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Einladung der Arge für Alleinerziehende Mutter !

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Gast
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#1
Hallo zusamen ich habe da eine Frage(n) an die Spezialisten hier im Forum,und zwar mache ich bei einer Bekannten den Beistand für eine alleinerziehende Mutter!
Was kann oder darf die Arge von einer Mutter mit einem 3 Jahre alten Kind verlangen,ich bin bisher immer nur bei EGV Sachen dabeigewesen und möchte mich im voraus informieren ob z.B eine EGV für eine solche Person in Frage kommt,oder ob die Arge z.B verlangen kann das Kind in Betreuung zu geben um dem nicht vorhandenen Arbeitsmarkt zur verfügung zu stehen.
Was kann da auf uns zukommen,ich will als Beistand gewappnet sein !
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#3
So wie ich das jetz verstanden habe kann der Typ (SB)irgendeinen Tagesplatz für das Kind suchen und die Mutter geht dann z.B 1€ anschaffen ?
Gezungen das eigene Kind der Gnade dieser Institution auszuliefern!?
 

Malermeister

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#4
Ja richtig. Das wurde hier im Forum schon mehrfach diskutiert. Da haben wir hier einige Fälle von gehabt.
 
E

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  Th.Starter/in  
#5
Dann werde ich den "gelben" Urlaub empfehlen,da nützt ja dann auch Beistand herzlich wenig !
 

Malermeister

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#6
Und bei solchen Machenschaften wundern sich die Menschen das viele H4-Empängerinnen alle 2 Jahre schwanger werden
So denken wir mittlerweile auch. Wenigstens tun wir dann was für die Geburtenrate in Deutschland :icon_party::icon_daumen::icon_klatsch::biggrin:
 

holly8

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#7
Hallo zusamen ich habe da eine Frage(n) an die Spezialisten hier im Forum,und zwar mache ich bei einer Bekannten den Beistand für eine alleinerziehende Mutter!
Was kann oder darf die Arge von einer Mutter mit einem 3 Jahre alten Kind verlangen,ich bin bisher immer nur bei EGV Sachen dabeigewesen und möchte mich im voraus informieren ob z.B eine EGV für eine solche Person in Frage kommt,oder ob die Arge z.B verlangen kann das Kind in Betreuung zu geben um dem nicht vorhandenen Arbeitsmarkt zur verfügung zu stehen.
Was kann da auf uns zukommen,ich will als Beistand gewappnet sein !
Normalerweise muss die Mutter das Kind früh genug im Kindergarten anmelden, so dass das Kind ab 3 in einem Kindergarten ist. Das ist nicht Aufgabe der Arge!
Bei uns bezahlt die wirtschaftliche Hilfe der Jugendhilfe 7 Stunden Betreuung und 10 Tage Mittagessen. Für die Zeit, in der die Betreuung bezahlt wird, abzüglich Fahrtweg, muss sich die Mutter arbeitssuchend melden.
Nach 3 Jahren Elternzeit kann sie fiktives ALG1 beantragen und die Arge wird das auch verlangen. Vorausgesetzt, da sitzen SB, die nicht völlig unwissend sind.
Sitzt da einer, der nach den Gesetzen geht, dann hat diese Mutter ein großes Problem. Mein Arbeitsberater hat mir schon vor längerer Zeit gesagt, dass er drei Kita-Anmeldungen erwartet.
 

holly8

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#8
Da ab 3 Arbeitspflicht besteht, ist es ja nur logisch, dass das Kind betreut werden muss. Denn anders kann keine Mutter arbeiten gehen.
Wirklich die Wahl hat leider nur der, der das Geld hat und nicht auf staatliche Hilfe angewiesen ist.
So ist das Leben.:wink:
 

2Sam

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#9
§ 1631 Inhalt und Grenzen der Personensorge

(1) Die Personensorge umfasst insbesondere die Pflicht und das Recht, das Kind zu pflegen, zu erziehen, zu beaufsichtigen und seinen Aufenthalt zu bestimmen.
BGB - Einzelnorm

Die Personensorge obliegt nicht dem SB der Arge.
 
