
bar war. Wichtige Gründe sind insbesondere:
• Vorstellung bei einem Arbeitgeber zu einem von diesem ge-
wünschten Termin,
• sonstige von der meldepflichtigen Person nicht zu vertretende
Gründe (z. B. unvorhergesehener Ausfall öffentlicher Verkehrs-
mittel),
• Meldetermin während der Arbeitszeit (Aufstocker/in) und der Arbeitgeber
oder die Arbeitgeberin hat die leistungsberechtigte
Person nicht freigestellt,
• nachgewiesene Arbeitsunfähigkeit.
Und § 2 SGB II, Grundsatz des Forderns:
(1) 1Erwerbsfähige Leistungsberechtigte und die mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen müssen alle Möglichkeiten zur Beendigung oder Verringerung ihrer Hilfebedürftigkeit ausschöpfen. 2Eine erwerbsfähige leistungsberechtigte Person muss aktiv an allen Maßnahmen zu ihrer Eingliederung in Arbeit mitwirken, insbesondere eine Eingliederungsvereinbarung abschließen. 3Wenn eine Erwerbstätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in absehbarer Zeit nicht möglich ist, hat die erwerbsfähige leistungsberechtigte Person eine ihr angebotene zumutbare Arbeitsgelegenheit zu übernehmen.
 

Mueller1852

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#56
Schneller als Warten ist Lesen: § 32 SGB II Meldeversäumnisse
Dafür muss man auch erst mal wissen wo man suchen muss und was bei mir zutrifft.

Erwerbsfähige Leistungsberechtigte und die mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen müssen alle Möglichkeiten zur Beendigung oder Verringerung
Durch meinen Tagesjob (werde wahrscheinlich auch 2 Tage gehen) werden meine Leistungen nicht beendet, wenn überhaupt um vl 20/40€ verringert. Von daher war ich mir nicht sicher, bei einem Vollzeitjob wäre die Sachlage klar.

Dann sind nur noch die beiden Punkte zu klären:
langt es zu wenn ich dem JC melde das ich an dem Tag arbeiten gehe oder muss ich dann noch ein extra Schreiben aufsetzen, wo steht das ich wegen Arbeit nicht zu der Veranstaltung gehe?
Das Dating fängt auch erst 14 Uhr an, was ist wenn ich schon 12 oder 13 Uhr Feierabend habe, muss ich dann noch dahin oder hat sich die Sache trotzdem erledigt?
Bei der ersten Frage würde ich denken, wenn ich dem JC mitteile das ich an dem Tag wo das Dating ist arbeiten gehe, dann können die ja auch davon ausgehen das ich nicht zu der Veranstaltung gehe.
 

Kerstin_K

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#57
Ichhabe so eine Bescheinigung für meine Haushaltshilfe ausgefüllt, da musste ich die genauen Zeiten eintragen, von wann bis wann sie gearbeitet hat.
 

Mueller1852

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#58
Hm da wird das ja nun auch schon wieder kompliziert. Schätze wenn ich 2 Stunden vor Veranstaltungsbeginn Feierabend habe, dann müsste ich bestimmt noch dahin fahren. Da muss ich jetzt dem JC mitteilen das ich an dem Veranstaltungstag arbeiten gehe aber trotzdem vorsorglich Fahrtkosten beantrage, mein SB wird sich auch denken was bei mir los ist.

Einmal steht da das ich mich 14 Uhr am Empfang melden soll und weiter unten steht das die Veranstaltung von 14-16:30 Uhr geht. Nicht das ich da sogar noch hin muss wenn ich bis 15 Uhr arbeiten gehe, weil die bis 16:30 Uhr dort sind.
 

Pixelschieberin

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#59
Datensparsamkeit ist oft schwer einzuhalten.
Besonders wenn die Forderungen wie selbstverständlich um die Ecke kommen:
Ichhabe so eine Bescheinigung für meine Haushaltshilfe ausgefüllt, da musste ich die genauen Zeiten eintragen, von wann bis wann sie gearbeitet hat.
Handelte es sich um einen Vertrag zwischen dir und ihr?
Kam das Begehr vom JC und war es mit einer nachvollziehbaren Rechtsgrundlage garniert?

