Einladung erhalten, neue Maßnahme kommt bald (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Pfirsich66

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Ich habe einen Brief vom JC erhalten, in dem steht:

"Ich möchte mit Ihnen Ihre aktuelle berufliche Situation besprechen. Ich möchte mit Ihnen über eine Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung sprechen."

Da ich schon mehrere Maßnahmen hinter mir habe, weiß ich, das solche Maßnahmen mir nichts bringen, im Gegenteil, die ziehen mich komplett runter.
Wie sollte ich also am besten darauf reagieren, wenn mir meine SB freudestrahlend eine neue Maßnahme einreden möchte?!
 

erwerbsuchend

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Wie sollte ich also am besten darauf reagieren, wenn mir meine SB freudestrahlend eine neue Maßnahme einreden möchte?!
@ Pfirsich66,

dann solltest du möglichst detailliert darlegen, welche Maßnahmen du bisher besucht hast und welchen Erfolg diese hatten. Sollte SB dir eine Maßnahme vorschlagen, die du bereits besucht hast oder einer dieser ähnelt, dann verlange eine Erläuterung, warum genau diese Maßnahme jetzt bei dir Erfolg bringen soll und welche Vermittlungshemmnisse dadurch beseitig werden sollen.
 

Pfirsich66

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Sollte SB dir eine Maßnahme vorschlagen, die du bereits besucht hast oder einer dieser ähnelt
Die Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung sind doch alle ziemlich ähnlich oder?

verlange eine Erläuterung, warum genau diese Maßnahme jetzt bei dir Erfolg bringen soll
Auch wenn sie gute Gründe hat, möchte ich keine Maßnahme.
Wenn meine SB keine guten Gründe hat, wird sie mir trotzdem die Maßnahme geben wollen.

und welche Vermittlungshemmnisse dadurch beseitigt werden sollen.
Soweit ich weiß, hat das JC keine Vermittlungshemmnisse über mich abgespeichert und wenn, dann weiß ich nicht welche. Wenn ich von mir aus anfange was von Vermittlungshemmnissen zu erzählen, dann wird meine SB sicher fragen, welche es gibt.
 

Lighthouse

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Hallo Pfirsich66,

mir stellt sich die Frage, was Du willst. Die Person, die im Mittelpunkt steht bist Du.

Welche Maßnahmen willst Du machen um einsetzbar zu werden
und warum ist dir das bis heute nicht gelungen?

Gruß
Lighthouse
 

Sonne11

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@ Pfirsich66,
Sollte SB dir eine Maßnahme vorschlagen, die du bereits besucht hast oder einer dieser ähnelt, dann verlange eine Erläuterung, warum genau diese Maßnahme jetzt bei dir Erfolg bringen soll
SB dann: "Nein, diese Maßnahme ist ganz neu und ganz anders!!!! Diese hatten Sie noch nicht und sie ist ganz toll!!!" :cheer2:

Kommt das jemanden bekannt vor? :bigsmile: Einfach den Sinn hinterfragen, aber Diskussionen kannst Du Dir sparen, denn wenn eingekaufte Maßnahmen gefüllt werden sollen, werden diese auch gefüllt! Egal wie! :sorry: Kannst ja abwarten und beobachten was angeleiert wird und dann reagieren! Mache Dir vorher keine Sorgen! Hauptsache nichts zustimmen und nichts unterschreiben. Beistand mitnehmen und selbst Notizen machen und mitschreiben, dann kannst DU das Gespräch etwas mehr steuern und musst SB nicht immer angucken (wer will das schon?!?!)

Übrigens sagst Du, dass Du schon einige MN hattest. Tja, dann weißt Du, warum es weiterhin probiert wird! Man hatte schließlich Erfolg mit Dir! Also das JC, Du nicht, um Dich geht es hier ganz bestimmt nicht, wenn Du nicht gerade eine halbwegs gute Bewerbung schreiben kannst. :bigsmile:

Was Du aber im Vorfeld fragen kannst ist, ob die Maßnahme eine ESF finanzierte Maßnahme ist? Und wenn behauptet wird, dass es keine ESF MN ist, dann noch einmal fragen "ganz, ganz sicher???" :bigsmile: :cheer2:
 

Holler2008

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Was Du aber im Vorfeld fragen kannst ist, ob die Maßnahme eine ESF finanzierte Maßnahme ist? Und wenn behauptet wird, dass es keine ESF MN ist, dann noch einmal fragen "ganz, ganz sicher???" :bigsmile: :cheer2:
Das hat den Hintergrund, dass die Maßnahmen die aus dem Europäischen Sozialfond Finanziert sind, alle nur freiwillig sind.
 

Pfirsich66

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Einfach den Sinn hinterfragen, aber Diskussionen kannst Du Dir sparen, denn wenn eingekaufte Maßnahmen gefüllt werden sollen, werden diese auch gefüllt! Egal wie!
Genau das mein ich, das man mit Diskussionen eh am kürzeren Hebel sitzt.

Hauptsache nichts zustimmen und nichts unterschreiben.
Das war bis vor 2 Jahren mein Problem, das ich zwar nicht zugestimmt hab aber alles unterschrieben, leider.