E

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  Th.Starter/in  
#10
Da ab 3 Arbeitspflicht besteht, ist es ja nur logisch, dass das Kind betreut werden muss..:wink:
Also eine Pflicht zum Arbeiten wär mir völlig neu,und dann muss ja mal sichergestellt sein das die Mutter auch aussicht auf Arbeit hat,denn obwohl ich keine Kentnisse in diesem Bereich besitze kann ich mir nicht vorstellen das einfach über Monate eine Kita oder andere Einrichtung bezahlt wird nur damit eine Mutter halbtags zur verfügung steht .
Geht ja dann eh nur Halbtags,und diese Stellen wachsen auch nicht auf Bäumen zumindest nicht für Mütter die wieder in den Job wollen :icon_kinn:
 

holly8

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#11
Also eine Pflicht zum Arbeiten wär mir völlig neu,und dann muss ja mal sichergestellt sein das die Mutter auch aussicht auf Arbeit hat,denn obwohl ich keine Kentnisse in diesem Bereich besitze kann ich mir nicht vorstellen das einfach über Monate eine Kita oder andere Einrichtung bezahlt wird nur damit eine Mutter halbtags zur verfügung steht .
Geht ja dann eh nur Halbtags,und diese Stellen wachsen auch nicht auf Bäumen zumindest nicht für Mütter die wieder in den Job wollen :icon_kinn:
Ich sehe schon, ich muss es anders formulieren. Natürlich gibt es keine wortwörtliche Arbeitspflicht. Aber wer ALG2 bezieht, muss mindestens 3 Stunden am Tage arbeiten können. Kann er nicht, gibt es kein Geld. So steht es im Gesetz. Hat er oder sie keine Betreuung ab 3 und sich nicht gekümmert, kann es Sanktionen geben. Ist trotz Kümmern kein Platz frei, gibt es natürlich keine Sanktionen.
Um arbeiten zu können, muss das Kind betreut sein. Halbtags ist also durchaus zumutbar. Da es einen Rechtsanspruch auf Kita ab 3 gibt, bezahlt die wirtschaftl. JH bei uns 7 Stunden Betreuung+10 Tage Mittagessen (auch Arbeitssuchenden). Das ist aber regional verschieden. Es gibt auch Bundesländer, die nur 4 Stunden zahlen. Das ist auch logisch, weil ohne Platz keine Arbeit angenommen werden kann, die in die Zeit der Betreuung fällt und dann kann auch kein ALG1 beantragt werden.
Wer sich informieren will, geht am besten in die Abteilung wirtschaftliche Jugendhilfe im Jugendamt seiner Stadt.
Ist das Kind drei und hat Betreuung, muss man sich arbeitslos melden und bekommt ALG1. Die Arge kann das verlangen, weil es die Hilfebedürftigkeit verringert.
Das es keine Arbeitsplätze gibt, ist eine andere Geschichte. Ich bin froh, dass meine jetzt mit 2,8 Jahren in die Kita gekommen ist. Sie ist sehr lebhaft und das ist eine große Erleichterung für mich. Endlich mal aufatmen und wieder Dinge alleine tun. Sie ist aber jetzt nur 4 Stunden zur Eingewöhnung drin und ab 3 geht sie 7 Stunden und ihr gefällt es.

Und jetzt mal eine Frage. Was glaubt ihr, was passieren wird, wenn es 2013 einen Rechtsanspruch auf Krippe ab einem Jahr gibt? Ich verwette alles darauf, dass dann das SGB2 geändert wird. Sinnvoll hin oder her.
Es betrifft sicher nur Wenige, aber...
Kinder bekommen, um der Arbeit zu entgehen? Das wird bald Vergangenheit sein.
 

HajoDF

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#12
Holly hat leider recht.
Eine Mutter, die ein Kind hat, das älter als drei Jahre ist und selbst bedürftig ist nach SGB II, muss alles tun, um die Bedürftigkeit zu beenden oder wenigstens zu verringern.
Im Klartext: das Kind muss eine Betreuung haben, damit die bedürftige Mutter wenigstens teilweise durch Arbeit/Einkommen (sofern kein Vermögen vorhanden) ihre Bedürftigkeit verringert.

Die Mutter sollte zum Gespräch bei der ARGE ihre Kita-Bewerbungen/Absagen vorlegen können, ebenso die erfolglose Bemühung um eine Tagesmutter/Stundenmutter.
Sonst kommt die EGV so sicher wie das Ahmen in der Kirche.
 
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  Th.Starter/in  
#13
Die Mutter sollte zum Gespräch bei der ARGE ihre Kita-Bewerbungen/Absagen vorlegen können, ebenso die erfolglose Bemühung um eine Tagesmutter/Stundenmutter.
Sonst kommt die EGV so sicher wie das Ahmen in der Kirche.
Sehr gut mit dieser Aussage kann ich etwas anfangen,aber ist es wirklich schlau seine Bemühungen ungefragt auf den Tisch zu legen?
Ich denke das sollte nur nach schriftlicher Anfrage geschehen !