Oder war das die Bestätigung für deren AG, daß sie ihren Job zur von ihm ausbedungenen Zeit gemacht hat?

War kein AG dazwischen geschaltet, drängt sich mir die Frage auf:
Was hat Dritte (JC) das WANN und WIE eines Beschäftigungsverhältnisses zu interessieren!?
Wenn sich die Parteien einig sind, es dafür sogar leistungsminderndes Salär gibt, ist mit dessen Höhe - zwecks Leistungsneuberechnung - genug informiert.
Eine Erklärung, daß die Kraft an dem Tag unabkömmlich ist, sollte reichen.
Auch die logische Schlußfolgerung, die aus einem Lohnzettel zu ziehen ist.
SB wird sich wohl kaum zum Arbeitsrichter in einer nicht anhängigen Arbeitsrechtsklage aufraffen, wenn ihm die Uhrzeiten nicht genehm sein sollten.

Bei Maßnahmen ist das schon wegen der Bestimmtheit etwas anderes - da wollen wir alles gaaaaanz genau wissen - jedoch bei frei verhandelten Verträgen muß kein Außenstehender (JC) Kernzeiten und Vorlieben des AG kennen.

@ Mueller1852:
Der Modus "vorauseilender Gehorsam" und stets fremde Leute um Erlaubnisse zu fragen ist nur in der Dienstleistung gefragt.
Im Umgang mit SB ist er besser abzuschalten.
So blöd wie die manchmal denken, könnte ich gar nicht.
Deshalb lasse ich mir alles ganz genau erklären.
Vorschriftsmäßig mitwirkend, ausgesprochen bemüht.

Was steht im Gesetz?
Leistungsmindernde Tätigkeit ist anzustreben und sticht Dating-Ringelpietz.

Logelei:
Leistungsmindernd ist leistungsmindernd.
Von Bagatellgrenzen habe ich keine Kenntnis.
Das Gesetz läßt sich zu genauen Beträgen nämlich gar nicht aus.
Wer kein juristisch ausgebildeter Kommentator ist, kann halt nur für bare Münze nehmen, was in den jeweiligen Paragraphen steht.
Wer wegen 5,60 € Fahrtkosten- oder Bewerbungskostenerstattung vors SG zieht, wird sich bei 40 € noch eher auf die Hinterbeine stellen.

Streng doch mal selbst deine Gehirnwindungen an:
Wenn ich als Umzugshelfer tätig wäre, ginge ich NICHT im Anschluß - völlig verschwitzt und in Räuberzivil - zum Ringelpietz mit potentiellen Arbeitgebern.
Röche das nicht nach vorsätzlicher Vereitelung der Anbahnung eines Beschäftigungsverhältnisses?

ICH müßte nach SO einem Job sicher erst heim, um mich zu duschen und umzuziehen.
Dafür ist keine GENAUE Zeit vorgeschrieben.
Eine ANGEMESSENE Erholungspause gönnte ich mir bei der Gelegenheit auch noch.
Ich wollte bei potentiellen AGs nicht fahrig und total unkonzentriert erscheinen.
Da der Umzugswagen vom Vorarbeiter gefahren wird, liegt es nicht in meiner Macht, ab wann ich wieder am Ausgangspunkt angekommen sein werde, ehe ich mich zur heimischen Dusche aufmachen kann.

Bei DER Witterung müßte mein Haar sehr trocken gefönt und wieder gut ausgekühlt sein, ehe ich mich aus dem Haus bewegte.
Erkältungskrankheiten könnte ich mir nämlich nicht leisten.
Diese Verrichtungen kann ich zu Beginn des Arbeitstages selbstbestimmt in meinen Zeitplan einbauen.
Mittenmang sind halt Verzögerungen hinzunehmen.

Wenn der Dating-Ringelpietz dann gerade vorbei ist:
Shit happens.
 

