Einladung im Jobcenter am 20.4.2017

Leser in diesem Thema...

Frank71

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 Juli 2010
Beiträge
2.613
Bewertungen
2.156
Hallo zusammen,

Letzter Vorladungstermin war am 27.3.2017 bei einer neuen SB Tante und jetzt erreichte mich heute eine neue Einladung, was soll dieser kurzfristige Zirkus ?

Wichtig vielleicht noch zu wissen, in der letzten Einladung am 27.3.17 ging es auch schon um folgenden Inhalt... Ich möchte mit ihnen ihre berufliche Situation besprechen.


Einladung... Donnerstag, den 20.4.2017 um 11.00 Uhr

Ich möchte mit ihnen ihre berufliche Situation besprechen.

Bringen Sie bitte folgende Unterlagen zu diesem Termin mit:

-ausgedruckte Bewerbungsunterlagen

-ausgedruckten Lebenslauf

Reicht bezüglich der Bewerbungsunterlagen ein einfaches Anonymes Anschreiben aus ?

Lebenslauf ist klar, die habe ich in Vorlage.

Wie ihr seht legt es die SB auf irgendwas an.

Bitte um Hilfe.
 

vidar

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
27 Januar 2014
Beiträge
2.825
Bewertungen
4.564
Moinsen @Frank71

Das JC kann dich jederzeit einladen. Wenn es sein soll sogar jede Woche. Denk aber jedes mal auch daran die Fahrkosten zu beantragen. Mitzubringen ist nur ein anonymes Anschreiben und der Lebenslauf. Das Vorlegen sämtlicher Zeugnisse ist nicht erforderlich, da irrelevant.

Ich würde der neuen SB aber trotzdem auch einmal eine komplette Bewerbungsmappe nur zur Ansicht vorlegen. So kann sie zumindest erkennen, ob du überhaupt fähig bist eine angemessene Bewerbung zu schreiben. Ansonsten könnte es ggf. sein, dass sie dich in irgendeine (sinnlose) Bewerbungsmaßnahme bei einem externen Institut anmeldet, um dich aus der Arbeitslosenstatistik rauszubekommen.

LG, vidar
 

faalk

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
18 Dezember 2014
Beiträge
1.774
Bewertungen
2.334
Ich durfte wärend meiner sechs Monatigen "Intensivbetreuung" alle 14 Tage antanzen, sonst war ein mal im Monat normal. Mittlerweile wurde ich wohl aufgegeben. Meine letzte Einladung die ich folgen durfte, war 02/2016 :wink:
 

DonOs

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
23 Februar 2014
Beiträge
1.938
Bewertungen
3.645
Bringen Sie bitte folgende Unterlagen zu diesem Termin mit:

-ausgedruckte Bewerbungsunterlagen

-ausgedruckten Lebenslauf

Ein fiktives Bewerbungsanschreiben würde ich einmalig zur Ansicht mitbringen und wieder einstecken. Möchte der SB das Bewerbungsanschreiben behalten, warum auch immer, muß er dafür die Ausdrucks/Kopiekosten bezahlen. Eine Kopie lasse ich dem SB davon nicht machen, sonst bleibt man ja selbst auf den Kosten sitzen. Ich habe nichts zu verschenken, auch keinen Pfennig weil dem SB langweilig ist.

Der Lebenslauf wird bei Antragsstellung zu meist beim Erstgespräch mit dem SB in den PC eingegeben. Wenn der SB also den Lebenslauf einsehen will, soll er in den PC schauen, alternativ darf er sich den auch ausdrucken, sofern er dann wieder ordnungsgemäß vernichtet wird. Auch bin ich gern behilflich den Lebenslauf im PC des SB zusammen zu aktualisieren, sofern denn notwendig.

Ein SB wollte mir mal erzählen, daß ich jedes Bewerbungsanschreiben individuell und völlig anders schreiben muß. Man kann nicht immer dasselbe Anschreiben verwenden. Auf meinen Einwand hin, daß die Bewerbungen sehr wohl individuell sind, da die Arbeitgeber voneinander nichts wissen, war das Thema auch wieder erledigt. Man glaubt wohl auch ich sei in den Mustopf gefallen.

Ein anderes Mal wollte man beide Sachen von mir haben. Auf meinen Einwand hin, daß ich den gerne nach Kostenzusage nachkommen werde, alternativ man in den PC schauen solle, hielt man davon Abstand.