Ich glaube das es nicht so richtig viele Mütter gibt die wissen das man so etwas wie Kita Bemühungen vorlegen muss/kann.
Jedenfalls hilft mir das als Beistand enorm weiter :icon_daumen:


@Holly
Für den Satz "Kinder bekommen, um der Arbeit zu entgehen? Das wird bald Vergangenheit sein." sollte man DIR voll auf die ...... hauen:icon_dampf:
Kinder bedeuten ARBEIT,man bekommt keine um der selbigen zu entgehen !!!
Anstatt das Geld in sinnfreie Kitas zu pumpen um Leute für einen toten Arbeitsmarkt bereit zu halten sollte man das Geld lieber den alleinerzihenden Frauen geben(Denn die ARBEITEN wirklich)
 

holly8

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#14
@Holly
Für den Satz "Kinder bekommen, um der Arbeit zu entgehen? Das wird bald Vergangenheit sein." sollte man DIR voll auf die ...... hauen:icon_dampf:
Kinder bedeuten ARBEIT,man bekommt keine um der selbigen zu entgehen !!!
Anstatt das Geld in sinnfreie Kitas zu pumpen um Leute für einen toten Arbeitsmarkt bereit zu halten sollte man das Geld lieber den alleinerzihenden Frauen geben(Denn die ARBEITEN wirklich)
Was ist das denn für ein Umgangston? :icon_neutral:
Wenn du mich schon zitierst, dann bitte nicht aus dem Zusammenhang. Ich hatte geschrieben:
Es betrifft sicher nur Wenige, aber...
und dann kam erst der Satz, der dich voll aufregt. Du warst nicht gemeint, fühlst dich aber angesprochen. Seltsam!
Lies mal bitte meine Signatur! Selbiges gilt für NailBomb. Ich sage hier nur, was passieren KANN, wenn der SB nach Vorschrift arbeitet, damit sich die Frauen darauf einstellen können, wenn die 3 Jahre Elternzeit rum sind. Damit sie wissen, dass sie nach 3 Jahren wieder arbeiten müssten, es sei denn sie brauchen kein ALG2 mehr.

Im Übrigen sind Kitas auch ohne Arbeit der Frau für ein Kind keine schlechte Sache. Muss ja nicht 10 Stunden sein. Ich hoffe, dass ich jetzt richtig verstanden wurde, auch für die Zukunft. Macht es Sinn, wenn ich hier etwas Falsches sage und allen Honig ums Maul schmiere und nach 3 Jahren bekommt eine Frau dann Sanktionen, weil sie dachte, sie kann ewig daheim bleiben? Ist es nicht auch logisch, dass Frauen in ALG2 einen Kita-Platz ab 3 suchen. Können Frauen nach einer Geburt nicht mehr klar denken, um da selbst darauf zu kommen? :icon_eek:
 
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#15
Um arbeiten zu können, muss das Kind betreut sein. Halbtags ist also durchaus zumutbar. Da es einen Rechtsanspruch auf Kita ab 3 gibt, bezahlt die wirtschaftl. JH bei uns 7 Stunden Betreuung+10 Tage Mittagessen (auch Arbeitssuchenden). Das ist aber regional verschieden. Es gibt auch Bundesländer, die nur 4 Stunden zahlen.
Eine Halbtagsstelle ist möglich, wenn das Kind ganztags untergebracht werden kann, sofern man nicht in dem Ort arbeitet, wo die Kita ist.

Auf Grund des Rechtsanspruches auf eine Kita werden 7h bezahlt und 10x Mittagessen? Dann zahlt man die restlichen Tage selber und kann nur halbe Tage arbeiten.
Manche Bundesländer zahlen gar nur 4h? Dann muss die Arbeitsstelle aber direkt um die Ecke liegen, sonst bekommt man nicht mal halbe Stelle voll.

Merkwürdige Sachen gibt es...
 

holly8

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#16
Auf Grund des Rechtsanspruches auf eine Kita werden 7h bezahlt und 10x Mittagessen? Dann zahlt man die restlichen Tage selber und kann nur halbe Tage arbeiten.

Die Jugendhilfe zahlt Arbeitslosen aufgrund des Rechtsanspruches 7 Stunden AM TAG und 10x Mittagessen im Monat. Zu Hause muss das Kind auch Mittag essen. In meiner Kita wird selbst gekocht, kostet 1,70 Euro. Die Arge kann nicht verlangen, dass die Mutter mehr als 5-6Stunden arbeitet (genaue Stundenanzahlt kommt auf Fahrtweg an), wenn sie nur 7 Stunden bezahlt bekommt. Die Mutter muss nicht auf 10 Stunden aufstocken und das dann selbst zahlen. Das darf nicht verlangt werden.

