Einladung w/ Auslauf Arbeitslosengeld

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Rwasser

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Hallo zusammen,

jetzt íst es offenbar soweit. Gerade lag ein Schreiben im Briefkasten:

Sehr geehrter Herr xxx.

bitte kommen Sie am ... um ... in die Agentur für Arbeit.

Da demnächst Ihr Arbeitslosengeld ausläuft, möchte ich Sie zu einer Gruppenveranstaltung einladen.


Es ist so, dass ich in die Räumlichkeiten des Berufsinformationszentrums kommen soll.

Eine Rechtsfolgebelehrung ist auch dabei.


Was habe ich wohl zu erwarten?


Vielen Dank für Eure Infos


Der Rüdiger
 

Mario Nette

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Na eine Gruppenveranstaltung hast du zu erwarten. So wie bei Kaffeefahrten die Werbshows - stundenlanges Blabla. Wichtigster Hinweis: Hingehen, Anwesenheit quittieren lassen und sonst um nichts in der Welt etwas unterschreiben (und dies am besten dort an die restlichen Teilnehmer weitersagen). Auch nicht, wenn man dir droht. Nimm es mit nach Hause und lies es dort in Ruhe bzw. frage besser noch hier im Forum nach, was davon zu halten ist.

Mario Nette
 

Rwasser

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So, ich war da-

Es schien mir alles recht harmlos zu sein, wenn auch überflüssig. Es waren etwa 20 Leute da, denen nochmal aufgezeigt wurde, was man alles tun kann und soll, um wieder in Arbeit zu kommen. Das waren aber keine sensationellen Dinge, die vorher unbekannt waren.

Man wurde aber auch nicht gedrängt, irgendwas zu unterschrieben oder so. Einizige konkrete Sache war, dass man "zeitnah" eine Einladung zu seinem Berater kriegen soll, mit dem man dann die Dinge nochmal in Detail besprechen wird.

Ich wüsste nur nicht, was da besprochen werden soll oder kann.

Weder haben sich die freien Stellen plötzlich vermehrt noch sind die Arbeitgeber neuerdings auf der Suche nach 58jährigen Menschen, die sie dringend einstellen wollen.

Na ja, mal sehen.

Der Rüdiger
 

ofra

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Mir scheint, dass diese Pseudo-Veranastaltungen immer mehr zunehmen: Pseudo-Besprechungen, Pseudo-Jobbörsen, Pseudo-Beratungstermine, Pseudo-Profiling, Pseudo-Weiterbildungen usw.
Hauptsache ist die körperliche Anwesenheit. Ein erkennbarer Nutzen für den Betroffenen (außer, dass er sich rundum "betreut" fühlt) gibt es nicht.

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