Also ich bin nicht Spielball der SB und habe Langeweile alles hundertfach einzureichen oder vorlegen zu müssen.
 

Frank71

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 Juli 2010
Beiträge
2.613
Bewertungen
2.156
@Kette...

Was wird mit so was bezweckt seitens der SB , reine Schikane,denn was soll sich innerhalb von drei Wochen schon groß ändern.

@all... Kann man nichts gegen diese Vorgehensweise machen ?
 

DonOs

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
23 Februar 2014
Beiträge
1.938
Bewertungen
3.645
Ich darf im Moment auch alle drei Wochen antanzen, reiner Psychoterror is das.


Ihr beantragt aber auch alle fleißig Fahrtkosten? Dann sollte die Kontaktdichte schnell wieder abflauen.


Alternativ ein Fahrtkostenantrag im Anhang:


Bei Punkt 3 könnte rein: § 309 Abs. 4 SGB III i.V.m. § 59 SGB II
Bei Punkt 5 Kreuzchen bei nein machen, man verzichtet nicht auf einen schriftlichen Bescheid.
 

Anhänge

  • Formular-Fahrtkosten leer.pdf
    884,8 KB · Aufrufe: 178

vidar

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
27 Januar 2014
Beiträge
2.825
Bewertungen
4.564
Wie oft wird eingeladen:

Die s.g. Mindestkontaktdichte weicht von Jobcenter zu Jobcenter ab. Hier ein Beispiel von Einladungsrhythmen.

Alter unter .... 25 ..... = . monatlich, oft auch 14-tägig
Alter ab 25 bis 34 ..... = . 2 - monatlich (bei Arbeitslosigkeit bis zu einem Jahr)
Alter ab 35 bis 49 ..... = . 4 - monatlich (bei Arbeitslosigkeit bis zu zwei Jahren)
Ab ............... 50 ..... = . 6 - monatlich (bei Arbeitslosigkeit über zwei Jahren)
 

Frank71

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 Juli 2010
Beiträge
2.613
Bewertungen
2.156
Bei uns im Jobcenter läuft es folgender Maßen ab, ich fahre mit dem Bus zum Termin im Jobcenter, lege der SB meine Fahrkarte hin und bekomme zwei neue Fahrkarten wieder.

Macht es Sinn ein Schreiben an die SB aufzusetzen und nach dem Meldezweck zu fragen?

Weil es wurde zwei Mal in einem Abstand von drei Wochen vorgeladen und beide Male will die SB mit mir über meine berufliche Situation sprechen.
 

DonOs

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
23 Februar 2014
Beiträge
1.938
Bewertungen
3.645
Bei uns im Jobcenter läuft es folgender Maßen ab, ich fahre mit dem Bus zum Termin im Jobcenter, lege der SB meine Fahrkarte hin und bekomme zwei neue Fahrkarten wieder.

Indem Fall würde ich dem Sb den Fahrtkostenantrag überreichen, dann läuft es ab Dato eben anders. Diesbezüglich würde ich mich jedenfalls auf keine Diskussion einlassen aber das muß jeder für sich selbst entscheiden.
 

Plochinger

Elo-User*in
Mitglied seit
2 Juli 2016
Beiträge
159
Bewertungen
42
Indem Fall würde ich dem Sb den Fahrtkostenantrag überreichen, dann läuft es ab Dato eben anders. Diesbezüglich würde ich mich jedenfalls auf keine Diskussion einlassen aber das muß jeder für sich selbst entscheiden.

Blöd wenn amn 10 Min zu hinlaufen hat... Kann man sich gegen so Schikane nicht anders wehren ?
 

arbeitsloskr

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
1 Januar 2017
Beiträge
1.622
Bewertungen
1.013
Macht es Sinn ein Schreiben an die SB aufzusetzen und nach dem Meldezweck zu fragen?

Hallo Frank71,

so in der Art hatte ich ja auch in meinen Thread zu der Einladung wegen besprechen eines VV gedacht. Aber selbst wenn du eine Antwort bekämst, würde die höchstwahrscheinlich lauten, dass man an dem aktuellen Stand deiner Bewerbungsaktivitäten (Wie oft und in welcher Form musst du diese nachweisen?) interessiert ist.

Sollte es sich dabei, wie bei mir um einen "versehentlich" falsch ausgewählten Einladegrund handeln, könnte es sein, dass man dir eventuell das Projekt ESF-LZA vorstellen will.