Dinobot

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#60
Habe vorhin ein Tagesjobangebot bekommen, genau an dem Tag wo dieses Job-Speed-Dating ist. Soweit ich weiß geht ein Job immer vor, gilt dieses aber auch bei nur einem Tag Arbeit?
Absolut.Bei mir reichte auch schon ein Vorstellungsgespräch, welches von Seiten des AG mal dazwischen kam, um nicht den Meldetermin wahrnehmen zu müssen.

Warum rufst Du nicht beim AG an -für welchen Zeitraum du an diesem Tag dann gebraucht würdest. Zudem -hast du dich denn da schon beworben?. Denn erst, wenn du Dir der Arbeit an dem Tag sicher sein kannst -erst dann kannst du in dem Meldezettel zum Termin der Messe eine Verhinderung deswegen sicher eintragen. Deswegen wäre dann eine vorherige Zusage des AG dazu am besten.

Hm da wird das ja nun auch schon wieder kompliziert.
du denkst zu kompliziert. Woher willst du schon vorher wissen -wann du genau Feierabend haben wirst. Das ist allein eine sache des AG. Und du bekommst so oder so einen Nachweis dafür .

Das reicht. Niemand muss auf 2 Hochzeiten an einem Tag tanzen Das Jobcenter will meiner Meinung nach so oder so variable Gelegenheiten schaffen Deine Arbeitsbereitschaft und motivation dazu zu überprüfen. Einmal bewiesen -reicht!!!

Zumal eine konkret umgesetzte Arbeit immer besser ist als nur die Aussicht auf völlig unbestimmte Kurzgespräche.
 
Zuletzt bearbeitet:

Kerstin_K

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#61
Meine Haushaltshilfe bezog damals ALG I. Sie bekam von der AfA einen Vordruck, den ich genau so auch auf der Homepage fand, und da ist eben nicht nur die Stundenzahl, sondern auch die Zeit von/bis einzutragen.

Keine Ahnung, was die mit den Zeiten machen, es ging ja nur um 1x je Woche 2 Stunden, Meldetermine hat sie deshalb keine abgesagt und unter 165 EUR war es auch. Ich gin davon aus, dass die die Einhaltung der Arbeitszeitordnung kontrollieren.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Mueller1852

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#62
Was steht im Gesetz?
Leistungsmindernde Tätigkeit ist anzustreben und sticht Dating-Ringelpietz.

Logelei:
Leistungsmindernd ist leistungsmindernd.
Habe mir auch schon monatlich nur 80/90€ dazu verdient. Wie sieht es dann aus, was ist wichtiger, das ich mir anrechnungsfrei was dazu verdiene oder so ein Dating? Das Argument leistungsmindernd zieht dann nicht mehr.


Wenn ich als Umzugshelfer tätig wäre, ginge ich NICHT im Anschluß - völlig verschwitzt und in Räuberzivil - zum Ringelpietz mit potentiellen Arbeitgebern.
Von meiner Seite aus würde ich nach dem Umzug auch nirgends mehr hingehen, muss dann nicht nur duschen, sondern kaputt werde ich auch sein. Nur weiß ich eben nicht was das JC von mir verlangen darf. Wenn zwischen Feierabend und der Veranstaltung noch 3 Stunden dazwischen liegen, dann kann es durchaus sein dass das JC es als zumutbar ansieht das ich dann noch dort erscheine. Hätte ja auch sein können das es da eine Regel gibt, wenn ich an dem Tag arbeiten bin, egal wie lange, dann muss ich zu keinem Meldetermin mehr.


Edit:
Warum rufst Du nicht beim AG an -für welchen Zeitraum du an diesem Tag dann gebraucht würdest. Zudem -hast du dich denn da schon beworben?
Er weiß es selbst nicht genau. Bewerben muss ich mich nicht. Wenn ich sage ich mache die Arbeit, dann gibt es morgen einen AV.

