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Einladung nach $ 59 Zweites Buch Sozialgesetzbuch

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Flanders

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Hallo,
Seit einem Monat muß ich alle zwei Wochen bei der Arge vorsprechen.
Laut Einladung möchte sich mein Berater über mein Bewerberangebot,bzw.berufliche Situation sprechen.
Ich werde auch aufgefordert,Lebenslauf,Nachweise über Bewerbungen vorzulegen.
Einen Lebenslauf hat er aber schon,warum will er bei jeden Termin einen Lebenslauf ?
Und,hat der Arge-Berater das Recht,mir vorzuschreiben,wie ich mich bewerbe?
Was ich aber bei dieser Einladung erhalte,ist kein Bewerbergespräch,sondern Vermittlungsvorschläge aus dem Internet,und dann noch solche Angebote,die für mich nicht zutreffen,da ich nicht für diese Stellenangebote ausgebildet bin.
Muß ich mir das gefallen lassen?
Alle zwei Wochen bei Arge antanzen,nur um Vermittlungsvorschläge zu erhalten,die ich mir auch zuhause aus dem Internet holen kann.
Und nur,um den meine bemühungen und bescheinigungen von Vorstellungsgesprächen vorzulegen,falls ich bis zu diesem zeitpunkt einen Vorstellungsgespräch hatte,bzw.auf meine Bewerbungen geantwortet hat.
Soetwas hatte ich noch nie erlebt.
 

Mario Nette

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Zuerst: Die Einladung enthält zumeist Standard-Blabla.

Einfach mal den Spieß umdrehen und jeden dritten Tag beim SB anklopfen, um einfach mal irgendwas zu fragen. :icon_twisted: Ansonsten müssen natürlich Termine vor allem sinnvoll sein und eine Notwendigkeit erkennen lassen, die im Wesentlichen durch die schriftliche Form nicht bedient werden kann.

Beantragst du auch immer schön deine Fahrtkosten beim SB für jeden Termin?

Mario Nette
 

ethos07

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Sinn macht sicher auch, jedesmal mit Begleitung - gern auch mehreren Personen (ist gesetzlich erlaubt) - den "Besuchs"termin wahrzunehmen.

Du kannst dir auch äusserst freundliche "Gastgeschenke" für diese ach-so-liebenswürdigen "Einladungen" einfallen lassen:

Was sie erfahrungsgemäß sehr gern mögen, ist z.B. dass du oder deine Begleitung akribisch jedes Wort ihnen von den Lippen weg protokollierst.
Du lässt dir jedes Wort dreimal wiederholen - denn du bist ja so ein kleines unselbständiges Wesen (weil du weisst noch nicht mal, wie du die gefakten Anzeigen aus dem Internet holen kannst...).

Und hinterher, wenn du oder deine Begleitung alles gründlichst aufgeschrieben hast, was dir diese wichtige Vermittlerpersönlichkeit jedesmal mitzuteilen hat, bittest du diese mit ganz freundlichster Miene das auf Korrektheit deiner Wiedergabe zu prüfen. Wenn dein Vermittler dann zustimmt, soll er das unterschreiben. Wenn nein, bist du etwas beleidigt und gibst das Protokoll als Kopie allsogleich gegen Quitttung am Empfangstresen als neue Akte. Und so oder so verabschiedest du dich höflichst mit den Worten: Dies geht nun auch an 1. die Lokalpresse und 2. ins Kundenredaktionsmangement (Beschwerdestelle) der Agnetur für arbeit inNürnberg.

Beides würde ich wirklich machen an deiner Stelle.

Ich würde diese Einladungen in dieser Art voll als meine Inszenierungen gestalten. Und wenn irgendmöglich unbedingt Leute als Beistand mitnehmen.

In welcher Stadt spielt denn das? Vielleicht gibt es ja auch eine Erwerbslosenini die dich dabei unterstützen kann.
 

Flanders

Elo-User/in

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Der Arge-Mitarbeiter hat mir einen Antrag auf Gewährung einer Förderung aus dem Vermittlungsbudget gem. $ 16 Abs. 1 Sozialgesetzbuch - Zweites Buch - ( SGB II ) i.V.m. § 45 Sozialgesetzbuch - Drittes Buch - ( SGB II ) vom 06.02.2009 erhalten.
In den Antrag muß ich Name und Sitz des Arbeitgebers,Berufsbezeichnung und Datum eintragen,und Fahrkarten,bescheinigungen,etc.beilegen.
Dies alles spielt sich in der Arge Düsseldorf-Mitte ab.
 

