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Einladung per Zustellungsurkunde

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spalpinio

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Hallo,


ich erhalte alle Einladungen von meinem Arbeitsvermittler / persönlichem Ansprechpartner per Zustellungsurkunde. Ist das normal ?


Da dieses Geld vom Steuerzahler aufgebracht wird, stellt sich die Frage nach der sparsamen und wirtschaftlichen Verwendung von Steuermitteln ??? !!!


Ich habe auch den Eindruck, daß bei Arbeitslosen Kosten produziert werden, die in keinem Verhältnis mehr stehen zwischen Kosten und Nutzen. Mal ganz davon abgesehen, daß wohl fast keiner von den Arbeitslosen soviele Steuern zahlen dürfte, daß diese Kosten jemals wieder hereinkommen. Wenn ein Privatmann/frau oder Unternehmer/in so rechnen würde, wie der Staat, dann wären die auch sehr schnell pleite. Angesichts der leeren Kassen dürfte auch der Staat mal wirtschaftlich denken.


Ergänzen möchte ich, daß ich erst recht neu dort bin und mir bisher nichts habe zu Schulden kommen lassen. Vorschüsse wurden weder sofort gezahlt, obwohl ich nur wenige EURO in der Tasche hatte, noch wurde ich auf sowas hingewiesen. Weil ich wirklich keinen EURO mehr in der Tasche hatte und nur mit dem Bus zur ARGE fahren kann (außer ca. 10 km Fußweg in Kauf nehmen – zumutbar ?) konnte ich einen vormaligen Termin / Einladung nicht wahrnehmen und auch keine Bewerbungen schreiben. Dafür habe ich – welch Wunder ! - keine Sanktion erhalten !!
 

blinky

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Ganz einfach. Durch die Postzustellungsurkunde können die Dir nachweisen dass der Brief angekommen ist und Dir leichter eine Sanktion reindrücken.
 

Seebarsch

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Noch einfacher!
Sind bisher bei dir in der Vergangeheit mal Einladungen nicht angekommen?
Dann ist die ARGE um dich besorgt und möchte sicher sein, dass dir die Einladungen auch tatsächlich zugestellt werden!
Reine Fürsorge!!!
:cool:
 

hartz4

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*Weil ich wirklich keinen EURO mehr in der Tasche hatte und nur mit dem Bus zur ARGE fahren kann (außer ca. 10 km Fußweg in Kauf nehmen – zumutbar ?) konnte ich einen vormaligen Termin / Einladung nicht wahrnehmen und auch keine Bewerbungen schreiben. Dafür habe ich – welch Wunder ! - keine Sanktion erhalten !!*

das finde ich noch viel merkwürdiger...bewerbungen schreiben ist eine grundpflicht und diese nicht zu sanktionieren schon sehr merkwürdig...
es gibt soziale einrichtungen wo man jederzeit kostenlos bewerbungen schreiben kann und kopien kann man kostenlos bei der arge machen lassen. die würden diese bewerbungen durchaus auch vom stick ausdrucken. möglichkeiten gibts da viele...*kein geld* seh ich da eher als ausrede...
und wenn du körperlich gesund bist, sind 10 km fußmarsch nicht zuviel verlangt...man kann sich auch nen fahrrad von nem bekannten ausleihen...
 

Jeanpaul98

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Noch einfacher!
Sind bisher bei dir in der Vergangeheit mal Einladungen nicht angekommen?
Dann ist die ARGE um dich besorgt und möchte sicher sein, dass dir die Einladungen auch tatsächlich zugestellt werden!
Reine Fürsorge!!!
:cool:
Reine Fürsorge ist fraglich!.

Da kann man aber auch vermuten das das Amt, kontrolliert ob du wirklich die Erreichbarkeitspflicht erfüllst in dem man Unterschreibt!.

Ich muss mich leider auch damit rumschlagen, wenn meine SB mir eine Einladung usw. zuschickt das ich unterschreiben muss, aber das ganz seltsame an der Sache ist, das die Leistungsstelle für ALG II die Briefe normal sendet und die auch bei mir ankommen!.
 

Arania

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Die hat auch kaum jemand als nicht angekommen reklamiert, zu dem kannst Du davon jederzeit eine neue Ausfertigung bekommen, terminunabhängig
 

Demim

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Reine Fürsorge ist fraglich!.

Da kann man aber auch vermuten das das Amt, kontrolliert ob du wirklich die Erreichbarkeitspflicht erfüllst in dem man Unterschreibt!.

Ich muss mich leider auch damit rumschlagen, wenn meine SB mir eine Einladung usw. zuschickt das ich unterschreiben muss, aber das ganz seltsame an der Sache ist, das die Leistungsstelle für ALG II die Briefe normal sendet und die auch bei mir ankommen!.
Soweit ich weiß muss der Postmensch Zustellungsurkunden nicht unterschreiben lassen, anders als beim Einschreiben. Wenn keiner da ist (bei mir auch wenn ich da bin) landet das im Briefkasten.
 

blinky

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Der Postbedienstete nimmt den Brief, schreibt Einwurfdatum und wenn gewünscht Einwurfuhrzeit drauf. Dann füllt er die Zustellungsurkunde aus und schickt diese zurück an den Absender.

