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Einladung, nach Termin erhalten

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Taranix

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31 Aug 2006
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#1
Hallo liebe Forumsgemeinde,

ich habe Heute am 01.09.06, gegen 11 Uhr 30 eine Einladung von meiner Arge im Briefkasten.
Bitte kommen Sie am 01.09.06 um 9 Uhr 30 in die Arge......
Daraufhin rief ich auf der Arge an und erklärte, das ich diesen Termin nicht wahrnehmen konnte, da ich den Brief eben erst erhalten habe.
Der SB meinte, die Einladungen sind bereits am 29.08.06 verschickt worden und bereits am 30.08.06, jemand sich diesbezüglich bei Ihm gemeldet hat.
Er könne es mir nicht abnehmen, dass ich diesen Brief heute erst erhalten habe und ich mit Sanktionen rechnen kann.
Außerdem würde sich in den nächsten Tagen meine neu Sachbearbeiterin bei mir melden um Telefonisch einen anderen Termin zu vereinbaren.
Ich bin mittlerweile echt mit den Nerven fertig, wie kann ich denn beweisen das der Brief, zu spät bei mir eingegangen ist ?

Gruß Taranix
 

Arco

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#2
:pfeiff:

Poststempel ?
Zeugen ?
Briefträger ?

und wenn alle Stricke reißen muß die Arge beweisen das die den Brief rechtzeitig wann abgeschickt hat - also dann Widerspruch wenn du dir sicher bist .....
 

Müllemann

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#3
die alten Spielchen, die schon früher beim Arbeitsamt durchgezogen wurden, haben auch die ARGEn übernommen

wäre das Schreiben an mich adressiert gewesen, hätte ich es erst vor
15 Min. in Empfang nehmen können, unser Postbote ist nämlich der Allerschnellste

mir passierte gleiches, ich habe ARGE angeschrieben und gebeten, mir zu berweisen, dass sie das Schreiben rechtzeitig abgesandt hat und das ich für innerbetriebl. Organisationsstörungen im Postablauf nicht verantwortlich bin

damit war die Sache gegessen- keine Sanktion, ARGE konnte das Gegenteil nicht beweisen
 

Taranix

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#4
hallo,
als Zeugen habe ich, meinen Vater, der hat wie jeden Morgen den Briefkasten geleert und über mich gerufen, das Post da ist.
Ich habe den Brief sogar in seiner Gegenwart geöffnet.
Gestern kam auch schon ein Brief von der Arge, der war am 30.08.06 datiert und am 31.08.06 schon da.
Sehr seltsam das ganze, ich glaube die wollen mich Ärgern, weil ich Anfang Mai einen Widerspruch eingereicht habe.
Letzte Woche habe ich diesbezüglich, freundlich nachgefragt, warum die Bearbeitung solange dauert, 2 Tage später hatte ich dann einen Hausbesuch und nun sowas.

Gruß Taranix
 
E

ExitUser

Gast
#5
Taranix sagte :
hallo,
als Zeugen habe ich, meinen Vater, der hat wie jeden Morgen den Briefkasten geleert und über mich gerufen, das Post da ist.
Ich habe den Brief sogar in seiner Gegenwart geöffnet.
Gestern kam auch schon ein Brief von der Arge, der war am 30.08.06 datiert und am 31.08.06 schon da.
Sehr seltsam das ganze, ich glaube die wollen mich Ärgern, weil ich Anfang Mai einen Widerspruch eingereicht habe.
Letzte Woche habe ich diesbezüglich, freundlich nachgefragt, warum die Bearbeitung solange dauert, 2 Tage später hatte ich dann einen Hausbesuch und nun sowas.

Gruß Taranix
Hallo Taranix,

sei beruhigt, gib deinen Vater als Zeugen an.
War das ein normaler Brief oder ein Einschreiben auf dem Uhrzeit und Datum des Einwurfes stehen?