Denn erst, wenn du Dir der Arbeit an dem Tag sicher sein kannst -erst dann kannst du in dem Meldezettel zum Termin der Messe eine Verhinderung deswegen sicher eintragen.
Also muss ich doch separat die Veranstaltung absagen. Sobald ich den AV habe, dann kann ich mir ja sicher sein das ich nicht zu dem Dating muss.
 

Dinobot

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#63
Hätte ja auch sein können das es da eine Regel gibt, wenn ich an dem Tag arbeiten bin, egal wie lange, dann muss ich zu keinem Meldetermin mehr.
Die Regel des ARBEIT -VOR -UNBESTIMMTE -MESSE geht eindeutig aus den Gründen hervor, die für eine Absage schon teilweise in dem Antwortblatt vorgegeben sind. Und da ist Arbeit an dem Tag durchaus ein wichtiger Grund -wie es so schön heisst.

Nur -ist die Dir angebotene Arbeit denn schon sicher - in Sack und Tüten -mit dem AG vereinbart worden?


Er weiß es selbst nicht genau. Bewerben muss ich mich nicht. Wenn ich sage ich mache die Arbeit, dann gibt es morgen einen AV.
Dann liegt die Entscheidung bei Dir. Trotzdem käme mir ein AG komisch vor -Weiß er nicht -aber wenn du zusagst, dann gibt es einen Vertrag? Weiß nicht -klingt mir eher nach einem Versuchsballon -im Auftrag des Jobcenters. Aber gut -kann mich auch irren.

Also muss ich doch separat die Veranstaltung absagen. Sobald ich den AV habe, dann kann ich mir ja sicher sein das ich nicht zu dem Dating muss.
EXAKT -meine Sicht dessen. -dann füllst du nur noch das Antwortblatt aus und sorgst für nachweisbaren Zugang beim JC.
 

Mueller1852

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#64
Nur -ist die Dir angebotene Arbeit denn schon sicher - in Sack und Tüten -mit dem AG vereinbart worden?
Nein, ich soll mich ja bis morgen melden ob ich Zeit hab und wenn, dann ist das sicher das ich einen AV bekomme.
 

SB Feind

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#65
Guten Abend.


Also ich habe Meldetermine auch schon öfters abgesagt weil ich den Tag arbeiten war. Da spielt es auch keine Rolle ob ich den trotzdem noch hätte wahrnehmen können.

Weil was willst du da mit dem SB bereden? Sitzt da 10 Minuten der schaut im PC und sagt einem das er auch nichts an Stellenangeboten hat. So ist das bei mir jedenfalls.
 

Pixelschieberin

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#66
Für wie kleines Geld machst du dir die Knochen kaputt?
Habe mir auch schon monatlich nur 80/90€ dazu verdient. Wie sieht es dann aus, was ist wichtiger, das ich mir anrechnungsfrei was dazu verdiene oder so ein Dating? Das Argument leistungsmindernd zieht dann nicht mehr.[...]
In physikalische Übungen war der Schlußsatz stets:
Der Fehler für sich ist gering, addiert sich jedoch.
Das gilt auch für Jobangebote. :wink:
Am Monatsanfang besteht doch noch große Hoffnung, daß sich etwas zusammen läppert.

Außerdem hatte ich mich bei der Erörterung an deinem "Hü" orientiert:
[...] Durch meinen Tagesjob (werde wahrscheinlich auch 2 Tage gehen) werden meine Leistungen nicht beendet, wenn überhaupt um vl 20/40€ verringert. [...]
... was den Zahlmeister durchaus zufrieden stellt.
Besser als nichts.

Bei einem völlig anderem "Hott" bist du seit 0zymandias' Post in die Lage versetzt, eigene Schlüsse zu ziehen.
Die Gesetzesgrundlage ist dir seither bekannt.
Alle möglichen Szenarien sind damit zu klären.