Kann man sich gegen so Schikane nicht anders wehren ?

Hallo Plochinger,

das Problem dabei ist nur (leider), dass solche Beratungsgespräche als Förderung zur Integration in den 1. Arbeitsmarkt gewertet werden (können). Wenn du nun dich also offen gegen diese Gespräche stellst (auch wenn diese teilweis auch vom zeitlichen Abstand sinnfrei sind, bspw. alle 4 Wochen), dann würdest damit offen die Förderung durch JC ablehnen und damit den gesetzlichen Auftrag, den JC haben. Das ist der schwierige Punkt bei dieser Debatte.
 

Frank71

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 Juli 2010
Beiträge
2.613
Bewertungen
2.156
Laut meiner EGV soll ich 4 Eigenbemühungen Pro Monat nachweisen, den Nachweis soll ich bei jedem Vorladungstermin erbringen.

Ich schreibe meine Bewerbungen über den Monat verteilt, meistens auch erst zum Ende des Monats, da gegen kann der SB nichts machen.

Wenn ich zb.zum Termin am 20.4 noch keine Eigenbemühungen vorweisen kann dann ist es auch so.
 

arbeitsloskr

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
1 Januar 2017
Beiträge
1.622
Bewertungen
1.013
Hallo Frank71,

sollst du jeweils nur die Bewerbungen des aktuellen Monats vorweisen oder auch Ergebnisse deiner Bewerbungen aus den vergangenen Monaten nennen (sofern Ergebnisse vorliegen)?

Ich schreibe meine Bewerbungen über den Monat verteilt, meistens auch erst zum Ende des Monats, da gegen kann der SB nichts machen.

Wenn ich zb.zum Termin am 20.4 noch keine Eigenbemühungen vorweisen kann dann ist es auch so.

Das kann und darf dir auch nicht negativ angerechnet werden, sofern es nur eine Monatsvorgabe gibt. Allerdings könnte SB dann wünschen, dass du zum nächsten Termin im Mai bspw. die Bewerbungen für April nachweist.
 

Frank71

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 Juli 2010
Beiträge
2.613
Bewertungen
2.156
Ich weise meine Eigenbemühungen bei jedem Vorladungstermin anhand einer Bewerbungsliste nach, ob ich bis dato meine Eigenbemühungen komplett habe hängt immer davon ab wann die SB mich vorladet.

In meiner EGV habe ich keine festen Termine bezüglich der Eigenbemühungen.
 

kette666

Elo-User*in
Mitglied seit
9 Juni 2016
Beiträge
130
Bewertungen
41
Was wird mit so was bezweckt seitens der SB , reine Schikane,denn was soll sich innerhalb von drei Wochen schon groß ändern.

Also, seit ich mal ne Dienstaufsichtbeschwerde gegen seinen Vorgänger geschrieben hab bin ich unten durch.
Seitdem hagelts nur noch Drohungen: (Ein Euro Job wird kommen, es muss jetzt was passieren...Sie müssen der Gesellschaft langsam was zurückgeben...) sinnlose Vorladungen, zb: alle drei Wochen Termin um Ergebnis der Bemühungen zu besprechen. Und eine EGV die eh nicht rechtmässig ist, das ist das einzig positive.
Der will mir halt so lange Druck machen bis ich in so ne Langzeitmassnahme geh, da ich diese immer ablehne macht er halt immer mehr Druck.
Aber gegen die ständige Einladerei is mir auch noch nix eingefallen.

Fahrtkosten bringt leider nix, wohn zu nah an den Höllenloch.
Ja, wenn ich wüsste was ich dagegen machen kann?
Denn das treibt mich echt in den Wahnsinn.
Psychoterror halt.



@all... Kann man nichts gegen diese Vorgehensweise machen ?[/QUOTE]
 

vidar

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
27 Januar 2014
Beiträge
2.825
Bewertungen
4.564
Ja, wenn ich wüsste was ich dagegen machen kann? Denn das treibt mich echt in den Wahnsinn.Psychoterror halt
Solange Du dieses abqualifizieren deiner Person mehr oder weniger mitmachst, wird sich da auch nichts ändern. Nehme zu allen Terminen unbedingt einen Beistand mit, der sich besonders über die wiederkehrenden, beleidigenden Aussagen Notizen macht.