Gruß, Anselm
 

Taranix

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#6
Hallo,
das war ein normaler Brief von der Poststelle in Nürnberg ohne Poststempel.
Der andere Brief vom 30.8.06, kam direkt von meiner Arge mit Poststempel.
Ich habe ja Heute schon dort angerufen und die Sachlage geschildert.
Meint Ihr ich soll das ganze noch einmal schriftlich machen, oder nächste Woche, bei dem Termin persönlich ?

Gruss Taranix
 

Martin Behrsing

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#7
Fordere bitte einen Beweis, dass der Brief am 29. in der Post war. Wenn kein Poststempel drauf ist, haben die ein Problem.
 

Bruno1st

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#8
Üblicherweise sind 3 Tage Postlaufzeit einzurechnen - und zwar außer Haus. Dazu zählt also nicht die Zeit vom Schreibtisch in die Poststelle.
Aber die versuchen jeden billigen Trick um Kürzungen zu verteilen (Quote erfüllen), statt endlich gut zu arbeiten.
 

heuschrecke

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#9
Falls Du einen Zeugen benötigst, dass die Arge-Post teilweise arg (kleines Wortspiel) lange braucht, dann stell ich mich zur Verfügung. Wohne allerdings nicht gerade in deiner Nähe.

Mein bestes bisher war ein Schreiben von denen datiert auf den 01.06.06, dass ich am 13.06.06 im Briefkasten hatte. Übrigens um etwa 14:30 Uhr, denn da kommt etwa unser Briefbote (Grossstadt, kein Dorf!).

Glücklicherweise war die in dem Schreiben gesetzte Frist zur Einreichung von Unterlagen sehr grosszügig gesetzt (nämlich bis zum 18.06.06).

Sonst hätte ich sicherlich die gleichen Probleme der fehlenden Beweise gehabt, wie du gerade.

Ich habe daraufhin in weiser Vorraussicht auf Widerholungen ein Memo diesbezüglich an die Arge geschickt, wo ich sie aufforderte, ihren internen Postweg zu optimieren, oder ich würde bei weiteren Vorkommnissen dieser Art künftig auf nachverfolgbare Kommunikation bestehen müssen.

Darauf habe ich bis heute keinerlei Antwort erhalten... :twisted:
Werde da wohl demnächst nochmal nachhaken müssen.....
An dieser Stelle grüsse ich ganz nett meine liebe SB. :lol:

Seit dem vermerke ich für meine künftige Argumentation auf Argebriefen den "Eingang:" mit Kuli. Denn es ist IMHO sehr wahrscheinlich, dass das mal irgendwann gegen den Baum geht, mit dem trotteligen Briefversand und den teils sehr kurzen Fristen.

Dein SB scheint indes IMHO ein besonders frecher zu sein. Nur weil welche den Brief bekommen haben heisst das doch noch lange nicht, dass ihn alle bekommen haben. Und das weiss der natürlich auch. Den Typen würde ich mir "merken". Briefe kommen auch manchmal vollkommen abhanden. Selbst Einschreiben verschwinden manchmal spurlos. Selbst schon erlebt. Dann gibts 25Eur von der Post und das wars.

Ich wäre an deiner Stelle übrigens in diesem Fall sofort (möglichst mit Zeuge) ins Amt getobt und hätte mir die Anwesenheit vom SB bestätigen lassen. Denn das Telefonat kannst Du ja schon wieder nicht beweisen. Ausserdem habe ich mal irgendwo gelesen, dass es noch ausreichend ist, wenn man am gleichen Tag kommt, es sei denn die "Massnahme" wegen derer man kommen sollte wäre durch die Verspätung nicht mehr möglich.

Lass Dich nicht übern Tisch ziehen!
 