Bei den MT musste ich bisher auch immer eine Hausordnung unterschreiben, wenn man diese nicht unterschreibt, dann ist man normalerweiße auch nicht versichert und wenn der MT keine Probleme haben möchte, muss er mich rausschmeißen!?!


Ich würde es so machen: Sofort hinsetzen und eine Ablehnung formulieren, aufgrund zahlreicher Verblödungsmaßnahmen.

Des weiteren darauf achten, daß der Brief noch vor dem Meldetermin ankommt. Also mindstens 3-4 Tage vorher.
Dafür ist es schon zu spät, wüsste auch nicht genau, wie ich das Schreiben rechtssicher aufsetzen müsste.

Bringt es das auch, wenn ich ein Schreiben zum Meldetermin mitnehme, das ich keine Maßnahmen mehr akzeptiere? Wusste gar nicht das man alle Maßnahmen ablehnen darf, stimmt das auch wirklich!?

So nimmst Du ihnen den Wind aus den Segeln, denn dann zählt es nicht mehr als Meldeversäumnis. Der Termin kann für dringende Fälle vergeben werden. Mit hinein schreiben.
Wie oben beschrieben, bin ich nicht nur wegen der Maßnahme eingeladen, sondern auch zur Besprechung meiner beruflichen Situation.


Das hat den Hintergrund, dass die Maßnahmen die aus dem Europäischen Sozialfond Finanziert sind, alle nur freiwillig sind.
Die darf ich einfach so ablehnen? Wenn mir das meine SB verschweigt, welche Möglichkeiten habe ich dann?

Deine Antwort klingt auch so, als ob es auch richtige Zwangsmaßnahmen gibt, welche wären das?
 

erwerbsuchend

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Bei den MT musste ich bisher auch immer eine Hausordnung unterschreiben, wenn man diese nicht unterschreibt, dann ist man normalerweiße auch nicht versichert und wenn der MT keine Probleme haben möchte, muss er mich rausschmeißen!?!
@ Pfirsich66,

bei einer Zuweisung musst du beim MT nichts unterschreiben, denn das JC hat alles organisatorische mit dem MT im Vorfeld deiner Teilnahme zu klären.

Bringt es das auch, wenn ich ein Schreiben zum Meldetermin mitnehme, das ich keine Maßnahmen mehr akzeptiere? Wusste gar nicht das man alle Maßnahmen ablehnen darf, stimmt das auch wirklich!?
Du kannst gegen jede einzelne Zuweisung vorgehen. Vom Verfahrensweg ist es so leider nicht vorgesehen, dass du pauschal eine Befreiung für alle zukünftigen Maßnahmen erstreiten kannst.

Die darf ich einfach so ablehnen? Wenn mir das meine SB verschweigt, welche Möglichkeiten habe ich dann?

Deine Antwort klingt auch so, als ob es auch richtige Zwangsmaßnahmen gibt, welche wären das?
Es gibt Maßnahmen, die bezahlen die AfA und JC allein und es gibt Maßnahmen, die vom ESF teilweise oder komplett bezahlt werden.

Bei ESF-Maßnahmen wünscht der ESF eine Datenfreigabe für bestimmte Daten des Teilnehmers. Diese Datenfreigabe ist nach derzeitiger Rechtslage nur freiwillig möglich. Da diese Freigabe nicht erzwungen werden darf, kann man diese ESF-Maßnahmen auch sanktionslos ablehnen.

Bei Maßnahmen, die AfA und JC selbst bezahlen, wird diese Datenfreigabe nicht benötigt und daher muss man hier den Umweg über das SG nehmen, wenn man an jener Maßnahme nicht teilnehmen möchte.
 

Pfirsich66

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Bei ESF-Maßnahmen wünscht der ESF eine Datenfreigabe für bestimmte Daten des Teilnehmers. Diese Datenfreigabe ist nach derzeitiger Rechtslage nur freiwillig möglich. Da diese Freigabe nicht erzwungen werden darf, kann man diese ESF-Maßnahmen auch sanktionslos ablehnen.
Ok, dann hoffe ich mal, das es eine ESF Maßnahme ist.

Bei Maßnahmen, die AfA und JC selbst bezahlen, wird diese Datenfreigabe nicht benötigt und daher muss man hier den Umweg über das SG nehmen, wenn man an jener Maßnahme nicht teilnehmen möchte.
Dann hat man wieder das Problem, das sich alles ewig in die länge zieht. Wenn sich das Gericht solange Zeit (über 6 Monate) lässt wie aktuell mit meiner EGV-VA, dann ist die Maßnahme längst schon wieder vorbei.
 

Berlin50

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Pfisich66: Nein, es geht hier nur um den Meldetermin. Wenn Du es dort sagen würdest, bekommst Du Probleme.

Zuletzt mein Rat: Geh zu der Maßnahme und unterschreibe nichts. Berufe Dich auf den Datenschutz. Die dürfen an Dritte keine Daten weitergeben. Also such das Gesetz raus, steht hier irgendwo, und schreibe an den SB.