Blinky
 

ArNoN

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so isses - seit geraumer Zeit muss man nicht mehr zur Filiale dackeln und abholen, sondern bekommt das ganze in den Briefkasten geschmissen.

Es kann gut sein, dass die damit versuchen Deine Anwesenheit zu kontrollieren - bloss wer sagt denn, dass ich den Postler zwingend an der Tuer begruessen muss, ernn ich dazu keine Lust (oder etwas besseres vor) habe? Wuerde also keiner naeherenUeberpruefung standhalten, aber versuchen kann man's ja mal.

'die' koennten natuerlich auch per PZU zustellen und *sehr* kurzfristig einladen, also heute um 12 Uhr bekommen und heute 15 Uhr da sein (inwiefern das zulaessig ist, weiss ich nicht), wenn mit Angabe der Uhrzeit zugestellt werden soll, oder immerhin von heute auf morgen (wenn Su' abends erst aus'm Briefkasten holst)...

A.
 
E

ExitUser

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Ganz einfach. Durch die Postzustellungsurkunde können die Dir nachweisen dass der Brief angekommen ist und Dir leichter eine Sanktion reindrücken.
Wir haben ziemlich große Einwurfschlitze, sodass man mühelos die Postsendungen aus dem Kasten fischen kann.
 

blinky

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so isses - seit geraumer Zeit muss man nicht mehr zur Filiale dackeln und abholen, sondern bekommt das ganze in den Briefkasten geschmissen.

Es kann gut sein, dass die damit versuchen Deine Anwesenheit zu kontrollieren - bloss wer sagt denn, dass ich den Postler zwingend an der Tuer begruessen muss, ernn ich dazu keine Lust (oder etwas besseres vor) habe? Wuerde also keiner naeherenUeberpruefung standhalten, aber versuchen kann man's ja mal.

'die' koennten natuerlich auch per PZU zustellen und *sehr* kurzfristig einladen, also heute um 12 Uhr bekommen und heute 15 Uhr da sein (inwiefern das zulaessig ist, weiss ich nicht), wenn mit Angabe der Uhrzeit zugestellt werden soll, oder immerhin von heute auf morgen (wenn Su' abends erst aus'm Briefkasten holst)...

A.
Das Problem ist, mein Postzusteller klingelt nicht und wirft es einfach so im Briefkasten. Problem ist, das es dann als Zugestellt gilt. Was währe, wenn ich aber den Briefkasten erst um 16 Uhr leere? Denn die Erreichbarkeitsanordnung sagt zwar man muss postalisch erreichbar sein, sagt aber nicht um wieviel Uhr ich Kasten leere.

Blinky
 

deepsleeper

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du mußt lt.erreichbarkeitsanordnung in der lage sein,den briefkasten bis 0.00 uhr des einwurftags zu kontrollieren:icon_party:
 

ArNoN

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Das Problem ist, mein Postzusteller klingelt nicht und wirft es einfach so im Briefkasten. Problem ist, das es dann als Zugestellt gilt. Was währe, wenn ich aber den Briefkasten erst um 16 Uhr leere? Denn die Erreichbarkeitsanordnung sagt zwar man muss postalisch erreichbar sein, sagt aber nicht um wieviel Uhr ich Kasten leere.
Gute Frage, ich wuerde sagen zur "ortsueblichen" Zustellzeit, die kann durchaus nachmittags bei 16:00 Uhr liegen. So kann man sich ja auch gut Bruecken bauen: Fr. nach der Post losfahren, Sa. waere Risiko (wenn Einladung zu Mo.), Mo. wird nichts kommen, also Di. frueh zurueckkehren ;)

du mußt lt.erreichbarkeitsanordnung in der lage sein,den briefkasten bis 0.00 uhr des einwurftags zu kontrollieren:icon_party:
das wollte ich wissen
ich glaubem das beinte er/sie ironisch...

Gut aber, dass "Briefpost" im Gesetz steht, und nicht einfach nur 'schriftlich' ich muss ja nicht alle 30 Minuten nach neuer Post gucken, und wenn ich nun um 15:00 geguckt habe und nix da ist, dann ist das so - wenn der Zusteller um 15:05 aufschlaegt, finde ich den Brief halt erst am naechsten Tag (wenn 'Normalzeit' 14:30 waere)...

A.
 

blinky

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Ich habe sogar schon erlebt. Morgen kam die gelbe Post und Nachmittags ein privater Zusteller.
 

wolf77

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Ich kontrolliere den einen Tag um 0:01 und den nächsten Tag um 23:59 Uhr meinen Briefkasten.


Wenn ich einen Brief nicht erhalten würde, erkläre ich mir damit, dass irgendwelche Kids eine meiner Zeitschriften herausgefischt haben müssen und da war der Brief wohl reingerutscht.............
 

Muzel

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In der Beweispflicht ist immer derjenige, der einen rechtlichen Vorteil hat. Wenn eine Behörde einen Brief an einen Bürger geschickt hat, ist auch eine Behörde in der Beweispflicht.
 
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