Manche Bundesländer zahlen gar nur 4h? Dann muss die Arbeitsstelle aber direkt um die Ecke liegen, sonst bekommt man nicht mal halbe Stelle voll.

Merkwürdige Sachen gibt es...
Stimmt, manche Bundesländer zahlen Arbeitslosen auch nur 4 Stunden, sind aber sicher Wenige. Dann kann die Mutter (oder der Vater) eben auch nur so arbeiten, wie das Kind betreut ist. Es sei denn, die Kita verlängert von heute auf Morgen oder wenn sie das nicht tut, der AG wartet dann, bis die Kita verlängert. Aber das macht kaum ein AG in der heutigen Zeit mit.

Generell kann gesagt werden, dass nur so gearbeitet werden kann und muss, wie das Kind betreut wird. Ordnet die Arge eine Maßnahme an, die länger dauert als das Jugendamt zahlt, muss die Arge die restliche Betreuung zahlen, nicht die Mutter.

Bei der Betreuungssituation ist es auch kein Wunder, dass es immer weniger Kinder gibt. Denn die meisten Eltern müssen und wollen arbeiten, aber alles steht und fällt mit der Betreuung und die heutige Arbeitssituation kommt dann noch erschwerend dazu.
 
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#17
Im Übrigen sind Kitas auch ohne Arbeit der Frau für ein Kind keine schlechte Sache. Muss ja nicht 10 Stunden sein. Ich hoffe, dass ich jetzt richtig verstanden wurde, auch für die Zukunft. Macht es Sinn, wenn ich hier etwas Falsches sage und allen Honig ums Maul schmiere und nach 3 Jahren bekommt eine Frau dann Sanktionen, weil sie dachte, sie kann ewig daheim bleiben? Ist es nicht auch logisch, dass Frauen in ALG2 einen Kita-Platz ab 3 suchen. Können Frauen nach einer Geburt nicht mehr klar denken, um da selbst darauf zu kommen? :icon_eek:
Für jemanden der keine echte Change hat nach den 3 Jahren sofort wieder in Arbeit zu kommen ist ein Kita Platz so sinnvoll ein Kühlschrank am Nordpol,wenn das Kind zur Schule geht, ist genug Zeit für 1€ Sklavenarbeit und sinnlos Bewerbungen für die ARGE!

DAS IST NUR MEINE MEINUNG !

Überhaupt scheint deine Einstellung gegenüber Erwerbslosen alleinerzihenden Müttern/Frauen etwas arg ARGE zu sein !

Schlimm "weil sie dachte, sie kann ewig daheim bleiben":icon_evil:
Das ist Bildzeitungs Geschwafel :icon_dampf:

Damit nicht weiter spekuliert wird was eine Mutter machen muss oder sollte habe ich hier einen schönen Link aus dem Tachels Forum der die Sacher etwas erträglicher macht Tacheles Forum: Die Arbeitspflicht und EV ist fr Alleinerziehende eingeschrnkt
 

holly8

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#18
Für jemanden der keine echte Change hat nach den 3 Jahren sofort wieder in Arbeit zu kommen ist ein Kita Platz so sinnvoll ein Kühlschrank am Nordpol,wenn das Kind zur Schule geht, ist genug Zeit für 1€ Sklavenarbeit und sinnlos Bewerbungen für die ARGE!

Das trifft auf viele andere ohne Kinder auch zu. Da gibts genug, die keine Chance haben, die müssen sich aber auch bewerben und können nicht ihr Kind vorschieben. Mittlerweile denke ich wirklich, dass DU keine Lust zum Arbeiten hast.
Überhaupt scheint deine Einstellung gegenüber Erwerbslosen alleinerzihenden Müttern/Frauen etwas arg ARGE zu sein !
Ich habe nur geschrieben, was gesetzlich gefordert wird, habe selbst ein Kind und bin alleinerziehend, das seit Dezember in die Kita geht. Für Kinder ist Kita durchaus sinnvoll.

Schlimm "weil sie dachte, sie kann ewig daheim bleiben":icon_evil:
Das ist Bildzeitungs Geschwafel :icon_dampf:
Zu dem Schluss komme ich, nach deinen unqualifizierten Beiträgen, die nicht die Realität spiegeln.