Ich weiß nicht, warum Du solche Angst hast. Das Prinzip von H4 ist immer dasselbe. Die wollen Dich aus dem Bezug haben. Also versuchen sie Dich in irgendeinen Markt zu schieben. Sei es nur der 2. oder 3. Arbeitsmarkt. Das Problem ist dann für sie gelöst.
Also wehre Dich mit simplen Tricks, die hier überall im Forum stehen oder, so hab ich das mal gemacht, am 1. Tag nach 2 Std. gegangen und dem SB mit meiner Anwesenheit beglückt, daß die gute Frau mich befreien mußte. Ich bin einfach nicht aus ihrem Büro gegangen. Ich habe gefordert, die Maßnahme zurückzunehmen. (Grund: Falsche inhaltl. Angaben über Maßnahme)
 

Pfirsich66

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Nein, es geht hier nur um den Meldetermin. Wenn Du es dort sagen würdest, bekommst Du Probleme.
Wenn ich wo was sagen würde?

Geh zu der Maßnahme und unterschreibe nichts. Berufe Dich auf den Datenschutz. Die dürfen an Dritte keine Daten weitergeben.
Auch wenn es eine ESF Maßnahme ist?
Wie ich weiter oben erfahren habe, benötigt das Jobcenter nur bei ESF Maßnahmen eine Datenfreigabe von mir. Wenn die Maßnahme vom JC bezahlt wird, dann darf das JC ohne meine Einwilligung die Daten an den MT weitergeben.

Wenn ich beim MT eine Hausordnung unterschreiben soll, dann kann ich mich auch nicht auf Datenschutz beziehen. Wie umgeht man das geschickt?

Ich weiß nicht, warum Du solche Angst hast.
Ich möchte nicht unbedingt das Risiko eingehen, eine Sanktion zu bekommen und am Ende entscheidet der Richter das die Sanktion rechtens ist. Eine Garantie hat man eben nicht, das über das Gericht die Sanktion gekippt wird.

am 1. Tag nach 2 Std. gegangen und dem SB mit meiner Anwesenheit beglückt, daß die gute Frau mich befreien mußte. Ich bin einfach nicht aus ihrem Büro gegangen. Ich habe gefordert, die Maßnahme zurückzunehmen. (Grund: Falsche inhaltl. Angaben über Maßnahme)
Wie soll man das dann dem SB beweisen, das die Maßnahme andere Inhalte hat, als im Vertrag angegeben wurde?!
Außerdem denke ich auch, das man sich am 1. Tag, nach 2 Stunden bei der Maßnahme noch keinen kompletten Überblick machen kann, was noch auf einen drauf zu kommt.
 

Berlin50

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Hallo Pfirsich66: Es war nur ein Beispiel, wie ich aus einer Maßnahme herauskam. Wenn auf dem Zuweisungsschreiben eine berufliche Bezeichnung steht und diese dann nicht hinhaut, weil die anderen Personen schon Wochen denselben Mist machen, z.B. Stricken, Bücher lesen usw., dann kann man schon von einer verfehlten Bezeichnung der Maßnahme sprechen. Ich bin auch nicht der Typ, der sich lange mit Gegebenheiten aufhält und ich lasse mich auch nicht für blöd verkaufen. Schon gar nicht, wenn es um Maßnahmen geht. Ich will sie nicht und ich mache sie nicht. Seit 2010 haben die sich auch nie wieder gewagt, mir eine anzubieten. Es macht schon was aus, etwas zu wagen, was so damals niemand für möglich gehalten hatte. Die gute Frau nahm doch tatsächlich den Telefonhörer in die Hand, was man ja heute gar nicht mehr kennt, und rief den Leiter der Maßnahme an. Er bestätigte dann, daß es besser ist, mich herauszunehmen, weil ich die anderen Personen negativ beeinflussen würde. Kein Wort darüber, was die da eigentlich machen. Auch Basteln gehörte dazu.

Du mußt weiterdenken. Die Sache ist nämlich überall im Team weiter erzählt worden. Mich wollte dann niemand mehr haben. LG
 

Berlin50

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Ich habe das so verstanden, daß Du zum SB sagen willst, nein... ich mache das nicht. Da wäre nämlich das Problem, mündlich zu begründen. Das ist immer schlecht, wenn dann rumgeeiert wird. LG
 

Pfirsich66

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Ich habe das so verstanden, daß Du zum SB sagen willst, nein... ich mache das nicht.
Hatte schon vor mich so zu verhalten, das die SB mitbekommt, das ich zu keiner Maßnahme freiwillig gehe. Bringt ja auch recht wenig, wenn man der Maßnahme zustimmt und dann nichts unterschreibt. Wenn es eine ESF Maßnahme ist, hatte ich bis jetzt vor zu sagen, das es von mir keine Datenfreigabe/Unterschrift zwecks Datenschutz gibt. Falls es sich um eine Maßnahme handelt, die vom JC bezahlt wird, dann bin ich mir auch noch nicht ganz sicher wie ich vorgehe.

Ich wurde auch schon vor ca einem Jahr von SB gefragt, ob ich eine Maßnahme möchte und da habe ich einfach nein gesagt und dann hatte sich das schon erledigt.
 
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