Mario Nette

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Dieser Antrag ist - wenn ich mich jetzt nicht ganz irre - dazu gedacht, Reisekosten zu Vorstellungsterminen bei Arbeitgebern geltend zu machen und hat damit nichts mit den Fahrtkosten zu tun, die du haben solltest, wenn du ständig die ARGE aufsuchen musst. Einfach im Gespräch erwähnen: "Mir sind zu Ihrem Termin heute Fahrtkosten entstanden. Bitte erstatten sie mir diese." Die ARGEn sind zwar angehalten, derartige kleine Beträge zu sammeln, um sie dann in größeren Brocken aufs Konto zu überweisen. Sie müssen aber auch, wenn man das verlangt, jedes Mal die einzelnen Kleinstbeträge anweisen. :icon_twisted: Das macht Arbeit und damit sicherst du deinem SB den Arbeitsplatz. Kann er sich drüber freuen oder ärgern. Wenn er sich ärgert, kommt er vielleicht auf die Idee, dich nicht mehr ganz so oft einzuladen.

Mario Nette
 

ethos07

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Vorab noch folgende Nachfragen:
- Siehst du irgendeinen in deiner Person liegenden Grund für die plötzlichen "Bemühungen" deines Vermittlers?
-Verrätst du uns dein ungefähres Alter?
- Hast du vielleicht einen neuen Vermittler/neuen SB erhalten?
- Aus welchem Berufszweig kommst du?

* * *
In Duisburg sieht es übrigens , denke ich, recht gut mit Leuten aus, die dich bei deiner Gegenwehr unterstützen könnten:

Hier grad mal noch ein Bericht zum ersten Duisburger Zahltag von Anfang Februar.

Kennst du denn vielleicht schon einzelne der darin erwähnten Initiativen?

„Netzwerk Gegen Soziale Diskriminierung“
„Erwerbslose helfen Erwerbslosen e.V.“
„Erwerbslosen-Begleitungsservice“ der „E.h.E. e.V.“


Dann scheint es auch eine sehr aktive Erwerbslosengruppe von verdi in Duisburg zu geben- da könntest du dich auch hinwenden.
Bist du übrigens bereits in einer Gewerkschaft? Das lohnt sich für unsereins: allein schon wegen der sehr günstigen Rechtsschutzversicherung, die man darüber auch für unsere SGBII-Angelegenheiten erhält. Dies nur so als Tipp am Rande.

* * *
Wie ich gerade im WWW sehe: Am kommenden Dienstag, dem 3.03.09 ist die nächste Aktion des Duisburger Zahltag-Bündisses bei der ARge Mitte Wintgenstraße - "Keiner geht allein!"
- hier mehr!
Das ist doch wie gemacht für dich :)-
Ich würde an deiner Stelle da unbedingt hingehen.
Und dort einfach die mir spontan am besten gefallende Initiative um Begleitung anfragen, für die nächsten Termine bei deinem Vermittler..

Gern kannst du aber auch hier weiter berichten, wie du mit deinem Vermittler/SB voran komsmt..
 

Flanders

Elo-User/in

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Nein,ich sehe keinen Grund für das plötzliche interesse und das bemühen meines Vermittlers.
Ich bin 45 Jahre alt,und ja,ich habe einen neuen Vermittler.
Für mich ist jetzt die Arge Düsseldorf-Mitte zuständig.
Vorher war die Arge Düsseldorf-Süd,wo ich auch wohne,zuständig.
Die Arge Düsseldorf-Süd ist jetzt nur für für Leistungen,etc.zuständig
Ich bin ausgebildeter Schlosser,angelernt als Maschinenbediener für CNC Fräs-und Drehmaschinen und CNC Schleifmaschinen,sowie NC Fräsmaschinen.
Desweiteren arbeitete ich auch als Gießereiarbeiter,wonach ich Kernspritzmaschinen und automatische Gießanlagen bediente.
Solche Initiativen kenne ich nicht,wäre nicht schlecht,wenn solche aktionen im ganzen Bundesgebiet stattfinden würde
In einer Gewerkschaft bin ich nicht,in welcher soll ich auch rein.
 

kohlhaas

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...
Ich bin 45 Jahre alt,und ja,ich habe einen neuen Vermittler.
Für mich ist jetzt die Arge Düsseldorf-Mitte zuständig.
Vorher war die Arge Düsseldorf-Süd,wo ich auch wohne,zuständig.
...
Solche Initiativen kenne ich nicht,wäre nicht schlecht,wenn solche aktionen im ganzen Bundesgebiet stattfinden würde
In einer Gewerkschaft bin ich nicht,in welcher soll ich auch rein.
in Ddorf gibts auch (mindestens) eine Initiative ...