Damit nicht weiter spekuliert wird was eine Mutter machen muss oder sollte habe ich hier einen schönen Link aus dem Tachels Forum der die Sacher etwas erträglicher macht Tacheles Forum: Die Arbeitspflicht und EV ist fr Alleinerziehende eingeschrnkt
Vieles stimmt zwar. Ist ein Jahr alt. Aber nicht, dass die Mutter ihr Kind bis zur Schule zu Hause lassen kann, WENN SIE ALG2 BRAUCHT.
Aber du kannst es gerne versuchen und andere auch.
Und ansonsten lies nochmal meine Signatur, falls du das überhaupt verstehst. Habe nicht den Eindruck.:icon_neutral:
 
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#19
Für jemanden der keine echte Change hat nach den 3 Jahren sofort wieder in Arbeit zu kommen ist ein Kita Platz so sinnvoll ein Kühlschrank am Nordpol,wenn das Kind zur Schule geht, ist genug Zeit für 1€ Sklavenarbeit und sinnlos Bewerbungen für die ARGE!
Für den Elternteil, dem die Chance fehlt, ist diese Aussage richtig so.
Selbst ab Schulbeginn ist ein EEJ so ohne weiteres nicht möglich. Das Kind muss zur Schule gebracht werden, wenigstens die erste Zeit. Da ist auf die Unterrichtszeiten zu achten, es sei denn man hat einen Ganztagsplatz. Wofür sollte man diesen anmelden, wenn man keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt mehr sieht? Damit das Amt sich an einem austoben kann?
Dann doch lieber sich selber kümmern, da hat das Kind am Ende mehr davon.
 

holly8

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#20
Für den Elternteil, dem die Chance fehlt, ist diese Aussage richtig so.
Selbst ab Schulbeginn ist ein Ein-Euro-Job so ohne weiteres nicht möglich. Das Kind muss zur Schule gebracht werden, wenigstens die erste Zeit. Da ist auf die Unterrichtszeiten zu achten, es sei denn man hat einen Ganztagsplatz.
Du hast da ja nicht unrecht. Das ist mir doch auch klar.
Wofür sollte man diesen anmelden, wenn man keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt mehr sieht? Damit das Amt sich an einem austoben kann?
Nein, weil die Mutter sonst kein ALG2 mehr bekommt, weil sie mindestens 3 Stunden am Tag arbeiten gehen muss, also muss auch die Betreuung für diese Zeit sicher gestellt sein. Das ist in der Tat eine indirekte Kindergartenpflicht. Und keine Chancen haben auch viele ab 40 ohne Kinder.
Dann doch lieber sich selber kümmern, da hat das Kind am Ende mehr davon.
Siehe oben, da macht die Arge nicht mit. Schreibt doch mal eine Petition:
Ich fordere den Bundestag auf,
darüber nachzudenken, ob Bewerbungen für Chancenlose Sinn machen!
 
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#21
Weil sonst keine Leistungen gezahlt werden.
Nun, dann soll das Amt der Mutter eine Stelle vermitteln, die in der Nähe der Schule ist, dann schafft sie auch die geforderten 3h zur Verfügung zu stehen.

Das Ganze hat doch meiner Meinung nach nur den einen Grund, nämlich die Kinder unter staatlicher Kontrolle zu halten. Ich spreche da aus Erfahrung.

Ich habe selbst ein Kind, und ich kümmer mich nach der Schule selber, nachdem ich mitbekommen habe, wie es in der Nachmittagsbetreuung abgelaufen ist. Wenn ich mit einer Tagesmutter oder Ähnlichem nicht konform gehe, dann muss ich die Möglichkeit haben, mich anderweitig entscheiden zu können, ansonsten bleibt das Kind auf der Strecke.

Je nach Betreuung kann das Kind halbe Tage in die Kita, ganztags sind manche Kinder nämlich überfordert. Und die Eingewöhnung nicht vergessen. Macht das Amt Stress notfalls mit dem Kinderarzt reden.
 

holly8

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#22
Ich habe selbst ein Kind, und ich kümmer mich nach der Schule selber, nachdem ich mitbekommen habe, wie es in der Nachmittagsbetreuung abgelaufen ist. Wenn ich mit einer Tagesmutter oder Ähnlichem nicht konform gehe, dann muss ich die Möglichkeit haben, mich anderweitig entscheiden zu können, ansonsten bleibt das Kind auf der Strecke.
Das ist dein gutes Recht, wenn es nicht klappt. Das Wohl des Kindes geht vor. Das sollte auch ein guter Grund für die Arge sein.Das ist aber auch etwas anderes. Du sagst ja nicht, dass dein Kind generell nur von dir betreut wird.

