Einladung oder Arzttermin? (2 Betrachter)

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Einladung / Arzttermin

Hallo zusammen,
ich habe eine Einladung von meiner SB bekommen…Einladung zur Infoveranstaltung einer Trainingsmaßnahme (diese Trainingsmaßnahme steht in dem VA den ich bekommen hatte. Widerspruch gegen diesen VA wurde von meinem Anwalt eingelegt)

Zufälligerweise habe ich am selben Tag zur fast gleichen Uhrzeit einen wichtigen Arzttermin, der bereits seit drei Monaten feststeht.

Zu diesem Arzttermin muß ich 140km fahren.

Die Begründung warum ich der Einladung meiner SB nicht folge leisten kann habe ich schon abgegeben.
Ich habe geschrieben, daß ich zu dieser Zeit einen Arzttermin habe und daß nach diesem Arzttermin ein Nachweis erbracht werden kann.
Ich habe aber nicht beigeschrieben, daß der Arzttermin so weit weg ist.

Daraufhin folgte eine zweite Einladung für den selben Tag nur zwei Stunden früher. Der Termin ist für zwei Stunden angesetzt.

Wenn ich dieser Einladung jetzt folge, werde ich meinen Arzttermin wegen der Reisezeit nicht halten können.

Mir ist dieser Arzttermin sehr wichtig und will ihn nicht absagen, da ich auf einen neuen Termin wieder mindestens drei Monate warten müßte.

Was kann ich tun wenn die SB auf mein Erscheinen besteht und mir wieder mit einer Sanktion droht?

Gruß Felicitas
 
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Probiere es mal mit einen Nachtrag zu deiner Meldung. Erkläre ihr bitte schriftlich, dass es der Arzt so und so ist, der dort und dort sitzt, und warum es unbedingt dieser weit entfernte Arzt sein muss, und dass der Termin schon so lange ansteht, und dass du das alles belegen kannst. Lässt dir vom Arzt eine Bescheinigung geben, dass du da warst.

Kannst dich ja noch in dem Schrieb entschuldigen, dass du nicht gleich gemeldet hast, dass der Arzt so weit weg ist. Du hattest eben nicht gerechnet, dass man dir am gleichen Tag bei der ARGE noch einen Termin gibt.
 
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Hallo Rotkäppchen,

wenigstens Eine die mir antwortet :smile:

Ich rechne ja ganz stark damit, dass die mit einer neuen Sanktion daher kommen.
Was ich sowieso nicht verstehe, ich habe auf den Verwaltungsakt Widerspruch eingelegt und soll trotzdem zu dieser Trainingsmaßnahme.
Das ist doch ein Widerspruch in sich, oder sehe ich das falsch?

Ich habe auf jeden Fall folgendes geschrieben...

Wie ich Ihnen bereits schon am 01.10.2007 mitteilte, habe ich am 09.10.2007 um 13:00 Uhr einen Arzttermin.

Da ich in der Annahme war, dass Sie mir an einem anderen Tag einen Termin setzen, erwähnte ich nicht, dass ich zu diesem Arzttermin eine ca. 140km weite Fahrt habe.

Dieser Arzttermin am 09.10.2007 steht seit 3 Monaten fest.

Eine Absage zu diesem Termin würde wieder mindestens eine dreimonatige Wartezeit für mich bedeuten.

Da ich die Strecke, die ich zu fahren habe, nicht kenne, werden Sie sicher Verständnis dafür haben, dass ich der Einladung zum 09.10.2007 Uhrzeit 9:00 – 11:00 nicht folge leisten kann, da ich frühzeitig los fahren muss.

Mehr hab ich der Arge im Moment eigentlich nicht dazu zu sagen.

Gruß Felicitas
 
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Hallo Rotkäppchen,

wenigstens Eine die mir antwortet :smile:

Ich rechne ja ganz stark damit, dass die mit einer neuen Sanktion daher kommen.
Was ich sowieso nicht verstehe, ich habe auf den Verwaltungsakt Widerspruch eingelegt und soll trotzdem zu dieser Trainingsmaßnahme.
Das ist doch ein Widerspruch in sich, oder sehe ich das falsch?

Ich habe auf jeden Fall folgendes geschrieben...

Wie ich Ihnen bereits schon am 01.10.2007 mitteilte, habe ich am 09.10.2007 um 13:00 Uhr einen Arzttermin.

Da ich in der Annahme war, dass Sie mir an einem anderen Tag einen Termin setzen, erwähnte ich nicht, dass ich zu diesem Arzttermin eine ca. 140km weite Fahrt habe.

Dieser Arzttermin am 09.10.2007 steht seit 3 Monaten fest.