Bruno1st

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#10
heuschrecke sagte :
Ich wäre an deiner Stelle übrigens in diesem Fall sofort (möglichst mit Zeuge) ins Amt getobt und hätte mir die Anwesenheit vom SB bestätigen lassen. Denn das Telefonat kannst Du ja schon wieder nicht beweisen.
Möglichst mit Zeugen - da hast du recht und eröffnest eine ganz neue Perspektive. Berufszeuge - kleines Büro in der Arge/AA/BA und gegen Gebühr (Vorauszahlung) sofort einsetzbar. Obwohl, woher soll ein ALGIIer die Kohle haben ? Vielleicht braucht die Arge aber einen unabhängigen Zeugen ? Vielleicht gibt es auch Fördermittel ?

Am Ende dürfte das genauso sein, wie mein aktueles Jobangebot per E-Mail "Geld einsammeln/Konto zur Verfügung stellen und 10% sollen für mich sein". Ich frage mal meine FM und vielleicht muß ich das dann anehmen :lol:
 

pinkie

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#11
Hallo Taranix,
tut mir leid für Dich, dass Du so n Stress hast.
Geht mir auch grade so bzgl. Einladungen.
Aber dass die Briefe schon einiges auf dem Buckel haben, wenn sie hier ankommen, ist bei mir eher die Regel, denn die Ausnahme.
Ich hab grad mein Zeugs hier liegen, und der trödeligste Brief war datiert am 13. März, bekommen habe ich ihn am 20. Juni(Aber immerhin noch im selben Jahr ;) )Ich schreibe mir das mittlerweile immer drauf.
Ich weiß nicht, was die so lange mit dem Zeug machen! Wenn man sich beschwert, heißt es kackfrech, man würde lügen.
Die Sache mit dem Poststempel is auch so n Ding. Oft kann man die ja garnicht erkennen.
Außerdem werden bei uns die Briefe oft vom hausinternen Zustelldienst ausgetragen. Die ham garnix auffem Umschlag und man muss froh sein, wenn das Ding überhaupt im eigenen Briefkasten landet.
Als das letzte Mal mein Geld ausblieb & das soweit ging , dass ich eine Anwältin brauchte, hat die mir auch erzählt, dass die ARGE mittlerweile selbst Anwälten gegenüber behaupten, sie hätten dieses dann und dann verschickt oder jenes garnicht bekommen.
Außerdem ist es ja nun wirklich nicht so, dass man immer einen Zeugen dabeistehen hat, wenn man zum Briefkasten geht oder einen Brief öffnet. Und dass hier soviele jemanden haben, der mit zum Amt geht, find ich ja prima. Bei mir ist das jedenfalls nicht so.
Und mal schnell anrufen is auch nich. Da braucht man viiiiiiiel Geduld und Glück.
Tja, Taranix, da hilft Dir nur tief Durchatmen. Du kannst nicht beweisen, dass Du den Brief fristgerecht hattest.
Mir hat eine Anwältin geraten, nach Möglichkeit schriftlich mit der AGRE zu verkehren. Du kannst ja auch nix beweisen, was am Telefon gesagt wurde.
Und jetzt hockst Du auf heißen Kohlen und wartest, dass das Telefon klingelt und eine von der ARGE dran ist?
Dürfen die dass denn? Telefonisch Termine vereinbaren? Wie willst Du da denn gegebenenfalls beweisen, was da vereinbart wurde? Ich würde auf was Schriftlichem bestehem. Aber könnte ich das wiederum überhaupt?

Wirklich helfen konnte ich nicht, aber vielleicht ein bißchen trösten.
Versuch ruhig zu bleiben und standhaft!
Mitfühlende Grüße von
pinkie
(die sich auch grade aufamselt) :stern:
 

dickpi

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#12
Diese Spielchen, ist das nicht Betrug?
Wo sind unsere Anwälte? :twisted:
 

Seebarsch

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#13
Postzustellung

@taranix
Über die Ansicht des SB kichern und ihm den § 37 Absatz 2 SGB X vor die Nase halten:

(2) Ein schriftlicher Verwaltungsakt gilt bei der Übermittlung durch die Post im Inland am dritten Tage nach der Aufgabe zur Post, ein Verwaltungsakt, der elektronisch übermittelt wird, am dritten Tage nach der Absendung als bekannt gegeben. Dies gilt nicht, wenn der Verwaltungsakt nicht oder zu einem späteren Zeitpunkt zugegangen ist; im Zweifel hat die Behörde den Zugang des Verwaltungsaktes und den Zeitpunkt des Zugangs nachzuweisen.