Je nach Betreuung kann das Kind halbe Tage in die Kita, ganztags sind manche Kinder nämlich überfordert.
Ich habe auch nie gesagt, dass Alleinerziehende ganztags arbeiten müssen.
Und die Eingewöhnung nicht vergessen. Macht das Amt Stress notfalls mit dem Kinderarzt reden.
Mein Kind wird erst nächstes Jahr 3 und sie hat mit Glück jetzt schon einen Platz bekommen, für 4 Stunden. Hätte ich den nicht genommen, dann hätte ich bis September 2010 warten müssen. Es ist Stress für sie, sie ist auch oft krank jetzt. Aber bis ich wieder arbeiten muss, ist sie sicher eingewöhnt. Und wenn sie krank ist, ist sie krank. Da kann die Arge auch nichts machen. Da kann auch kein AG etwas machen. Mir ist auch klar, dass ich wahrscheinlich so schnell keine Arbeit bekomme. Aber bewerben muss ich mich trotzdem und Kinderlose auch, egal wie sinnvoll das dem einen oder anderen erscheinen mag.
Manche müssen sich auch in der Privatinsolvenz bewerben. Die können auch nicht sagen, dass es sinnlos ist, denn auch da besteht die Pflicht dazu, im angemessenen Rahmen natürlich und auch nur so, wie das Kind betreut wird oder werden kann und das trifft auch genauso auf die Arge zu.
Nichts anderes sage ich hier.
 
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#23
Sorry holly, wenn du dich angegriffen fühlst, ist nicht meine Absicht.

Bewerben müssen ist kein Thema, das geht auch wenn das Kind zu Hause ist, oder halbe Tage betreut wird. Sinnlos meint, weil man als alleinerziehendes Elternteil so gut wie keine Chance hat eine passende Stelle zu finden. Das artet in Funbewerbung aus. Deshalb halte ich für solche Fälle die Bewerbung für sinnlos. Aber schreiben kann man sie. Passend mit rein setzen, dass man von dann bis dann arbeiten kann, schon ist man für viele AG uninteressant.
 

holly8

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#24
Sorry holly, wenn du dich angegriffen fühlst, ist nicht meine Absicht.
Ich habe nur befürchtet, dass ich total missverstanden werde.

Bewerben müssen ist kein Thema, das geht auch wenn das Kind zu Hause ist, oder halbe Tage betreut wird.
Nur zu Hause betreuen, das würde gehen, wenn ich oder die jeweilige Frau ein Arbeitsangebot bekommt und gleich am nächsten Tag eine Betreuung hätte. Die meisten Arbeitsangebote muss man sofort antreten. Aber das geht eben fast nie und deshalb brauche ich und die Mehrzahl der Frauen die Betreuung vorher und die Arge kennt das Problem auch.
Wenn jemand aber das Glück hat, dass die Betreuung sofort gewährleistet werden kann, wenn ein Arbeitsangebot da ist, dann ist das kein Thema. Dann kann das Kind natürlich auch zu Hause betreut werden, sogar den ganzen Tag.


Sinnlos meint, weil man als alleinerziehendes Elternteil so gut wie keine Chance hat eine passende Stelle zu finden. Das artet in Funbewerbung aus. Deshalb halte ich für solche Fälle die Bewerbung für sinnlos.
Das mag sinnlos sein, aber völlig ausgeschlossen ist es nicht.
Aber schreiben kann man sie. Passend mit rein setzen, dass man von dann bis dann arbeiten kann, schon ist man für viele AG uninteressant.
Das würde ich auch so schreiben, weil Alleinerziehende in den seltensten Fälllen flexibel sind und weil ich nur so arbeiten kann, wie sie betreut ist. Also höchstens 5-6 Stunden am Tag. Je nach Fahrtzeit. Ich könnte auch sofort arbeiten, aber bei Abrufzeiten zwischen 4 Uhr früh bis 22 Uhr völlig unmöglich.

Du hast ja recht, wenn du sagst, dass Bewerbungen oft sinnlos sind. Manche Maßnahmen sind das aber auch.
 
E

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#25
Vieles stimmt zwar. Ist ein Jahr alt. Aber nicht, dass die Mutter ihr Kind bis zur Schule zu Hause lassen kann, WENN SIE ALG2 BRAUCHT.
Aber du kannst es gerne versuchen und andere auch.
Und ansonsten lies nochmal meine Signatur, falls du das überhaupt verstehst. Habe nicht den Eindruck.:icon_neutral:
Tu Sie den Gefallen und machen Sie ihren eigenen Thread auf,Sie sind mir keine Hilfe bei DER FRAGE DIE ICH HIER gestellt habe,mit anderen Worten ihre Meinung und ihre Signatur sind mir Furtzegal.