Eine Absage zu diesem Termin würde wieder mindestens eine dreimonatige Wartezeit für mich bedeuten.

Da ich die Strecke, die ich zu fahren habe, nicht kenne, werden Sie sicher Verständnis dafür haben, dass ich der Einladung zum 09.10.2007 Uhrzeit 9:00 – 11:00 nicht folge leisten kann, da ich frühzeitig los fahren muss.

Mehr hab ich der Arge im Moment eigentlich nicht dazu zu sagen.

Gruß Felicitas
Den letzten Absatz: "Da ich die Strecke....": Hier würde ich nicht um Verständis bitten, sondern um eine weitere Terminverlegung. "Ich kann auch am 9.10. um 9 Uhr nicht an diesem Termin aus dem gleichen Grund teilnehmen. Eine Bescheinigung lasse ich Ihnen noch zukommen. Bitte nennen Sie mir einen anderen Termin. "

Kannst evtl. dazuschreiben, weswegen dir dieser weit entfernt wohnende Arzt so wichtig ist und ein anderer dich nicht behandeln kann.

Ich bin mir nicht sicher, ob du an dieser Maßnahme teilnehmen musst, wenn du gegen der VA einen Widerspruch eingereicht hast und ein RA am Werke ist.

Hast du diese Frage in einem neuen thread schon mal im Forum gestellt?
 

Rechtsverdreher

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Die wollen Dich schikanieren, ich würde mich gleich beim Vorgesetzten beschweren.

Reichen die 2 Stunden denn für 140km aus?

Ausserdem kann man ja auch nicht Punkt 13h beim Arzt ankommen. Bei so einer Entfernung müsste man schon einplanen 1h vorher dort zu sein. Da bleibt ja nur noch 1h für die 140km.

Frage doch beim Arbeitsamt an, ob die Dir in diesem Fall einen Helikopter zur Verfügung stellen werden.

=======================================================

Ich mache das anders, wenn ich einen Vorladung bekomme die ich nicht wahrnehmen werde. Ich schicke meine Begründung am Tag des Termins per FAX. Das ist rechtzeitig genug.
 

Heiko1961

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Wie ich Ihnen bereits schon am 01.10.2007 mitteilte, habe ich am 09.10.2007 um 13:00 Uhr einen Arzttermin.

Da ich in der Annahme war, dass Sie mir an einem anderen Tag einen Termin setzen, erwähnte ich nicht, dass ich zu diesem Arzttermin eine ca. 140km weite Fahrt habe.

Dieser Arzttermin am 09.10.2007 steht seit 3 Monaten fest.

Eine Absage zu diesem Termin würde wieder mindestens eine dreimonatige Wartezeit für mich bedeuten.

Da ich die Strecke, die ich zu fahren habe, nicht kenne, werden Sie sicher Verständnis dafür haben, dass ich an diesem Tag keine weiteren Termin wahrnehmen kann.
Sollten Sie dennoch auf die Maßnahme am 09.10.2007 bestehen, bitte ich um eine kurze Stellungnahme, mit der Begründung, dass Ihnen eine sinnlose Maßnahme wichtiger ist als meine Gesundheit und Sie die volle Verantwortung dafür übernehmen.

MfG, .......
So ungefähr würde ich es schreiben. Meine Briefe sehen meistens so aus.:icon_hihi:
 
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@ Rotkäppchen,
ja ich habe die Frage, ob ich trotz Widerspruch an der Maßnahme teilnehmen muss schon gestellt…siehe ab Antwort 10
Und so wie es aussieht ist wohl nicht ganz sicher ob oder ob ich nicht muss.

https://www.elo-forum.org/verwaltungsakt-sanktion-einstweilige-anordnung-und-widerspruch-t16455.html?t=16455&highlight=Felicitas

@ Rechtsverdreher,
du hast recht, dass man nicht erst Punkt 13h da erscheinen kann wenn der Termin um 13h ist.
Ich hatte auch ½ bis 1 Stunde eingeplant, vor dem Termin da zu sein.

Also das traue ich mich jetzt nicht, dass ich die Begründung erst am Dienstag abgebe. Ich glaube dann würde ich erst recht eine neue Sanktion provozieren.


@ Heiko1961,

Danke auch dir für deinen Vorschlag.


Habe meine Begründung ein wenig abgeändert...

Wie ich Ihnen bereits schon am 01.10.2007 mitteilte, habe ich am 09.10.2007 um 13:00 Uhr einen Arzttermin.

Ein Nachweis kann nach dem Termin erbracht werden.

Da ich in der Annahme war, dass Sie mir an einem anderen Tag einen Termin setzen, erwähnte ich nicht, dass dieser Termin in der MHH statt finden wird, da die Untersuchung die bei mir vorgenommen wird, kein normal ansässiger Arzt vornehmen darf.

