Einladung (berufliche Situation besprechen) mit Androhung der Entziehung/Versagung der Leistungen (§§ 61, 66 SGB I)

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Wäre toll, wenn hier beraten werden könnte.

Eine "§ 59 (SGB II) § 309 (SGB III) Einladung" in Kombination mit § 61 (SGB I) und § 66 (SGB I) scheint mir doch ziemlicher Quatsch zu sein.

Dazu sei gesagt, dass der ausgeführte Text dumme Unterstellungen sind. Die "Anspruchsvoraussetzungen zur Leistungsgewährung, insbesondere zu einer möglichen Einkommenserzielung" sind geklärt, mein Weiterbewilligungsantrag wurde bewilligt, Einkommen wäre dort auf den Kontoauszügen aufgetaucht und ich müsste dieses eh sofort zur Meldung bringen. Würde ich schwarz arbeiten, was ich nicht tue, würde ich das wohl kaum in einem persönlichen Gespräch mitteilen. Oder ist es so gemeint, dass es um die Aufnahme einer Arbeit geht? Ich wüsste nicht dass man für SGB II-Leistungen Einkommen erzielen muss (ich habe bereits einen Eingliederungsverwaltungsakt), wohl aber bis zu einem bestimmten Grad arbeitsfähig, aber das ist keine Einladung zum ärztlichen Dienst.

Des Weiteren frage ich mich, wie dadurch die "mögliche ungenehmigte Ortsabwesenheit" geklärt werden kann, ich habe im Übrigen erst vor kurzem einen Mietvertrag bewilligt bekommen, eben an diesem Ort, wo ich zu sein habe und meine Anwesenheit wurde indirekt durch einen Besuch des Außendiensts des Jobcenters im November festgestellt.
 

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[HartzFear]

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Strickt das JC wieder Fantsaie-Bescheide? Meine wissens kann das JC nach § 59 SGB II i.V.m. § 309 SGB III laden. Meldeversäumnisse werden aber nach § 32 SGB II sanktioniert und nicht mit der Totalversagungskeule des SGB I. Oder hat sich an der Rechtslag - mal wieder - was geändert?

Edit: Wie ich sehe gab es schon diverse Meldeauffoderung, denen du nicht nachgekommen bist. Insofern müssten Anhörungen zu Sanktionen ergangen sein. Ist das richtig? Wie hast du darauf reagiert?
 

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Edit: Wie ich sehe gab es schon diverse Meldeauffoderung, denen du nicht nachgekommen bist. Insofern müssten Anhörungen zu Sanktionen ergangen sein. Ist das richtig? Wie hast du darauf reagiert?
Das waren "Einladungen" wegen berufliche Situation besprechen, auf die Anhörungen der Sanktionen habe ich nicht reagiert, weil mir eine Erklärung ohne "brauchbaren Grund des Fortbleibens" nicht mehr als ein Schuldeingeständnis zu sein scheint und ich wüsste nicht, dass man auf Sanktionsanhörungen reagieren muss, um zu beweisen, dass man auch wirklich wohnt, wo man wohnt.
 

[HartzFear]

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Das waren "Einladungen" wegen berufliche Situation besprechen, auf die Anhörungen der Sanktionen habe ich nicht reagiert, weil mir eine Erklärung ohne "brauchbaren Grund des Fortbleibens" nicht mehr als ein Schuldeingeständnis zu sein scheint
Das ist suboptimal, dass weißt du aber schon, oder?
und ich wüsste nicht, dass man auf Sanktionsanhörungen reagieren muss, um zu beweisen, dass man auch wirklich wohnt, wo man wohnt.
Die Anhörung ist lediglich ein Bestandteil, der vor einer Sanktion ergehen MUSS. Andernfalls könntest du eine Sanktion wegen Ausbleiben einer Anhörung (Grundrecht auf rechtliches Gehör) angreifen.

Ich sehe hier schwarz. Da schon mehrere Einladungen ergangen sind, wirst du mit dem Argument: "Habe ich nicht bekommen" nicht glaubhaft durchkommen.
 
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