Deweiteren würde ich nach jedem Termin von dem/der SB auch ein schriftliches Protokoll über die besprochen Themen verlangen. Gleichseitig würde ich auch fordern, dass er/sie (SB ) seine/ihre dich beleidigten unsachliche Sprüche dir auch schriftlich gibt. Falls der/die SB dies ablehnt, verlange von ihm/ihr, dass sein(e) Teamleiter(in) bei dem Gespräch anwesend ist. Dein Beistand sollte dann aber auch zugegen sein (8-Augengespräch).
 

obi68

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 Oktober 2011
Beiträge
1.516
Bewertungen
1.940
Bei uns im Jobcenter läuft es folgender Maßen ab, ich fahre mit dem Bus zum Termin im Jobcenter, lege der SB meine Fahrkarte hin und bekomme zwei neue Fahrkarten wieder.

Die allererste Fahrkarte bei dem Spielchen hast du aber von deinem eigenen Geld bezahlt und die gehört selbstverständlich ersetzt.

Die zwei überreichten Fahrkarten wären dann für die Rückfahrt und Hinfahrt des nächsten Termins.
 

toulouse66

Elo-User*in
Mitglied seit
2 Februar 2015
Beiträge
21
Bewertungen
19
Hallo kette,
natürlich geht es um Schikane und es dir etwas ungemütlich zu machen, damit es dir nicht zu gut geht im Leistungsbezug (Ironie) - zumindest sind das meine Erfahrungen.

Mein Gegenmittel:
dreh den Spieß um. SB versucht dich in die Enge zu treiben, dir ein schlechtes Gewissen zu machen weil du immer noch keine Arbeit hast? Stelle ihm Fragen. Verlange freundlich (!) Auskunft, wie die häufigen Besprechungstermine dich in Arbeit bringen sollen. Hake nach, welcher Eingliederungsstrategie er damit folgt. Du könntest auch dezent andeuten, dass der Meldezweck "über die berufliche Situation sprechen" ebensogut schriftlich erreicht werden kann und dazu eine persönliche Meldung nicht nötig ist (ebenso dezenter Hinweis auf vergeudete Steuergelder). Lass dich nicht aus der Reserve locken und dich zu Rechtfertigungen hinreißen. Du kommst deinen Verpflichtungen nach und damit basta.

Was einige schon empfohlen haben: sich das Gesprächsprotokoll ausdrucken lassen. Sollte SB sich weigern, freundlich nach den Gründen fragen. Bring ihn ins Schwitzen und in Erklärungszwang!

Und: nur über das sprechen - und sehr sparsam - was als Meldezweck angegeben ist. Und natürlich jemanden mitnehmen, der aufmerksam mitnotiert. Und jederzeit bereit sein, aufzustehen und sich freundlich zu verabschieden, sollte SB übergriffig werden.
 

Frank71

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 Juli 2010
Beiträge
2.613
Bewertungen
2.156
Hat man denn einen Anspruch auf das Gesprächsprotokoll nach dem Vorladungstermin ?

Hat SB ein Tonbandgerät beim Vorladungstermin mit laufen, oder wie wird das Gesprächsprotokoll nach dem Vorladungstermin erstellt?
 

vidar

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
27 Januar 2014
Beiträge
2.825
Bewertungen
4.564
Hat man denn einen Anspruch auf das Gesprächsprotokoll nach dem Vorladungstermin ?
Wahrscheinlich nicht, denn es gibt, soweit ich mich dunkel erinnern kann, bereits Urteile von Sozialgerichten, die den Anspruch negativ geurteilt haben. Trotzdem würde ich, wenn es mal zwingend erforderlich sein sollte, versuchen ein Gesprächsprotokoll zu bekommen. Zumindest könntest Du hierdurch den SB ggf. etwas verunsichern bzw. verwirren.
Hat SB ein Tonbandgerät beim Vorladungstermin mit laufen, oder wie wird das Gesprächsprotokoll nach dem Vorladungstermin erstellt?
So weit ist es wohl noch nicht, dass hier Methoden eines kriminalistischen Verhörs anwendet werden können.:icon_evil: (Achtung Ironie) Kannst ja mal deinen SB Fragen, ob du euer Gespräch mit dem Smatchphone mitschneiden kannst.:icon_smile: Das Protokoll wird wohl nach dem Besuch des ELO aus dem Gedächtnis geschrieben.
 
Oben Unten