Wär schön wenn ein Mod das Thema dicht macht,denn meine Frage wurde genügend beantwortet !!!
 

holly8

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#26
Tut mir leid, wenn dir meine Antworten nicht passen. Die Wahrheit wird eben nicht gern gehört, selbst dann nicht, wenn es die Gesetzeslage wiederspiegelt. Aber egal, der Bote ist immer der Dumme.

Deine Frage war:
Was kann oder darf die Arge von einer Mutter mit einem 3 Jahre alten Kind verlangen
Ich habe nicht meine Meinung geschrieben, sondern genau das, was der oder die SB verlangen KÖNNTE und meistens auch verlangen wird.

Nebenbei, du musst es schon mir überlassen, ob ich auf die Beiträge anderer und deine antworte oder nicht. Ansonsten solltest du gleich im Thread schreiben, dass du nur Antworten wünscht, in denen beschrieben wird, wie sich deine Bekannte am Besten vor der Arbeit drücken kann.
Aber ich denke, dass kann nicht im Sinne des Forums sein.
 
E

ExitUser

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  Th.Starter/in  
#27
Tut mir leid, , wie sich deine Bekannte am Besten vor der Arbeit drücken kann.
Aber ich denke, dass kann nicht im Sinne des Forums sein.
:icon_klatsch:



Ja wir wollen uns doch alle nur vor Arbeit drücken,wir leben so gerne vom Regelsatz das wir alles tun um im Bezug zu bleiben,und wir verstecken uns hinter unseren Kindern was wir am besten können.

Es ermüdet mich immer wieder den gleichen Scheiß von den gleichen Leuten lesen zu müssen!

Gerade von einer Person die offendsichtlich nicht arbeitet aber trozdem einen Kiga Platz in anspruch nimmt,sollte das Maul nicht so voll nehmen.
So lange Sie sich "vor der Arbeit dücken" wird ein Kiga Platz umsonst verschwendet,aber was soll von jemandem der die ArbeitsMoral gepachtet hat auch erwarten ?

Da wird der FM sicher sehr Stolz sein und ihnen einen kleinen Orden "Für Verfügbarkeit mit Kind" an ihre Brust oder in die kleine EGO-ECKE hängen!

Gute Nacht :icon_twisted:
 

holly8

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#28
Gerade von einer Person die offendsichtlich nicht arbeitet aber trozdem einen Kiga Platz in anspruch nimmt,sollte das Maul nicht so voll nehmen.
So lange Sie sich "vor der Arbeit dücken" wird ein Kiga Platz umsonst verschwendet,aber was soll von jemandem der die ArbeitsMoral gepachtet hat auch erwarten ?
Guten Tag,
ich bin noch im Elternurlaub und wenn ich den Platz jetzt nicht genommen, dann hätte ich den Platz erst bekommen, wenn mein Kind schon 3 1/2 gewesen wäre und das wollte ich nicht. Für meinen FM habe ich das ganz sicher nicht getan. Ich tue das für uns. Ich nutze die Zeit bis ich wieder arbeiten muss zur Eingewöhnung des Kindes im Kindergarten. 4 Stunden ist sie drin, ab April dann 7.
Du hast scheinbar auch immer noch nicht mal ansatzweise begriffen, dass ohne Platz eine Arbeitssuche bei den Meisten unmöglich ist und ich mich auch nicht ab April in ALG1 melden könnte.
Außerdem gibt es einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz. Demnach sieht der Staat es nicht als Verschwendung, schon im Interesse der Kinder nicht.
Da sie nie richtig lesen können, ich habe nicht von "wir" gesprochen und lerne erst mal richtig Deutsch, bevor du deine Klappe zu weit aufreißt.
Damit ist alles gesagt und ich beende die sinnlose Diskussion mit dir.
 

Falke

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#29
Hi holly,
lasse Dich doch nicht so provozieren, keine Antwort mehr und Ruhe ist ..
Deine Ausführungen sind gültige Gesetze, daran kann man nicht rütteln, auch wenn man noch so oft diskutiert.


Gruss
Falke
 

Eilig

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#30
Für jemanden der keine echte Change hat nach den 3 Jahren sofort wieder in Arbeit zu kommen ist ein Kita Platz so sinnvoll ein Kühlschrank am Nordpol,wenn das Kind zur Schule geht, ist genug Zeit für 1€ Sklavenarbeit und sinnlos Bewerbungen für die ARGE!

DAS IST NUR MEINE MEINUNG !

Überhaupt scheint deine Einstellung gegenüber Erwerbslosen alleinerzihenden Müttern/Frauen etwas arg ARGE zu sein !