Wäre ich ein übellauniger SB, würde mir nicht gefallen, daß der HE den Job am Monatsanfang nur nicht annimmt weil er - tagesaktuell - keine Verminderung der Hilfebedürftigkeit birgt.
Schließlich kann Tagelöhnerei der Türöffner für Folgebuchungen sein.
Mühsam ernährt sich das freiberuflich tätige Eichhörnchen.
Der HE wird doch nichts unversucht lassen, aus der Misere zu kommen.
Ist der Tageslohn-Spatz in der Hand nicht besser als die Dating-Taube auf dem Dach?
Mir wäre der Zugewinn lieber.
Den Verdienstausfall begleicht nämlich wer?

***
Kein seriöser Ratgeber wird dir hier sagen, was du zu tun hast.
Dazu ist das Risiko, daß ein SB die Sachlage anders beurteilt als der Gesetzgeber es sich eingebildet hat, viel zu ungewiß.

Du bekommst stichhaltige Argumente genannt, aus denen du dir deine eigene Strategie basteln mußt.
Weil - den Kopf hin halten, bleibt dir überlassen.
 

Mueller1852

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#67
Guten Abend SB Feind.

Also wenn ich zu meinem SB 1x im Jahr muss, da druckt der gleich mal 6 VV aus, an prekären Arbeitsstellen mangelt es nicht.

Für wie kleines Geld machst du dir die Knochen kaputt?
12€ Netto, waren aber auch schon nur 10/11€ aber wie gesagt, wenigstens Netto, da unter 450€ Brutto = Netto ist. Bei den paar Stunden im Monat, macht es eh kaum ein Unterschied, ob ich nun 10€ oder 12€ bekomme.
Ich finde nicht das es zu viel verlangt ist als Mann und dann auch noch in meinem Alter, 1-2 Tage pro Monat mal schwer zu arbeiten. In meinem erlernten Beruf müsste ich zwar nicht ganz so hart ran aber dafür jeden Werktag, außer ich such mir eine Stelle wo man nur Stapler fährt, dann würde ich meine Knochen schonen.
Wenn ich an meinen Vater denke, der arbeitet schon sein ganzes Berufsleben körperlich schwer und nach Feierabend geht es am eigenen Haus oder bei Freunden weiter. Auf so viel Arbeitsjahre wie der schon weg hat, komm ich in meinem ganzen Leben nicht mehr.

Schließlich kann Tagelöhnerei der Türöffner für Folgebuchungen sein.
War ja auch schon öfters bei dem gleichen AG aber halt nur 1-2 Tage im Monat. Das ich eine Vollzeitstelle als Umzugshelfer annehme, davon träumt glaube ich auch nur mein SB :bigsmile:

Ist der Tageslohn-Spatz in der Hand nicht besser als die Dating-Taube auf dem Dach?
Mir wäre der Zugewinn lieber.
Den Verdienstausfall begleicht nämlich wer?
Aber 100%ig.
Auf dem Verdienstausfall würde ich sitzen bleiben, so sieht es aus.
 

erwerbsuchend

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#68

Matt45

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#69
Ich habe mal eine ernst gemeinte Frage(n) an Mueller1852, die ich allerdings nicht böse oder negativ meine:

Bist du wirklich so ängstlich im Leben?
Warum entscheidest du nicht einfach mal alleine nach den Tipps?
Warum musst du alles hinterher fragen?
Kannst du keine Entscheidungen treffen?
Keiner weiß wie lange der Umzug dauern kann. > Vielleicht ist der "Aufzug" defekt und du musst bis 18.00 Uhr arbeiten!

"Vielleicht habe ich mir beim Umzug den Finger geklemmt und muss den Daumen kühlen".
Es hat hier keiner eine Glaskugel, was wäre wenn.

Du musst und solltest doch mal nach vorne schauen. Natürlich hilft dir das Forum und die User hier, aber trotzdem solltest du auch einen eigenen Weg finden.

Versuche doch auch selbständig zu werden und habe etwas mehr Selbstbewusstsein!