Angebliche Aufgabe zur Post am 29.08.2006
Zugang = frühestens am 02.09.2006

Wie sollst Du dann den Termin am 01.09.2006 wahrnehmen ?

:p :p
 
E

ExitUser

Gast
#14
... aber die Idee mit dem "Berufszeugen" ist super. Bei dem (ständig steigenden) Bedarf an Zeugen kann man sich damit bestimmt eine eigene Existenz aufbauen.

Gruß Luna
(die sich leider immer noch alle paar Minuten neu einloggen muss - Hilfe, liebe Technik - ich mach nix anders als sonst!)
 

oc2pus

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#15
Hi,

also,so richtig dicht sind die meiner Meinung nach wirklich nicht.

Ich habe vergangenen Samstag eine Vorladung vom AA für vergangenen Montag, 8:30 erhalten. Da ich ja eh zu Hause bin, wollte ich meinen SB nur mal freundlich darauf hinweisen, dass ein Schreiben auch schneller als binnen sieben Tagen das Haus verlassen darf.
Am Montag um 7:05 Uhr morgens klingelt das Telefon, und ein typischer SB teilt mir mit, dass ich ja "prinzipiell einen Termin um 8:30 Uhr habe, den er nun aber in Vertretung absagen muss. Ich erhalte einen neuen Termin per Post."

Heute, 11:30 kommt die neue Vorladung, für Montag, 11:45 Uhr. *kopfschüttel*
Sprechen will man mit mir über meine berufl. Weiterbildung, die übliche Gesichtskontrolle halt.

Ich werde am Montag aber mal recht unbequeme Fragen zur Terminvergabe stellen.
 

Arania

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#16
ja es gibt manchmal seltsame Vorfälle, ich bekam auch mal 3x hintereinander einen Termin für einen Feiertag ;)
 

Baerendienst

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#17
Ein beliebtes Spiel der Arbeitsverwaltung was ich schon von früher her kenne:
Der Brief wird so losgeschickt das er eben frühstens am gleichen Tag des Termins
im Briefkasten steckt... allerdings ist er dann so gesehen zeitlich verstrichen.
Man spekuliert, dass der Arbeitslose entweder versäumt an diesem Tag überhaupt
in den Briefkasten zu schauen bzw. dass die Arbeitslose annimmt sie brauche nicht
mehr zu kommen den der Termin sei ja jetzt von der Zeit her verstrichen. Gerade im
letzten Fall wird man dann telefonisch aufgeklärt man bekomme eben einen neuen
Termin. Verschwiegen wird am telefon natürlich die Sanktion für das Fernbleiben daher:

DAHER: Auch wenn der Termin zeitlich schon verstrichen ist noch am selben Tag
zur ARGE und sich das Schreiben abstempeln lassen, sonst droht eine Sanktion
wegen Meldeversäumnis.


Selbstverständlich legt man aber auch gegen die Sanktion in solchen Fällen Widerspruch
ein. Hierzu unbedingt den Briefumschlag samt Poststempel bzw. Zustellervermerk
aufbewahren (aber nicht aus der Hand geben!).
 

Müllemann

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#18
aufgrund "bester" Erfahrungen traue ich den SB in den ARGEn mittlerweile alles zu.

jedes Gespräch (persönlich oder telefonisch) wird von mir schriftlich dokumentiert, Kopie hiervon geht d. ARGE zu mit dem Vermerk:

Sollte es von Ihrer Seite bis XXX keinen Einwand hinsichtlich meiner Ausführungen geben .... habe ich das Gesagte/Besprochene korrekt niedergeschrieben


etwas mühsam, aber sehr hilfreich, so ein ehem. Beamter der BA, wenn es zu einem Rechtsstreit kommen sollte
 
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