Schlimm "weil sie dachte, sie kann ewig daheim bleiben":icon_evil:
Das ist Bildzeitungs Geschwafel :icon_dampf:

Damit nicht weiter spekuliert wird was eine Mutter machen muss oder sollte habe ich hier einen schönen Link aus dem Tachels Forum der die Sacher etwas erträglicher macht Tacheles Forum: Die Arbeitspflicht und EV ist fr Alleinerziehende eingeschrnkt

Wenn Kinder immer mit ihrer Mutter alleine sind, ist das nicht gut. Sie müssen lernen sich in einer Gemeinschaft einzufügen und sich zu behaupten.
Es schadet auch keinem Kind wenn es in der Kita oder einem Kindergarten sprachlich und geistig gefordert und gefördert wird. Ich würde es besonders allein erziehenden Müttern empfehlen, nicht mehr Kinder in diese Welt zu setzen als sie ernähren und erziehen und fördern können, in ihrem eigenen und im Interesse ihrer Kinder. Ich spreche aus Erfahrung, weil ich das so gelebt habe. Wenn man halbtags arbeitet, verbringt man auch noch genug Zeit mit seinem Kind, die man dann aber auch voll Freude sinnvoll gemeinsam nutzen sollte.
 

Tamina

Elo-User/in

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#31
Ich würde es besonders allein erziehenden Müttern empfehlen, nicht mehr Kinder in diese Welt zu setzen als sie ernähren und erziehen und fördern können, in ihrem eigenen und im Interesse ihrer Kinder.
Du vergißt die Scheidungskinder. Man kalkuliert wohl kaum direkt bei Eheschließung eine Scheidung ein.
Oder die Halbwaisen. Muß man bei der Hochzeit und bei der Familienplanung nun zwingend berücksichtigen, daß ein Ehepartner versterben könnte?
Demzufolge dürfte man dann konsequenterweise gar keine Kinder mehr in die Welt setzen.

Denn als Alleinerziehende(r) kann ich zwar mein Kind erziehen, meistens auch satt bekommen, aber kaum so fördern, wie es das individuell und tatsächlich gemäß seinen Fähigkeiten und Talenten bräuchte.
Dafür gibt der Regelsatz nichts her und der Zugang zu kostengünstigen Möglichkeiten (Musikschulen, Stipendien ect.) wird immer eingeschränkter, weil die Zahl der Bedürftigen immer weiter steigt.

Was ich dann noch meinem Kind bieten könnte, gleicht einem Lotteriespiel.
 

holly8

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#32
Erst kürzlich hatte ich eine Statistik gelesen, deren Aussage lautete:

Nur 4 Prozent der Alleinerziehenden haben WÄHREND DES BEZUGES VON ALG2 ein weiteres Kind bekommen. Ich denke, die Alleinerziehenden sind nicht so verantwortungslos.
Und nebenbei. Viele ledige Frauen landen erst WEGEN DES KINDES und FEHLENDEM UNTERHALT überhaupt im Bezug von ALG2. Und die Geschiedenen kommen noch dazu.
 

J*O*Y

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#33
BGB - Einzelnorm

Die Personensorge obliegt nicht dem SB der Arge.
Genau so sieht es aus!!!
Ich muß dem Arbeitsmarkt 3 Stunden zur Verfügung stehen, aber meine Kinder dürfen dadurch nicht gefährdet sein.
Wem oder ob ich meine Kinder hingebe, ist meine Sache.
Da hat kein SB reinzureden.
So steht es im Grundgesetz und da kann keiner dran rütteln.
Find ganz schön krass, was hier indirekt mal wieder Alleinerziehenden unterstellt wird oder hier angebliches Recht verbreitet wird.


Artikel 6



6 Gesetze verweisen aus 6 Artikeln auf Artikel 6



(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.


(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.


(3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.


(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.


(5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#34
Wenn Kinder immer mit ihrer Mutter alleine sind, ist das nicht gut. Sie müssen lernen sich in einer Gemeinschaft einzufügen und sich zu behaupten.
Es schadet auch keinem Kind wenn es in der Kita oder einem Kindergarten sprachlich und geistig gefordert und gefördert wird. Ich würde es besonders allein erziehenden Müttern empfehlen, nicht mehr Kinder in diese Welt zu setzen als sie ernähren und erziehen und fördern können, in ihrem eigenen und im Interesse ihrer Kinder.
Vielen Dank für diese völlig unnötige Moral Ansprache,und das man "LERNEN MUSS SICH EINZUFÜGEN"

gerade - klare Menschen(Kinder), wär`n ein schönes Ziel...
Menschen ohne Rückgrat, ha`m wir schon zuviel! :icon_kinn:
 
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