Einladung, Vermittlungsvorschlag, Zeitarbeit (1 Betrachter)

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imhartz27

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Hallo!

Aktuelle Situation: Ich habe eine neue Arbeitsstelle aufgenommen, bin aber aus gesundheitlichen Gründen bereits seit dem dritten Tag krank geschrieben.
Alles ist total durcheinander und kompliziert (Krankengeld, Jobcenter, Arbeitgeber usw.) und ich weiß nicht genau was jetzt am Besten zu tun ist.

Deshalb hatte ich mich gefreut das ich eine Einladung von meiner Sachbearbeiterin bekommen habe, ich hatte vermutet das sie vielleicht irgendwie über die Leistungsabteilung
von meiner Situation erfahren hat und mir vielleicht helfen kann. Sie weiß auch von meinen gesundheitlichen Problemen.

Leider wusste sie davon nichts. Sie hat mich eine halbe Stunde vor dem Termin angerufen um diesen abzusagen. Denn sie hatte da erst gesehn, das ich ja aus dem Leistungsbezug abgemeldet bin. Ich bat dennoch um ein Gesrpäch und durfte vorbeikommen.

In der Einladung stand etwas von einem Vermittlungsvorschlag. Letzendlich ging es darum, dass wäre ich noch im Bezug gewesen, ich nächste Woche zu Vorstellungsgesprächen für Zeitarbeitsfirmen hätte gehen sollen, welche dann im Jobcenter vor Ort wären.

Das finde ich total komisch, warum bekomme ich dann nicht einfach ein Einladungsschreiben für genau diesen Termin, mit oder ohne Sanktionsandrohung. Will sie da bei ihren Kunden mal vorfühlen, was die da so zusagen? Ich fragte ob ich das machen müsste und sie meinte ja. Und deswegen meinte ich, könnte man sich ja mal anschauen, also wenn ich wieder im Bezug bin.

Eigentlich möchte ich das aber nicht, ich möchte mir selber eine Stelle suchen. Ich bin seit 5 Jahren arbeitslos und bei dem Jobcenter bekannt als chronisch, psychisch krank, mehrmals beim Amtsarzt gewesen. Wie kommen die darauf, dass das irgendwie förderlich für mich wäre. Ich weiß, das interessiert die gar nicht.

Wenn dieser Fall dochmal eintreten soll, Vorstellungstermin bei einer Zeitarbeitsfirma, was mache ich dann am Besten um nicht bei solcher anfangen zu müssen. Wenn ich denen meine gesundheitlichen Probleme schildere, wäre das schon so eine Art Arbeitsverweigerung?

Zu meinem Fall hat die Sachbearbeiterin übrigens gesagt: laufen lassen, warten bis ich gekündigt werden. Was mir sehr schwer fällt, weil ich gerne aus diesem Schlamassel/ ungeklärte Situation raus würde. Was mich natürlich auch psychisch belastet, ich weiß nicht wann mein Arbeitgeber mich kündigt, wann ich Krankengeld bekomme usw.

Vielen Dank

Mfg
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Sorry. Es gibt ja ein ganzes Unterforum zum Thema Zeitarbeit.

Aber kann mir vielleicht trotzdem jemand beantworten ob das erwähnen von gesundheitlichen Problemen eine Art Arbeitsverweigerung darstellt?
 
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grün_fink

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Was sagt denn dein behandelnder Facharzt dazu, bezüglich Arbeiten in ZAF?
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Wenn Du in einer neuen Arbeit innert der ersten vier Wochen erkrankst hast Du Anspruch auf Krankengeld von Deiner Krankenkasse.
Erst nach den nach 4 Wochen würde die 6-wöchige Lohnfortzahlung beginnen.
Solange Du nicht vom Arbeitgeber gekündigt bist ist das Amt für Dich nicht zuständig. (Es sei denn Du bist Aufstocker?)
Solange Du krank geschrieben bist besteht auch kein Grund Bewerbungsgespräche zu führen, bei wem auch immer.

Ein Facharzt könnee sich bezüglich bestimmer Tätigkeiten und den gesundheitlichen Auswirkungen darauf äußern. Wo diese Tätigkeit ausgeübt wird
ist dabei belanglos.
 
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