Information, Beratung, Gespräche
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Arbeitslosen Initiative Düsseldorf - Home
 

Marco*

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Hallo,
Seit einem Monat muß ich alle zwei Wochen bei der Arge vorsprechen.
Laut Einladung möchte sich mein Berater über mein Bewerberangebot,bzw.berufliche Situation sprechen.
Ich werde auch aufgefordert,Lebenslauf,Nachweise über Bewerbungen vorzulegen.
Einen Lebenslauf hat er aber schon,warum will er bei jeden Termin einen Lebenslauf ?
Musst du nicht mitbringen.
Sanktionabel ist höchstens das Nicht-Erscheinen. Höchstens.

Und,hat der Arge-Berater das Recht,mir vorzuschreiben,wie ich mich bewerbe?
Nein. Solange du dich ernsthaft und korrekt bewirbst.
Was ich aber bei dieser Einladung erhalte,ist kein Bewerbergespräch,sondern Vermittlungsvorschläge aus dem Internet,und dann noch solche Angebote,die für mich nicht zutreffen,da ich nicht für diese Stellenangebote ausgebildet bin.
Muß ich mir das gefallen lassen?
Alle zwei Wochen bei Arge antanzen,nur um Vermittlungsvorschläge zu erhalten,die ich mir auch zuhause aus dem Internet holen kann.
Und nur,um den meine bemühungen und bescheinigungen von Vorstellungsgesprächen vorzulegen,falls ich bis zu diesem zeitpunkt einen Vorstellungsgespräch hatte,bzw.auf meine Bewerbungen geantwortet hat.
Soetwas hatte ich noch nie erlebt.
Das sieht nach Schikane aus. Schriftliche Begründung fordern und ggf. Feststellungsklage anstreben.
 

ethos07

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Die Ratschläge meiner Vorposter bitte unbedingt wahrnehmen.

Nur noch diesen dazu: Bevor du deinem SB kipp und klar seine Grenzen setzt - am besten mit Hilfe lokaler Beistände aus der von kolhas angegeben Arbeitslosen Initative - , würde ich auf jeden Fall unverzüglich in eine Gewerkschaft eintreten, um Rechtsschutz zu erhalten.

Nach deinem Berufsweg zu schließen, wäre das aus meiner Sicht die IG Metall. Auf deren WEbsite für die Zweigstelle in Düsseldorf gibt es gleich am rechten Rand einen link, wo man gleich online eintreten kann. Kosten tut das in der Regel ein paar Mark bis fast nix für Erwerbslose.

Die von kohlhas angegebene Arbeitslosen Inititiatve Düsseldorf unbedingt aufsuchen! Hier im Forum gibt es mehrere aktive User von dort - , die dort sich gegenseitig unterstüzten und dich qualitativ sicher sehr gut beraten können.

Und berichte uns bitte hier weiter, wie es bei dir weitergeht.


* * *

PS: Wenn du nach und nach oben im elo-Forum unter dem link Behördenwillkür manches liest , bist du schnell viel schlauer im Umgang mit diesem wüsten Amt! Besonders dieser link war mir am Anfang so etwas von hilfreich.
 

mattusch

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Hallo,
eine kurze Frage bezüglich der Einladung nach §59 Zweites Buch SGBII:

Gibt es keine feste mindest Zeitspanne, die vom Arbeitsvermittler berücksichtigen muss, wie oft er den Arbeitssuchende zum Gespräch einladen soll.
Ich meine, kann das auch alle zwei Wochen stattfinden?
In zwei Wochen kann man nicht so viele Bewerbungen schreiben!
 
E

ExitUser

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Wenn aus Sicht des Vermittlers Besprechungsbedarf zu einem zulässigen Thema vorliegt ("möchte mit Ihnen über Ihr Bewerberangebot sprechen", meist nur pauschale Angabe), ist das im Rahmen des "pflichtgemäßen Ermessens" auch häufiger zulässig. Das braucht ja nicht allein zur Vorlage von Bewerbungsnachweisen zu dienen.

Bitte hier an die vorherige Beantragung der Fahrtkosten zu den Einladungsterminen denken. Möglicherweise bremst dies den Besprechungsbedarf schon etwas.
 

mattusch

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Guter Tipp :)
Kannst du mir bitte kurz sagen, wie ich die Fahrkosten beantragen kann? Muss ich es bei meinem Arbeitsvermittler bei dem nächsten Treffen machen? Und das wird ein einziges Mal gemacht, oder muss man dann bei jedem Gespräch immer die Fahrkosten für den nächsten Termin vereinbaren?
Grüße
 
E

ExitUser

Gast
Schriftlich (formlos) und mit Zugangsbestätigung, auf jeden Fall vor dem Termin beantragen. Aus meiner Sicht müßte es ausreichen, wenn du das gesammelt für alle künftigen Termine beantragst. Vorschlag:

Hiermit beantrage ich die Übernahme meiner Fahrtkosten für die Wahrnehmung aller künftigen Meldetermine gemäß den Regelungen des Bundesreisekostengesetzes, da mir die Tragung dieser Kosten nicht zumutbar ist.