Es gibt den bekannten Spruch: Ins kalte Wasser springen.
Kennt eigentlich jeder. Ich musste es schon sehr oft machen und habe dadurch sehr viel Kraft gewonnen. Jedesmal ein wenig mehr. Dadurch habe ich auch eine klare Meinung und kann diese auch vertreten, selbstbewusst wird man dadurch übrigens auch. Ich weiß auch nicht alles und bin auch nicht "Gott", aber ich habe "Ecken und Kanten". Diese Eigenschaften benutze ich allerdings im Leben(Jobcenter, Arbeitgeber, beim Einkaufen, unter Freunden.....).

Mache einfach mal wie du es meinst und "Springe ins kalte Wasser".

Manchmal gibt es kein Richtig oder Falsch im Leben.

Mueller1852, sehe es als gut gemeinte Kritik.
 

Mueller1852

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#70
@erwerbsuchend: Du hast schon so viele Posts von mir gelesen und müsstest somit meine Meinung längst kennen, von daher kannst du dir deine Fragen selbst beantworten.


Bist du wirklich so ängstlich im Leben?
Warum entscheidest du nicht einfach mal alleine nach den Tipps?
Warum musst du alles hinterher fragen?
Kannst du keine Entscheidungen treffen?
Nein.
Habe ich bereits getan.
Weil ich mein Sanktionsrisiko möglichst gering halten möchte.
Natürlich, bei anderen Angelegenheiten wo nicht gleich eine Sanktion oder gleich der Existenzverlust im Raum steht, fällt mir das viel einfacher.

Keiner weiß wie lange der Umzug dauern kann. > Vielleicht ist der "Aufzug" defekt und du musst bis 18.00 Uhr arbeiten!

"Vielleicht habe ich mir beim Umzug den Finger geklemmt und muss den Daumen kühlen".
Es hat hier keiner eine Glaskugel, was wäre wenn.
Wenn der Chef nicht mal weiß wie lange der Einsatz genau geht, dann kann es natürlich erst recht kein anderer wissen. Du müsstest es doch auch mal verstanden haben worum es mir ging. Ich finde das es eine berechtigte Frage war, ob das JC bei 2/3 Stunden Zeit noch verlangen darf das ich zu der Veranstaltung muss.

Es gibt den bekannten Spruch: Ins kalte Wasser springen.
Kennt eigentlich jeder. Ich musste es schon sehr oft machen und habe dadurch sehr viel Kraft gewonnen.
Ich habe keine Interesse daran erst mal das komplette Geld gestrichen zu bekommen, bevor ich lerne.

Mache einfach mal wie du es meinst und "Springe ins kalte Wasser".
Bin ich schon oft genug in meinem "kurzen" Leben, langt irgendwann mal.


Der AV ist übrigens unterschrieben und das Dating abgesagt.
 

Linsen87

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#71
Habe auch so ein Dating und bei mir fällt es auch in die Arbeitszeit, allerdings habe ich ein Nebengewerbe.

Wie ist denn da die Sachlage?
 

karpfen

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#72
Habe auch so ein Dating und bei mir fällt es auch in die Arbeitszeit, allerdings habe ich ein Nebengewerbe.

Wie ist denn da die Sachlage?
selbiges wie beim threadersteller. arbeit geht vor.

du würdest sonst womöglich deine bedürftigkeit erhöhen (sofern dein nebeneinkommen die 100 € übersteigt.)
 

faalk

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#73
Bei uns gab es sogar mal einen Arbeiterstrich
Zuhälter, bzw Betreiber war in den 90er sogar das Arbeitsamt (Schnelldienst) Man musste um 7:00 Uhr beim Arbeitsamt antanzen und dann bis ca. 10:00 Uhr dort verweilen.

Ab und zu kam dann jemand, der einen Sklaven für ein paar Stunden brauchte. Dann wurde gefragt "wer will"? Wer nicht wollte, wurden für den Tag die Bezüge gekürzt. Wer wollte oder nicht gewollt wurde, hat am ende ein Fleißstempelchen vom anwesenden SB bekommen.
 

Mueller1852

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#74
du würdest sonst womöglich deine bedürftigkeit erhöhen (sofern dein nebeneinkommen die 100 € übersteigt.)
So wie ich aus den Posts hier entnehmen konnte, geht Arbeit auch vor wenn man unter den 100€ verdient. Das JC zahlt bestimmt nicht für den Verdienstausfall.