Dieser Arzttermin am 09.10.2007 steht seit 3 Monaten fest.

Eine Absage zu diesem Termin würde wieder mindestens eine dreimonatige Wartezeit für mich bedeuten.

Da ich die Strecke, die ich zu fahren habe, dass erste Mal fahre wird diese Fahrt mehr Zeit in Anspruch nehmen.
Sie werden sicher Verständnis dafür haben, dass ich an diesem Tag keine weiteren Termine wahrnehmen kann.

Sollten Sie dennoch auf den Termin am 09.10.2007 bestehen, bitte ich um eine kurze Stellungnahme, mit der Begründung, dass Ihnen eine Info- Veranstaltung zu einer Trainingsmaßnahme wichtiger ist als meine Gesundheit und sie die volle Verantwortung dafür übernehmen.
 

Couchhartzer

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Also das traue ich mich jetzt nicht, dass ich die Begründung erst am Dienstag abgebe. Ich glaube dann würde ich erst recht eine neue Sanktion provozieren.
Du kannst diese Begründung und Absage beruhigt abgeben, denn dein Termin beim Arzt wurde schließlich für ganze drei Monate im Voraus geplant und gegeben.
Somit liegt für die Absage an die ARGE ein wichtiger Grund vor und die Absage ist damit begründet und von der ARGE anzuerkennen, denn immerhin würde auch eine eventuell angestrebte Terminverschiebung des Arzttermin keine günstigere Bedingung schaffen, da auch dieser Termin wieder drei Monate im Voraus gegeben werden würde und somit wieder die gleiche Grundlage einer erneuten und weiteren Terminkollision (wenn in diesen drei Monaten danach wieder ein Termin von der ARGE vergeben wird) bestehen würde.
Zudem bist du mit einer schriftlichen Absage deiner mitwirkenden Meldepflicht nachgekommen und auch dieser Grund, einer möglichen Meldepflichtverletzung, würde dann für eine Sanktion nicht mehr Bestand haben.
Die ARGE kann und darf dir folglich keine Sanktion verhängen, gemäß den Bestimmungen zu ~> § 31 SGB II / Absenkung und Wegfall des Arbeitslosengeldes II.
Nachzulesen sind diese Durchführungshinweise hier ~> www.my-sozialberatung.de/files/HW%2031%202006-08-01.pdf , und sie snd eine Anordnung, folglich eine zwingend bindende Vorgabe, der Bundesanstalt für Arbeit zum SGB II.



Gruß...

Jörg
 

Jeffrey

Elo-User*in - temp. eingeschränkt
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einfach mal mit dem SB reden?

Hallo,

bin neu hier und orientiere mich im Dschungel der Gesetze und im Dschungel der Beiträge.

Ich hatte eine ähnliche Situation: Terminüberschneidung einer Einladung meines SB und einem zeitgleichen Arzttermin. Ich habe bei meinem SB angerufen und ihm den Sachverhalt geschildert. Er sagte mir zu, mir einen neuen Termin zu geben, welchen ich mit der Post 3 Tage später in Händen hielt.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich ein Glückskind bin (dann hätte ich Arbeit) oder mein SB ein Einzelfall ist ....
 
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Hallo Jeffrey,

willkommen im Forum :smile:

Normal ist es sicherlich kein Problem, wenn sich Termine überschneiden, mit seinem SB darüber zu reden (vorausgesetzt man hat einen wenigstens etwas netten erwischt)

Aber wenn du dir mal durchliest was meine SB meint abziehen zu müssen, um sich bei ihrem Chef oder sonst wo Punkte zu sammeln, verstehst du vielleicht warum mir so gar nicht danach ist, persönlich mit meiner SB zu sprechen.

https://www.elo-forum.org/vom-amt-geaenderte-egv-dringend-t15174.html?highlight=Felicitas

https://www.elo-forum.org/verwaltungsakt-sanktion-einstweilige-anordnung-und-widerspruch-t16455.html

Gruß Felicitas
 
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Hallo,

...
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich ein Glückskind bin (dann hätte ich Arbeit) oder mein SB ein Einzelfall ist ....
Hallo und Willkommen Jeffrey,

Dein SB ist sicher kein Einzelfall, dennoch bist Du ein Glückskind, da Du einen der zu wenigen, von den guten SBs erwischt haben zu scheinst. Wer Arbeit hat ist alleine deswegen auch noch kein Glückskind, erst wenn es eine ist, von deren "Lohn" man sich auch ohne den Sozialstaatsterror in dieser Gesellschaft halten kann, dann gehörst Du wirklich zu den immer weniger werdenden "Glücklichen".

Gruß, Anselm
 
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