Möglicherweise händigt dir der SB dann beim Termin noch ein entsprechendes Formblatt für die Abrechnung aus. Schau genau hin, ob tatsächlich gemäß Bundesreisekostengesetz abgerechnet wird oder nur geringere Sätze zugesagt werden, das ist auch Ermessenssache.
 

mattusch

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Danke sehr. Wem muss ich den Antrag geben? Meinem Arbeitsvermittler?
 
E

ExitUser

Gast
Es reicht, wenn der Antrag bei der Arbeitsagentur oder dem JC nachweislich eingeht (z.B. per Fax schicken, dann hast du ein Übertragungsprotokoll). Das sollte dann schon an die richtige Stelle kommen - letztlich wird es der Arbeitsvermittler sein.
 

Geist700

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Ist es nur eine einladung nach §59 sgbII? oder steht da auch noch §309sgbIII?

falls ja könntes du dich darauf berufen das er/sie sich an die Gesetzte hält:

Einladungen nach § 59 SGB II iVm § 309 SGB III dürfen nur zu ganz bestimmten Zwecken erfolgen.

Die Aufforderung zur Meldung kann zum Zwecke der
1. Berufsberatung,
2. Vermittlung in Ausbildung oder Arbeit,
3. Vorbereitung aktiver Arbeitsförderungsleistungen,
4. Vorbereitung von Entscheidungen im Leistungsverfahren und
5. Prüfung des Vorliegens der Voraussetzungen für den Leistungsanspruch
erfolgen.

DAS könntest du dem SB dann noch vorhalten, bevor du den Termin beendest.
 

mattusch

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Ist es nur eine einladung nach §59 sgbII? oder steht da auch noch §309sgbIII?

falls ja könntes du dich darauf berufen das er/sie sich an die Gesetzte hält:

Einladungen nach § 59 SGB II iVm § 309 SGB III dürfen nur zu ganz bestimmten Zwecken erfolgen.

Die Aufforderung zur Meldung kann zum Zwecke der
1. Berufsberatung,
2. Vermittlung in Ausbildung oder Arbeit,
3. Vorbereitung aktiver Arbeitsförderungsleistungen,
4. Vorbereitung von Entscheidungen im Leistungsverfahren und
5. Prüfung des Vorliegens der Voraussetzungen für den Leistungsanspruch
erfolgen.

DAS könntest du dem SB dann noch vorhalten, bevor du den Termin beendest.
Hallo und danke für deine Antwort,
also ich dachte, dass solche Einladungen zu Gesprächen, die sowieso meistens alle 4 Wochen stattfinden, meistens Einladungen nach § 59 SGB II iVm § 309 SGB IIIsind. Die nach §59 aber ohne iV; §309 SGBIII, glaube ich, habe ich noch nie gehabt.

Meistens steht immer dasselbe drinnen, oder?

"Herr X möchte mit Ihnen über Ihr Bewerberangebot bzw. Ihre berufliche Situation sprechen.....[..].. Bringen Sie bitte noch zusätzliche Unterlagen zu diesem Termin mit:"Bewerbungsunterlagen"

Die Frage ist, können diese Einladungen auch alle 2 Wochen stattifinden? Früher waren alle 6 Monate, dann in letzter Zeit alle 4 Wochen, aber mein Arbeitsvermittler hat mir jetzt eine Einladug zu einem Gespräch gegeben, das schon in 2 Wochen stattfinden soll.
 
E

ExitUser

Gast
§ 59 SGB II verweist nur auf Meldevorschriften im SGB III. In Frage kommt hier die allgemeine Meldepflicht nach § 309 SGB III und die Meldepflicht bei Wechsel der Zuständigkeit nach § 310 SGB III.

Der angegebene Meldegrund ist meistens nur ein allgemein gehaltener Textbaustein, damit das formal ausreichend begründet ist. "Vermittlung in Arbeit" kann letztlich fast alles und jedes sein.

Solche Einladungen können auch häufiger als alle zwei Wochen stattfinden, falls der SB glaubt, für eine Einladung einen triftigen Grund zu haben. Ablehnen kann man das im voraus eigentlich kaum, weil man den Gesprächsinhalt noch nicht kennt. Beschweren über zu häufige Einladungen kannst du dich sinnvollerweise nur, wenn damit offensichtlich mißbräuchlich verfahren wird oder der Einladegrund nur vorgeschoben war.

Aber auch hier gilt: wer einlädt, zahlt. :biggrin: Der möglicherweise "bremsende" Effekt wird natürlich auch davon abhängen, wie hoch deine Fahrtkosten jedesmal sind.
 

mattusch

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Also ja.
Kluge Strategie. Einfach nach den Fahrkosten fragen.
:icon_pause: Danke
 
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