@faalk: Kaum zu glauben das es hier in Deutschland mal solche Bedingungen für ELO gab und dann auch noch vor "nur" 20 Jahren.
 

Claus.

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#75
So leid es mir tut ... aber m.E.n. ist die Antwort vielmehr ein schön präzises "Kommt drauf an".

Bei einem Nebengewerbe wird wohl erstmal unterstellt, daß der Selbstständige seine Arbeitszeit eigenverantwortlich frei planen kann. Die Frage ist nur, wie "frei" er dabei wirklich ist.
Also, handelt es sich beispw. dabei lediglich um eine Gewohnheit ala ´ich gehe schon seit Ewigkeiten Montag, Dienstag und Donnerstag von 13 bis 16 Uhr meinem Nebengewerbe nach´, dann kannste das vonwegen Arbeit geht vor - knicken. Dann läuft es diese Woche eben anderst; an anderen Wochentagen, oder ggf. auch einmal von 8-11 Uhr oder von 18-21 Uhr.
Ist so ein verschieben dagegen jedoch nicht möglich, weil meinetwegen zu genau diesen Zeiten die "Kundenhotline" bedient werden muß, und dafür der PC plus X Leitzordner gebraucht werden, dann kann sich jemand anderes dieses nette JC-Date in den Hintern schieben.

Eine Sache die mich auch heute immer noch aufregt, ist, daß mir mal ein SG-Richter reingebrabbelt hat daß eine temporäre Mehrbelastung zumutbar sei. Vollschatten kann ich da nur sagen ... ging damals sowohl um zeitliche als auch finanzielle Mehrbelastung. Nach 9h in einer nervtötenden JC-Sinnlosmaßnahme plus jew. 2x 1,5h Fahrtzeit sollte doch irgendwann mal gut sein, sollte man eigentlich meinen. Nö ... kamen durchweg täglich nochmal ~1,5h für äußerst wenig sinnstiftende "für das JC Altpapier erzeugen" -Orgien hinzu. Aber "temporär" ist ja "nur für wenige Wochen bis wenige Monate" ... und wieviel ist jetzt "wenige"?. :icon_dampf:

Bei dem Speeddating würde ich das als ähnlich einschätzen. Wäre wegen frühem Arbeitsende (z.B. weil auch schon entsprechend früh angefangen wurde) theoretisch noch 1h Dating drin, kommt es m.E.n. rein auf die Zumutbarkeit drauf an.
Ein evtl. wie ein Elch stinken, ist relativ. Es könnte ja auch ein Firmenvertreter dahocken, der sich die Riechnerven kaputtgeschnupft hat; entsprechend wenig würde den das stören. Und ein weiterer könnte von dem Gestank glatt sogar noch angetan sein ala ´geil, der ist sich nicht zu schade zum hart anzupacken und sich dreckig zu machen´.
... allerdings^^ sollte dann niemand noch die Frage aufwerfen, ob bzw. wie sich ein "stinken müssen" mit den Menschenrechten und den Persönlichkeitsrechten (des pot. Bewerbers) vereinbaren ließe/lässt. Und damit die Zumutbarkeit auch wieder dahingegangen wäre/ist.

Jetzt könnte nur natürlich noch jemand auf die Idee kommen, daß ein ´1 Tag arbeiten´ und anschließend wieder für unbestimmte Zeit arbeitslos sein, weniger sinnvoll ist / sein könnte, als ´nicht zu arbeiten´ und bei dem Dating evtl. einen unbefristeten Arbeitsvertrag ab dem 1. Januar zu ergattern. ...


Viell. mal beim SB schriftlich anfragen, "was er in der Hinsicht so meint und träumt"? Zeit wäre ja noch ausreichend ...

... der Bub will ja (eigentlich^^) :icon_mrgreen: aber da weiß er nicht weiter. Soll sich doch die JC-"Fachkraft" die Finger in der blöden Zwickmühle einklemmen.
 
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