Einladung trotz AU (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, GĂ€ste: 1)

jimmy

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also diese Bescheinigung bis 31.12.13 muss die SB akzeptieren?
Was er muss, und was er wirklich tut, sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Wenn du jetzt eine Fantasiebescheinigung einreichst, dann wird irgend wann irgend etwas anderes verlangt. Entscheide selber, ob du diese abgeben möchtest oder nicht.
 

raplekiste

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Was er muss, und was er wirklich tut, sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Wenn du jetzt eine Fantasiebescheinigung einreichst, dann wird irgend wann irgend etwas anderes verlangt. Entscheide selber, ob du diese abgeben möchtest oder nicht.
ich habe doch die AU und die Ärztliche Attes schon vor 2 Monaten beim SB eingereicht.

das Problem das ich an leberenzĂŒndug Hepatitis B Virus leide und bin stĂ€ndig mĂŒde und schlapp. auserdem komme schlecht aus dem bett weil ich nachts Kopfschmerzen habe ich nehme Antidepressiva seit 2 jahren.
 

jimmy

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ich habe doch die AU und die Ärztliche Attes schon vor 2 Monaten beim SB eingereicht.

das Problem das ich an leberenzĂŒndug Hepatitis B Virus leide und bin stĂ€ndig mĂŒde und schlapp. auserdem komme schlecht aus dem bett weil ich nachts Kopfschmerzen habe ich nehme Antidepressiva seit 2 jahren.
Attests oder Fantasiebescheinigungen?
Wie lange bist du schon durchgehend AU und ab wann wurde begonnen die Einladungen zu versenden?

Wenn du nÀmlich schon lange durchgehend AU bist, dann gibt es ganz klare Anweisungen wie das JC sich zu verhalten hat. Das Neuerdings eine TerminunfÀhigkeit verlangt wird, ist nur eine weitere AbsurditÀt. Wenn man AU ist, dann kann der SB nichts tun ausser zum Amtsarzt zu schicken- und dazu muss man nicht ins JC kommen. Einladung kann per Post versendet werden.

Die Anweisung:

Zweifel an der ArbeitsunfÀhigkeit
(1) Eine ordnungsgemĂ€ĂŸ ausgestellte Ă€rztliche Bescheinigung ĂŒber
die ArbeitsunfÀhigkeit hat einen hohen Beweiswert.Sie ist der gesetzlich vorgesehene und gewichtigste Beweis, dass eine krankheitsbedingte ArbeitsunfÀhigkeit vorliegt. Trotz der vorgelegten ArbeitsunfÀhigkeitsbescheinigung können aber im Einzelfall Zweifel an der Erkrankung bestehen.
(2) In § 275 Abs. 1a SGB V werden Regelbeispiele beschrieben, unter deren Voraussetzungen Zweifel an der attestierten ArbeitsunfÀhigkeitbestehen. Es kann zwischen folgenden Fallgestaltungen unterschieden werden:
Der Betreffende ist auffĂ€llig hĂ€ufig oder auffĂ€llig hĂ€ufig nur fĂŒr kurze Dauer arbeitsunfĂ€hig oder der Beginn der ArbeitsunfĂ€higkeit fĂ€llt hĂ€ufig auf einen
Arbeitstag am Beginn oder am Ende einer Woche oder die ArbeitsunfÀhigkeitsbescheinigung wurde von einem Arzt festgestellt, der durch die HÀufigkeit der von ihm ausgestellten ArbeitsunfÀhigkeitsbescheinigungen
auffÀllig geworden ist. Daneben kann auf die Rechtsprechung zum Entgelt
fortzahlungsgesetz zurĂŒckgegriffen werden. Danach lassen sich zwei Fallgruppen unterscheiden:
ArbeitsunfÀhigkeit aufgrund von Tatsachen, die in den Lebensbereich der
erwerbsfÀhigen leistungsbe rechtigten Person fallen die in den Arbeitsbereich des behandelnden Arztes fallen.

Verfahren bei Zweifeln an der ArbeitsunfÀhigkeit
(1) FĂŒr das Verfahren gilt die Vereinbarung des GKV- Spitzenverbandes (unter Beteiligung des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen) und der Bundesagentur fĂŒr Arbeit nach § 56 Abs. 2 SGB II“.
(2) Liegen dem Jobcenter bereits ausreichend nachgewiesene Tatsachen da
fĂŒr vor, dass ArbeitsunfĂ€higkeit nicht vorliegt, z.B. bei gleichzeitiger BeschĂ€ftigung, ist von dem ÜberprĂŒfungsverfahren bei den Krankenkassen
und einer Begutachtung durch den Medizinschen Dienst der Krankenversicherungen (MDK) kein Gebrauch zu machen.
(3) Grundlage derEinleitung eines ÜberprĂŒfungsverfahrens bei den
Krankenkassen ist immer das Vorliegen einer ArbeitsunfÀhigkeitsbescheinigung.
Durch organisatorische Maßnahmen ist sicherzustellen, dass ein Auftrag an die zustĂ€ndige Krankenkasse zur ÜberprĂŒfung einer ArbeitsunfĂ€higkeitsbescheinigung nur bei begrĂŒndbaren Zweifeln erteilt wird.
Die BegrĂŒndung ist zu dokumentieren.
Es wird empfohlen, die Freigabedes Auftrags durch eine FĂŒhrungskraft
vorzusehen.


https://www.harald-thome.de/media/files/sgb-ii-hinweise/FH-56---20.03.2013.pdf
 

jimmy

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Hier auch ein interessanter Fall und Àhnliches Problem:

JC hat Zweifel an der AU:

Tacheles Forum: Begutachtungsanleitung Arbeitsunfhigkeit des GKV-Spitzenverbandes

Besonders gut hier, die aktuelle EinschĂ€tzung in den FachbĂŒchern.

Sollte man sich merken - man weis ja nie ....
So ganz richtig kann das, was dort von Dragons geschrieben wurde auch nicht sein:
Der Ă€rztliche Dienst der Bundesagentur fĂŒr Arbeit ist nur fĂŒr FĂ€lle zustĂ€ndig, in denen keine ArbeitsunfĂ€higkeitsbescheinigung vorliegt und die ErwerbsfĂ€higkeit unklar ist.

In meinem Fall liegen Ihnen ArbeitsunfÀhigkeitsbescheinigung seit XXX.2012 vor und somit ist der MDK der Krankenkassen lt. Ihrer internen Weisung einzuschalten.
Dauer AU und MDK der Krankenkassen kollidiert auch mit den Weisungen aus #103.
Soweit ich weiß, kann man immer zum Ärztlichen Dienst der Arge.
 
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